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Ist der Islam eine Religion des Friedens und der Liebe?

Erstellt von MAran Assa, 20.10.2010, 20:12 Uhr · 400 Antworten · 18.320 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Türkiye&Iran

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    aus welchem land bist du mann lern deutsch wenn du dich im forum anmeldest kaum ein paar wörter deutsch drauf schon auf den islam

  2. #42
    Bendzavid
    xD

  3. #43
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von MAran Assa Beitrag anzeigen
    ich war über Pierre Vogel ( Abu Hamza ) suchen , und ich dachte er hier finden
    Pierre Vogel nix hie, ist geplatzt und sitzen bei Engeln ...

  4. #44

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    Zitat Zitat von UKI Beitrag anzeigen
    Ja Islam ist eine Religion des Friedens und der Liebe.
    Was Osama da macht, finde ich schlecht, aber nach Ihm sollte man nicht den Islam beurteilen.

    Ich sehe Juden Christen als Menschen, so wie Ich und Du es sind, nur das sie einen falschen Glauben haben.
    Darin erkenne ich das Ego.
    "Wir sind richtig, und ihr seid falsch!"

  5. #45
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von Greko Beitrag anzeigen
    Darin erkenne ich das Ego.
    "Wir sind richtig, und ihr seid falsch!"
    Der Islam kennt nur den Dualismus. Gläubige (Umma) und Ungläubige. (Kuffar) und natürlich den Herrschaftsanspruch Ungläubige zu missionieren. (Da`wa)

  6. #46
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von Impressionen Beitrag anzeigen
    Abartig ist dein blinder Hass gegen etwas das du nicht kennst. Befasse dich mit der Religion des Propheten, danach urteile aber nicht weil es dir ein Freund oder Youtube gesagt haben.

    Toleranz vor dem Fremden offenbart wie ein Mensch ist, achte ich jenes das anderen Kraft gibt oder vorveruteile ich ?
    Obwohl dein Post nicht an mich gerichtet ist, möchte ich dazu eine Antwort geben.
    Vor einigen Jahren habe ich begonnen mich für den Islam zu interessieren.

    Je mehr ich im Koran, der Sunna, den Haddithen gelesen habe, desto mehr bin ich zur Erkenntnis gelangt, dass der wahre Islam nicht mit der Verfassung/Grundgesetzt und den Menschrechten von 1949 konform geht.

    Der Koran ist nicht nur eine Religion, sondern umfaßt das gesamte Umfeld eines Menschen, wie Wirtschaft, Politik, Gesetzgebung etc. inkl. der Scharia. Wer das leugnet ist ein Lügner oder Ungläubiger.

    Wo Muslime die politische Mehrheit haben, wird die Scharia gänzlich oder teilweise in Kraft gesetzt. (Mit Ausnahme - noch- der Türkei)

    Da ich in einer aufgeklärten Gesellschaft aufgewachsen bin, brauch ich kein theokratisch totalitäres System.

    (Das mag bei anderen Menschen, welche in einem totalitären System (Kommunisten, Theokraten etc.)aufgewachsen sind, anders sein :-(

  7. #47

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Der Islam kennt nur den Dualismus. Gläubige (Umma) und Ungläubige. (Kuffar) und natürlich den Herrschaftsanspruch Ungläubige zu missionieren. (Da`wa)
    Nicht zu vergessen, das Haus des Islam und das Haus des Krieges.

  8. #48

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    8.629
    ja, ist sie.

  9. #49
    Neutralist
    Zitat Zitat von MAran Assa Beitrag anzeigen
    Liebe Meine Damen und Herren,

    lass Sie uns um Realistisch sprechen ,

    Die erste frage nach , Wie seht der Islam Christen und Juden ?
    seht der Islam Christen und Juden als Ungläubigen und Polytheisten ?
    oder sie sind Gläubige und vereint ?
    Meine Damen und Herren, lassen Sie uns sehen, Wie seht der Islam Christen und Juden von Al Quran ,
    Hier habe ich einmal ein paar Ayat aus dem Al Quran herausgesucht:
    Sure 2, Vers 120: Mit dir werden weder die juden noch die christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekentniss gefolgt bist. Sprich: die Rechtleitung Allahs ist die einzig wahre Rechtleitung..
    Sure 4, Vers 47: O ihr, denen die Schrift gegeben ward, glaubet an das, was Wir herabsandten, bestätigend was ihr habt, bevor Wir manche Gesichter vernichten und sie auf ihre Rücken werfen oder sie verfluchen, wie Wir die Sabbatleute (Juden) verfluchten. Und Allahs Befehl ward vollzogen.
    Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.
    Sure 5, Vers 64: Und die Juden sagen, die Hand Allahs ist gefesselt. Ihre Hände sollen gefesselt sein und sie sollen verflucht sein, um dessentwillen was sie da sprachen...
    Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: "Uzair ist Allahs Sohn." Und es sprechen die Christen: "Der Messias ist Allahs Sohn." Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen vor ihnen. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie doch irregeleitet!
    Sure 98, Vers 6: Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden/Christen) und die Götzendiener werden in Gahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.

    Haus des Islams und Haus des Krieges

    Ein Beitrag zum Selbstverständnis des Islams




    Heute betrachten viele deutsche Bürger den Islam als eine Bedrohung. Ist diese Überzeugung berechtigt oder ist sie nur Schwarzmalerei? Politiker und Humanisten wollen die Bedrohung durch den Islam nicht anerkennen und verbreiten die Parabel von »Nathan dem Weisen«, nach der die drei Hauptreligionen, Judentum, Christentum und Islam als gleichwertige und friedliche Religionen zu betrachten seien.

    Die Realität hat aber alle »Schönmalerei« Lüge gestraft! Denn schon längst hat sich der Islam formiert und das Christentum ins Visier genommen, um seine Schwächung im Namen Allahs durchzusetzen und den Islam als die allein wahre Religion zu behaupten.

    Das jüngste Geiseldrama auf Jolo (2000), Philippinen, das in den letzten Monaten durch unsere Medien lief, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Krisenherde, in denen der Islam militant wütet, werden bewusst aus unseren Medien ausgelassen, da sie nicht zum aktuellen gesellschaftlichen Tenor der »Toleranz« passen, obwohl Hunderttausende von Christen unbeachtet ermordet werden.

    Seit seiner Ausbreitung im 7. Jahrhundert n. Chr. teilte der Islam nach den Büchern der Scharia die Welt in zwei Regionen:



    Haus des Islams

    Dem Haus des Islams werden jene Gebiete und Länder der Erde zugerechnet, die ausschließlich einer islamisch-theokratischen Gesetzgebung, also der Scharia, unterworfen sind. In diesen Ländern regiert nur das islamische Gesetz, das den Islam als einzig wahre Religion anerkennt und jedem Muslim vollen gesellschaftlichen Schutz bietet. Alle Angehörigen anderer Religionsgruppen, wie Christen und Juden, erhalten nur den Status der »Schutzbefohlenen«,die eine minderwertige gesellschaftliche Stellung einnehmen und sie tributpflichtig macht.



