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Islamhass und die muslimische Welt

Erstellt von Barut, 05.01.2014, 20:48 Uhr · 111 Antworten · 5.674 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    13.015
    Zitat Zitat von Karl der Kuehne Beitrag anzeigen
    ein sehr guter beitrag, der verdient den platzt 7777
    und der flüsterer Platz 1?

  2. #42
    Jezersko
    Zitat Zitat von bluejade Beitrag anzeigen
    stark im glauben?
    es gibt ja leute, die über heisse kohle laufen können, ohne sich zu verbrennen.

    ich kenne den von mayumi geposteten vers nicht. vorurteilsfrei könnte man diesen vielleicht so verstehen:
    es wird eine schwere zeit für gläubige kommen, die sie aber mit kraft und geduld ertragen können?

    wenn man sich glühende kohle in der hand vorstellt, kann man sich vielleicht vorstellen, wie schwer diese zeit wird?
    Warum kann man über glühende Kohlen gehen, ohne sich zu verletzen?

    Die Antwort darauf gibt die Physik und keine Religion!

    Greif einfach für ein paar Sekunden gleichzeitig ein Objekt aus Metall und ein Objekt aus Holz an. Welches dieser beiden Objekte wird sich kühler und welches wird sich wärmer anfühlen?
    Normalerweise wird sich das Metall kühler anfühlen. Trotzdem haben beide Objekte die gleiche Temperatur - wenn sie lange genug im selben Raum gestanden sind.
    Der Unterschied besteht in der Wärmeleitfähigkeit. Metalle leiten die Wärme besser als Holz. Wir haben an den Händen eine durchschnittliche Körpertemperatur von rund 34°C. Die beiden Objekte besitzen eine Temperatur von sagen wir rund 20°C (Raumtemperatur). Objekte haben immer das Bestreben ihre Temperatur an zu gleichen. Wärme vom wärmeren Gegenstand (unseren Händen) zum kälteren Gegenstand (dem Metall und Holz). Das ist übrigens der gleiche Effekt wenn man z. B. direkt neben einer kalten Mauer, oder im Winter neben einem schlechten Fenster sitzt.

    Nun kann Metall die Wärme besser aufnehmen, als Holz. Die Wärmeleitfähigkeiten unterscheiden sich enorm:
    Wärmeleitung Holz: ca. 0.2 W / K m
    Wärmeleitung Metall: ca. 300 W / K m

    Da das Metall die Wärme gut aufnimmt, kühlt die Haut entsprechend schnell ab - das Metall erscheint uns kühler, aber eigentlich führt es zu einer Abkühlung unseres Körpers. Beim Holz sieht es ganz anders aus. Holz nimmt die Wärme nur sehr schlecht auf und gibt es auch nur sehr schlecht ab. Dadurch spüren wir kaum eine Änderung der Oberflächentemperatur unserer Hand.

    Aber zurück zum Lauf über glühende Kohlen.

    Der Feuerlauf stammt aus Griechenland, als eine Kirche niederbrannte, so um 1300. Es blieb am Altar nur die Ikone, das Wichtigste an einer griechisch-orthodoxen Kirche, erhalten. Ein Bauernbub rannte beherzt über die Glutnester, schnappte sich die Ikone und rettete sie für sein Dorf. Dieser Feuerlauf findet heute noch, ihm zu Ehren, in Griechenland in manchen Regionen statt.

    Wie gesagt - das Ganze hat nichts mit Esoterik oder Okultismus zu tun, sondern es handelt sich ausschließlich um Physik. Für die Wärmeleitung zwischen der Haut der Füße und den glühenden Kohlen ist es ziemlich egal, ob das Holz lebt und wächst, ob es herumliegt oder ob es glüht. Die Wärme die man spürt, hält man die Hand über die glühenden Kohlen, ist nicht die Wärmestrahlung, sondern die erhitzte Luft, die nach oben strömt. Tatsächlich ist die erhitzte Luft, die nach oben strömt unangenehmer für das Gesicht und die ungeschützten Körperoberflächen, als der Gang über die Kohlen - diese leiten die Wärme nur sehr schlecht weiter.

