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„Islamophobie ist ein Tatbestand in der deutschen Gesellschaft“

Erstellt von Frieden, 23.04.2010, 21:11 Uhr · 82 Antworten · 3.603 Aufrufe

  1. #81
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Islamophobie hin oder her. Die Frage wieso sich Menschen aus islamisch geprägten Ländern schwerer integrieren lassen als andere ist durchaus berechtigt. Ganz interessant wird die Frage wenn innerhalb der Gemeinschaft dann diejenigen welche nicht so konservativ religios sind im Vergleich zu denen die es mehr sind einen signifikanter Unterschied bezüglich der Integration ausmachen. Also die Ausrede es würde nur an der sozialen Schicht liegen kann man sich stecken lassen.
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Ist irgendwo schon witzig sich von den Amis in Punkto Integration belehren zu lassen. Sollen die mal schauen wie die wirklich großen (schon lange ansäßigen) Gruppen integriert sind (Latinos und Farbige). Teilweise 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit. Die Farbigen stellen rund 10 Prozent der Bevölkerung aber machen ca. 50 % der Inhaftierten aus. Das nenne ich gelungene Integration.^^ Dagegen ist es eh kaum ein Argument inwieweit 0,5 % Muslime im Land die oft vorselektiert wurden integriert sind. Ich glaube hier wird eventuell auch versucht etwas aufzubauschen um das Image der USA bezüglich der Rolle zum Islam aufzupolieren.
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    sehe ich auch so, kurzfristig sieht es vlt. nach Erfolg aus aber langfristig weiß man z.T. noch garnicht, welche Probleme noch hochkochen können, z.B. bei Latinos und Chinesen, die sich bereits in 3. Generation der englischen Sprache verweigern, echte Subkulturen und Parallelwelten. Erfolgreiche Integration sieht auch für mich anders aus.
    Also- mir ging es in erster Linie darum, daß die Religionszugehörigkeit und die Art der Religionsausübung eben NICHT der entscheidende Faktor bei der Integration sind (oder sein müssen). Ihr sprecht ja selber indirekt an, daß es andere Faktoren geben muß, die z.B. erklären, warum Latinos in den USA eine wesentlich problematischere Gruppe darstellen, als z.B.Muslime.

  2. #82
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Also- mir ging es in erster Linie darum, daß die Religionszugehörigkeit und die Art der Religionsausübung eben NICHT der entscheidende Faktor bei der Integration sind (oder sein müssen). Ihr sprecht ja selber indirekt an, daß es andere Faktoren geben muß, die z.B. erklären, warum Latinos in den USA eine wesentlich problematischere Gruppe darstellen, als z.B.Muslime.
    Also sagen wir es mal so, Religion in seiner dogmatischen Weise engt den Geist ein. Inwieweit sich ein Religiöser darauf einlässt ist natürlich auch eine Frage. Ein dogmatischer Betrachtungswinkel der Dinge engt jedenfalls den Horizont ein und ein weniger freier Geist ist im Gegensatz zu einem freien hemmend für die Entwicklung. Und insbesondere wenn der soziokulturelle Hintergund so verschieden ist, braucht es die Fähigkeit sich weiterentwickeln zu können um so mehr (was einen möglichst freier Geist bedingt). Ansonsten zieht man sich mehr in die für einen bekannten oder gewohnten Muster zurück. Die Integration scheitert, es entstehen Parallelgesellschften usw.

    Ich will dir gar nicht so sehr widersprechen, nur meine Sicht der Dinge darlegen.

  3. #83
    Avatar von skorpion

    Registriert seit
    25.10.2009
    Beiträge
    3.739
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Das Problem bei solchen Zahlen ist, wie die Fragen gestellt werden.

    Bsp.: "sind sie für die Gleichberechtigung der Frau?" wird mit höherer Wahrscheinlichkeit mit zugunsten der Frau beantwortet als die Fragen "sind sie der Meinung, daß frauen in bestimmten Berufszweigen die gleiche Leistungsfähigkeit zeigen können, wie Männer? bzw. Sind sie der Meinung, daß gerade die Anwesenheit der Mutter bei der Erziehung der Kinder eine entscheidende Rolle spielt?"

    Mit solchen Manipulationen kann man den Prozentsatz je nach gewünschtem Ergebnis drehen.

    Jemand, der z.B. den Kommunismus für die ideale Gesellschaftsform hält, aber sich an deutsche Gestze hält, und Gewalt zur Umsetzung politischer Ziele ablehnt, kann, je nach Fragestellung, zum potentiellen Terroristen werden, oder zu jemandem, der die deutsche Gesellschaftsordnung befürwortet.
    Selbstverständlich. Darum mißtraue ich auch jeder Statistik, die ich nicht selbst manipuliert habe. Mit Statistik kann man alles belegen, vor allem auch das Gegenteil...

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