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Islam und Sklaverei

Erstellt von AlbaMuslims, 23.02.2012, 16:54 Uhr · 98 Antworten · 5.556 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    hmm, ich spreche hier aber u.a. von der Sklaverei im Islam, d.h. in der Lehre des Islams (Koran & Hadith) und die Sklaverei während der Zeit des Propheten Mohammed. Was dannach kam, bzw. wie die Muslime dannach mit den Sklaven umgegangen sind, ist nicht dasselbe. Mohammed lehrte den Muslimen einen guten und freundlichen Umgang mit Sklaven (Kriegsgefangenen) und wenn ein Sklave geschlagen wurde, musst er frei gelassen werden, so wie Mohammed sagte: "Wer seinen Sklaven schlägt oder prügelt, dessen Sühne ist es, ihn freizulassen." (Muslim #1657)

    Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050)

    Jetzt vergleiche mal die Sklaverei vorislamscher Zeit bei den Arabern und Nichtarabern. Vergleiche, wie die Sklaven behandelt wurden im römischen Reich und andere grosse Reiche von damals. Die Sklaverei im Islam ist ein deutlicher Unterschied zur eigentlichen Sklaverei von damals.
    So ein verklärtes Bild kommt dabei heraus, wenn man Hadithe als historische Fakten betrachtet.

    btw, durch @Alba und @Frieden ist mir auch klar geworden, dass der Islam sich weniger aus dem Koran sondern in Wirklichkeit aus den Hadithen speist. Diese sind der eigentliche Motor und machen alles möglich. Und nicht Allah und Mohammed scheinen mir die Begründer des Islam zu sein sondern al-Bukhari & Co.

  2. #32

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    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    So ein verklärtes Bild kommt dabei heraus, wenn man Hadithe als historische Fakten betrachtet.
    Klar, für die islamische Geschichte sind historische Fakten der Koran und die Hadithe.

    btw, durch @Alba und @Frieden ist mir auch klar geworden, dass der Islam sich weniger aus dem Koran sondern in Wirklichkeit aus den Hadithen speist. Diese sind der eigentliche Motor und machen alles möglich. Und nicht Allah und Mohammed scheinen mir die Begründer des Islam zu sein sondern al-Bukhari & Co.
    Falsch. Die Hadithe beziehen sich auf den Koran - sie erläutern Koranverse, wie sie Mohammed erläutert hat. Die Hadithe sind Mohammeds Aussprüche, Taten und Gewohnheit - sprich: sein Beispiel für uns. Bukhari&Co. haben das gesammelt und überliefert, was der Prophet gesagt, getan und gerichtet hat.

    Ohne die Hadithe, wüssten wir nicht, in welchem Zusammenhang manche Koranverse stehen. Ohne die Hadithe kennten wir die historischen Hintergründe mancher Verse nicht, wie etwa die der Kriegsverse

  3. #33
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Klar, für die islamische Geschichte sind historische Fakten der Koran und die Hadithe.
    ja eben, deswegen ist jeder Blick darauf doch zwingend nicht historisch sondern ideologisch bedingt - der islam gibt bereits vor, wie man ihn zu betrachten und bewerten hat, das System nährt sich aus sich selbst, quasi wie ein perpetuum mobile

  4. #34
    Avatar von Ilan

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    Zitat Zitat von clerik Beitrag anzeigen
    Mohammed hatte Sklaven was für ein Barbar schrecklich!
    Gott sei Dank gibt es das Christentum ohne Jesus in unseren Herzen wäre die ganze Welt im Mittelalter hängen geblieben
    Diese Sklavenhalter im Westen waren brave Kirchgänger.

  5. #35
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    hmm, ich spreche hier aber u.a. von der Sklaverei im Islam, d.h. in der Lehre des Islams (Koran & Hadith) und die Sklaverei während der Zeit des Propheten Mohammed. Was dannach kam, bzw. wie die Muslime dannach mit den Sklaven umgegangen sind, ist nicht dasselbe. Mohammed lehrte den Muslimen einen guten und freundlichen Umgang mit Sklaven (Kriegsgefangenen) und wenn ein Sklave geschlagen wurde, musst er frei gelassen werden, so wie Mohammed sagte: "Wer seinen Sklaven schlägt oder prügelt, dessen Sühne ist es, ihn freizulassen." (Muslim #1657)

    Mohammed sagte: "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050)

    Jetzt vergleiche mal die Sklaverei vorislamscher Zeit bei den Arabern und Nichtarabern. Vergleiche, wie die Sklaven behandelt wurden im römischen Reich und andere grosse Reiche von damals. Die Sklaverei im Islam ist ein deutlicher Unterschied zur eigentlichen Sklaverei von damals.