    Übrigens sieht ein Lauf über glühende Kohlen nur wirklich spektakulär aus, wenn er in der Nacht oder am Abend durchgeführt wird. Bei Tageslicht sieht man nur weiße Asche - die könnte auch kalt sein! Hast Du schon einmal einen Feuerlauf bei Tageslicht gesehen?

    Trotzdem kann es immer wieder vorkommen, dass sich manche Personen verletzen und schwere Verbrennungen auf den Füßen erleiden. Das sind dann die „Ungläubigen“! Nein. Blödsinn! Der Grund ist ein einfacher. Über den glühenden Kohlen liegt eine Ascheschicht. Diese Asche sorgt zusätzlich für eine Isolation. Wird diese Ascheschicht zerstört, dann können die Kohlen wieder zum Brennen beginnen. Gemeinerweise müssen die Flammen nicht besonders groß sein, sie können nur ein paar Millimeter klein sein. Dennoch, wenn man auf diese brennenden Kohlen steigt, wird man sich die Füße verbrennen. So betrachtet ist der Begriff "Feuerlauf" eigentlich falsch gewählt.

  3. #43

    Registriert seit
    25.12.2010
    Beiträge
    3.196
    Prüfungen


    Jede Seele wird den Tod kosten, und euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung vollständig gegeben; und wer da vom Feuer ferngehalten und ins Paradies geführt wird, der soll glücklich sein. Und das Leben ist nichts als ein trügerischer Nießbrauch. (185) Wahrlich, ihr sollt geprüft werden in eurem Gut und an euch selber, und wahrlich, ihr sollt viele verletzende Äußerungen von denen hören, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde und von denen, die Allah Gefährten zur (Seite) setzen. Wenn ihr jedoch geduldig und Gottesfürchtig seid – dies gehört wahrlich zu den Dingen der Entschlossenheit. (186) (Sura 3 (Das Haus Imran) ; Aya 185-186 )





    Zunächst einmal möchte ich auf das obige Koranzitat eingehen. Denn dort wird unmissverständlich ein wahres Wort gesprochen. Einige Prüfungen des Diesseits werden hier erwähnt. Die Menschen werden oft geprüft indem ihr Vermögen (hier Gut genannt) auf einmal enorm geschmälert wird (z.B. Konkurs gehen) oder umgekehrt kann man plötzlich zu enormen Reichtum gelangen (z.B. eine Erbschaft), denn auch enormer Reichtum kann einen Prüfung sein. Man muss lernen, mit dem Geld verantwortungsbewusst und richtig umzugehen. Wird der Charakter dadurch verdorben, oder vergisst man die Menschen, die einen brauchen, nicht? Manche Menschen werden von schwerer Krankheit oder von Schicksalsschlägen getroffen. Da all dies nach islamischen Verständnis Prüfungen sind, sollte man diese Prüfungen mit Glaube und Geduld bewältigen.