    Haus des Krieges

    Alle Länder, die nicht der Scharia unterworfen sind, gelten nach islamischem Recht als »Haus des Krieges«. In diesem Haus gilt der Ausnahmezustand des Heiligen Krieges (Jihad). Darum ist es dem Muslim erlaubt, alle kriegerischen Methoden des Jihads in diesem Gebiet gegen Nicht-Muslime anzuwenden. Zu den Jihad-Mitteln gehören: Tötung, Ausraubung, Zerstörung des Eigentums, Entführung, Versklavung, Lüge und Vortäuschung von Toleranz. Diese Prinzipien dürfen immer und zu jeder Zeit im Hause des Krieges angewandt werden, wenn die Gelegenheit es erlaubt.
    Natürlich wenden nicht alle Muslime und islamisch regierten Länder diese Regelung an. Durch die Reislamisierungs-Welle jedoch, kehren viele Muslime und Staatsoberhäupter zu den Grundlagen ihres Glaubens zurück und müssen feststellen, dass, wer ein frommer Muslim sein will, dem Gesetz des Islams gehorchen und Allah dienen muss. Die Scharia aber wird erfüllt, wenn Nicht-Muslime einem der folgenden Ordnungen unterworfen werden:
    1. den Islam als Glauben annehmen,
    2. steuerpflichtig gemacht werden oder
    3. getötet werden.

    vgl. Sure 9,5
    "Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben." (nach Paret)
    Übergriffe auf Nicht-Muslime

    Aus diesem Selbstverständnis des Islams entstehen die Übergriffe auf Christen, die wir heute beobachten können. Sie gelten den einheimischen Christen wie auch dem Westen, der als Hauptsitz der Christenheit betrachtet wird.
    Dieses Handeln gemäß der Scharia war in der Neuzeit zuerst Ende des 19. Jahrhunderts zu beobachten und ist Mitte des 20. Jahrhunderts neu entfacht. Seither ist diese Reformation des Islams wie Wellen auf alle Länder übergeschwappt:
    1. Ende des 19. Jahrhunderts riefen am Persischen Golf die Wahabisten den reinen Islam aus und verhalfen dem Hause Al-Sauds das heutige Saudi-Arabien zu gründen, wo die reine Scharia in aller Härte durchgesetzt wird.
    2. Im Ersten Weltkrieg bekämpften die Muslime im Vorderen Orient die religiöse Dekadenz der Türken, die den Orient über 400 Jahre lang regierten. Mit Hilfe der Engländer trieben sie sie nach Anatolien zurück.
    3. Mitte des 20. Jahrhunderts erhoben sich in Ägypten und Nordafrika die Islamisten gegen die Kolonialmächte. Als diese Länder in die Unabhängigkeit entlassen wurden, erhoben sich die Islamisten anschließend gegen die eigenen Regierungen, die nicht den reinen Islam und die Scharia ausübten. Diese Kämpfe dauern bis heute in Algerien und Ägypten an.
    4. In den sechziger Jahren war es die PLO, die Anschläge auf westliche Organisationen und Botschaften durchführte, um auf sich und die Sache des Islams aufmerksam zu machen. Bis heute steht ihr Motto fest: Heute ist Samstag und morgen Sonntag - heute werden die Juden und morgen die Christen bekämpft!
    5. Anfang der siebziger Jahre waren es die Erdölmultis am Persischen Golf, die für die Sache des Islams kämpften, indem sie die Erdöllieferungen in den Westen boykottierten, weil der Westen Israel im Yom-Kippur-Krieg unterstützte und somit gegen die arabischen Muslime war.
    6. Im gleichen Jahrzehnt tobte der islamische Terror in Afrika gegen die Christen, der teilweise bis heute anhält. In Uganda ließ der damalige islamische Diktator Idi Amin Hunderttausende Christen auf brutalste Weise ermorden. Als er dem internationalen Druck nachgeben musste und aus Uganda floh, erhielt er in Saudi-Arabien Asyl, wo er unbehelligt weiterleben konnte.
    7. Ende der siebziger Jahre rief Ayatollah Khomeini den islamischen Staat im Iran aus. Dabei griff er verbal alle westlichen Mächte an. Willkürliche Gesetze und Erlasse werden seither im Iran gegen Personen im Westen registriert. Bis heute versuchen Europa und die USA, den Affront des Irans gegen sich zu verarbeiten und politisch abzuwehren.
    8. Mitte der achtziger Jahre hat die islamische Zentralregierung in Khartum erneut einen Bürgerkrieg gegen den südlichen Sudan, der überwiegend christlich und animistisch ist, entfacht, der bis heute andauert. Schätzungen gehen davon aus, dass bei diesem Krieg über zwei Millionen Menschen umkamen, über vier Millionen vertrieben und Hunderttausende in die Sklaverei verschleppt wurden.
    9. Systematische Verfolgung müssen Christen in Indonesien erleiden. Die sporadischen Übergriffe auf ihr Eigentum und Leben haben sich in den letzten Jahrzehnten gehäuft. Heute wird öffentlich zum Heiligen Krieg gegen die Christen in Indonesien geworben. Die Regierung ist nicht mehr in der Lage, diese Eskalation zu bremsen, wie dies vor kurzem der indonesische Staatspräsident öffentlich bekannte.
    10. Nicht nur in Ländern mit islamischer Mehrheit sind diese Übergriffe zu registrieren. Auch in Ländern, wo Muslime keine Mehrheit oder nur eine Minderheit bilden, gehören Aufruhr und Angriffe der Muslime auf die christliche Mehrheit immer öfters zur Tagesordnung. In Ländern wie die Philippinen, Kenia und Nigeria häufen sich die Meldungen über militante Angriffe auf Christen, örtliche Einführung der Scharia und Selbstjustiz der islamischen Gemeinschaft gegenüber Nicht-Muslimen.



    Angriffe auf den Westen

    Diese Säuberungen bleiben nicht nur auf das »Haus des Islams« beschränkt. Während man im eigenen Land immer mehr die Scharia und den reinen Islam einführt, wird zunehmend der Westen, der als »Haus des Krieges« gilt, angegriffen. Die Methoden der Kriegsführung gegen den Westen sind vielfältig und sollen die Christen verunsichern:
    1. 1988 zerriss eine Bombe die äußere Hülle eines PanAm-Jumbojets während des Fluges von London nach New York und bringt das Flugzeug über der schottischen Ortschaft Lockerbie zum Absturz. Hunderte von Menschen kamen dabei ums Leben. Als Hauptverdächtiger galt lange Zeit Libyen. Inzwischen sind auch Syrien und Iran in den Verdacht geraten.
    2. 1993 verübte eine Gruppe fanatischer Muslime ein Bombenattentat auf das World Trade Centre in New York. Dabei kamen einige Menschen ums Leben und viele wurden verwundet. Die Attentäter konnten gefasst werden sowie ihr blinder Anführer, ein Scheich der islamischen Azhar Universität in Kairo.
    3. Im Sommer 1998 wurden Angriffe auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi und Daressalam durch islamische Terroristen verübt, wobei Hunderte von Menschen umkamen. Diese Attentate wurden von Usama bin Laden finanziert, der ein erklärter Jihad-Kämpfer ist. Mit seinem Milliarden-Erbe finanziert er weltweit den islamischen Jihad.
    4. Am Ostersonntag, dem 23. April dieses Jahres, wurden von der Abu-Sayyaf-Gruppe - der Name bedeutet: Vater des Schwertes - über 20 Geiseln in Malaysia entführt und mit Booten auf die Insel Jolo, Philippinen, gebracht, wo die Geiseln über 120 Tage lang festgehalten wurden. Die malaysischen Geiseln kamen zuerst frei, weil sie Muslime sind, während die Europäer, darunter auch eine libanesische Christin, erst durch die Vermittlung Gaddaffis, der diese Terroristen seit Jahren finanziert, freigelassen wurden. Mit dieser Freikaufaktion konnte Gaddaffi zweierlei erreichen: zum einen konnte er sein Image im Westen aufwerten, und zum andern konnte er den Terroristen »legal« Millionen von US-Dollars für ihre Waffen zukommen lassen.



