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Judas war kein Verräter

Erstellt von Gast829627, 13.01.2006, 17:22 Uhr · 13 Antworten · 948 Aufrufe

  1. #1
    Gast829627

    Judas war kein Verräter

    Vatikan-Gelehrte sind sich ganz sicher
    Judas war kein Verräter



    Mit einem Kuß verriet Judas Jesus. Jetzt fordern Gelehrte: Wascht den Namen des Verräters rein!



    „Einer von den Zwölfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich zu Jesus, um ihn zu küssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuß?“
    Lukas-Evangelium, Kap. 22

    Rom – Für schäbige 30 Silberlinge soll er Jesus an den Hohen Rat in Jerusalem verraten, ihn so dem Tod am Kreuz ausgeliefert haben.

    Jetzt soll der Name des Mannes, der als Sinnbild für Verrat steht, reingewaschen werden. Gelehrte des Vatikan fordern: Rehabilitiert Judas Iskariot!


    Mehr zum Thema

    616: Die neue Zahl des Satans


    Ein Imagewandel nach 2000 Jahren? Angeführt wird die Kampagne von Monsignore Walter Brandmüller, Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften.

    Es sei an der Zeit, Judas’ Geschichte „neu zu lesen“: Judas sei nicht vorsätzlich böse gewesen, sondern habe nur „seinen Teil in Gottes Plan erfüllt“, damit der Leidensweg Jesu vollendet würde.


    Schon seit langem fordern Historiker und Schriftsteller, mit der Verteufelung des „Verräters“ aufzuhören – und statt dessen ein Verfahren zur Seligsprechung Judas’ in die Wege zu leiten. Verschiedene Übersetzungen und Interpretationen der Judas-Legende hätten eine anti-jüdische Haltung geschürt, der gierige Judas stünde stellvertretend für ein ganzes Volk.


    Kritiker warnen, die „gefährliche Neubewertung des Judas könne zu Verwirrung unter Gläubigen führen“. Aber der Imagewandel könnte Papst Benedikt XVI. nutzen – bei seinem Einsatz für ein besseres christlich-jüdisches Verhältnis.

    Aus Bild

    8O 8O 8O 8O

    was wird sich noch alles ändern :? :? :? :?

  2. #2
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
    04.11.2005
    Beiträge
    7.474
    doch war er 8)

  3. #3
    Gast829627
    dies argumentation ist keineswegs so neu.

    wir finden sie :

    bei aurelius augustinus (354 - 430)
    der. grob gesagt, als geistiger vater der lehre von der prädistination angesehen werden kann.
    diese geht davon aus, dass der mensch zur seligkeit oder
    verdammnis von gott vorausbestimmt ist und stellt somit den freien willen in frage und damit auch die fähigkeit zur " sünde ".
    ausserhalb des theologischen diskurses, begenet uns diese lehre in den abstrusensden zusammenhängen.

    im gnostizismus.
    der vergleichbar aber nicht identisch ist.
    der gnostizismus spricht ebenfalls dem menschen als " sündiges wesen "
    die induviduelle schuld dafür ab und geht davon aus, die menschliche seele sei lediglich der kampfplatz, auf dem sich der ewige kampf zwischen dem guten und dem bösem prinzip abspiele.

    warum diese themen plötzlich in rom aktuell erscheinen, vermag ich nicht
    zu beurteilen da ich werder theologe noch kirchenhistoriker bin

    fest steht;
    dass die oben genannten theorien gerade von der katholischen kirche immer scharf bekämpft wurden da sie das gebilde von schuld, vergebung, sünde und erlösung in frage stellen.


    zum schluss noch unkommentiert:

    " denn der schöpfer dieser welt spricht:
    es gibt keinen unterschied, denn alle haben gesündigt. "
    römerbrief kapitel 3 vers 23

  4. #4
    Gast829627

    Evangelium wäscht Judas rein

    In Wirklichkeit kein Schurke: Evangelium wäscht Judas rein

    Judas soll kein Verräter von Jesus Christus, sondern eigentlich sein treuester Jünger gewesen sein. Dies ist die verblüffende Kernaussage eines «Judas Evangeliums», das in Washington erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Bereits 188 nach Christus sei das Judas-Evangelium erstmals erwähnt worden, «jetzt nun liegt der Text vor und zeigt Judas als einzig Wissenden, der mit dem Verrat lediglich Christi Wunsch erfüllt», sagte der Theologieprofessor Gregor Wurst (Universität Augsburg) bei der Präsentation der Schrift, die vom Magazin «National Geographic» veranstaltet wurde. Obwohl es nach Aussagen namhafter Wissenschaftler an der Echtheit der rund 1.700 Jahre alten Schrift keinen Zweifel gibt, scheiden sich unter Theologen, Historikern und Geistlichen die Geister über ihre Bedeutung.

    Das Judas-Evangelium ist Teil einer Manuskript-Sammlung aus dem 3./4. Jahrhundert nach Christus, die in mehreren Jahren aufwendiger Arbeit restauriert und aus dem Koptischen übersetzt wurde, berichtete Programmdirektor Terry Garcia von der «National Geographic Society». Es gebe «keinen Zweifel an der Echtheit», erklärte auch Prof. Stephen Emmel (Universität Münster).
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    Verrat als Ruhmestat

    Im Unterschied zu den vier Evangelien des Neuen Testaments stellt der jetzt übersetzte Text den Apostel Judas nicht als Verräter, sondern als Vertrauten Jesu dar, der diesem geholfen habe, seine Mission zu erfüllen. Dem Manuskript zufolge bat Jesus seinen Jünger Judas, ihn an die Römer auszuliefern, um Gottes Willen zu erfüllen. Durch diesen Auftrag erscheine der größte Schurke der Bibel in völlig neuem Licht, hieß es.

