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Islam und Sklaverei

Erstellt von AlbaMuslims, 23.02.2012, 16:54 Uhr · 98 Antworten · 5.551 Aufrufe

  1. #21

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Charlie Brown Beitrag anzeigen
    Schön nur was soll dann der erste Beitrag in dem Thread hier in dem eben gesagt wird, unter bestimmten Umständen sei Sklaverei erlaubt?
    Das bezieht sich auf die Kriegsgefangenen, die nicht getötet werden sollen.

    Und hat Mohammed nicht auch Sklaven auch wenn sie Kriegsgefangene waren gehabt oder nicht?
    Mohammed hat eine Sklavin geheiratet (Maria). Er hat Sklaven freigekauft (Bilal, etc.). Er hat die Muslime dazu aufgefordert die Sklaven (Kriegsgefangenen) gut zu behandeln. (Siehe Ahadith)

    Das kommt dann eben so rüber als ob es keine eindeutige Argumentation dagegen oder dafür gibt und somit ist es wohl schwierig bzw. nicht möglich da eine eindeutige Antwort zu finden.
    Das Thema "Sklaverei im Islam" ist sehr umfangreich, man kann stundenlang darüber diskutieren. Es ist ein grosses Thema und nicht leicht verständlich, deshalb habe ich versucht meinen Thread so kurz und inhaltlich zu gestalten, damit es verständlich ist.

  2. #22

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    485
    Mohammed hatte Sklaven was für ein Barbar schrecklich!
    Gott sei Dank gibt es das Christentum ohne Jesus in unseren Herzen wäre die ganze Welt im Mittelalter hängen geblieben

  3. #23
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von clerik Beitrag anzeigen
    Mohammed hatte Sklaven was für ein Barbar schrecklich!
    Gott sei Dank gibt es das Christentum ohne Jesus in unseren Herzen wäre die ganze Welt im Mittelalter hängen geblieben
    stimmt, mit dem Christentum hörte die Sklaverei praktisch schlagartig auf

  4. #24

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    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    stimmt, mit dem Christentum hörte die Sklaverei praktisch schlagartig auf

  5. #25
    Avatar von -Troy-

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    5.112
    Abraham Lincoln hatte die Abschaffung der Sklaverei sogar mit einem Zitat aus der Bibel gerechtfertigt.

    Und zwar: "Vor Gott sind alle Menschen gleich."

    Es ist kein Geheimnis, dass in der Bibel viel Blödsinn steht, viel Grausames und noch viel mehr Belangloses.

    Als ich den Koran gelesen habe, da habe ich nach einem Satz gesucht, der sowas aussagt. Das vor Gott alle Menschen gleich wären. Irgendwann dachte ich mir, es ist schon klar, dass ich nichts finden werde. Schließlich ist Albamuslims nicht der erste Missionar im Balkanforum, im Internet oder sonstwo. Und jede Islamproganda hätte so einen Vers schon millionen mal zitiert und ich hätte ihn schon längt gelesen.

    Wenn es dann um friedliche Verse im Koran geht, dann kommt sowas wie "Dir dein Glaube und mir mein Glaube". In anderen Büchern, wäre das ein Zeichen der Trennung von Menschen, aber da es im Koran nichts besseres gibt muss das uminterpretiert werden dahingehend, dass andere Glaubensrichtungen ohne Konsequenzen akzeptiert werden. Natürlich steht in der betreffenden Sure nicht, ob es Konsequenzen für den Unglauben gibt oder nicht. Es bleibt also offen, bis man eine beliebige Stelle im Koran aufschlägt und 20 Verse liest.

    Nun ja... dann suche ich also nach "Vor Gott sind alle gleich". Und was ich finde ich dann schließlich? Damals hat es mich noch überrascht. Ich finde natürlich genau das Gegenteil. Dort steht sowas wie "glaubt ihr etwa vor Allah sind Gläubige und Ungläubige gleich?"... "Niemals werden Gläubige und Ungläubige vor Allah gleich sein."

    Soviel dazu.

    PS: Sklaverei wird im Koran in keiner Stelle für schlecht befunden. Ganze Völker versklaven wird im Koran als "Friedensvertrag" bezeichnet.

  6. #26
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen


    Sry, aber weder das Christentum, noch das Judentum haben die Sklaverei abgeschafft oder verboten. Der Islam hat die Sklaverei nicht erfunden - nein, der Islam nutzte es für Gutes. Kriegsgefangene wurden als Sklaven genommen, aber Mohammed befahl den Muslim gut und gnädig zu ihnen zu sein. Für sie sorgen, wie ein Bruder. Ein Sklave konnte sich im Islam sogar selber freikaufen. Ein Sklave durfte weder geschlagen, noch sonst gekränkt werden. Er bekam alle Rechte, die selbst ein freier Mensch hatte - mit der Einschränkung, dass er ein Kriegsgefangener ist! Sobald ein Sklave gutherzig wurde oder zum Islam konvertierte, wurde er freigelassen.