    An einer anderen Stelle im oben genannten Koranzitat wird von Menschen gesprochen, denen die Schrift vorher gegeben wurde. Damit sind die Menschen jüdischen und christlichen Glaubens gemeint. Ihnen wurde die Thora (durch Moses) und das Evangelium (durch Jesus) gegeben. Beide Schriften stammen im ursprünglichen Original von Allah und sind Offenbarungsschriften. Im Übrigen, wie schon an anderer Stelle in diesem Buch erwähnt, müssen wir Muslime diese Schriften als Offenbarung Allahs anerkennen. Jedoch nur in ihrer Originalform. Diese Schriften wurden jedoch von den Menschen verfälscht, und die Originale existieren nicht mehr. Welches die Notwendigkeit einer weiteren, unverfälschbaren Offenbarungsschrift, aufs deutlichste aufzeigt. Tatsächlich ist es so, dass die Menschen anderen Glaubens, immer wieder verletzende Äußerungen an uns richten. So stellen weibliche Muslimas hierfür ein besonders geeignetes Ziel dar, da sie schon rein äußerlich sofort als Muslime erkannt werden. Bringt es den Muslimas doch Respekt und Anerkennung innerhalb der muslimischen Gemeinde ein, so wird es in der nichtislamischen Gesellschaft oft missverstanden und fehlinterpretiert. Aufgrund der Unkenntnis und Fehlinformationen, kommt es dann zu Anfeindung und Beleidigungen. Viele Muslimas kennen diese Tatsache schon, entscheiden sich aber dennoch für das tragen eines Kopftuches. Die Liebe zu Allah und der tiefe Wunsch, Allah diese Liebe zu beweisen, indem sie SEINE Gebote achten, ist schlussendlich größer, als die Angst vor den Menschen. Sehr viel Belohnung wird die Frauen für das Bestehen dieser Prüfung erwarten, inscha’Allah (so Allah will). Und für das Scheitern dieser Prüfung? Solange diese Frauen, die noch nicht die Kraft aufgebracht haben das Kopftuch anzulegen, noch am Leben sind, solange haben sie die Möglichkeit umzukehren und dem richtigen Weg zu folgen. Jeden Morgen, wenn sie die Augen öffnen, haben sie wieder eine Chance von Allah bekommen, ihre Situation zu verbessern und sich für den Dienst an Allah anstatt für den Dienst an den Menschen zu entscheiden. Doch wissen sie, ob sie am nächsten Morgen eine erneute Chance bekommen, oder ob sie vielleicht doch der Tod ereilen wird?


    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Das Diesseits ist ein Gefängnis für den, der glaubt, und ein Paradies für den, der nicht glaubt.“ ( Muslim )


