BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 25

Die islamische Sichtweise von Jesus - Kreuztod?

Erstellt von AlbaMuslims, 07.04.2012, 13:04 Uhr · 24 Antworten · 2.148 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    26.01.2012
    Beiträge
    7.427

    Die islamische Sichtweise von Jesus - Kreuztod?

    Asselamun Aleikum w.r. w.b.

    1. Wir dürfen die Allmacht Gottes nicht leugnen.

    2. Bevor wir überhaupt zum Qur'an kommen, müssen wir schauen was in der Bibel steht.

    "Verflucht ist, wer am Holz hängt" (Dtn 21,22f)

    "Verflucht ist jeder der am Holze (Kreuz) hängt." (Mose 21,23)

    Wir sehen also, jeder der am Holze hängt, ist ein Verfluchter. Die Juden stellten damals diejenigen als Verfluchte, in dem sie sie am Kreuz hängten. Also schon nur beim Hängen am Kreuz ist man ein Verfluchter.

    Jesus (as) ist im Islam ein Prophet Gottes und wurde mit Sicherheit nicht von den Juden als Verfluchter hingestellt.

    Im Qur'an steht vielmehr:

    3. Jesus wurde durch die Allmacht Gottes emporgehoben

    وَقَوْلِهِمْ إِنَّا قَتَلْنَا الْمَسِيحَ عِيسَى ابْنَ مَرْيَمَ رَسُولَ اللَّهِ وَمَا قَتَلُوهُ وَمَا صَلَبُوهُ وَلَـٰكِن شُبِّهَ لَهُمْ وَإِنَّ الَّذِينَ اخْتَلَفُوا فِيهِ لَفِي شَكٍّ مِّنْهُ مَا لَهُم بِهِ مِنْ عِلْمٍ إِلَّا اتِّبَاعَ الظَّنِّ وَمَا قَتَلُوهُ يَقِينًا بَل رَّفَعَهُ اللَّهُ إِلَيْهِ وَكَانَ اللَّهُ عَزِيزًا حَكِيمًا

    "Und wegen ihrer Rede: ""Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet"", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben Jesus nicht mit Gewißheit getötet. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich erhoben. Allah ist Allmächtig und Allweise. (Sure 4:156-158)

    Ist Jesus (as) nach Indien gegangen?

    Hier ein kurzer Artikel:

    Die Geschiche des Srinagar-Grabes

    Die von Ghulam Ahmad behauptete und von Hassnain, Kersten, Obermeier usw. wiederholte Theorie besagt, der Prophet Yuz Asaf, der in Srinagar an der Khanyar-Straße begraben sei, sei in Wirklichkeit und Wahrheit niemand anders als Jesus! „Yuz-Asaf und Yusu sind identisch mit dem Namen Jesus, es sind die hiesigen Schreibweisen“, erklärte Prof. Hassnain seinem Gast Erich von Däniken gegenüber, der dies wörtlich in seinem Buch Reise nach Kiribati (S. 220) wiedergibt.

    Auch Holger Kersten berichtet: "Immer wieder belegen Details …, daß Yuz Asaf und Jesus identisch sind." (S. 177)

    Ist der Fall wirklich so klar, wie von diesen Autoren behauptet wird? Befindet sich in Srinagar das Grab Jesu = Yuz Asaf? Diese Annahmen werden mittlerweile von einer nicht unbeträchtlichen Anzahl Zeitgenossen als bewiesene und (natürlich vom Vatikan) verheimlichte Tatsache anerkannt.

    Um diese Frage fundiert zu beantworten und die erstaunlichen Hintergründe kennenzulernen, muß etwas weiter ausgeholt werden:

    Gut zweihundert Jahre nach Jesu Kreuzigung hatten sich die messianisch-christlichen Urgemeinden bereits an vielen Orten im Nahen und Mittleren Osten, in Nordafrika und in (Süd)Europa verbreitet. Auch zeichneten sich bereits verschiedene nachhaltige Spaltungen und Gegenbewegungen ab. Eine Bewegung, die in dieser Zeit neu entstand, war die des Persers Mani (215-273). Er stammte aus einem persischen Königsgeschlecht, lebte für längere Zeit im damals buddhistischen Indien, trat nach seiner Rückkehr in seine Heimat als Stifter einer neuen Religion auf, die als „Manichäismus“ bekannt (und bekämpft) wurde, und starb, als Häretiker verurteilt, am Kreuz.