    Jetzt betrachte einmal die Sklaverei damals vor islamischer Zeit und die bei den Nichtmuslimen (u.a. in den westlichen Ländern), dann siehst du einen deutlichen Unterschied Ein Sklave war im Islam nicht eine Person, die keine Rechte hatte, eine Person die nur arbeiten musste, nichts zu essen und keine Kleidung bekam, etc. wie es vorislamischer Zeit üblich war. Nein, der Islam gab den Sklaven einen höheren Status; der Sklave war ein Bruder und kein "Diener", der nichts Wert ist.

    "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050).
    Das stimmt nicht. Der Sachsenkodex äußert sich zu diesem Punkt klar, dass Gottalle Menschen gleichberechtigt geschaffen hat, und niemand als Sklave geboren wird. Das Sklavenrecht war eher gewohnheitsrecht, d.h. von Gott nicht gewollt, aber da es real existierte, gesetzlich geregelt. Die Sklaven waren Mitglieder der Hausgemeinschaft, und gerieten meist durch Kriegshandlungen in Sklaverei. Es handelte sich um eine Gesellschaft mit Sklaven. Die Sklavenhaltung in Amerika ist eine wesentlich jüngere Erscheinung, und völlig anders geprägt, als die Lange in Europa übliche Form. und die Idee von Sklavenhandel als Wirtschaftszweig wurde von den Arabern übernommen- wenn die Europäer in den Dimensionen auch jeglichen Rahmen gesprengt haben.

    Wie auch immer, es ist eine Schande, dass es heute noch Sklaverei gibt.

  7. #27

    Registriert seit
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    7.427
    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Abraham Lincoln hatte die Abschaffung der Sklaverei sogar mit einem Zitat aus der Bibel gerechtfertigt.

    Und zwar: "Vor Gott sind alle Menschen gleich."

    Es ist kein Geheimnis, dass in der Bibel viel Blödsinn steht, viel Grausames und noch viel mehr Belangloses.

    Als ich den Koran gelesen habe, da habe ich nach einem Satz gesucht, der sowas aussagt. Das vor Gott alle Menschen gleich wären. Irgendwann dachte ich mir, es ist schon klar, dass ich nichts finden werde. Schließlich ist Albamuslims nicht der erste Missionar im Balkanforum, im Internet oder sonstwo. Und jede Islamproganda hätte so einen Vers schon millionen mal zitiert und ich hätte ihn schon längt gelesen.

    Wenn es dann um friedliche Verse im Koran geht, dann kommt sowas wie "Dir dein Glaube und mir mein Glaube". In anderen Büchern, wäre das ein Zeichen der Trennung von Menschen, aber da es im Koran nichts besseres gibt muss das uminterpretiert werden dahingehend, dass andere Glaubensrichtungen ohne Konsequenzen akzeptiert werden. Natürlich steht in der betreffenden Sure nicht, ob es Konsequenzen für den Unglauben gibt oder nicht. Es bleibt also offen, bis man eine beliebige Stelle im Koran aufschlägt und 20 Verse liest.

    Nun ja... dann suche ich also nach "Vor Gott sind alle gleich". Und was ich finde ich dann schließlich? Damals hat es mich noch überrascht. Ich finde natürlich genau das Gegenteil. Dort steht sowas wie "glaubt ihr etwa vor Allah sind Gläubige und Ungläubige gleich?"... "Niemals werden Gläubige und Ungläubige vor Allah gleich sein."

    Soviel dazu.

    PS: Sklaverei wird im Koran in keiner Stelle für schlecht befunden. Ganze Völker versklaven wird im Koran als "Friedensvertrag" bezeichnet.


    Abraham Lincoln interessiert mir nicht. Er ist weder die christliche Lehre, noch Gott, der in einer Religion (die von Gott kommt) zu entscheiden hat. Zum 100sten mal: mich interessiert nicht, was einzelne Leute reformiert haben oder neu eingeführt haben. Mich interessiert hier nur explizit der Text im Koran sowie in der Bibel - lassen wir das Handeln der Muslime/Christen hier weg. Solange ihr Handeln den Lehren des Islams widerspricht, interessiert mir das nicht. Ich habe explizit aus dem Koran und Hadith Texte gebracht, die klar zeigen, dass Sklaverei nicht gleich Sklaverei ist. Wer das noch leugnet, der ist ein nur naiv und möchte nur das Schlechte hören.

    "PS: Sklaverei wird im Koran in keiner Stelle für schlecht befunden. Ganze Völker versklaven wird im Koran als "Friedensvertrag" bezeichnet."