    Viele Vorurteile beherrschen momentan das bestehende Bild über den Islam, traurigerweise kommt kaum ein Nichtmuslim auf die Idee, einmal mit einem „leibhaftigen“ Muslim zu sprechen, um Fehlinformationen abzubauen. Ebenso betrifft es auch zahlreiche andere Bereiche des Islams. Systematisch wird in den Medien und anderswo gegen den Islam vorgegangen und bewusst falsche Informationen verbreitet und völlig unbegründete Angst geschürt. Auf diese Weise denken die Menschen, sie wüsten alles über den Islam und forschen nicht mehr aus eigenen Stücken. Diese Tatsache (Anfeindung im Allgemeinen) ist eine Prüfung Allahs (Allah weiß es am besten). Die Muslime müssen damit umgehen lernen. Sie müssen lernen, den Menschen offen und ehrlich, wie einst der Prophet Mohammed (s.a.s.), entgegen zu treten. Wir müssen die Menschen aufklären, und ihnen den Islam näher bringen (Da’wa), sodass Feindschaft und Missverständnisse verschwinden. Allah prüft unsere Standhaftigkeit und unseren Willen. Wie viel Anfeindung und Unrecht können wir ertragen? Was tun wir, um uns zu wehren? Verlieren wir die Beherrschung, und schaden dem Islam umso mehr, oder bleiben wir ruhig und besonnen, und zeigen somit den wahren Islam, mit all seiner Schönheit. Wenn die Anfeindungen jedoch zur Feindschaft werden, so beginnt die ganze Angelegenheit sich in eine schwerwiegende Lage zu verwandeln. Durch Feindschaft entsteht offener Hass, welcher alsbald in Gewalt enden wird. Wenn die Menschen gejagt werden, aufgrund dessen dass sie Muslime sind, wie zurzeit in Palästina oder auch im Libanon,Syrien etc., so besteht höchste Lebensgefahr und ein geregeltes Leben ist oft nicht mehr möglich. Insbesondere dann, wenn es Frauen und Kinder betrifft, welche man zu schützen versucht. In diesem Fall ist es legitim und gut den Ort des Übels zu verlassen. Und auch dieses ist eine Prüfung von Allah, denn es ist sehr schwierig und hart des Glaubens wegen verfolgt zu werden und/oder aus diesen Gründen seine Heimat und gewohnte Umgebung zu verlassen. Denn es gibt durchaus Menschen deren Glauben auf diese Weise verloren geht. Sie werden schwach und wählen die angenehmen Seiten des Diesseits (Dunja) anstelle des Paradieses im Jenseits. Sie gehorchen den Menschen und widersetzen sich auf diese Weise dem Willen Allahs. Zur Zeit des Propheten Muhammad gab es eine solche Auswanderung (Hidjra). Die Gläubigen, die dem Propheten folgten wurden geschmäht, ausgelacht, ausgegrenzt, verfolgt und getötet. Man vergriff sich an ihrem Eigentum und Leben und man versuchte sie vom Glauben abzubringen. Für den Fall, dass sie dem Glauben abschwörten, so gewährte man ihnen Frieden. Doch dieses Angebot wollte niemand annehmen. Sie hielten fest an ihrem Glauben an Allah, auch dann, wenn das Messer schon an ihrer Kehle saß! So sehr liebten sie Allah und den Propheten Muhammad. Als es unerträglich wurde für die Leute, wurde vom Propheten die Auswanderung von Mekka nach Medina befohlen. In Medina erwartete die Menschen ein sicheres Leben, da dort bereits der größte Teil der Menschen zum Islam übergetreten war. Sie wurden also von Brüdern und Schwestern im Glauben erwartet und empfangen. Diese Auswanderung um Allahs Willen wegen war ein solcher Meilenstein in der Geschichte der Muslime, das mit diesem Ereignis die islamische Zeitrechnung beginnt. Das Kürzel hinter einer islamischen Jahreszahl „n.Hd.“bedeutet „nach der Hidjra“. Das wichtige hierbei ist auch, das die Muslime diese schwere Reise (zu Fuß ca. 400 km durch die Wüste) nur für Allah unternahmen. Nichts anderes war der Grund. Und daher wurde ihnen diese Reise auch von Allah angerechnet. Hätten sie es der schönen Landschaft wegen getan (als Beispiel) so hätten sie keinen Lohn von Allah zu erwarten.


    Und denjenigen, die um Allahs willen ausgewandert sind, nachdem sie unterdrückt worden waren, werden Wir sicherlich eine schöne Wohnstatt in der Welt geben; und wahrlich, der Lohn des Jenseits ist (noch) größer, wenn sie es nur wüßten(41); (es sind) diejenigen, die geduldig geblieben sind und auf ihren Herrn vertrauen.(42) ( Sura 16 ; Ayat 41 – 42 )


    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Ein Zeitalter wird über die Menschen kommen, in dem geduldig im Glauben zu sein so ist, als wenn man glühende Kohle hielte.“ (Hadith:Tirmidhi)ür





    Abdullah Ibn Umar berichtete : „ Der Gesandte Allahs nahm mich bei meiner Schulterseite und sagte : > Sei auf dieser Welt wie ein Fremder oder wie derjenige, der sich auf einer Durchreise befindet.> und Ibn Umar pflegte zu sagen : > Wenn der Abend kommt, erwarte nicht den Morgen, und wenn der Morgen kommt, erwarte nicht den Abend. Nimm von Deiner Gesundheit für deine Krankheit und von deinem Leben für deinen Tod.>“ ( Buchari )





    Allahs Gesandter hat gesagt : „ In der (gleichen) Lage wie die schlechtesten Menschen wird am Tage der Auferstehung derjenige sein, der sein Jenseits zugunsten des Diesseits eines anderen vertan hat.“ ( Ibn Madscha )


    Es entspricht der Wahrheit, dass die Muslime oft beleidigt und beschimpft werden, obwohl hierfür kein triftiger Grund vorliegt. Es handelt sich hierbei zumeist um Vorurteile, zu deren Richtigstellung es wohl nie gekommen ist. Im jetzigen Zeitalter spielen die Medien, wie gerade erwähnt, eine sehr große Rolle, da sie aus unerfindlichem Grund, Unwahrheiten in Massen produzieren und veröffentlichen. Wird hier vielleicht versucht, eigene Missstände zu vertuschen und stellvertretend dafür, auf jemand anderem herumgehackt?