    Bewertung für uns Christen

    Die Situation, in der wir uns heute befinden, hat Parallelen in der Vergangenheit. Als das Volk Israel im Alten Bund sich von Gott und seinen Gesetzen entfernte, sandte Gott eine Weltmacht, um Israel zu strafen. Diese Zuchtrute war Assyrien, das das Nordreich zerstörte. Als auch Judäa nicht in den Geboten Gottes wandelte, fiel es in die Hände der Babylonier und das Volk wurde in die Verbannung weggeführt.
    Wenn Gott seinem Erstgeborenen, Israel, nicht die Zuchtrute ersparte, wie viel mehr müssen die anderen Völker, die durch die Gnade Jesu in die Verheißungen Israels eingepflanzt worden sind, sich vor den Geboten Gottes fürchten. Der Segen ist der gleiche: Wer in den Geboten Gottes wandelt, der wird gesegnet. Wer aber diese Gebote willentlich unterdrückt, der muss die Konsequenzen erleiden.
    Die Ordnungen Gottes, die zum Schutz unserer Gesellschaft und unserer Nachkommen gegeben worden sind, werden in unserer sogenannten »fortschrittlichen« Gesellschaft mit Füßen getreten:
    1. Seit Jahrzehnten wird die Abtreibung toleriert und in den letzten Jahren wurde sie sogar legalisiert.

    2. Die sexuelle Freizügigkeit lässt die Menschen in ihrer Liebe erkalten und pervers werden.

    3. Die Kondomwerbung relativiert die Sexualethik und setzt sie auf das Niveau tierischen Instinkts herab.

    4. Die Homosexualität wird vom Staat gesellschaftsfähig gemacht. Die Perversion der Gebote Gottes führt zu einer endgültigen Vernichtung wie bei Sodom und Gomorra.

    5. Inzwischen will der Mensch auch durch die Gentechnik in die Fundamente der Schöpfung eingreifen und selbst Gott spielen. Niemand weiß, wie sich diese Manipulation auf die Menschheit noch auswirken wird.
    Durch die Abwendung der Gesellschaft von den Ordnungen Gottes weicht Gottes Geist aus unserer Kultur, und andere, unreine Geister, füllen das Vakuum auf. Eines dieser Geister ist der Islam.



    Ist das Verhalten von Osama bin Laden und seinem Verhalten steht im Widerspruch zu den Lehren des Islam ? oder dieses Terrorist Verhalten von Islam ( Al Quran und Ahadith ) ?




    Fighting (Kampf) , Ungläubigen und Polytheisten Töten'' Unmuslime '' ( Christen und Juden )



    <H1>Islamischer Dschihad</H1><H2>Liegt die Wurzel des Terrors im Islam?


    von Ulrich Neuenhausen

    Der Dschihad, zu deutsch "Kampf" [ 1 ], ist ein wichtiges Thema in der islamischen Theologie. Angesichts der Ereignisse in Israel, Afghanistan und den furchtbaren Anschlägen in den U.S.A. am 11.9.2001 rückt dieses Thema auch dem westlichen Beobachter mehr ins Blickfeld.
    Mohammed wohnte in Mekka, als er seine ersten Offenbarungen bekam. Viele Leute nahmen ihn nicht besonders ernst, seine Anhänger waren in der Minderheit, und mehr als geduldig die Anfeindungen zu ertragen, war kaum möglich, wie folgender Text aus dem Koran [ 2 ] verdeutlicht:
    • Sure 73,9-13: "Allah ist der Herr des Ostens und des Westens. Es gibt keinen Gott außer Allah. Darum nimm ihn dir zum Sachwalter, ertrage geduldig, was die Ungläubigen sagen, und halte dich schön vor ihnen zurück, also ohne grob und verletzend zu werden! Überlass das nun mir, was mit denen geschehen soll, die die göttliche Botschaft für Lüge erklären und sich des Wohllebens erfreuen, und gewähre ihnen noch eine kurze Frist. Bei uns sind Fesseln und ein Höllenbrand für sie bereit."

    Im Jahre 622 nach Christus flieht Mohammed nach Medina, wo er mit offenen Armen empfangen wird. Aufgrund vieler Anhänger in Medina gelingt es ihm bald, auch die politische Macht in der Stadt zu übernehmen. Damit ist Mohammed nicht nur religiöses, sondern auch politisches Oberhaupt. Auch die Gesetzgebung ist natürlich gottgegeben: die Scharia. Erst in einem solchen Gottesstaat kann ein Muslim seinen Glauben wirklich leben.
    Der Beginn der islamischen Gottesherrschaft in Medina ist das Jahr Null der islamischen Zeitrechnung. Islam beginnt eigentlich erst da, wo ein Land islamisch regiert wird. Länder, die islamisch regiert werden, werden Dar-ul-Islam, Haus des Islam genannt. Länder, in denen der Islam nicht regiert, sind Dar-ul-Harb, Haus des Krieges. Letztere müssen über kurz oder lang auch zu islamischen Ländern werden, denn der Anspruch des Koran ist universal, betrifft alle Völker.
    Mohammed lebt in Medina unter anderem davon, dass er mekkanische Karawanen überfällt. Das führt zu mehreren Kriegen mit Mekka, von denen die meisten schließlich von Mohammed gewonnen werden. Seine Anhänger, die mit ihm aus Mekka flüchteten, sind anfangs nicht überzeugt, dass sie für ihren Führer in den Krieg sollen.
    • Sure 4,77: "Hast du nicht jene gesehen, zu denen man anfänglich sagte: 'Haltet eure Hände vom Kampf zurück und verrichtet das Gebet und gebt die Almosensteuer'? Als ihnen dann später vorgeschrieben wurde, zu kämpfen, fürchtete auf einmal ein Teil von ihnen die Menschen, wie man Allah fürchtet, oder gar noch mehr."

    Mohammed ist gezwungen, sie zu motivieren. Die Idee vom Krieg, der für Allah ausgeführt wird, nimmt seinen Anfang. Allah muss bestätigen, dass sich sein Wille geändert hat: keine Geduld mehr, sondern Kampf. [ 3 ] Und als Sahnehäubchen: wer am Krieg teilnimmt, wird im Jenseits großzügig belohnt.
    • Sure 9,20-22: "Diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Allahs willen Krieg geführt haben, stehen bei Allah in höherem Ansehen als die anderen. Ihnen wird großes Glück zuteil. Ihr Herr verkündet ihnen aus dem Schatz seiner Gnade Barmherzigkeit und Wohlgefallen, und dass ihnen Gärten zuteil werden, in denen sie beständig Wonne empfinden, und in denen sie ewig weilen werden. Bei Allah gibt es dereinst gewaltigen Lohn."

