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Kampusch fordert von der Republik eine Million Euro

Erstellt von Goldmund, 01.03.2011, 14:04 Uhr · 151 Antworten · 5.952 Aufrufe

  1. #111
    Makani
    Wie sie alle auszucken, ha ha ha.

  2. #112
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    ich denke auch einfach, rein psychologisch betrachtet MUSS irgendwo der Punkt kommen, an dem man sich - wie es eben das Stockholm-Syndrom "vorschreibt" - irgendwo mit dem Täter arrangiert, um nicht total an dieser Situation zu zerbrechen und wahnsinnig zu werden. Immerhin war er 8 Jahre lang der einzige Mensch, zu dem sie Kontakt hatte und sie war sehr jung und er wird schon gewusst haben, wie er sie in Schach bzw vom Weglaufen abhält. Gott weiß was er ihr erzählt und vermittelt hat. Ihr tut hier so, als hätte sie in den jungen Jahren all das peilen müssen, was ihr jetzt gerade wisst. So funktioniert das nicht. Das, was sie erlebt hat, entzieht sich JEGLICHER Vorstellungskraft, daher ist euer "wenn ich sie gewesen wäre..."-Gelaber heftigst für'n Arsch. Keine Ahnung wie ich mit sowas umgegangen wäre. Sie ist auch sozialisationstechnisch nicht auf dem Stand einer 18jährigen, wie auch. Entscheidungen gibt sie sicherlich lieber noch ab und lässt die andere für sich treffen, verständlicherweise. Woher soll sie auch wissen, was ein richtiger, öffentlicher Umgang damit ist und was nicht? Die muss so viel nachholen, so viel lernen...mir wärs auch scheißegal wenn ein winziger Teil von dem, was ich an Steuern zahle, an sie geht, so what. Die Regierungen hier in Westeuropa geben 100 mal mehr Geld für irgendeinen Schrott aus, und seien es nur neue Büromöbel für die fetten Ärsche irgendwelcher Beamten, also kommt mal klar bitte.

  3. #113
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ich fasse es nicht, sie ist als Kind entführt worden, normalerweise wenn es um solche Themen hier geht, kennt die Entrüstung der BF-Balkaner keine Grenzen, es werden so aus der Hüfte Behandlungsmethoden zwischen Hoden abreissen und Vierteilen für die Täter vorgeschlagen ... und jetzt erkennt man ihr zum Teil den Opferstatus ab ... ist es der pure Balkanerneid? Anderen nicht mal das Schwarze unter den Nägeln zu gönnen?

    Besonders der Forums-Obermoralist und tief religiöse Domoljub ist an Bigotterie kaum zu überbieten ...
    hat nichts mit neid oder ähnliches zu tun, vielmehr damit dass die sich mal endlich aus dem rampenlicht zurückziehen sollte und vielleicht mal ernsthaft ihre vergangenheit aufarbeiten sollte anstatt ständig ins fernsehen kommen zu wollen, man kanns auch irgendwo übertreiben. eine million vom staat Österreich? wozu? Klar die verwantwortlichen zur rechenschaft ziehen die geschlampt haben damals, das ist nur gerecht, aber vom staat ne million zu verlangen...
    sie ist nicht die einzige der das passiert ist, wieviele andre kinder werden noch eingesperrt und missbraucht usw...wieso gibt denen niemand eine million entschädigung? Man braucht nun wirklich nicht so tun als wäre sie die einzige die ein grauenhaftes schicksal hinter sich hat.

    Klar sie ist arm, gibt aber andre auch die arm sind. Deswegen wenn andere keine entschädigung kriegen, wieso sollte sie eine kriegen? Bei anderen Opfern kräht kein hahn danach ob da ev. ein beamter oder so geschlampt hat, wozu auch wenn man nicht wochenlang in den zeitungen stand? also entweder jeder kriegt ne entschädigung oder niemand.

  4. #114
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
    Beiträge
    64.175
    Kampusch wurde 3.096 Tage lang im niederösterreichischen Strasshof festgehalten.Laut Aussage des Leiters des österreichischen Bundeskriminalamts war sie in einer Montagegrube unter der Garage eines Einfamilienhauses versteckt. Die Grube war mit einer schalldichten Tresortür verschlossen. Der kleine, fensterlose Raum war 181 Zentimeter breit und vom 50 × 50 Zentimeter großen Eingang an der Schmalseite aus betrachtet linksseitig 278 Zentimeter und rechtsseitig 246 Zentimeter lang. Auf der linken Seite stand kurz hinter dem Eingang ein Hochbett, darunter blieb eine 157 Zentimeter hohe Fläche frei; insgesamt war der Raum 237 Zentimeter hoch. Auf der dem Bett gegenüberliegenden Seite stand ein kleiner Schreibtisch, darüber ein kleiner Fernseher. Der Rest dieser Wand war mit Regalen ausgefüllt. In der Ecke rechts neben dem Eingang befanden sich ein WC und eine Edelstahlspüle mit zwei Becken als Waschgelegenheit. Der Eingang zu dem Versteck war so gut getarnt, dass er auch bei einer Hausdurchsuchung wahrscheinlich nicht gefunden worden wäre, so die Ermittler.