    Solcherart Prüfungen treffen kollektiv die gesamte Gemeinde der Muslime (Umma). Jedoch geht jeder einzelne anders damit um.


    Kab Ibn Ajad berichtete: „ Ich hörte Allahs Gesandten sagen: Für jede Umma gibt es eine Prüfung. Die Prüfung für meine Umma ist der Reichtum.“ (Hadith: Tirmidhi )


    Und dann gibt es natürlich auch noch individuelle Prüfungen, die den Menschen im speziellen treffen. Sie sind sozusagen „Maßgeschneidert“. Dazu muss man erst einmal verstehen, dass jeder Mensch anders denkt, fühlt und empfindet. Da der Mensch im Einzelnen also anders ist als jemand anderes, so bekommt er auch seine „Eigene“ Prüfung. Ist eine Prüfung für den Einen unerträglich, so ist sie für den anderen nicht mal der Rede wert. Täglich stellt Allah unsere Geduld auf die Probe. Jeder Wutausbruch, den wir um Allahs Willen vermeiden, ist für uns gut. Allah wird Seine Diener dafür belohnen, wenn sie eine Geduldsprobe bestehen. Und wie kann, man sie bestehen?


    Man kann sie bestehen, indem man sich immer wieder vor Augen hält, dass wir uns hier lediglich im Diesseits befinden, und das diese Welt irgendwann ein Ende haben wird. Wir befinden uns hier nur auf der Durchreise. Die Liebe zu Allah macht es uns möglich, jegliche Prüfungen zu bestehen, und seien sie noch so hart.


    Abdullah Ibn Umar berichtete: Allahs Gesandter packte meine Schultern und sagte: „Lebe in dieser Welt, als ob du ein Fremder oder jemand auf der Durchreise wärest.“ (Hadith: Buchari )


    Ausschlaggebend hierbei ist nur Allah und die Tatsache, dass wir zu IHM zurückkehren werden. Dieses hilft dem Muslim über viele schwierige Tage hinweg. Das folgende Koranzitat gibt einen kurzen Überblick darüber, was einen im Leben an Prüfungen treffen kann. Die Arten der Prüfungen sind natürlich unzählbar, aber sie passen doch alle irgendwie in einer der unten genannten Kategorien.


    Und gewiss werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten. Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft (155), die wenn sie ein Unglück trifft, sagen: „ Wir gehören Allah und zu ihm kehren wir zurück.“(156) Auf diese lässt ihr Herr Segnungen und Barmherzigkeit herab und diese werden rechtgeleitet sein. (157) ( Sura 2 ( Die Kuh ); Ayat 155-157)





    Der Prophet hat gesagt: „ Der größte Lohn (kommt) mit der größten Prüfung, und wenn Allah, der Erhabene, Leute liebt, setzt Er sie Prüfungen aus, und wer sich damit zufrieden gibt, dem wird Allahs Wohlgefallen zuteil, und wer damit hadert, dem wird Allahs Missfallen zuteil.“ ( Hadith: Tirmidhi )





    Folgendes sollte der Muslim bedenken, wenn ihn eine Prüfung trifft.


