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Islam ohne Scharia?

Erstellt von st0lzer kr0ate, 04.07.2010, 18:19 Uhr · 107 Antworten · 7.280 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    hör auf dir das jetzt anders zu reden. anstatt einem mann sollen zwei frauen vortreten. die sache liegt auf der hand.
    da gehts um verträge über anleihe. das kann eh nicht pauschalisiert werden und schon gar nicht so wie es dieser steinzeit-islamkenner : gemacht.
    ich kanns mir nur so erklären: frauen waren zu der zeit nicht so stark geschäftlich aktiv wie es männer waren und deshalb gilt diese regelung im auferlegen von verträgen innerhalb des finanzgeschäftes.
    könnte ja durchaus sein.
    Nur ist die Frage: Kann das dann für heutige Zeit noch Gültigkeit haben? Nach welchen Kriterien entscheidet man, welche Gebote in nem rein historischen Kontext zu betrachten sind und welche auch heute noch ohne Abstriche befolgt werden sollen? Denn ich glaube kaum, dass eine halbwegs selbstbewusste Muslima wollen würde, dass ihre Stimme nur halb so viel wie die eines Mannes zählt.

  2. #62
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Denn ich glaube kaum, dass eine halbwegs selbstbewusste Muslima wollen würde, dass ihre Stimme nur halb so viel wie die eines Mannes zählt.
    Warum denn nicht, schließlich lässt sie sich ja auch vorschreiben wie sie sich in der Öffentlichkeit zu kleiden hat ...

  3. #63
    Avatar von PersianAli

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    15
    „Und denjenigen, die ehrbaren Frauen
    (Unkeuschheit) vorwerfen, jedoch nicht
    vier Zeugen (dafür) beibringen, verab-
    reicht achtzig Peitschenhiebe. Und lasset
    ihre Zeugenaussage niemals gelten;
    denn sie sind es, die Frevler sind.“
    (24:4) QURAN

    Behauptet ein Mann, eine Frau hätte Unzucht
    getrieben und die Frau streitet dies ab, so
    muss der Mann vier Zeugen vorbringen um
    seine Behauptung zu beweisen. Bringt er die-
    se Zeugen nicht, so wird er mit 80 Peitschen-
    hieben gestraft und darf nie wieder als Zeuge
    aussagen. Das heißt, es müssen insgesamt
    fünf Zeugenaussagen gegen die Frau vorlie-
    gen um ihre Schuld zu beweisen, wobei ihre
    eigene Aussage als Nachweis ihrer Unschuld
    ausreicht, solange nicht die genannten fünf
    Personen gegen sie aussagen.
    So wird die Ehre der Frau vor falschen An-
    schuldigungen geschützt.

    „Und (was) jene (betrifft), die ihren Gat-
    tinnen (Ehebruch) vorwerfen und keine
    Zeugen (dafür) außer sich selber haben
    - von solchen Leuten soll die Aussage
    des Mannes allein (genügen), wenn er viermal bei Allah schwört, dass er die Wahrheit rede und (sein) fünfter (Eid)
    soll sein, dass der Fluch Allahs auf ihm
    lasten möge, falls er ein Lügner sei. Von
    ihr aber soll die Strafe abgewendet wer-
    den, wenn sie viermal den Schwur bei
    Allah leistet, dass er ein Lügner sei. Und
    (ihr) fünfter (Eid) soll sein, dass Allahs
    Zorn auf ihr lasten möge, falls er die
    Wahrheit rede.“ (24:6-9) QURAN

    Was steht in der Bibel zu diesem Thema?
    Wenn ein verheirateter Mann seiner Frau Un-
    zucht vorwirft, was hat gemäß der Bibel zu
    geschehen?

    „Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich
    keine Beweisstücke für die Unberührtheit des
    Mädchens beibringen lassen, soll man das
    Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres
    Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer
    ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben;
    denn sie hat eine Schandtat in Israel began-
    gen, indem sie in ihrem Vaterhaus Unzucht
    trieb. Du sollst das Böse aus deiner Mitte
    wegschaffen.“ (Deuteronomium 22, 20-21)

    Das heißt also, wenn sich für die Unschuld
    des Mädchens keine Beweise finden lassen,
    dann wird es gesteinigt. Die Frau trägt dem-
    zufolge die Beweislast, was in vielen Fällen
    sicherlich nicht einfach ist.


    „Wenn sich die Tochter eines Priesters als
    Dirne entweiht, so entweiht sie ihren Vater;
    sie soll im Feuer verbrannt werden.“ (Leviti-
    kus 21, 9)

    Die Tochter bringt also Schande über den Va-
    ter und wird deswegen hingerichtet – was
    wäre denn mit einem Sohn an ihrer Stelle?


    http://www.diewahrereligion.de/Wie%2...20Religion.swf

  4. #64
    Avatar von PersianAli

    Registriert seit
    22.06.2010
    Beiträge
    15
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Aber die Sunna und die hat auch hohe Priorität.
    das sagst du......