    Hans Joachim Störig schreibt in seinem Standardwerk Kleine Weltgeschichte der Philosophie: "Der Gnosis eng verwandt ist der Manichäismus, der … das Judentum schroff ablehnt und heidnische, nämlich persische und indische Ideen mit christlichen verbindet … Seine Lehre, soweit sie aus geringfügigen Bruchstücken seiner Schriften und aus späteren Berichten zu erkennen ist, geht aus von der persischen Religion entnommenen Vorstellung zweier von Ewigkeit her nebeneinander bestehender Reiche, eines Reichs des Lichts, beherrscht vom göttlichen Vater des Lichts, und eines Reichs der Finsternis, beherrscht vom Vater der Finsternis – von Mani mit dem jüdischen Jahwe identifiziert – und seinen Dämonen. Jesus erscheint bei ihm als der aus dem Reiche des Lichts herabsteigende Erlöser der Menschen./ Die Ethik des Manichäismus fordert strengste Askese und ähnelt der buddhistischen." (Fischer Taschenbuchausgabe Bd. 1, S. 224)

    Buddha war fünfhundert Jahre vor Christus in Indien erschienen. Im Verlauf der nachfolgenden Jahrhunderte breitete sich die Religion des Buddha über ganz Indien aus, erreichte von dort aus auch die umliegenden Gebiete, und blieb für rund eintausend Jahre (bis zum Auftreten des indisch-vedischen Reformators Sri Sankara anfangs des 9. Jahrhunderts nach Christus) in Indien die vorherrschende Religion.

    Mani lernte in Indien also den Buddhismus in seiner Blütezeit kennen und brachte viele der Lehren und Legenden zurück nach Persien. In diesem Umfeld des frühen Manichäismus erzählte man sich unter diesem buddhistischen Einfluß auch die Geschichte eines Heiligen, eines „Bodhisattva“: Ein Prinz wird von seinem Vater, dem König, gänzlich von der Außenwelt abgeschirmt, weil eine Prophezeiung ihm vorausgesagt hatte, sein Sohn werde nicht sein Nachfolger werden, sondern werde sich der Religion zuwenden und ein Asket werden. Trotz aller Vorkehrungen bekommt der Prinz als heranwachsender Jüngling einmal einen Kranken, einen Alten und einen Toten zu Gesicht. Aufgrund dieser erschütternden Erkenntnis bekehrt sich der Prinz und wird tatsächlich, wie prophezeit, ein Asket.

    Heute erkennen wir in dieser Bodhisattva-Legende natürlich sogleich das grundlegende Muster der Lebensgeschichte des Gautama Buddha. Der Lehrer Mani wird in gewissen alten Texten selbst als Bodhisattva bezeichnet. Allerdings war die Sprache des Mani und des Manichäismus nicht Sanskrit, sondern Persisch, und in dieser Sprache heißt Bodhisattva Bôdisaf.

    Diese manichäische Legende wurde später von anderen Strömungen übernommen, insbesondere vom Islam und vom Christentum. Im Arabischen hieß es dann natürlich, dies sei die Geschichte eines zum Islam bekehrten Prinzen namens Bûdhasaf, Yûdhasaf oder Yûzasaf. Im Christentum erscheint diese Geschichte bereits im siebten Jahrhundert als griechischer Roman, der dem Johannes Damascenus (ca. 675-749) zugeschrieben wurde. Die Geschichte stammt auch hier also erwiesenermaßen ebenfalls aus dem Nahen Osten (Damaskus) und erzählt die Geschichte des indischen Prinzen Josaphat, der vom königlichen Vater behütet wird, weil dieser eine Prophezeiung gehört hat, der dann aber nach dem Anblick eines kranken, eines alten und eines toten Menschen sich Gott zuwendet und zum Christentum findet. Dieser indische Josaphat wurde im Jahre 1583 von der römisch-katholischen Kirche heiliggesprochen, und der 27. November galt als der Tag des Hl. Josaphat. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat die katholische Kirche die Liste ihrer Heiligen bereinigt und alle legendären Personen daraus entfernt. Unter den gestrichenen Namen befindet sich auch der Hl. Josaphat, von dem man heute weiß, daß es ihn in dieser Form gar nie gegeben hat.