    Also- klar ist, dass der Sklavenhandel lustig weiterging, wie zuvor, und der Begriff des "Kriegsgefangen" gedehnt und gebeugt wurde, wo es nur ging- gehandelt wurde nicht mit Kriegsgefangenen, sondern mit geraubten Menschen. Was ich deutlich machen wollte- es gibt "die" westliche Sklaverei nicht, dazu waren die Formen der Sklaverei viel zu unheitlich.
    Was im Koran löblich ist, Sklaven einen Rechtstatus einzuräumen, hat im Nachhinein die negative Auswirkung, dass in Zeiten, in der Konsens die Abschaffung der Sklaverei ist, der Koran dazu dienen kann, um Sklaverei zu rechtfertigen- etwa, in dem man die Betonung anders setzt, dass eben Gott Menschen unter die Autorität anderer stellen kann.

  6. #36
    Avatar von H3llas

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    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen


    Sry, aber weder das Christentum, noch das Judentum haben die Sklaverei abgeschafft oder verboten. Der Islam hat die Sklaverei nicht erfunden - nein, der Islam nutzte es für Gutes. Kriegsgefangene wurden als Sklaven genommen, aber Mohammed befahl den Muslim gut und gnädig zu ihnen zu sein. Für sie sorgen, wie ein Bruder. Ein Sklave konnte sich im Islam sogar selber freikaufen. Ein Sklave durfte weder geschlagen, noch sonst gekränkt werden. Er bekam alle Rechte, die selbst ein freier Mensch hatte - mit der Einschränkung, dass er ein Kriegsgefangener ist! Sobald ein Sklave gutherzig wurde oder zum Islam konvertierte, wurde er freigelassen.

    Jetzt betrachte einmal die Sklaverei damals vor islamischer Zeit und die bei den Nichtmuslimen (u.a. in den westlichen Ländern), dann siehst du einen deutlichen Unterschied Ein Sklave war im Islam nicht eine Person, die keine Rechte hatte, eine Person die nur arbeiten musste, nichts zu essen und keine Kleidung bekam, etc. wie es vorislamischer Zeit üblich war. Nein, der Islam gab den Sklaven einen höheren Status; der Sklave war ein Bruder und kein "Diener", der nichts Wert ist.

    "Sie sind eure Brüder, die Allah unter eure Autorität gestellt hat. Wenn Allah also den Bruder von jemandem unter dessen Autorität gestellt hat, dann soll er ihn von dem speisen, was er isst, und er soll ihn von dem kleiden, was er trägt, und er soll ihn nicht mit Arbeit überlasten und wenn er ihn mit Arbeit überlastet, dann soll er ihm helfen." (al-Bukhāri #6050).
    junge du bist nicht mehr zu retten..

  7. #37
    Ferdydurke
    Letztendlich denke ich, jeglicher theologischen Deutung muß die Anerkennung der universalen Menschenrechte vorangestellt sein.

  8. #38

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.427
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Also- klar ist, dass der Sklavenhandel lustig weiterging, wie zuvor, und der Begriff des "Kriegsgefangen" gedehnt und gebeugt wurde, wo es nur ging- gehandelt wurde nicht mit Kriegsgefangenen, sondern mit geraubten Menschen. Was ich deutlich machen wollte- es gibt "die" westliche Sklaverei nicht, dazu waren die Formen der Sklaverei viel zu unheitlich.
    Was im Koran löblich ist, Sklaven einen Rechtstatus einzuräumen, hat im Nachhinein die negative Auswirkung, dass in Zeiten, in der Konsens die Abschaffung der Sklaverei ist, der Koran dazu dienen kann, um Sklaverei zu rechtfertigen- etwa, in dem man die Betonung anders setzt, dass eben Gott Menschen unter die Autorität anderer stellen kann.
    Wenn wir über die Sklaverei im Islam diskutieren (auch in der Zeit des Propheten), dann solltest du deine Aussagen zu diesem Thema mit Koran und Hadith argumentieren. Das sind die zwei islamischen Hauptquellen, ansonsten kann ich mit deinen "Argumenten" nichts anfangen.

  9. #39
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Wenn wir über die Sklaverei im Islam diskutieren (auch in der Zeit des Propheten), dann solltest du deine Aussagen zu diesem Thema mit Koran und Hadith argumentieren. Das ist die zwei islamischen Hauptquellen.
    Es geht mir nicht um eine theologische Diskussion, die kann ich auch garnicht leisten, und ich denke, alle religiösen Schriften müssen sich auch an ihrer umsetzung messen lassen, besonders, wenn sie den Anspruch auf Rechtsgültigkeit haben.

  10. #40
    Ferdydurke
    Für mich überhaupt das Problem bei religiösfundierten Rechtsordnungen. Denn hier steht der Anspruch, auf göttlichem Willen zu basieren, der Deutungshoheit religiöser Autoritäten entgegen, die wieder das deuten, was sie wollen (besonders fasziniert war ich von einer rechtlichen Auslegung, die zwar erlaubte, schwangere Ehefrauen zu verlassen, aber nicht menstruierende). Die Regelung der Sklaverei läßt sich menschenfreundlich auslegen, wie du es tust, aber es gibt keine Auslegungssicherheit, die nicht garantiert, dass sich mit entsprechendem Engagement das ganze auch sehr sklavenhalterfreundlich auslegen läßt (wie die Realität zeigt). Deshalb meine Forderung- Voranstellung der universellen Menchenrechte als Korrektivum jeglicher Deutung.

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