    Die Anhänger Mohammeds glauben seiner Theologie vom Dschihad ("Heiliger Krieg"), dessen Belohnung Beute im Diesseits und Paradies im Jenseits ist. Mit großer Dynamik und unfassbarer Geschwindigkeit erobern sie nach Mohammeds Tod weite Teile des Nahen Ostens, und dringen später bis nach Spanien und Konstantinopel (Istanbul) vor. Zwei Mal waren sie kurz davor, ganz Europa zu erobern, wurden jedoch beide Male zurückgeschlagen. Die Motivation, für den Glauben zu sterben, damit man sofort ins Paradies eingehe, verlieh den Kämpfern eine außerordentliche Kraft. Die überlieferte Sammlung der Taten und Aussprüche Mohammeds, die sogenannten Ahadith [ 4 ], aus jener Zeit sprechen noch davon.
    Aus den Ahadith:[ 5 ]:
    • "Allah unterstützt den, der für den Pfad Allahs kämpft. Wenn er überlebt, kehrt er mit Ehren und Beute beladen nach Hause zurück. Wird er aber getötet, wird er ins Paradies gelangen."

      "Ich schwöre bei Allah, daß ich auf dem Pfad Allah getötet werden möchte, dann wieder zum Leben erweckt und wieder getötet und wieder zum Leben erweckt und nochmals getötet, so daß ich jedesmal neue Verdienste erlangen könnte."

      "Die Grenzen des Islam nur einen einzigen Tag zu bewachen ist mehr wert als die ganze Welt und alles, was in ihr ist."

      "Das Feuer der Hölle wird nicht die Füße desjenigen versengen, der mit dem Staub der Schlacht für den Pfad Allahs bedeckt ist."

      "Wer stirbt und nie für die Religion des Islam gekämpft hat und nie auch nur in seinem Herzen zu sich gesprochen hat: "Wollte Allah, daß ich ein Held wäre und für den Pfad Allah sterben könnte", der ist einem Heuchler gleich."

      "Für den Pfad Allahs zu kämpfen oder dazu entschlossen sein ist eine göttliche Pflicht. Wenn dein Imam dir befiehlt, in den Kampf zu ziehen, dann gehorche ihm."

    Der Dschihad wird nach heutiger Auffassung in drei Richtungen gekämpft:
    a.) gegen sich selbst; hier geht es um Selbstdisziplin, um Bekämpfung der eigenen Schwäche; diese Bedeutung wird heute von vielen Muslimen besonders betont; sie ist vom Wort Dschihad her möglich, das ganz allgemein "Bemühung" bedeutet.
    b.) gegen einen Aggressor; wenn ein muslimisches Land angegriffen wird, dann hat es das Recht, sich zu verteidigen; ist der Aggressor zu stark, dann muss die internationale muslimische Gemeinschaft, die sogenannte Umma, zu Hilfe kommen;
    c.) gegen Länder im Bereich des oben genannten Dar-ul-Harb; dies sind Länder, die nicht muslimisch regiert werden, die mal muslimisch waren und nun wieder vom Islam abgefallen sind oder die zwar eine islamische Regierung haben, aber verweltlicht, säkularisiert sind;
    Wer in einem Dschihad stirbt, wird zum Märtyrer. Im Gegensatz zum christlichen Begriff "Märtyrer", der den Verlust des Lebens aufgrund eines Bekenntnisses zu Jesus Christus beschreibt, ist der islamische Märtyrer meist jemand, der im Kampfeinsatz ums Leben kommt.
    Bei der Eroberung nicht-islamischer Länder handelt es sich um eine Form islamischer Mission. Aus den Ahadith: [ 6 ]
    • "Wenn die Ungläubigen, nachdem sie den Ruf zum Glauben erhalten haben, diesen nicht befolgen und sich auch weigern, die Kopfsteuer zu zahlen, ist es die Pflicht der Muslime, Allah um Hilfe anzurufen und die Ungläubigen mit Krieg zu überziehen, denn Allah hilft denen, die ihm dienen, und er vernichtet seine Feinde, die Ungläubigen. Die Muslime müssen nun die Ungläubigen mit allen verfügbaren Kriegsmaschinen angreifen, ihre Häuser in Brand setzen, sie mit Wasser überschwemmen, ihre Felder verwüsten und das Getreide vernichten, denn das schwächt die Feinde und ihre Macht wird gebrochen. Alle diese Maßnahmen sind deshalb vom Gesetz geheiligt."

    Diese Pflicht zum "missionarischen Krieg" gilt jedoch nicht, wenn der Gegner zu stark ist. Ähnlich wie Mohammed in Mekka halten sich auch Muslime zurück, wenn sie im Kampf gegen einen Gegner keine Chance haben. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum das Wort "Mission" im islamischen Verständnis sehr problematisch ist. Es lässt sich aus islamischer Sicht kaum von "Eroberung", "Imperialismus", "Kolonialisierung" und ähnlichem trennen. Wer mit solchen Vorstellungen nicht in Verbindung gebracht werden will, wird sich niemals "Missionar" nennen. Dieses Problem haben die Mitarbeiter von Shelter Now, die zur Zeit in Afghanistan im Gefängnis sitzen. Sie sind Christen, weigern sich aber konsequent, Missionare genannt zu werden. Im muslimischen Kontext ist das völlig richtig, denn von seinem Glauben zu reden ist etwas völlig anderes als "Missionar" zu sein.
    Ganz natürlich bringen Muslime die militärischen Aktionen der U.S.A. in Iraq und Afghanistan mit den Missionaren in islamischen Ländern in Verbindung. Wohl auch aus diesem Grund stehen Missionare auch meist in Verdacht, Agenten der westlichen Welt zu sein. Als die größten Feinde der westlichen Welt gelten die U.S.A. und Israel. Die U.S.A., weil sie die stärkste nichtislamische Macht ist, mit einem deutlich jüdisch-christlichen Anstrich, Israel, weil es eine starke Macht in einem ehemals islamischen Land und mitten im islamischen Nahen Osten ist. Außerdem ist es größtenteils jüdisch. Viele betrachten es als Brückenkopf Amerikas. Deshalb erscheint den Muslimen Israel und die U.S.A. als ein einziger Feind. Der Hass, der sich gegen diesen Feind aufstaut, ist fast unbegreiflich:
    • "Tötet sie, bekämpft sie, zerstört sie."