    Während die manichäische Prinzengeschichte im Christentum als Josaphat-Geschichte weiterlebte, wurde sie auch in islamischen Kreisen weitererzählt. Die Legende „Bilauhar wa-Budasaf“ läßt den bekehrten Prinzen als Heiligen in Kaschmir sterben. Als der Derwisch Syed Abdur Rahman (genannt Bulbul Shah) im 14. Jahrhundert den Islam nach Kaschmir brachte, wurde ein bis dahin hinduistisches Grab zu dem eines islamischen Propheten erklärt, und der Volksglaube identifizierte diesen Propheten dann bald einmal mit dem legendären Prinzen Budasaf. Sechshundert Jahre später verkündet Ghulam Ahmad, dieser Prinz sei identisch mit Jesus.

    Seit diese Behauptung im Westen viele Gläubige findet und geldbesitzende Touristen in die Hauptstadt lockt, verkünden die Grabwächter natürlich ebenfalls, hier sei „Isa Sahib“ begraben. Diese Aussagen haben offensichtlich nicht die geringste Beweiskraft und haben nichts, wie oft behauptet, mit einer alten Überlieferung zu tun, denn sie sind erst in den letzten Jahrzehnten laut geworden, mit Herrn Hassnain als lautestem Verkünder.

    Interessant ist, daß Notowitsch sich zweimal in Srinagar aufgehalten hat, einmal sechs Tage lang, aber er schreibt in seinem Jesus-Buch nichts von einem Jesus-Grab in Srinagar. Er war eben zu früh dort gewesen (1887). Ghulam Ahmad verkündete seine „Eingebung“ erst zehn Jahre später. Vor Ghulam Ahmad hatte offensichtlich noch nie jemand von der Idee gehört, Budasaf/Yuzasaf sei Jesus. Die angeblich alte verheimlichte Überlieferung ist also gerade mal einhundert Jahre alt.

    Hinzu kommt, daß es eine völlig willkürliche Wortverfälschung ist, das persisch-arabisch-kaschmirische Wort Yuzasaf als Yuz Azaf zu trennen, nur um mit „Yuz“ eine Silbe freizulegen, die entfernt wie Jesus (eigentlich: Jeshua) klingt. Das wäre vergleichbar mit der Schreibweise „Johan Ness“ für Johannes (vielleicht als Parallele zu Loch Ness)!

    Stimmt es also, was Holger Kersten gleich zu Beginn seines Buches Jesus lebte in Indien (S. 19) verkündet? „Erst heute kann man mit Sicherheit behaupten, daß es, vom modernen Standpunkt der Leben-Jesu-Forschung ausgehend, tatsächlich unmöglich ist, den Aufenthalt Jesu in Indien zu widerlegen.“

    Der Name Yuzasaf

    Wie der philologische Nachweis zeigt, ist Yuzasaf die durch Jahrhunderte hindurch veränderte und arabisierte Schreibweise von Bodhisattva, was auch Holger Kersten zugibt:

    "… erkennt man im Wort Judasaf das ursprüngliche Budasaf, das nichts anderes bedeutet als ‚Bodhi sattva‘ … Durch sprachliche Herleitung (J[B]udasaf) ist es nun deutlich geworden, daß der islamische Prophet Yuz Asaf in Wirklichkeit ein buddhistischer Bodhisattva war, der im Zuge einer rigorosen Islamisierung großzügig mitvereinnahmt wurde." (S. 149)

    Aber eben: Dieser buddhistische Bodhisattva war Jesus! Dies beweise nicht nur der auffällig ähnliche Name, sondern auch die alte Überlieferung – und die deutliche Abbildung von Nagelwundmalnarben auf der Fußdarstellung beim Grab!

    Die genannte Fußdarstellung (Holger Kersten veröffentlicht ein Foto) erinnert aber sogleich an die typische indische Tradition, der gemäß bei Gräbern von Heiligen oft auch Fußdarstellungen mitangebracht werden. Diese sind jedoch in vielen Fällen nicht echte Fußabdrücke, sondern willkürlich geschaffene, oft sehr abstrakte oder sogar schon kindliche Fußreliefs. Wer noch nie in Indien war, kann sich dies nicht so leicht vorstellen. Wer aber schon mal in Indien war, erkennt in den Yuz-Asaf-Fußsohlen ebenjene indisch vereinfachte Darstellung.