    Den Texten des Neuen Testaments zufolge starb Jesus am Kreuz, nachdem der Apostel Judas ihn im Garten Gethsemane für 30 Silberlinge an die römische Besatzungsmacht verraten hatte. Im «Judas-Evangelium» wird der Verrat zur Ruhmestat: Judas ist der Einzige, der die Botschaft Jesu versteht. Er wird von Jesus in alle Geheimnisse eingeweiht und von ihm beauftragt, seinem Meister einen letzten Dienst zu erweisen.

    "Aushändigen" falsch übersetzt

    Der niederländische Kirchengeschichtler Hans van Oort (Nimwegen) meinte, der Text belege, dass Jesus in Judas seinen besten Gefolgsmann gesehen habe. Auch das in der Bibel gebrauchte griechische Wort für «aushändigen» oder «übergeben» werde nur in Verbindung mit Judas immer mit «verraten» übersetzt. «Wenn man das "Judas-Evangelium" liest, versteht man, dass dies nicht mehr aufrecht zu erhalten ist», sagte van Oort in der Zeitung «Trouw».

    Der Codex - ein gebundener auf koptisch verfasster antiker Text - wurde in den 1970er Jahren in Ägypten entdeckt und gelangte über Umwege zur Schweizer Maecenas-Stiftung. Das Papyrus-Manuskript ist die Kopie einer älteren griechischen Aufzeichnung. Das Judas-Evangelium wurde erstmals im Jahr 180 von Bischof Irenäus von Lyon erwähnt. Der Geistliche verurteilte den Text als Abweichung von der richtigen Lehre.

    Wird Judas rehabilitiert?

    Theologen plädierten für eine breite Diskussion über den Inhalt des frühchristlichen Dokuments. «Lasst uns eine lebhafte Debatte über die Bedeutung dieses faszinierenden antiken Textes beginnen», sagte der Vorsitzende der Katholischen Theologischen Vereinigung von Chicago, Donald Senior. Das Judas-Evangelium demonstriere die Vielfalt der Glaubensüberzeugungen im frühen Christentum, sagte der Professor für Bibelstudien an der kalifornischen Chapman-Universität. Allerdings geht er nicht davon aus, dass die Schrift Auswirkungen auf die heutige Glaubenswirklichkeit - in Predigt oder Religionsunterricht - haben wird.

    Der Bibelforscher Marvin Meyer dagegen vertritt die Auffassung, dass die neu entdeckte Schrift «die Möglichkeit eröffnet, die historische Rolle von Judas neu zu bewerten». Es gehe um die «Rehabilitation von Judas», sagte der Orientalist Francois Gaudard (Universität Chicago). (N24.de, dpa, AP)



    krass was so alles noch ans licht kommen wird........der bibel der tora und dem koran schenck ich sowiso kein glauben...es gibt gott aber nicht so wie es uns weis gemacht wird.....

    liebe ist nicht gleich auge um auge zahn um zahn...ist auch teil eines liedes aber ratet selbst von welchem :wink:

  5. #5
    mustermann_max
    ich denke auch das in hunderten von jahren einiges verloren gegangen ist und dazugedichtet wurde
    das was heute so erzählt und gelehrt wird klingt einfach zu märchenhaft
    der erste schock kam ja auch bei dem film die passion christi
    der 2. kam bei mir mit dan browns büchern illuminati und sakrileg(super bücher)
    nach dem allem sieht man einiges anders und fängt an sich zu fragen an was glauben wir eigentlich wirklich??!!

  6. #6
    Gast829627
    Zitat Zitat von bob
    ich denke auch das in hunderten von jahren einiges verloren gegangen ist und dazugedichtet wurde
    das was heute so erzählt und gelehrt wird klingt einfach zu märchenhaft
    der erste schock kam ja auch bei dem film die passion christi
    der 2. kam bei mir mit dan browns büchern illuminati und sakrileg(super bücher)
    nach dem allem sieht man einiges anders und fängt an sich zu fragen an was glauben wir eigentlich wirklich??!!
    stimmt....vieles wird uns vorgespielt um uns in irgend eine bahn zu lenken......aber nicht mit mir.....der mann denkt ..gott lenkt...die frau dachte...gott lachte :P 8)

  7. #7

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Bruhahahahahaahaha. Jaaaaaa genauuuuuuuu. Das sind super Bücher, als UNTERHALTUNG! Nicht mehr und nicht weniger.

    Boah verdummt die Geselschaft. Bruhahahahahahahaha

  8. #8
    mustermann_max
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Bruhahahahahaahaha. Jaaaaaa genauuuuuuuu. Das sind super Bücher, als UNTERHALTUNG! Nicht mehr und nicht weniger.

    Boah verdummt die Geselschaft. Bruhahahahahahahaha

    meiner meinung nach verdummt die gesellschaft wenn sie an sachen glaubt die ihr vorgesetzt werden anstatt andere möglichkeiten abzuwegen :wink:

    aber da geb ich dir recht super unterhaltung die bücher

  9. #9

    Registriert seit
    18.07.2004
    Beiträge
    9.182
    Bestreitet keiner. Aber mit ROMANEN zu argumentieren ist Lchhaft. ^^

  10. #10
    mustermann_max
    Zitat Zitat von Mr.LaLa
    Bestreitet keiner. Aber mit ROMANEN zu argumentieren ist Lchhaft. ^^


    sorry dass ich dir kein evangelium vorzeigen konnte zum argumentieren
    es diente ja nur als beispiel, das wird in einem dieser romane sehr deutlich dass man nicht an alles glauben sollte was einem gelehrt wird
    also komm wieder runter 8O

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