  5. #65
    benutzer1
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    die religiösen Schriften leben hauptsächlich von der Interpretation, komisch dass Götter z.T. so unklare und mehrdeutige Aussagen machen
    Finanzen waren und sind lebenswichtig und meiner Ansicht nach als hoch einzustufen, warum also sollte man dieses 1:2 Verhältnis aus dem Finanzleben nicht auch auf alles andere übertragen können?

    na, warum wohl?
    denk ma scharf nach.
    weil es regelungen anderer art für die zeugenaussagen in anderen bereichen gibt. :

  6. #66
    benutzer1
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    könnte ja durchaus sein.
    Nur ist die Frage: Kann das dann für heutige Zeit noch Gültigkeit haben? Nach welchen Kriterien entscheidet man, welche Gebote in nem rein historischen Kontext zu betrachten sind und welche auch heute noch ohne Abstriche befolgt werden sollen? Denn ich glaube kaum, dass eine halbwegs selbstbewusste Muslima wollen würde, dass ihre Stimme nur halb so viel wie die eines Mannes zählt.
    ich seh das gar nicht so eng. im gegenteil. ich hab mal gelesen, wie einer es so interpretiert hat, dass frauen der zugang zum finanzwesen durch den islam bzw. durch den propheten (saas) gewährt worden ist, aber die männer jedoch erfahrener waren und man somit eine "zwischenlösung gefunden hat" um ihnen den zugang nicht zu verwehren, aber auch der frage nach der sachkompetenz des zeugen (bzg. der zeugin) gerecht worden wollte.
    von dem abgesehen, dürfen männer zum beispiel im bereich der gynäkologie überhaupt nicht als zeugen aussagen.
    haste mal nen vollständigen hadithen gesehen? die überlieferkette muss ja immer angegeben seien. da wird auch nicht zwischen mann und frau unterschieden, sondern einfach nach der authentizität beurteilt.

  7. #67
    Bushido
    Zitat Zitat von PersianAli Beitrag anzeigen
    das sagst du......
    was denn sonst???

    dein schiitentum oder was??

    tztztz...

  8. #68
    benutzer1
    Zitat Zitat von CAPO Beitrag anzeigen
    Aber die Sunna und die hat auch hohe Priorität.
    aber wenn die sunna dem koran widerspricht, dann gilt IMMER der koran.
    im koran sind 100 peitschenhiebe für den ehebruch angeordnet und in der sunna eben steinigung.

  9. #69
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.442
    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    weil es regelungen anderer art für die zeugenaussagen in anderen bereichen gibt. :
    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    von dem abgesehen, dürfen männer zum beispiel im bereich der gynäkologie überhaupt nicht als zeugen aussagen.
    so ist das eben mit den Interpretationen, eine Falle aus der es kein Entrinnen gibt, und mit fortschreitendem Zeitalter werden sie auch immer bizarrer ... hätten die Götter gewusst was da in Zukunft noch alles geschieht, hätten sie die Texte geschickter abgefasst

  10. #70
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
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    669
    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    aber wenn die sunna dem koran widerspricht, dann gilt IMMER der koran.
    im koran sind 100 peitschenhiebe für den ehebruch angeordnet und in der sunna eben steinigung.
    Warum widersprechen sich Koran und Sunna?

    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Denn ich glaube kaum, dass eine halbwegs selbstbewusste Muslima wollen würde, dass ihre Stimme nur halb so viel wie die eines Mannes zählt.
    Musliminnen haben es sowieso nicht leicht.

    Beispielsweise gelten Frauen während ihrer monatlichen Regelblutung als unrein und dürfen nicht berührt werden (wörtlich: kommt ihnen nicht zu nahe)(Sure 2, Vers 222).

    Frauen dürfen auch keine vier Männer besitzen, Männer dagegen dürfen vier Frauen heiraten (Sure 4, Vers 3).

    Der umstrittene Vers 34 der dritten Sure erlaubt das Schlagen der Frau, unter der Bedingung, dass sie ihrem Mann nicht gehorcht.

    Eine große Erniedrigung in meinen Augen ist auch die Sure 24, Vers 33, in der von Frauen verlangt wird, den Blick demütig zum Boden zu richten, keinen Schmuck öffentlich erkennbar zu tragen und sich zu verschleiern.
    Hallo? Wenn die Männer ihre Gelüste nicht unter Kontrolle haben, sollen sie sich gefälligst Scheuklappen umlegen. Was kann die Frau denn dafür?

    Soll jeder davon halten, was er will. In meinen Augen ist das diskriminierend.

    Der oberste australische Mufti geht sogar so weit zu behaupten, durch junge Immigranten vergewaltigte Mädchen seien selbst Schuld, da sie kein Kopftuch trügen:

    Wenn man Fleisch unabgedeckt nach draußen auf die Straße stellt, in den Garten, in den Park oder auf den Hinterhof - und die Katzen kommen und fressen es: Wessen Schuld ist das dann - die der Katze oder die des unabgedeckten Fleisches?
    Frauenfeindliche Predigt in Australien: Mufti entschuldigt sich - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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