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Ist der Islam eine Religion des Friedens und der Liebe?

Erstellt von MAran Assa, 20.10.2010, 20:12 Uhr · 400 Antworten · 18.288 Aufrufe

  1. #101
    Bendzavid
    naja, ich will jetzt nicht provozieren oder so, ich gebe nur wieder was ich mal in einer doku gesehen habe:
    -sünden konnte man abbezahlen(hihihihi)
    -ein papst hat sogar lizenzen an puffs verteilt(hihihi)
    -die katholische kirche verfolgte intelektuelle die behaupteten die erde wäre ne kugel und jene leute die was anderes behaupteten aws das wissenschaftliche angeht

    ich persönlich glaube an gott und alle propheten.
    denoch gehe ich seit langem nicht mehr in die moschee, da ich nicht so ein dummer pseudoultrahammergläubiger bin wie einige muslime die ich kenne.
    ich rauche,trinke und bummse daher denke ich das ich durch 5mal am tag beten die "sünden" nicht wett machen kann die ich abends begehe.

    achja, das gilt natürlich an alle anderen auch egal welcher religion: an bajram in die moschee zu gehen und dann erst ein jahr später wieder aufzutauchen ist genauso dumm wie wenn man nur an weihnachten zur kirche geht oder an hanuka zur synagoge.
    etweder man bekennt sich zur religion und hält sich auch an allem was im jeweiligen heiligen buch steht oder man macht es nicht.

  2. #102
    Theodisk
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    verstehe ich nicht, welche Alternativen bieten denn die Christen? Kann mich nicht erinnern, die Katholiken würden eigene Interpretationen oder alternative Wege bieten ... warum sollten sie auch, die meiste Zeit musste einfach so gehandelt werden wie sie sagen
    Das ist richtig. Offiziell beansprucht jede christliche Religion, egal ob Katholiken, Evangelen (Protestanten), Griechisch-Orthodoxen, Russisch-Orthodoxen, Freikirchliche (Baptisten), (Neu)Apostolen, Zeugen Jehovas (ehem. Bibelforscher), etc., die alleinige Wahrheit zu haben. Manche mehr oder weniger extrem.

    Bei den Anhängern der Großkirchen, ist manchmal mehr Toleranz üblich, wobei viele Anhänger der katholischen und orthodoxen Kirche eher konservativ sind. Kleinere Religionsgemeinschaften wie die Freikirchlichen und Jehovas Zeugen, beanspruchen die absolute und alleinige Wahrheit zu haben.

    Bei den Freikirchlichen endet für alle "Bösen" und andersgläubigen Menschen das Leben in der Hölle und bei den Zeugen Jehovas in der Endschlacht von Gut (Jesus als König und Herrscher im Himmel neben Gott Jehova) und Böse (Satan der Teufel, seine Dämonen und allen "bösen" Menschen) in Harmageddon, bei der es sich nicht (wie fälschlicherweise oft angenommen) um einen Weltuntergang handelt, sondern um eine Schlacht gegen die politischen Systeme und andere Religionen, die als falsch deklariert werden.

    Bei einigen Evangelen kann man eine höhere Toleranz gegenüber Andersgläubigen feststellen, wobei das häufig daher rührt, dass Evangelen oft nicht sehr streng bzw. nicht sehr konservativ glauben und deren Glauben eine nicht so starke Position im Leben inne hat. Manche sagen, dass der Weg vom Evangelen zum Atheisten nicht sehr weit ist. Ich möchte hier an dieser Stelle allerdings nicht verallgemeinern.

    Der Unterschied vom Islam zur Christenheit ist, dass im Christentum nahegelegt wird, den Menschen von der Bibel, Jesus Christus und Gott (Jehova) zu predigen (egal ob von der Kanzel, durch missionieren oder predigen) und diese den Glauben freiwillig annehmen zu lassen und (jetzt kommt der Punkt) nicht über den Menschen zu richten und aktiv gegen die Person zu arbeiten (egal ob physisch oder mental) wenn diese ablehnen sollte. Mir ist bewusst das es früher einmal anderst war (siehe Kreuzzüge), aber es zählt nicht wie die Religionen damals waren, sondern wie sie heute sind und sich auf die Menschheit auswirken bzw. welche "Früchte" sie bringen.

    Es ist doch scheißegal ob es Muslime gibt die friedlich sind und welche die gewaltätig sind. Der Punkt ist, dass der Islam solche "bösen Früchte" hervorbringt, dabei ist es nicht wichtig ob es gewollt ist oder nicht gewollt, aber wenn der Koran komplett friedlich wäre, würde es sicher nicht solche Terrororganisationen mit islamistischen Hintergrund geben.
    Einige von euch werden wieder sagen: "Ja aber das alte Testament ist doch auch nicht gerade friedlich"? Das stimmt genau. Nur juckt es irgend einen Christen heute? Nein. Weil nur noch bestimmte Dinge daraus für heutige Christen von Bedeutung sind, bestimmte Grundsätze die aber keine körperliche Gewalt beinhalten.