    Kampusch gab an, sie sei im ersten halben Jahr nach der Entführung dort permanent verblieben. Später sei sie zeitweise (unter anderem zum Duschen) in das Haus des Entführers gelassen worden, wenn dieser allein war. Nach mehreren Jahren hat sie das Versteck im Beisein ihres Entführers auch für gelegentliche Einkäufe und Spaziergänge, einmal auch für einen Skiausflug verlassen dürfen.[6] Sie durfte dabei keinerlei Kontakt zu anderen Personen herstellen. Er drohte ihr im Falle einer Zuwiderhandlung an, sie und die betreffenden Personen zu töten.

    Während der gesamten Zeit ihrer Entführung wurde Kampusch nach den Angaben in ihrer Autobiografie immer wieder von Priklopil körperlich schwer misshandelt: Schläge, Tritte, bis hin zu mehreren Gehirnerschütterungen. Außerdem seien ihr lange Zeit die Haare abgeschoren worden und sie sei wiederholt gedemütigt und gezwungen worden, für Priklopil zu putzen, kochen und - insbesondere für ein Kind - körperlich schwere Renovierungsarbeiten an seinem Haus und seiner zuletzt gekauften Wohnung durchzuführen.

    Entführt - achteinhalb Jahre in einem Kellerverlies eingesperrt - misshandelt und vergewaltigt. Das Kind war 10 Jahre alt!


    Kampusch erhielt von Priklopil im späteren Verlauf der Entführung ausgewähltes Zeitungsmaterial, durfte gelegentlich Bücher lesen, Radio hören und Videos anschauen. Auch gab sie an, dass der Entführer ihr gelegentlich Unterricht in Lesen und Schreiben gegeben habe. Psychologen und Polizisten, die nach ihrer Flucht mit ihr sprachen, stellten eine trotz der langjährigen Isolation hohe Intelligenz und Sprachgewandtheit fest. Kampusch war über das Tagesgeschehen in der Welt vergleichsweise gut informiert.

  5. #115

    Registriert seit
    10.11.2008
    Beiträge
    8.629
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    hat nichts mit neid oder ähnliches zu tun, vielmehr damit dass die sich mal endlich aus dem rampenlicht zurückziehen sollte und vielleicht mal ernsthaft ihre vergangenheit aufarbeiten sollte anstatt ständig ins fernsehen kommen zu wollen, man kanns auch irgendwo übertreiben. eine million vom staat Österreich? wozu? Klar die verwantwortlichen zur rechenschaft ziehen die geschlampt haben damals, das ist nur gerecht, aber vom staat ne million zu verlangen...
    sie ist nicht die einzige der das passiert ist, wieviele andre kinder werden noch eingesperrt und missbraucht usw...wieso gibt denen niemand eine million entschädigung? Man braucht nun wirklich nicht so tun als wäre sie die einzige die ein grauenhaftes schicksal hinter sich hat.

    Klar sie ist arm, gibt aber andre auch die arm sind. Deswegen wenn andere keine entschädigung kriegen, wieso sollte sie eine kriegen? Bei anderen Opfern kräht kein hahn danach ob da ev. ein beamter oder so geschlampt hat, wozu auch wenn man nicht wochenlang in den zeitungen stand? also entweder jeder kriegt ne entschädigung oder niemand.


    genau meine meinung!