    Er sollte geduldig und standhaft bleiben. Jeder Muslim sollte dankbar sein, selbst wenn ihn etwas Schlechtes treffen sollte. Denn alles Schlechte birgt auch etwas Gutes. Auch wenn der Mensch dieses nicht erkennen kann, so weiß doch Allah in Seiner Weisheit, warum er den Menschen prüft. Das für den Menschen erkennbare Gute ist natürlich die Belohnung, die jeder Muslim für eine standhaft ertragene Prüfung zu erwarten hat.


    Allahs Gesandter hat gesagt: „Gläubige Männer und Frauen werden solange Prüfungen ausgesetzt – sie selbst, ihre Kinder, ihr Hab und Gut – bis sie Allah, dem Erhabenen, entgegentreten, und sie haben Ihm gegenüber keine Sünde (mehr auf sich). (Hadith: Tirmidhi)


    Erwähnenswert wäre die Tatsache, dass man Standhaftigkeit und Geduld gepaart mit unermesslichem Glauben nur bei den Muslimen antreffen kann. Dieses entspricht tatsächlich den Tatsachen. Es ist immer wieder zu beobachten, dass selbst bei den furchtbarsten Ereignissen ein Muslim, der wahrhaftig glaubt, noch die Worte: „Alhamdullillah“ (Gelobt sei Allah) auf den Lippen trägt. Zu den schrecklichsten Ereignissen zählt z.B. der Tod eines geliebten Kindes. Selbst dem Propheten Mohammed ist dieses harte Schicksal wiederfahren. Und dass nicht nur einmal, sondern gleich mehrer Male. Trauer ist hierbei völlig normal und angebracht. Doch lähmende Verzweiflung bis hin zum Verlust des Glaubens ist völlig unangebracht und gehört nicht zu den Eigenschaften eines Muslims.


    Allahs Gesandter hat gesagt: Unter den Menschen gibt es keinen Muslim, dem drei (Kinder) verstorben sind, ehe sie die Reife erreicht haben, ohne dass Allah ihn aufgrund Seiner Gnade und Barmherzigkeit ihnen gegenüber das Paradies betreten lässt.


    (Hadith: Buchari )





    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Wenn das Kind eines Knechtes (Allahs) stirbt, spricht Allah, der Erhabene, zu Seinen Engeln: „Habt ihr (die Seele) des Kindes meines Knechtes genommen?“ Sie antworten: „Ja“ Er spricht: „Habt ihr ihm (die allerliebste) Frucht seines Herzens genommen?“ Sie antworten: „Ja“ Er spricht: „Was hat mein Knecht gesagt?“ Sie sagen: „Er hat dich gepriesen und gesagt: Wir sind Allahs und zu Ihm kehren wir zurück.“ Dann spricht Allah, der Erhabene: „Baut meinem Knecht ein Haus im Paradies und nennt es „Haus der Lobpreisung“.“ ( Hadith: Tirmidhi )


    Dieses harte Schicksal haben zurzeit sehr viele Menschen zu tragen. Zum Beispiel Palästinenser, Libanesen und Iraker, deren Kinder dahingemetzelt werden, während die Welt zuschaut. Auch dieses ist von Allah gewollt, da Er das Böse zur Prüfung der Menschheit erschuf. Und wie schon einmal erwähnt, verfallen zurzeit sehr viele Menschen dem Bösen, da es einfacher ist, sich Selbst gehen zu lassen, als dagegen anzukämpfen.


    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Klug ist, wer sich in der Gewalt hat und auf das hinarbeitet, was nach dem Tode sein wird. Dumm ist, wer seinem (eigenem) Selbst folgt und sich hinsichtlich Allahs falsche Hoffnungen macht.“ ( Hadith: Tirmidhi )





    Jeder Mensch hier auf Erden trägt ein anders Schicksal als einer seiner Mitmenschen. Ein kleiner Tipp, das eigene Schicksal besser ertragen zu können, bieten die folgenden zwei Hadithe.