    Wenn man sich jedoch vor Augen führt, daß im Islam jegliche bildliche Darstellung strikt abgelehnt wird, bleiben zwei Erklärungen übrig: Entweder stammt die Darstellung der Fußsohlen noch aus der vorislamischen Zeit und wäre also schon über siebenhundert Jahre alt, oder sie ist viel jüngeren Datums …! Bezeichnenderweise erwähnt Ghulam Ahmad dieses eigentlich willkommene Indiz nicht. Das Verdienst, diese Fußdarstellung „freigelegt“ zu haben, kommt laut Holger Kersten Prof. Hassnain zu. Hätten rigorose Moslems bei der Vereinnahmung des Hindu-Grabes die pagane Idolatrie einer Hindufüßedarstellung während siebenhundert Jahren einfach übersehen, toleriert oder unzerstört stehen lassen?

    Selbst wenn man die Theorie einer künstlich angebrachten Touristenattraktion à la India einmal wegläßt, ist die Narbeninterpretation sehr fragwürdig, denn was als Narbe interpretiert wird, ist jeweils eine halbmondförmig stilisierte Vertiefung zwischen den Zehen und den Fußballen. Die Narben von Nagelwunden wären rund oder eckig und würden sich nie so weit vorne befinden.

    Noch einmal sei gezeigt, wie der Name „Yuz Asaf“ zustande kam:

    Sanskrit: Bodhisattva
    Persisch: Bôdhisaf
    Arabisch: Bûdhâsaf/Bûdâsaf, dann:

    Yâdhâsaf und Yûzâsaf (Dr. Grönbold: „Der entscheidende Wechsel Bûdâsaf > Yûdâsaf erfolgte also im Arabischen, bzw. genauer in der arabischen Schrift, in der J und B sich nur durch einen Punkt unterscheiden und deshalb leicht verschrieben werden konnte.“

    Griechisch: Ioasaph
    Lateinisch: Josaphat

    Demgegenüber weist Dr. Grönbold nach, daß der Name Jesus nirgendwo als „Yuz“ geschrieben wird: Yeshua (aramäisch), Yehoshuah (hebräisch), Isâ (arabisch), Yasû (in christlich-arabischen Texten), Yisho (in manichäisch-iranischen Dialekten), Ye-zu, Yi-shu oder Ye-shu (tibetisch), Yesu (Urdu), usw.

    Jesus in Indien oder in Frankreich?

    Die Behauptung, Jesus habe die Kreuzigung überlebt und sei danach nach Indien/Kaschmir gegangen, hat heute eine Kritik aus ganz unverhoffter Seite bekommen. Neue Autoren, die gewissen westlichen Logenverbänden nahestehen, haben in mehreren Bestsellern nun die Behauptung aufgestellt, Jesus habe die Kreuzigung tatsächlich überlebt, sei danach aber nicht etwa nach Indien, sondern nach Frankreich gegangen. Dort habe er mit Maria Magdalena leibliche Nachkommen gehabt, deren verstecktes Königsgeschlecht sich bis in die heutige Zeit fortgepflanzt habe und demnächst einen großen Schritt auf die Weltbühne plane. Einige Autoren wollen sogar wissen, das große Geheimnis in den Pyrenäen, das „Rätsel von Rennes-le-Château“, sei nichts anderes als das Grab Jesu – in Südwestfrankreich!

    Was von diesen Darstellungen zu halten ist, worin der historische Hintergrund besteht, wer hinter diesen Veröffentlichungen steht und worauf dies hinauslaufen könnte, habe ich bereits ausführlich im Buch Machtwechsel auf der Erde zusammengefaßt und analysiert.