  6. #116
    Avatar von absolut-relativ

    Registriert seit
    17.03.2006
    Beiträge
    10.378
    hallo ,

    finde es einfach traurig , dass man all die jahre einfach ignoriert ! wieso ? wegen schlampigkeiten der behörden ( unter anderem ) und da soll sie nicht ihr gutes recht nehmen um auf schadensersatz zu plädieren ???

    das komischste ist auch , dass die meisten ( hier im bf zumindest ) österreicher gegen die liebe und nette kampusch sind !!!

    biba

  7. #117
    Avatar von angelusGabriel

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.001
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Kampusch wurde 3.096 Tage lang im niederösterreichischen Strasshof festgehalten.Laut Aussage des Leiters des österreichischen Bundeskriminalamts war sie in einer Montagegrube unter der Garage eines Einfamilienhauses versteckt. Die Grube war mit einer schalldichten Tresortür verschlossen. Der kleine, fensterlose Raum war 181 Zentimeter breit und vom 50 × 50 Zentimeter großen Eingang an der Schmalseite aus betrachtet linksseitig 278 Zentimeter und rechtsseitig 246 Zentimeter lang. Auf der linken Seite stand kurz hinter dem Eingang ein Hochbett, darunter blieb eine 157 Zentimeter hohe Fläche frei; insgesamt war der Raum 237 Zentimeter hoch. Auf der dem Bett gegenüberliegenden Seite stand ein kleiner Schreibtisch, darüber ein kleiner Fernseher. Der Rest dieser Wand war mit Regalen ausgefüllt. In der Ecke rechts neben dem Eingang befanden sich ein WC und eine Edelstahlspüle mit zwei Becken als Waschgelegenheit. Der Eingang zu dem Versteck war so gut getarnt, dass er auch bei einer Hausdurchsuchung wahrscheinlich nicht gefunden worden wäre, so die Ermittler.

    Kampusch gab an, sie sei im ersten halben Jahr nach der Entführung dort permanent verblieben. Später sei sie zeitweise (unter anderem zum Duschen) in das Haus des Entführers gelassen worden, wenn dieser allein war. Nach mehreren Jahren hat sie das Versteck im Beisein ihres Entführers auch für gelegentliche Einkäufe und Spaziergänge, einmal auch für einen Skiausflug verlassen dürfen.[6] Sie durfte dabei keinerlei Kontakt zu anderen Personen herstellen. Er drohte ihr im Falle einer Zuwiderhandlung an, sie und die betreffenden Personen zu töten.

    Während der gesamten Zeit ihrer Entführung wurde Kampusch nach den Angaben in ihrer Autobiografie immer wieder von Priklopil körperlich schwer misshandelt: Schläge, Tritte, bis hin zu mehreren Gehirnerschütterungen. Außerdem seien ihr lange Zeit die Haare abgeschoren worden und sie sei wiederholt gedemütigt und gezwungen worden, für Priklopil zu putzen, kochen und - insbesondere für ein Kind - körperlich schwere Renovierungsarbeiten an seinem Haus und seiner zuletzt gekauften Wohnung durchzuführen.

    Entführt - achteinhalb Jahre in einem Kellerverlies eingesperrt - misshandelt und vergewaltigt. Das Kind war 10 Jahre alt!


    Kampusch erhielt von Priklopil im späteren Verlauf der Entführung ausgewähltes Zeitungsmaterial, durfte gelegentlich Bücher lesen, Radio hören und Videos anschauen. Auch gab sie an, dass der Entführer ihr gelegentlich Unterricht in Lesen und Schreiben gegeben habe. Psychologen und Polizisten, die nach ihrer Flucht mit ihr sprachen, stellten eine trotz der langjährigen Isolation hohe Intelligenz und Sprachgewandtheit fest. Kampusch war über das Tagesgeschehen in der Welt vergleichsweise gut informiert.
    Komisch ne Im Fernsehen interview hat sie dann gesagt Prikopil er hätte sie nicht geschlagen, er hätte sie entführt und das geschwängert ....
    er hätte ihr sogar nen privatlehrer besorgt der mit ihr lernen soll

    genau diese widersprüche bringen den Menschen ins misstrauen
    oida sie will kohle checkts das endlich leute

  8. #118
    Avatar von angelusGabriel

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    Zitat Zitat von absolut-relativ Beitrag anzeigen
    hallo ,

    finde es einfach traurig , dass man all die jahre einfach ignoriert ! wieso ? wegen schlampigkeiten der behörden ( unter anderem ) und da soll sie nicht ihr gutes recht nehmen um auf schadensersatz zu plädieren ???

    das komischste ist auch , dass die meisten ( hier im bf zumindest ) österreicher gegen die liebe und nette kampusch sind !!!

    biba
    Das liegt daran das sich die Österreicher nicht gern verarschen lassen
    deswegen

  9. #119
    Avatar von Cobra

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    64.175
    Zitat Zitat von angelusGabriel Beitrag anzeigen
    Das liegt daran das sich die Österreicher nicht gern verarschen lassen
    deswegen
    Lasen wir einfach ein Gericht entscheiden...

  10. #120
    Avatar von angelusGabriel

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Lasen wir einfach ein Gericht entscheiden...
    das stimmt
    da sind wir einer meinung

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