  3. #103

    Registriert seit
    17.07.2008
    Beiträge
    3.114
    Naja es gibt auch im Islam viele Gruppierungen die einige wirre Sachen behaupten die aber kein Fundament im Islam haben.
    Generell ist es im Islam so, wenn jemand unwissend ist, wird er dafür nicht belangt.
    Das bedeutet, wenn jemand nie was vom Islam gehört hat (außer vielleicht nur Lügen und Falsches) so hat er vor Allah einen Grund mit welchem er argumentieren kann. Das heißt man muss den Islam richtig erklärt bekommen haben und es auch verstanden haben (geistlich dazu in der Lage) um dafür Rechenschafft abgeben zu könne. Soweit ich weiß, werden Menschen zu denen kein Gesandter kam am jüngsten Tag von Allah nochmal erschaffen und in eine Welt gebracht in einem Szenario in welchem ein Gesandter kommen wird und man wird diese dann prüfen.

    Im Islam ist es so, es gibt nur eine Wahrheit und es gibt das Richtige und das Falsche. Jedoch können Menschen aus Unwissenheit Fehler begehen, die ihnen vergeben werden können. Dies geht sogar so weit, dass es Kuffr was normal aus dem Glauben wirft begangen werden kann, die Menschen aber dennoch Muslime sind, da sie in Unwissenheit agierten.

    Also ist das doch komplexer als einige HobbyIslamexperten hier gerne behaupten würden.

  4. #104
    Theodisk
    Zitat Zitat von Masar Beitrag anzeigen
    Also ist das doch komplexer als einige HobbyIslamexperten hier gerne behaupten würden.
    Falls du mich auch meinst:
    Ich habe nie behauptet ein Experte des Islam zu sein, aber ich habe schon einige Textpassagen aus dem Koran gelesen, die eindeutig und unmissverständlich aussagen, dass man Ungläubige töten darf und dies nicht bestraft wird. Mir ist bewusst das es auch Stellen gibt die das genaue Gegenteil meinen. Daran sieht man allerdings wie widersprüchlich der Koran ist.

  5. #105
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.407
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Es ist doch scheißegal ob es Muslime gibt die friedlich sind und welche die gewaltätig sind. Der Punkt ist, dass der Islam solche "bösen Früchte" hervorbringt, dabei ist es nicht wichtig ob es gewollt ist oder nicht gewollt, aber wenn der Koran komplett friedlich wäre, würde es sicher nicht solche Terrororganisationen mit islamistischen Hintergrund geben.
    Einige von euch werden wieder sagen: "Ja aber das alte Testament ist doch auch nicht gerade friedlich"? Das stimmt genau. Nur juckt es irgend einen Christen heute? Nein. Weil nur noch bestimmte Dinge daraus für heutige Christen von Bedeutung sind, bestimmte Grundsätze die aber keine körperliche Gewalt beinhalten.
    also meiner Meinung nach hat im Großen und Ganzen die Religion keinerlei mäßigenden Einfluß auf Gewalthandlungen, böse Früchte gibts aber auch im Christentum, die sich u.a. auf Gott beziehen, z.B. den Ku-Klux-Klan, die haben immer noch tausende Mitglieder

  6. #106
    Theodisk
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    also meiner Meinung nach hat im Großen und Ganzen die Religion keinerlei mäßigenden Einfluß auf Gewalthandlungen, böse Früchte gibts aber auch im Christentum, die sich u.a. auf Gott beziehen, z.B. den Ku-Klux-Klan, die haben immer noch tausende Mitglieder
    Wenn die Religion aber aber ein Buch als Basis hat und in diesem bestimmte Gewalthandlungen unterstützt oder sogar zu solchen aufgerufen wird, dann ist dass keine friedliche Religion mehr. Der Koran beinhaltet den Glauben eines Muslim.

    Der Klu-Klux-Klan ist aber nicht gerade ein Vergleich. Diese Sekte ist regional beschränkt und hat verschwindend geringen Einfluss. Zumal allgemein bekannt ist, dass diese Gruppierung sich mehr mit Rassismus als mit dem Glauben an Gott beschäftigt.

  7. #107
    Avatar von LaReineMarieAntoinette

    Registriert seit
    10.05.2010
    Beiträge
    2.900
    Zitat Zitat von Beogradjanin Beitrag anzeigen
    Als außenstehender betrachte ich den Islam als Religion der Güte und Barmherzigheit. Hatte die Möglichkeit viele Moslems kennenzulernen auch jene die strenggläubig sind, und kann ehrlich sagen ihr Glaube fasziniert mich.