    Hier soll nur noch einmal in Erinnerung gerufen werden, wie fragwürdig es grundsätzlich ist, daß jemand eine Kreuzigung überlebt, vor allem wenn er vorher auch noch blutig gegeißelt wurde. Der moderne Mensch kann sich anscheinend kaum mehr vorstellen, was das bedeutet. Und die Geißelung war nur eine von vielen Torturen. Die schlimmste war unbestreitbar diejenige, in der Nägel durch die Füße und Handgelenke geschlagen wurden. Diese Verletzungen und der damit verbundene Blutverlust sind tödlich, auch wenn die Nägel steril, nicht rostig und desinfiziert gewesen wären. Hinzu kommt noch der Lanzenstich in die Brust, ebenfalls nicht mit einer desinfizierten Klinge. Selbst wenn Jesus zum Zeitpunkt der Abnahme vom Kreuz „nur“ in einem Koma gewesen wäre, wäre er verblutet, da ja die Nägel aus den Wunden gezogen wurden, oder wäre an Blutvergiftung und Wundfieber gestorben. Hier einfach zu sagen, Wunderöle (wie Ghulam Ahmad) oder vergessene Wunderheilkünste der Essener seien zur Anwendung gekommen, oder der Essig im Schwamm sei „in Wirklichkeit“ (laut Kersten) ein essenischer Heil- und Betäubungstrank gewesen, vermag – gelinde gesagt – nicht zu überzeugen.

    An dieser Stelle wird auch das Turiner Grabtuch in die Diskussion gebracht. Verschiedene Indizien (Körperhaltung, Blutspuren usw.) würden darauf hinweisen, daß der Mann, der in dieses Tuch gelegt war, noch gelebt habe. Neben allen fachwissenschaftlichen Gesichtspunkten sei nur die eine Frage angeführt: Wie kann ein blutverschmiertes Gesicht eine dreidimensionale Negativabbildung hervorrufen? (Betupfen Sie ihr Gesicht mit Farbe, mit oder ohne Schweiß und Aloewunderöl, und legen Sie dann ein Tuch auf Ihr Gesicht. Auch ohne Experiment ist klar, was dabei herauskommt: ein unförmiger schattenhafter Farbklecks, in keiner Weise vergleichbar mit dem Portrait auf dem Turiner Grabtuch.)

    Und selbst wenn dieses Ganzkörperbild durch Blutabdruck irgendwie zustande gekommen wäre – wie ist es möglich, daß ein blutbeflecktes Tuch 2000 Jahre lang ohne Schimmel- und Fäulnisansätze überdauert?

    Solange nicht geklärt ist, wie das Bild wirklich auf das Leinen kam, ist es auch müßig, ja sogar schon irreführend, anhand dieses Tuches kriminologische Theorien über den körperlichen Zustand des abgebildeten Mannes an den Haaren herbeizuziehen.

    Wa Salam
    AlbaMuslims

  2. #2

    Registriert seit
    07.08.2011
    Beiträge
    1.770
    Sollte die Überschrift nicht heissen die richtige sichtweise?

  3. #3
    Avatar von Rockabilly

    Registriert seit
    27.01.2011
    Beiträge
    15.854
    Bestattung Hingerichteter
    22 Und wenn bei einem Mann eine Sünde geschieht, auf die das Todesurteil steht, und er wird getötet, und du hängst ihn an ein Holz9, 23 dann darf seine Leiche nicht über Nacht an dem Holz10 bleiben, sondern du sollst ihn unbedingt am selben Tag begraben. Denn ein Aufgehängter ist ein Fluch Gottes. So sollst du dein Land nicht unrein machen, das der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt.

    Kreuz hast Du selber eingefügt, wahrscheinlich für das Verständnis.

    Galather 3, 11- 14
    Dass aber durch2 Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben3". 12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben." 13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -,14 damit der Segen Abrahams in Christus Jesus zu den Nationen komme, damit wir die Verheißung des Geistes durch den Glauben empfingen.

    1. Petrus 2, 24
    der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.

  4. #4
    Avatar von Lahutari

    Registriert seit
    08.12.2010
    Beiträge
    5.050
    Das liest sich eh kaum einer durch , jeder postet seine Sichtweise

  5. #5
    Avatar von Kampfposter

    Registriert seit
    20.11.2011
    Beiträge
    3.820
    Die Sprache damals war "göttlich", z.B. "Wahrlich ich sage euch ...."

    Das hat was, warum reden wir nicht nach wie vor so?^^

  6. #6
    Avatar von Rockabilly

    Registriert seit
    27.01.2011
    Beiträge
    15.854
    Ach ja, eine Person, die genau so aussah wie Jesus wurde an seiner Stelle gekreuzigt. Dann müssen alle, die das gesehen haben, gegelaubt haben, dass es Jesus war. Daraus folgt dann, dass Schriften verfasst werden, in denen steht, dass Jesus gekreuzigt wurde.
    Die Christen können also nichts dafür, dass sie sowas glauben, denn sie wurden getäuscht und durch diese Täuschung werden sie dann in die Hölle gehen (laut Koran).