    Das sind die Worte Osama bin Ladens, des mutmaßlichen Intiators der Anschläge der letzten Woche, über Amerika. Auch er bringt die U.S.A. in den typischen Zusammenhang mit Mission und Imperialismus. Auslöser ist für den in Saudi-Arabien aufgewachsenen Fundamentalisten die Allianz seines Vaterlandes mit der U.S.A.. Dass im heiligsten Land des Islam (Mekka und Medina befinden sich in Saudi Arabien) "Ungläubige" gegen Muslime Krieg führen dürfen, ist nicht nur eine ungeheure Provokation für die islamische Welt, sondern auch eine gewaltige Demütigung. Seinen eigenen Terror begründet Bin Laden mit einer Art von Notwehr:
    • "Gegen einen Verbrecher darf man sich auch mit Terrormaßnahmen wehren. Sie rauben unseren Reichtum, unsere Ressourcen und unser Öl. Unser Gebiet wird angegriffen. Sie töten und ermorden unsere Brüder. Sie verletzen unsere Ehre und unsere Würde. Und wenn wir es wagen, auch nur ein einziges Wort des Protestes gegen die Ungerechtigkeit zu sagen, dann werden wir Terroristen genannt."(Bin Laden, 1998)

    Der Westen ist nach Bin Laden vom Zionismus missbraucht worden, um die muslimische Welt zu unterdrücken. Die muslimische Welt ist Opfer des internationalen Terrors der Amerikaner, im Auftrag Israels. Bin Laden argumentiert völlig auf der religiösen Schiene. Insofern betrachtet er seinen Kampf als religiösen Kampf, als Dschihad:
    • "Ich bin einer der Diener Allahs und ich gehorche seinen Befehlen. Einer davon ist der Befehl, für das Wort Allahs zu kämpfen ... und zu kämpfen, bis die Amerikaner aus jedem islamischen Land rausgeworfen sind. ... Wir sind sicher, dass wir - durch die Gnade Allahs - über die Juden und über die, die mit ihnen kämpfen, siegen werden. Der Bote Allahs versprach uns, nach einer authentischen prophetischen Tradition, dass die Stunde der Auferstehung nicht kommen wird, bevor Muslime die Juden niedergekämpft haben und die Juden sich hinter Bäumen und Felsen verstecken." (Osama Bin Laden)

    Auch wenn der Weg dahin es nicht vermuten lässt, das missionarische Ziel des Dschihad ist ein islamischer Staat, in dem Friede herrscht. Nach muslimischer Auffassung kann nur der Islam diesen Frieden bringen. So wird auch von manchen Muslimen das Wort Islam mit Friede übersetzt. Ein Artikel aus der Charta der islamischen Widerstandsbewegung (Hamaz) belegt diese Vorstellung:
    • "Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine spezifische palästinensische Bewegung, welche ihre Loyalität Allah erweist, den Islam als Programm für das Leben nimmt und dafür kämpft, daß das Banner Allahs über jedem Zipfel Palästinas aufgepflanzt wird. Denn unter dem Schutz des Islam können die Anhänger aller Religionen in Frieden und Sicherheit für ihre Person, ihr Eigentum und ihre Rechte zusammenleben. Wo aber der Islam nicht präsent ist, entsteht der Kampf, breiten sich Ungerechtigkeit und Korruption aus und entstehen Streitigkeiten und Kriege." (Hamaz)

    Die terroristischen Anschläge in Israel und den U.S.A. haben wenig mit dem Dschihad der Frühzeit des Islam zu tun. Der Tod von Zivilisten, insbesondere nicht kämpfenden Frauen, wird nach einigen Ahadith sogar verboten. Trotzdem lassen sich die Terrorakte theologisch durch die Aussagen von Koran und Ahadith zum Dschihad begründen. Der Tod von Zivilisten ist eben ein Ergebnis von kollektiver Schuld oder eben ein nicht vermeidbares Übel.
    Es ziemt sich nicht für Muslime, Verträge zu brechen, sich beim Plündern unkorrekt zu verhalten oder Menschen zu entstellen (durch Abschneiden von Ohren und Nase). Ebenso ziemt es sich nicht für Muslime, Frauen, Kinder, alte Männer, Bettlägrige oder Blinde zu töten, denn der Kampf ist die einzige Gelegenheit, bei der Töten erlaubt ist, und diese Personen sind zum Kampf nicht in der Lage.
    Für korantreue Muslime gibt es langfristig keinen anderen Weg als den Dschihad, alles andere ist ein Verrat an der islamischen Religion, wie Artikel 13 der Charta der islamischen Widerstandsbewegung zeigt:
    • "Politische Initiativen und sogenannte friedliche Lösungen und internationale Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen zur Glaubensüberzeugung der Islamischen Widerstandsbewegung im Widerspruch. Denn die Nachlässigkeit in bezug auf irgendeinen Teil Palästinas ist die Nachlässigkeit in einem Teil der Religion. Der Patriotismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist ein Teil ihrer Religion ... ... Keine Lösung der Palästinafrage außer durch den Dschihad." (Artikel 13 der Charta der islamischen Widerstandsbewegung)

    Es gab Zeiten in der muslimischen Dogmatik, in denen man daran dachte, den Dschihad zur sechsten Säule des Islam zu machen, neben Glaubensbekenntnis, Fasten, Gebet, Almosen und Pilgerfahrt. Ein Friede mit Muslimen dieser Prägung ist kaum vorstellbar, es sei denn, man beugt sich einer islamischen Herrschaft. Korantreue und kampfbereite Muslime sind m.E. in der Minderheit. Doch wie die Ereignisse in den U.S.A. und in Israel zeigen, braucht es auch nur eine Minderheit, um den Frieden nachhaltig zu stören.
    Trotzdem wünsche ich mir, dass Christen nicht wie gelähmt auf das Schreckgespenst Dschihad schauen, sondern Beziehung zu einigen von den vielen Millionen Muslimen aufbauen, die zu keiner Gewalttat bereit sind. Wenn der Terror uns ängstlich macht und die Liebe zu den muslimischen Mitbewohnern in diesem Land raubt, dann hat er tatsächlich sein teufliches Ziel erreicht. Fußnoten
    [ 1 ] Der arabische Begriff "Dschihad" bedeutet "Anstrengung", oder "Bemühen" auf dem Weg Allahs, nicht notwendigerweise "Kampf" oder "Krieg". Das "Bemühen auf dem Weg" oder das "Bemühen für die Sache Allahs" (arab. jahada fî sabîl allâh) kann sowohl friedliche Verkündigung des Islam als auch kriegerische Auseinandersetzung beinhalten. Die Pflicht zum Dschihad wird teilweise den Fünf Säulen des Islam als sechste Säule hinzugefügt.

    Der Koran verwendet den Begriff des Dschihad an etlichen Stellen. Die Betonung des Begriffs liegt in der mekkanischen Zeit Mohammeds (610-622 n. Chr.) vermehrt auf der Verkündigung des Islam und dem Ruf zur Umkehr. In dieser Frühzeit des Islam kämpfte Mohammed verzweifelt um Anerkennung, ja zunehmend um die Duldung seiner Person und Botschaft unter seinem Volk und konnte alleine aufgrund der eigenen politischen Machtlosigkeit nicht an kämpferische Auseinandersetzungen mit der ablehnenden Mehrheit in seiner Heimatstadt Mekka denken.

    In der medinensischen Zeit (622-632 n. Chr.) wandelte sich die Konnotation des Begriffs Dschihad. In Medina konnte Mohammed in seiner zunehmend gefestigten Position als Gemeindeoberhaupt und Heerführer nach und nach die kriegerische Auseinandersetzung mit den drei großen jüdischen Stämmen Medinas, den Banu Nadir, Banu Qurayza und Banu Qainuqa und mehreren arabischen Stämmen im Umfeld von Medina aufnehmen. Hier ist der Begriff Dschihad vermehrt mit "Kampf" oder "kämpferischer Auseinandersetzung" zu übersetzen. Sure 66,9 bezeichnet z. B. die "Ungläubigen" und die "Heuchler" als Ziel des Dschihad: "Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie aufnehmen - ein schlimmes Ende!" (Sure 66,9; vgl. 9,41).

    Eine häufig zitierte Stelle ist auch Sure 47,4: "Wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann schlagt (ihnen) auf die Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt (sie) in Fesseln. Danach gilt es, sie aus Gnade oder gegen Lösegeld zu entlassen ... Denen, die auf Gottes Weg getötet werden, wird er ihre Werke niemals fehlgehen lassen."