    Macht nicht den Fehler diese Religion auf Fundamentalisten und Taten Wahnsinniger zu beschränken. Allah ist Gott und umgekehrt ....
    Na die zeig mir mal, dann kann ich auch deiner Meinung annehmen. Ich finde diese so genante Religion sehr unterdrückend und feindselig jedem, der diese "Religion" weder für sich wählt noch der Meinung ist diese ist per du nicht meine. Und damit meine ich die die dann gleich mit ihrer Gossensprache auftreten, na mal im ernst, die nimmt dann so wie so keiner für voll. Bei den Christen kann man ja noch halbwegs sagen, da ist ein Vortschritt zu erkennen, auch wenn nur sehr langsam und träge aber es geht voran. Was sind wohl die ersten Assoziationen, wenn man Isalm
    hört? Genau..., Gewalt, Terror und Unterdrückung, es sind aber in dem Sinne keine Beleidigungen, sondern ängste die nicht von ungefähr kommen.
    Vor allem die Kinder tun mir sehr leid. Sie werden in was hinein geboren, ohne vorher überhaupt wählen zu können und müssen dann danach leben, ob sie wollen oder nicht. Da fängt die Unterdrückung an, bloß wo hört sie mal auf, wo möglich nie. Ihr werft uns Deutschen keine Kultur vor, das sagen genau die, die eine "Kultur" haben, die sich nur auf eine "Religion" stützt, die vom Menschen erfunden wurde, bzw. von andern Relis, die älter sind abgekupfert wurden und dann für sich selber zurecht geschnitten. Wenn ich das Wort Wahrheit schon lese wird mir schlecht, nun mal ehrlich welche Religion sagt nicht von sich, das sie die einzig wahre ist. Das Argument ist echt verdammt ausgelutscht und zieht schon lange nicht mehr.

  8. #108

    Registriert seit
    17.07.2008
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    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Falls du mich auch meinst:
    Ich habe nie behauptet ein Experte des Islam zu sein, aber ich habe schon einige Textpassagen aus dem Koran gelesen, die eindeutig und unmissverständlich aussagen, dass man Ungläubige töten darf und dies nicht bestraft wird. Mir ist bewusst das es auch Stellen gibt die das genaue Gegenteil meinen. Daran sieht man allerdings wie widersprüchlich der Koran ist.
    Doch ich meine auch dich damit und genau dieser Beitrag von dir zeigt wieder wieso ich dich damit meine. Es ist nicht so schlimm etwas nicht zu wissen, es ist aber sehr wohl schlimm wenn man sich mit wenig Wissen eigene Urteile bildet, da diese oft falsch sein können.
    Der Grund wieso es in manchen Passagen im Quran so heißt und in Anderen anders ist, dass sich diese auf verschiedene Ereignisse beziehen. Der Quran wurde nicht als Ganzes herabgesandt sondern immer zu bestimmten Ereignissen. So heißt es man soll die Kuffar bekämpfen bis die Verfolgung aufhört. Wenn sie jedoch den Frieden anbieten, so soll man damit aufhören. Ist das widersprüchlich ?

    Und das Wort Ungläubige ist kein Wort das normal von Muslime verwendet wird, da Christen keine Ungläubige sind. Sie sind vielleicht Andersgläubige oder sonst was, wenn man umbedingt ein deutsches Wort verwenden möchte.

  9. #109

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    Zitat Zitat von LaReineMarieAntoinette Beitrag anzeigen
    Was sind wohl die ersten Assoziationen, wenn man Isalm
    hört? Genau..., Gewalt, Terror und Unterdrückung.

    BILD dir deine Meinung

  10. #110

    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    13.015
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Nur ist das eigentlich auch nicht das, was der Koran lehrt. So wie ich das mitbekomme, erlaubt der Koran nur den Einen Weg zu Allah.
    seine Schöpfung (diesseits) ist doch das Leben mit verschiedene Wege...
    "Auf den Rechten Weg..." (was im Koran an mehrere stellen erwähnt wird) heißt nichts weiter, als Dankbar für die Schöpfung zu sein und Gerecht zu handeln (Spenden, Vernunft etc.)... zu Gott werden alle zurückkehren. (der Weg dahin ist das "Leben"...)

    Sure 5:48
    ...Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einem einzigen Volk gemacht. Er hat euch aber verschieden geschaffen, um euch zu prüfen und zu erkennen, was ihr aus den euch offenbarten verschiedenen Rechtswegen und Glaubensrichtungen macht. Wetteifert miteinander, gute Werke zu vollbringen! Ihr werdet alle am Jüngsten Tag zu Gott zurückkehren, und Er wird euch die Wahrheit über eure Streitereien sagen.


    LG,
    Frieden

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