    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Wenn jemand von euch auf einen anderen schaut, der ihm gegenüber an Gütern und Aussehen bevorzugt ist, so soll er auf einen anderen schauen, der ihm unterliegt, und dem er selbst gegenüber bevorzugt ist.“ ( Hadith: Buchari )





    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Seht (auf) den, der unter euch ist, und nicht (auf) den, der über euch (und besser gestellt) ist, denn das ist geeigneter, damit ihr nicht Allahs Gnade (an euch) gering schätzt.“ ( Hadith: Muslim )

  4. #44
    Jezersko
    Alles nur Durchhalteparolen!

    "Jede Seele wird den Tod kosten, und euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung vollständig gegeben; und wer da vom Feuer ferngehalten und ins Paradies geführt wird, der soll glücklich sein. Und das Leben ist nichts als ein trügerischer Nießbrauch. (185) Wahrlich, ihr sollt geprüft werden in eurem Gut und an euch selber, und wahrlich, ihr sollt viele verletzende Äußerungen von denen hören, welchen die Schrift vor euch gegeben wurde und von denen, die Allah Gefährten zur (Seite) setzen. Wenn ihr jedoch geduldig und Gottesfürchtig seid – dies gehört wahrlich zu den Dingen der Entschlossenheit. (186) (Sura 3 (Das Haus Imran) ; Aya 185-186 )"

    Nein. Das Leben ist schön. Es ist interessant und macht Spass! Da ist überhaupt nichts trügerisches wenn man klar bei Verstand ist. Alles logisch und erklärbar. Normaler Menschenverstand hilft einem da viel mehr als "Prüfungen", Drohungen oder sonstige Legenden...

    "Diese Schriften wurden jedoch von den Menschen verfälscht, und die Originale existieren nicht mehr."

    Wer hat denn das Original geschrieben? Wer kennt das Original?

    Wahhabiten erheben den Anspruch die einzig „reine Form“ des Islam zu präsentieren. Vielleicht haben die sich ja das Original gekrallt. Man sollte die mal fragen.

  5. #45
    bluejade
    Zitat Zitat von Jezersko Beitrag anzeigen




    wer verbrennt sich also dabei? - der unwissende.

  6. #46

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    Zitat Zitat von Mayumi Beitrag anzeigen
    Allahs Gesandter hat gesagt: „ Das Diesseits ist ein Gefängnis für den, der glaubt, und ein Paradies für den, der nicht glaubt.“ ( Muslim )
    Das ist geradezu absurd, das müsstest du als Mutter doch wissen. Ein Gefängnis soll das Diesseits sein, obwohl du das höchste Glück hast was ein Mensch haben kann: Kinder? Absolut nichts auf der Welt hat auch nur annähernd den Glanz eigener Kinder. Nichts macht uns so glücklich wie wenn unsere Kinder lachen, nichts macht uns so unglücklich wie wenn sie krank sind oder leiden.

  7. #47

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    3.196
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das ist geradezu absurd, das müsstest du als Mutter doch wissen. Ein Gefängnis soll das Diesseits sein, obwohl du das höchste Glück hast was ein Mensch haben kann: Kinder? Absolut nichts auf der Welt hat auch nur annähernd den Glanz eigener Kinder. Nichts macht uns so glücklich wie wenn unsere Kinder lachen, nichts macht uns so unglücklich wie wenn sie krank sind oder leiden.
    ich weiss ja was du meinst aber diese hadith ist in dem sinne nicht so gemeint sondern eher das ein gläubiger es recht schwer hat in diesem leben.man muss sich an viele gebote und regeln halten,der teufel versucht einen immer zu beirren in dem er es immer wieder versucht sich einzumischen. man wird ständig im leben geprüft mit allem was dazu gehört aus dem grund ist im islam die geduld und standhaftigkeit einer der wichtigsten dingen der eigenschaft.