    Nach Sure 49,15 ist die Bereitschaft, den Dschihad zu kämpfen, ein Kennzeichen echter muslimischer Frömmigkeit. Sie wird mit dem Glauben an Allah und das Prophetentum Mohammeds verglichen: "Die Gläubigen sind diejenigen, die an Gott und seinen Gesandten glauben und hierauf nicht Zweifel hegen, und die mit ihrem Vermögen und in eigener Person um Gottes willen Krieg führen. Sie sind es, die es ehrlich meinen" (49,15).

    Der bewaffnete Dschihad wird von Mystikern, aber auch von Schiiten als der "kleinere Dschihad" betrachtet, während der geistige Dschihad als der "größerer Dschihad" bezeichnet wird. Der geistige Dschihad ist der ganze Einsatz für den hingebungsvollen Dienst an Allah (Überwindung der Lethargie, des Egoismus, der eigenen Schwäche, etc.; vgl. Sure 22,78 nach Paret: "78 Und müht euch um Allahs willen ab wie es sich gehört!". Der bewaffnete Dschihad wird im Koran oft erwähnt, stark empfohlen und verheißt reiche Belohnung. Siehe z.B.
    [PDF] Kampfbefehle Allahs im Koran. Die Eroberungskriege im Namen Allahs nach dem Tod Mohammeds wären ohne die koranische Ermutigung zum bewaffneten Kampf nicht denkbar.

    [ 2 ] Die Koranzitate sind der Rudi Paret-Übersetzung entnommen.
    [ 3 ] Eine umfangreiche Liste von Koranzitaten, die den "Heiligen Krieg" beschreiben, finden Sie auf der Homepage von "www.al-islam.com": Der Heilige Krieg (Koranzitate)
    Es folgen nun weitere Koranzitate (nach der Paret Übersetzung), die zum Dschihad ("Kampf") aufrufen. Sure 2,190 "Und kämpft um Allahs Willen gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen! Aber begeht keine Übertretung, indem ihr den Kampf auf unrechtmäßige Weise führt! Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen! 191 Und tötet die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte von Mekka gegen sie, solange sie nicht ihrerseits dort gegen euch kämpfen! Wenn aber sie dort gegen euch kämpfen, dann töte sie. Derart ist der Lohn der Ungläubigen!"

    Sure 2,216 "Euch ist vorgeschrieben, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Allah weiß Bescheid, ihr aber nicht"

    Sure 4,88 "Wie könnt ihr hinsichtlich der Heuchler unterschiedlicher Meinung sein, wo doch Allah sie wegen dessen, was sie an Sünden begangen haben zu Fall gebracht hat! Wollt ihr denn rechtleiten, wen Allah irregeführt hat? Wen Allah irreführt, für den findest du keinen Weg. 89 Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, wie sie selbst ungläubig sind, damit ihr alle gleich wäret. Nehmt daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht ihrerseits um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer! 90 Kämpft gegen sie mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht, oder die friedlicher Absicht zu euch gekommen sind, nachdem sie davor zurückscheuten, gegen euch oder die eigenen Leute zu kämpfen. Wenn Allah gewollt hätte, hätte er ihnen Gewalt über euch gegeben, und dann hätten sie gegen euch mit Erfolg gekämpft. Wenn sie sich nun von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen und euch ihre Bereitschaft erklären, sich künftig friedlich zu verhalten und keinen Widerstand mehr zu leisten, gibt euch Allah keine Möglichkeit, gegen sie vorzugehen. 91 Ihr werdet andere finden, die zwar vor euch und vor ihren eingenen Leuten Sicherheit haben wollen. Aber jedesmal, wenn sie wieder der Versuchung ausgesetzt sind, werden sie in ihr zu Fall gebracht. Und wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch nicht ihre Bereitschaft erklären, sich künftig friedlich zu verhalten, und ihre Hände nicht vom Kampf gegen euch zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie zu fassen bekommt! Zum Vorgehen gegen Leute dieser Art haben wir euch voffenkundig Vollmacht gegeben."

    Sure 4,104 "Und laßt nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen! Wenn ihr unter den Beschwerden des Krieges zu leiden habt, so hat er ebenso darunter zu leiden wie ihr. Aber ihr habt von seiten Allahs zu erhoffen, was er nicht zu erhoffen hat. Allah weiß Bescheid und ist weise."

    Sure 8,39 "Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch mit ihrem gottlosen Treiben aufhören und sich bekehren so durchschaut Allah wohl, was sie tun."

    Sure 9,5 "Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben!"

    Sure 9,29 "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - kämpft gegen sie, bis die kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!"

    Sure 9,73 "Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie dereinst aufnehmen, ein schlimmes Ende!"

    Sure 9,111 "Allah hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, daß sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder selber den Tod erleiden. Dies ist ein Versprechen, das einzulösen ihm obliegt, und als solches ist es eine Wahrheit, die in der Thora, dem Evangelium und im Koran verzeichnet ist."

    Sure 9,123 "Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen die euch nahe sind, die mit ihren Wohnsitzen an euer Gebiet angrenzen! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die ihn fürchten!"

    Sure 47,4-6 "Wenn ihr auf einem Feldzug mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut ihnen mit dem Schwert auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich völlig niedergekämpft habt, dann legt sie in Fesseln, um sie später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld freizugeben! Haut mit dem Schwert drein bis der Krieg euch von seinen Lasten befreit und der Krieg vom Frieden abgelöst wird! Dies ist der Wortlaut der Offenbarung. Wenn Allah wollte, würde er sich selber gegen sie helfen. Aber er möchte nicht unmittelbar eingreifen, vielmehr die einen von euch, die gläubig sind, durch die anderen, die ungläubig sind, auf die Probe stellen. Und denen, die um Allahs willen getötet werden, wird er ihre Werke nicht fehlgehen lassen, so daß sie nicht zum Ziel kommen würden. Er wird sie recht leiten, alles für sie in Ordnung bringen und sie ins Paradies eingehen lassen, das er ihnen zu erkennen gegeben hat."


    [ 4 ] Der Hadith (Plural: "Ahadith") "... hat überragende Bedeutung Seite an Seite mit dem Koran bei der Gestaltung des religiösen Lebens eines Menschen mit dem Ziel der Vervollkommnung des Lebenswandels. In der Tat bleibt der Koran ohne den Hadith in vielen Fragen des Alltagslebens für einen Menschen unverständlich." ("Mishkat-al-Masebih", gesammelt von Al-Baghawi und mit Kommentar von Al-Haj Maulana Fazlul Karim, englische Übersetzung, Buch 1, Einführung: Koran und Hadith, S. 3 zitiert in P. Newton, "Ist Allah Gott", Stephanus-Edition, 1997, S. 8) [ 5 ] Ahadith-Zitate "Sahih al-Bukhari" und "Sahih Muslim" zitiert in : Hughes, Thomas Patrick. "Dschihad, Heiliger Krieg" in Lexikon des Islam, Dreieich: Meco, 1995. Den englischen Texte können Sie hier nachlesen: Jihad
    Weitere Ahadith-Zitate:
    Al-Bukhari 4,54 The Prophet said, "By Him in Whose Hands my life is! Were it not for some men amongst the believers who dislike to be left behind me and whom I cannot provide with means of conveyance, I would certainly never remain behind any Sariya' (army-unit) setting out in Allah's cause. By Him in Whose Hands my life is! I would love to be martyred in Al1ah's cause and then get resurrected and then get martyred, and then get resurrected again and then get martyred and then get resurrected again and then get martyred.