  7. #7

    Registriert seit
    01.04.2012
    Beiträge
    1.924
    na ja, egal ob er nicht starb oder ob er starb (als Mäyrtyrer) nach dem Islam lebt er so oder so weiter.

    2.154. Haltet diejenigen, die für Gott (als Märtyrer) gefallen sind, nicht für tot! Sie leben, nur ihr nehmt es nicht wahr.

  8. #8

    Registriert seit
    01.04.2012
    Beiträge
    1.924
    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    Ach ja, eine Person, die genau so aussah wie Jesus wurde an seiner Stelle gekreuzigt. Dann müssen alle, die das gesehen haben, gegelaubt haben, dass es Jesus war. Daraus folgt dann, dass Schriften verfasst werden, in denen steht, dass Jesus gekreuzigt wurde.
    Die Christen können also nichts dafür, dass sie sowas glauben, denn sie wurden getäuscht und durch diese Täuschung werden sie dann in die Hölle gehen (laut Koran).
    nein du hast es nicht verstanden, sie haben mehr an ihre Augen geglaubt als an Gott, und Augen können täuschen, der Gläubige hingegen sieht die Welt anders, er sieht das was Gott sieht.

    Hadith Kudsi
    Allah sagte:
    "Wer auch immer einen meiner Freunde in Feindschaft bekämpft, dem erkläre Ich den Krieg! (durch Katastrophen, Armut, Krankheiten, Unruhen.. übernatürliche Wunder...)
    Am meisten liebe Ich es von meinem Diener, wenn er die Handlungen verrichtet, die Ich ihm zur Pflicht gemacht habe. Dann nähert sich mein Diener mir durch freiwillige Taten, bis Ich ihn liebe.
    und wenn Ich ihn liebe,
    bin Ich das Ohr mit dem er hört;
    das Auge mit dem er sieht;
    die Hände mit denen er greift;
    die Füße mit denen er läuft.
    (Ich werde das Herz mit dem er empfindet und die Zunge mit der er spricht.)
    Wenn er mich um etwas bittet, gebe Ich es ihm, wenn er Zuflucht sucht gewähre Ich sie ihm.( ...)"

  9. #9

    Registriert seit
    07.08.2011
    Beiträge
    1.770
    2.154. Haltet diejenigen, die für Gott (als Märtyrer) gefallen sind, nicht für tot! Sie leben, nur ihr nehmt es nicht wahr
    Das ist der antrieb für Osama und co siehe sig

  10. #10
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
    16.07.2009
    Beiträge
    5.422
    [quote=AlbaMuslims;3194417]

    "Verflucht ist, wer am Holz hängt" (Dtn 21,22f)

    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    "Verflucht ist jeder der am Holze (Kreuz) hängt." (Mose 21,23)
    Immer wieder machst du den selben Dreck Sipo....
    Bestattung eines Aufgehängten

    22 Wenn jemand eine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist, und wird getötet, und man hängt ihn an ein Holz, 23 so soll sein Leichnam nicht über Nacht an dem Holz bleiben, sondern du sollst ihn desselben Tages begraben, denn ein Gehenkter ist verflucht bei Gott, auf daß du dein Land nicht verunreinigst, das dir der HERR, dein Gott, gibt zum Erbe
    Im Deuteronomium steht übrigens das selbe drin.
    Aber netter Versuch...

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Der Sinn des Lebens: Die islamische Sichtweise
    Von AlbaMuslims im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 65
    Letzter Beitrag: 19.07.2012, 15:47
  2. Sichtweise aus Belgrad gegenüber Kroatien
    Von Dinarski-Vuk im Forum Politik
    Antworten: 104
    Letzter Beitrag: 24.08.2011, 16:31
  3. Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 26.09.2010, 14:14
  4. Islamische sichtweise der Dreifaltigkeit
    Von orthodox im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 43
    Letzter Beitrag: 30.09.2008, 23:51
  5. Zwei islamische Terroristen finden Jesus
    Von Vergessener_Wolf im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 17.09.2006, 18:35