    Du bist so planlos und ahnungslos. erzähl mir mal, was ein Friedensvertrag im Islam ist

    Im Koran wird weder gesagt, dass man Menschen versklaven soll/muss, noch, dass man Menschen nicht versklaven darf. Es liegt weder ein Verbot, noch ein Gebot hierzu. Im Koran steht aber, dass sich Sklaven selber freikaufen können:

    "Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wisst. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat. …" (Sure 24:33)

    Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050).

    Der Koran rufte die Muslime sogar dazu auf, die Sklaven frei zu lassen:
    "… Danach (lasst sie) als Wohltat (d. h. ohne Lösegeld) frei oder gegen Lösegeld (entsprechend dem, was dem Islam nutzt) …"
    (Sure 47:4).


  8. #28

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht. Der Sachsenkodex äußert sich zu diesem Punkt klar, dass Gottalle Menschen gleichberechtigt geschaffen hat, und niemand als Sklave geboren wird. Das Sklavenrecht war eher gewohnheitsrecht, d.h. von Gott nicht gewollt, aber da es real existierte, gesetzlich geregelt. Die Sklaven waren Mitglieder der Hausgemeinschaft, und gerieten meist durch Kriegshandlungen in Sklaverei. Es handelte sich um eine Gesellschaft mit Sklaven. Die Sklavenhaltung in Amerika ist eine wesentlich jüngere Erscheinung, und völlig anders geprägt, als die Lange in Europa übliche Form. und die Idee von Sklavenhandel als Wirtschaftszweig wurde von den Arabern übernommen- wenn die Europäer in den Dimensionen auch jeglichen Rahmen gesprengt haben.

    Wie auch immer, es ist eine Schande, dass es heute noch Sklaverei gibt.
    ?? wo steht das im Koran/Hadith ??

  9. #29
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    ?? wo steht das im Koran/Hadith ??
    Naja- du vergleichst "westliche Sklaverei" mit "Sklaverei im Islam"- und damit Äpfel mit Birnen. Denn die "westliche Sklaverei" sofern man davon sprechen kann, nahm ihr extrem menschenverachtendes Ausmaß erst durch den Kontakt mit der Praxis orientalischer Händler an- wenn sie auch dieses weit übersteigt.

    Damit war zumindest der Islam lange Zeit nicht besonders erfolgreich, die Sklaverei in der Praxis zu reformieren, bzw. die muslimische Gesellschaft sah kein Problem darin, menschenverachtende Praxis erfolgreich in ihr Konzept vom Islam zu integrieren. Du vergleichst also "Praxis"- die rechtlichen Vorschriften unterlag, die durchaus religiöse Grundlagen hatte (die von mir erwähnte Gleichheit vor Gott) mit "Theorie"-islamischen Vorschriften zur Sklaverei- die nicht unbedingt umgesetzt wurden.

  10. #30

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Naja- du vergleichst "westliche Sklaverei" mit "Sklaverei im Islam"- und damit Äpfel mit Birnen. Denn die "westliche Sklaverei" sofern man davon sprechen kann, nahm ihr extrem menschenverachtendes Ausmaß erst durch den Kontakt mit der Praxis orientalischer Händler an- wenn sie auch dieses weit übersteigt.

    Damit war zumindest der Islam lange Zeit nicht besonders erfolgreich, die Sklaverei in der Praxis zu reformieren, bzw. die muslimische Gesellschaft sah kein Problem darin, menschenverachtende Praxis erfolgreich in ihr Konzept vom Islam zu integrieren. Du vergleichst also "Praxis"- die rechtlichen Vorschriften unterlag, die durchaus religiöse Grundlagen hatte (die von mir erwähnte Gleichheit vor Gott) mit "Theorie"-islamischen Vorschriften zur Sklaverei- die nicht unbedingt umgesetzt wurden.
    hmm, ich spreche hier aber u.a. von der Sklaverei im Islam, d.h. in der Lehre des Islams (Koran & Hadith) und die Sklaverei während der Zeit des Propheten Mohammed. Was dannach kam, bzw. wie die Muslime dannach mit den Sklaven umgegangen sind, ist nicht dasselbe. Mohammed lehrte den Muslimen einen guten und freundlichen Umgang mit Sklaven (Kriegsgefangenen) und wenn ein Sklave geschlagen wurde, musst er frei gelassen werden, so wie Mohammed sagte: "Wer seinen Sklaven schlägt oder prügelt, dessen Sühne ist es, ihn freizulassen." (Muslim #1657)

    Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050)

    Jetzt vergleiche mal die Sklaverei vorislamscher Zeit bei den Arabern und Nichtarabern. Vergleiche, wie die Sklaven behandelt wurden im römischen Reich und andere grosse Reiche von damals. Die Sklaverei im Islam ist ein deutlicher Unterschied zur eigentlichen Sklaverei von damals.



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