    Al-Bukhari 4,41 I asked Allah's Apostle, "O Allah's Apostle! What is the best deed?" He replied, "To offer the prayers at their early stated fixed times." I asked, "What is next in goodness?" He replied, "To be good and dutiful to your parents." I further asked, what is next in goodness?" He replied, "To participate in Jihad in Allah's cause." I did not ask Allah's Apostle anymore and if I had asked him more, he would have told me more.

    Al-Bukhari 4,44 A man came to Allah's Apostle and said, "Instruct me as to such a deed as equals Jihad (in reward)." He replied, "I do not find such a deed." Then he added, "Can you, while the Muslim fighter is in the battlefield, enter your mosque to perform prayers without cease and fast and never break your fast?" The man said, "But who can do that?" Abu Huraira added, "The mujahid (i.e. Muslim fighter) is rewarded even for the footsteps of his horse while it wanders about (for grazing) tied in a long rope."

    Al-Bukhari 4,46 I heard Allah's Apostle saying, "The example of a mujahid in Allah's cause--and Allah knows better who really strives in His cause--is like a person who fasts and prays continuously. Allah guarantees that He will admit the mujahid in His cause into Paradise if he is killed, otherwise He will return him to his home safely with rewards and war booty."

    Al-Bukhari 4,176 Allah's Apostle said, "You (i.e. Muslims) will fight with the Jews till some of them will hide behind stones. The stones will (betray them) saying, 'O 'Abdullah (i.e. slave of Allah)! There is a Jew hiding behind me; so kill him.' "

    Al-Bukhari 4,386 Our Prophet, the Messenger of our Lord, has ordered us to fight you till you worship Allah Alone or give Jizya (i.e. tribute); and our Prophet has informed us that our Lord says: "Whoever amongst us is killed (i.e. martyred), shall go to Paradise to lead such a luxurious life as he has never seen, and whoever amongst us remain alive, shall become your master."

    Al Bukhari 4,256 The Prophet passed by me at a place called Al-Abwa or Waddan, and was asked whether it was permissible to attack the pagan warriors at night with the probability of exposing their women and children to danger. The Prophet replied, "They (i.e. women and children) are from them (i.e. pagans)." I also heard the Prophet saying, "The institution of Hima is invalid except for Allah and His Apostle."

    Muslim Hadith 4673 The Messenger of Allah (peace be upon him) said: The sanctity of the wives of Mujahids is like the sanctity of their mothers for those who sit at home (i.e. do not go out for Jihad). Anyone who stays behind looking after the family of a Mujahid and betrays his trust will be made to stand on the Day of Judgment before the Mujahid who will take away from his meritorious deeds whatever he likes. So what do you think (will he leave anything)?

    Muslim Hadith 4696 The Messenger of Allah (peace be upon him) said: One who died but did not fight in the way of Allah nor did he express any desire (or determination) for Jihad died the death of a hypocrite.

    Muslim Hadith 4646 The Messenger of Allah (peace be upon him) stood up among them (his companions) to deliver his sermon, in which he told them that Jihad in the cause of Allah and belief in Allah (with all His Attributes) were the most meritorious of acts. A man stood up and said: Messenger of Allah, do you think that if I am killed in the cause of Allah, my sins will be blotted out from me? The Messenger of Allah (peace be upon him) said: Yes, in the case where you are killed in the way of Allah, you were patient and sincere and you always fought facing the enemy, never turning your back upon him. Then he added: What have you said (now)? (Wishing to have further assurance from him for his satisfaction), he asked (again): Do you think if I am killed in the say of Allah, all my sins will be obliterated from me? The Messenger of Allah (peace be upon him) Said: Yes, if you were patient and sincere, and always fought facing the enemy, never turning your back upon him, (all your lapses shall be forgiven) except debt. Gabriel has told me this.

    Muslim Hadith 4294 When the Messenger of Allah (peace be upon him) appointed anyone as leader of an army or detachment he would especially exhort him to fear Allah and to be good to the Muslims who were with him. He would say: Fight in the name of Allah and in the cause of Allah. Fight against those who do not believe in Allah. Wage a holy war: do not embezzle the spoils, do not break your pledge, do not mutilate (the dead) bodies and do not kill the children. When you meet enemies who are polytheists, invite them to three courses of action. If they respond to any one of these, you also accept it and restrain yourself from doing them any harm. Invite them to (accept) Islam; if they respond to you, accept it from them and desist from fighting against them. Then invite them to migrate from their lands to the land of Muhajirs and inform them that, if they do so, they shall have all the privileges and obligations of the Muhajirs. If they refuse to migrate, tell them that they will have the status of Bedouin Muslims and will be subjected to the Commands of Allah like other Muslims, but they will not receive any share from the spoils of war or Fay' except when they actually fight with the Muslims (against the nonbelievers). If they refuse to accept Islam, demand from them the Jizyah. If they agree to pay, accept it from them and hold your hand. If they refuse to pay the tax, seek Allah's help and fight them. When you lay siege to a fort and the besieged appeal to you for protection in the name of Allah and His Prophet, do not accord to them the guarantee of Allah and His Prophet, but accord to them your own guarantee and the guarantee of your companions. It is a lesser sin that the security given by you or your companions be disregarded than that the security granted in the name of Allah and His Prophet be violated. When you besiege a fort and the besieged want you to let them out in accordance with Allah's Command, do not let them come out in accordance with His Command, but do so at your (own) command, for you do not know whether or not you will be able to carry out Allah's behest with regard to them.

    Abu Dawood 2526 The Prophet (peace be upon him) said: Three things are the roots of faith: to refrain from (killing) a person who utters, "There is no god but Allah" and not to declare him unbeliever whatever sin he commits, and not to excommunicate him from Islam for his any action; and jihad will be performed continuously since the day Allah sent me as a prophet until the day the last member of my community will fight with the Dajjal (Antichrist). The tyranny of any tyrant and the justice of any just (ruler) will not invalidate it. One must have faith in Divine decree.

    [ 6 ] Ahadith-Zitate aus: "Hidaya Vol II, Seite 140" Verfasst von Scheich Burhanu'd - Din 'Ali (*1136 n.Chr.- 1197 n.Chr.), zitiert in: Hughes, Thomas Patrick. "Dschihad, Heiliger Krieg" in Lexikon des Islam, Dreieich: Meco, 1995. -------------------------------------------------------------------Fatwa: wann soll der Kampf gegen die Ungläubigen beginnen?


