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Kein guter Tag für die Rassisten von Pro NRW

Erstellt von DZEKO, 11.04.2010, 10:27 Uhr · 65 Antworten · 2.930 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
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    55.027

    Kein guter Tag für die Rassisten von Pro NRW

    Die rechtspopulistische Partei Pro NRW wollte vor Deutschlands größter Moschee demonstrieren. Den 120 Anhängern standen 4000 muslimfreundliche Anwohner gegenüber.


    Lautstark hatte die rechtspopulistische Partei Pro NRW den Auftakt ihrer Wahlkampagne angekündigt. Ein Sternmarsch zur größten Moschee Deutschlands in Duisburg-Marxloh sollte es werden. Hier sollten die anti-islamischen Parolen der Partei ertönen. Daraus wurde nichts: Es sind nur 120 Anhänger zur Kundgebung gekommen, trotzig recken sie ihre Transparente in die Luft, einige Gehminuten von der Moschee entfernt. Beobachtet von einem Anwohner, die Ellenbogen auf seine Fensterbank gestützt: “Dat is ja bloß ein kleines Häufken Elend.”

    Die Duisburger haben sich nicht von der anti-islamischen Hetze der Rechtsradikalen beeindrucken lassen. Die meisten der Kundgebungsteilnehmer sind aus dem Ausland angereist. Politische Mitstreiter vom rechten Rand aus Österreich, Frankreich und Spanien. Die belgische Partei Vlaams Belang hat sogar die Bühne und das Sicherheitspersonal gestellt. In diesem Wahlkampf sind die organisatorischen Möglichkeiten von Pro NRW noch begrenzt.

    Die übrigen Menschen auf dem tristen Schotterparkplatz sind kleine Funktionäre und Familienangehörige der Landtagskandidaten. Der Parteivorsitzende der Pro NRW, Markus Beisicht, hat seine eigene Interpretation: “Man sagt immer, wir seien ausländerfeindlich. Dabei sind hier heute mehr Ausländer als Deutsche: Wir kämpfen gemeinsam gegen die Islamisierung.” Man wolle ein europäisches Volksbegehren gegen Minarette durchsetzen, die Schweiz habe vorgemacht, wie das geht. Aber nun ist klar, dass Pro NRW bei der Landtagswahl am 9. Mai nicht die Rolle spielen wird, die sie sich selbst erdacht hat. Zwischen den Demonstranten und der Moschee steht eine Kette aus Bereitschaftspolizisten in der Frühlingssonne, 3000 Beamte sind am gesamten Wochenende in der Gegend im Einsatz. Absperrgitter auf der Straße, zwei Hubschrauber rotieren über dem Minarett der Merkez-Moschee. 100 Gegendemonstranten haben zuvor die Anfahrt der Rechtspopulisten mit einer Sitzblockade an der Autobahnabfahrt Duisburg-Fahrn verzögert. Zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen den beiden Gruppen ist es nicht gekommen. Ein Polizeisprecher erwähnt den “friedlichen Charakter” beider Veranstaltungen.

    Auf einer Wiese gegenüber der Moschee findet ein Volksfest statt. Rund 4000 Menschen demonstrieren dort in einer Atmosphäre aus Ostermarsch und Stadtteilfest. “Hand in Hand gegen Rassismus”, wie es auf einem weißen Banner heißt, das an der Moschee hängt. Die beiden Kirchen im nördlichen Duisburger Stadtteil tragen das gleiche Motto. Das “Marxloher Bündnis” hatte gerufen, und der wahlkampferfahrene SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ließ sich nicht zweimal bitten. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) und sein Integrationsminister Armin Laschet (CDU) blieben der Veranstaltung hingegen fern. Markus Beisicht, dessen Pro-NRW-Partei viele enttäuschte CDU-Mitglieder anzieht, nannte Laschet “unseren besten Wahlhelfer”.


    Pro NRW wird auch nach diesem Tag fortfahren, den Islam mit fundamentalistischem Islamismus gleichzusetzen, vor dem die Menschen in Deutschland zunehmend Angst haben. Aber in Marxloh haben die Rechten heute keine Spaltung der örtlichen Gemeinschaft erreicht, sondern das Gegenteil. Gespalten ist hier einzig das rechte Lager: Die rechtsextreme NPD demonstrierte ihrerseits in Duisburg gegen eine zunehmende Islamisierung, mit ein paar Leuten mehr als Pro NRW. Ihr gemeinsames Wählerspektrum zerbröselt zwischen zwei schwachen Blöcken.

    So was hört und liest man gerne


    Störungsmelder Vom Sternmarsch zum elenden Häufchen

  2. #2
    vincent vega
    der westen scheint doch nicht so islamfeindlich zu sein...

  3. #3
    Magic
    Bei uns in Duisburg gibt es nichts zu holen.Man sieht hier auch keine öffentlich,höchstens geschützt von den Bullen in Gruppen oder versteckt zuhause im Party Keller und Duisburg ist nichts für Schwache Nerven,da muß man einstecken und austeilen können,das weiß man im Pott

  4. #4
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.027
    Auf einer Wiese gegenüber der Moschee findet ein Volksfest statt. Rund 4000 Menschen demonstrieren dort in einer Atmosphäre aus Ostermarsch und Stadtteilfest. “Hand in Hand gegen Rassismus”, wie es auf einem weißen Banner heißt, das an der Moschee hängt. Die beiden Kirchen im nördlichen Duisburger Stadtteil tragen das gleiche Motto.
    man kann auch zusammen wen man seine vorurteile ablegt.

  5. #5
    Arvanitis
    hhhmmmm... ich dachte die Deutschen hassen Moslems und unterdrücken sie wo es nur geht?!

  6. #6
    vincent vega
    was diese scheißaktion den steuerzahler wieder gekostet hat...

  7. #7
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
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    55.027
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    hhhmmmm... ich dachte die Deutschen hassen Moslems und unterdrücken sie wo es nur geht?!
    gott sei dank nicht alle, aber du weisst was auch nur einzelne radikale bewirken können

  8. #8
    Magic
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    hhhmmmm... ich dachte die Deutschen hassen Moslems und unterdrücken sie wo es nur geht?!
    Laß das Denken File wenn es darauf hinausläuft ist es besser den Kopf leer zu haben
    Deutsch ist nicht=Deutsch.Grieche ist nicht = Grieche und Bosnier ist nicht=Bosnier sondern Mensch=ist nicht immer gleich

  9. #9
    Arvanitis
    Finde dass Opfergetue der Moslems nur lächerlich. In kaum einen anderen Land haben sie es so gut wie in Deutschland und kriegen derart Rückendeckung aus der einheimischen Bevölkerung. Dass sieht man immer wieder durch solche Artikel.

  10. #10
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
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    55.027
    Zitat Zitat von Arvanitis Beitrag anzeigen
    Finde dass Opfergetue der Moslems nur lächerlich. In kaum einen anderen Land haben sie es so gut wie in Deutschland und kriegen derart Rückendeckung aus der einheimischen Bevölkerung. Dass sieht man immer wieder durch solche Artikel.
    ja opfergetue in dem sinn das so nazis wie die von der pro nrw hass sähen zwischen den menschen, das terroristen mit normalen hart arbeitenden muslimen gleichgesetzt werden.

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