  8. #48

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    Zitat Zitat von Mayumi Beitrag anzeigen
    ich weiss ja was du meinst aber diese hadith ist in dem sinne nicht so gemeint sondern eher das ein gläubiger es recht schwer hat in diesem leben.man muss sich an viele gebote und regeln halten,der teufel versucht einen immer zu beirren in dem er es immer wieder versucht sich einzumischen. man wird ständig im leben geprüft mit allem was dazu gehört aus dem grund ist im islam die geduld und standhaftigkeit einer der wichtigsten dingen der eigenschaft.
    Dann sollen sie doch die ganzen Verbote aufheben und den Teufel killen, schon ist alles geritzt. Ich mein wir sind doch bloß Menschen, Winzlinge, Niemande, können kaum 1,20 Meter hochspringen ... das ist schon extrem unfair uns ein so gewaltiges Wesen wie den Teufel vorzusetzen und uns damit permanent zu provozieren. Warum lassen die uns nicht einfach in Ruhe?

  9. #49
    Jezersko
    Zitat Zitat von Mayumi Beitrag anzeigen
    ich weiss ja was du meinst aber diese hadith ist in dem sinne nicht so gemeint sondern eher das ein gläubiger es recht schwer hat in diesem leben.man muss sich an viele gebote und regeln halten,der teufel versucht einen immer zu beirren in dem er es immer wieder versucht sich einzumischen. man wird ständig im leben geprüft mit allem was dazu gehört aus dem grund ist im islam die geduld und standhaftigkeit einer der wichtigsten dingen der eigenschaft.
    Logische Schlußfolgerung: Ein Ungläubiger hats leicht!

    Warum ist in diesen Hadithen, oder wie diese Vorschriften heißen, immer alles anders geschrieben als es gemeint ist??? Gerade dieses "So stehts geschrieben, aber umgelegt auf Dieses und Jenes bedeutet das so und so..." macht es für die Gläubigen erst schwer.

  10. #50

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    Zitat Zitat von Jezersko
    Alles nur Durchhalteparolen!
    Nein. Das Leben ist schön. Es ist interessant und macht Spass! Da ist überhaupt nichts trügerisches wenn man klar bei Verstand ist. Alles logisch und erklärbar. Normaler Menschenverstand hilft einem da viel mehr als "Prüfungen", Drohungen oder sonstige Legenden...
    Du glaubst auch alles was dir der dritte aus Koran Kommentiert? hast Du das auch selber überprüft um wenigestens zu wissen um was&wem es da geht?

    eben, das leben ist schön. doch unschön wenn man mit den Gaben geizt und meint das wäre gut für sich.... nein es ist für sich (für eigene seele) schlecht zu geizen... = Vers 180

    die (angesprochene) meinen, das sie mit den Gaben(Gottes), womit sie sich bereichern, reicher sind als Gott bzw. sie sag(t)en: ""Gott ist arm, und wir sind reich."" es handelt sich um Täter, welche sogar Propheten ermordeten (Propheten fordern Im Namen Gottes, eben zu spenden/nicht zu geizen...) = Vers 181

    derer eigene Urteile&erwähnte-taten schadet nur derer eigene Seele = Vers 182

    und in den Versen danach. 185,186 (welche von Wahabiten zerissen werden um eigene Kommentare zu bekräftigen und Köpfe wie Mayumis zu manipulieren), wird nur bestätigt/bekräftigt, was man aus den oberen Versen liest, dass jede Seele das bekommt, was sie verdient.... und das dieseitige Leben vergängliches ist, man nimmt nichts davon mit ins grabe (so auch das eigen Reichtum nicht), sondern die Taten. welche = eigener Lohn ist.....

    man wird auch darauf geprüft, und die Heiden, sowie Schriftbesitzer(welche sich nicht an die Schriften halten/Verborgen halten = Vers 188), werden auch schlechtes über Gläubige reden(= Prüfung der Gläubige) wer jedoch von den Gläubigen "geduldig" und gottesfürchtig ist.... ist das eine (gute) Art, Entschlossenheit zu zeigen. = Vers 187

    Frieden

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