    Warum sich gläubige Moslems in Deutschland und Europa vorläufig so friedlich und tolerant verhalten, erklärt ein muslimischer Rechtsgutachter.
    Ein kleines islamisches Rechtsgutachten (Fatwa) zur Kenntnisnahme für unsere ahnungslosen dummbatzigen Gutmenschen in Deutschland:

    Fatwa zu der Frage, wann Muslime den Kampf für den Islam (arab. Djihad) aufnehmen sollen

    Die politisch-militärischen Machtverhältnisse, die einen Sieg ermöglichen oder nicht, sind für diese Frage entscheidend
    Von dem salafitischen Rechtsgutachter Scheich Abu l-Hassan as-Sulaimani
    (Institut für Islamfragen, dh, 25.05.2010) „Einige muslimische Gelehrte beziehen sich auf Quellen [des Islam], die besagen, dass der Kampf in unserer Zeit keine Pflicht mehr sei, weil wir [Muslime] nicht in einer vorteilhaften [militärischen] Lage sind. Wenn wir nicht fähig sind [den Kampf zu führen, so die Argumentation], müssten wir uns an die Vorschriften aus der mekkanischen Zeit halten. Damals ist der Kampf [arab. Djihad] noch nicht als Pflicht vorgeschrieben gewesen. Allerdings ist es gleichzeitig eine Tatsache, dass wir keine der abrogierten Vorschriften [aus der mekkanischen Zeit] befolgen dürfen“ [damit wäre der Djihad dann doch eine Pflicht, da viele Gebote aus der Frühzeit des Islam in Mekka durch die in Medina geoffenbarten Verse als abrogiert/aufgehoben gelten.] …
    Es wird behauptet, dass die Vorschriften zu Toleranz und Duldung gegenüber Ungläubigen und Polytheisten mit dem ‘Schwertvers’ (Sure 9,5) ausgetilgt worden seien, diese [die Polytheisten und anderen Ungläubige] deshalb bekämpft werden müssen und dass die mekkanischen Vorschriften mit der Offenbarung der medinensischen Vorschriften [ebenfalls] aufgehoben worden seien.
    Diese [veränderte Handlungsweise] gilt, wenn die Muslime die Oberhand haben [die politische oder/und militärische Hoheit] und wenn keine verderblichen Folgen befürchtet werden müssen. Wenn die Muslime schwach sind [politisch bzw. militärisch] – so wie die Lage derzeit ist – müssen sie sich gemäß der Koranverse, die zur Toleranz und Duldung aufrufen, verhalten. Diese [Anweisungen] beruhen auf zwei grundlegenden Fakten:
    1. Allah beauftragt nur denjenigen, der in der Lage ist [den Auftrag auch auszuführen]. Die Beweise dafür wurden genannt. Die Muslime sind derzeit nicht in der Lage, gegen die anderen [Nichtmuslime] zu kämpfen.
    2. Der Gelehrte des Islam, Ibn Taymiyya, erkannte diese Tatsache. Er erwähnte, dass sich ein Muslim in einer Situation der Schwäche gemäß der Texte zu verhalten hat, die zu Toleranz, Vergebung und Geduld aufrufen. Wenn der Muslim jedoch in einer starken Position sei, müsse er sich gemäß der Texte verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen.
    Ibn Taymiyya kommentierte den Koranvers: ‘Wahrlich, ihr sollt geprüft werden an eurem Vermögen und an euch selber, und wahrlich, ihr sollt viele verletzende Äußerungen von denen hören, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde und von denen, die Allah Gefährten [zur Seite] stellten [Polytheisten sind]. Wenn ihr jedoch geduldig und gottesfürchtig seid, [dann ist] dies wahrlich ein Zeichen von fester Entschlossenheit’ (Sure 3,186). Geduldig und gottesfürchtig gegenüber diesen zu sein, heißt nicht, dass diese nicht bekämpft werden müssten, wenn die Muslime in der Lage dazu sind. Ibn Taymiyya erklärte, dass dieser Koranvers und andere ähnliche Koranverse durch die Aussage Allahs abrogiert seien: ‘Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann
    tötet die Götzendiener,

    wo immer ihr sie findet’ (Sure 9, 5), und: ‘Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten.’ (Sure 9,29).
    Ibn Taymiyya erklärte, dass der Koranvers (Sure 3,186) für Muslime gilt, die in einer Position der Schwäche sind, die also nicht in der Lage sind, für Allah und Allahs Propheten [Muhammad] mit der Hand oder Zunge zu handeln. Der [Muslim] handelt [für Allah und Muhammad in dieser Situation nur] mit dem Herzen [nicht offen erkennbar]. Der Koranvers zur Erniedrigung derjenigen, die einen Vertrag [mit Muslimen] geschlossen haben (z. B. Sure 9,29) gilt für jeden Muslim, wenn er in einer Position der Stärke ist. Der [Muslim] muß für Allah und seinen Propheten [Muhammad] mit der Hand oder der Zunge handeln.
    Muslime in der Endphase des Lebens des Propheten Muhammads haben sich gemäß dieser Koranverse verhalten. Das [oben beschriebene] Prinzip wurde weiter während der Zeit der Nachfolger Muhammads eingehalten und es gilt bis zum jüngsten Tag.
    Ein Muslim, der sich in einem Land befindet, in dem er in einer Position der Schwäche ist, muss sich gegenüber Juden, Christen und Polytheisten tolerant und vergebend verhalten, wenn diese Allah und seinem Propheten gegenüber verletzende Äußerungen machen.
    Ein Muslim, der sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss sich gemäß den Koranversen verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Dies gilt gegenüber denjenigen, die Allahs Religion [den Islam] angreifen.
    Die [Muslime] müssen sich ebenfalls gemäß des Koranverss (Sure 9,29) verhalten, der zum Kampf und der Erniedrigung von Juden und Christen aufruft.

    Infolge dessen ist klar, dass man zwischen der Position der Stärke und der Schwäche unterscheiden muss. Die mekkanischen und medinensischen Abschnitte spielen an sich keine Rolle, sondern es ist nur entscheidend, ob es um eine Position der Stärke oder Schwäche geht, und ob [durch das Handeln] Vorteile oder Nachteile [für Muslime] entstehen … Wenn [ein Muslim] sich in einer Position der Schwäche befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner schwachen Situation entsprechen. Wer sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss er sich gemäß der Texte verhalten, die seiner starken Situation entsprechen. Dieses Prinzip gilt für einen einzigen Menschen sowie für eine ganze Gruppe, abgesehen von der allgemeinen Lage der gesamten Gemeinschaft der Muslime.
    Quelle: mareb.org/showthread.php?p=7717″
    Quelle: Institut für Islamfragen
    Liebe Gutmenschen! Warum steckt Ihr angesichts solcher Fatwas den Kopf tief in den Sand hinein? Habt Ihr keine Enkel? Oder sind die Euch wurscht?Helft den Rechtgeleiteten weiterhin, hier ihre Moscheen zu bauen und Eure Enkel werden Euch verfluchen!
    Fatwa: wann soll der Kampf gegen die Ungläubigen beginnen? « Vitzliputzli’s Blog



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    ************* Jetzt , Sagen Sie zu mir ********

    Wie Finden Sie den islam ?
    ist islam ein religion von Gott ?

    [ LG ]
    hahah, wozu hast du dir so eine mühe gemacht, wenn du den islam sowieso nicht wiederlegen kannst? wenn es bis heute noch keiner geschafft hat wieso grade du ?? als ich alles gelesen habe musste ich erstmal 5min lachen.

  10. #50
    Avatar von Bambi

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    es gibt keine einzige durch und durch friedfertige und tolerante Religion, abgesehen vllt noch vom Buddhismus, wobei die aufgrund fehlender Gottheit eher eine Weltanschauung ist. Wer ein guter Mensch sein will, lässt sich lieber auf weltliche Anschauungen wie den Humanismus ein.

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