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Kirchliche Realitätsprüfung

Erstellt von Milo7, 04.08.2010, 16:26 Uhr · 38 Antworten · 1.545 Aufrufe

  1. #11
    Aox
    Avatar von Aox

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    Zitat Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
    Interessant dass sich die Orthodoxen das Recht nehmen sich selbst als "Urgemeinde" zu sehen....
    machen auch andere kirchen, nur das zurückreichen bis zur schöpfung der welt ist ein bissel grössenwahnsinnig.

    am besten nicht besonders ernst nehmen !

  2. #12
    Avatar von Thrakian

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    Zitat Zitat von Aox Beitrag anzeigen
    machen auch andere kirchen, nur das zurückreichen bis zur schöpfung der welt ist ein bissel grössenwahnsinnig.

    am besten nicht besonders ernst nehmen !
    Bis zur schoepfung macht die orthodoxe nicht die geht bis ca 33 n.Ch. oder so

  3. #13
    Avatar von Straßenfeger

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    Zitat Zitat von Milo7 Beitrag anzeigen
    Naja hättest du die Antwort von mir gelesen, dann wäre die vielleicht einiges etwas mehr klar.
    Jep, das Zitat habe ich übersehen.

    Durch das Taufen werden wir im Geiste Christi neugeboren, gereinigt und dem Leib Christi aufgenommen. Nirgends ist die Rede, dass man Kinder nicht taufen darf.
    Es steht aber auch nirgends etwas explizit von einer Kindertaufe. Wenn ganze Häuser getauft werden, heißt das noch lange nicht, dass auch Kinder darunter sein müssen.

    Aus all diesen Gründen sollte man die Eltern verurteilen die sich der Verantwortung entziehen ihre Kinder zu taufen.
    Ich bin noch nicht getauft und froh darüber, dass meine Eltern mir ermöglicht haben, den Zeitpunkt selbst auszuwählen. Und ich kann sagen, dass ich mich schon unheimlich darauf freue.

    Und wieso sollte man die Eltern dafür zur Rechenschaft ziehen? Selbst falls das Kind getauft wurde, ist die Taufe nutzlos, wenn das Kind nicht glaubt.

    Markus 16, 16:
    "Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
    "

    Sowieso steht Kindern das Himmelreich offen. Dazu müssen sie nicht getauft sein:

    Matthäus 19, 14:
    "Doch Jesus sagte: 'Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn für Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt.'" (HfA)

    Und übrigens: Im Gegensatz zur Taufe sind Kommunion bzw. Konfirmation vollkommen unbiblisch.

    Die erste nachgewiesene Kindertaufe ereignete sich im zweiten Jahrhundert. Von den Urgemeinden ist sie also höchstwahrscheinlich noch nicht praktiziert worden.

  4. #14
    Aox
    Avatar von Aox

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    Zitat Zitat von Thrakian Beitrag anzeigen
    Bis zur schoepfung macht die orthodoxe nicht die geht bis ca 33 n.Ch. oder so
    naja macht auch die katholische kirche usw......

    die römisch-katholische Kirche beruft sich traditionell auf die Gründung durch Jesus Christus selbst, insbesondere auf das so genannte „Felsenwort“ an den Apostel Petrus (Mt 16,18 EU)


    Um die Jahre 30 bis 33 wird daher von der Entstehung der ersten Gemeinden, also der Urkirche, ausgegangen. Die römisch-katholische Kirche betrachtet sich mit dieser Urkirche in ununterbrochener Kontinuität stehend und nimmt auch die direkte Gründung durch Jesus Christus in Anspruch. Sie sieht diesen Zusammenhang institutionell, insofern die christliche Gemeinde von Rom traditionell als Gründung des Apostels Petrus angesehen wird, und der Papst als Bischof von Rom direkter Nachfolger Petri ist.
    mir eigentlich egal wer sich auf was beruft, weil wir im großen und ganzem das gleiche sind.

  5. #15
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von Straßenfeger Beitrag anzeigen
    Jep, das Zitat habe ich übersehen.

    Es steht aber auch nirgends etwas explizit von einer Kindertaufe. Wenn ganze Häuser getauft werden, heißt das noch lange nicht, dass auch Kinder darunter sein müssen.

    Ich bin noch nicht getauft und froh darüber, dass meine Eltern mir ermöglicht haben, den Zeitpunkt selbst auszuwählen. Und ich kann sagen, dass ich mich schon unheimlich darauf freue.

    Und wieso sollte man die Eltern dafür zur Rechenschaft ziehen? Selbst falls das Kind getauft wurde, ist die Taufe nutzlos, wenn das Kind nicht glaubt.

    Markus 16, 16:
    "Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
    "

    Sowieso steht Kindern das Himmelreich offen. Dazu müssen sie nicht getauft sein:

    Matthäus 19, 14:
    "Doch Jesus sagte: 'Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn für Menschen wie sie ist Gottes neue Welt bestimmt.'" (HfA)

    Und übrigens: Im Gegensatz zur Taufe sind Kommunion bzw. Konfirmation vollkommen unbiblisch.

    Die erste nachgewiesene Kindertaufe ereignete sich im zweiten Jahrhundert. Von den Urgemeinden ist sie also höchstwahrscheinlich noch nicht praktiziert worden.

    Zeuge Jehovas?

  6. #16
    Avatar von Straßenfeger

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    Zitat Zitat von Verloren Beitrag anzeigen
    Zeuge Jehovas?
    Willst ein Exemplar?



    Ich mache nur Spaß.
    Ich sehe mich als einfachen, bibeltreuen Christen, der eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde besucht.

    Nachtrag: Um es klarzustellen: KEIN Zeuge Jehowas.

  7. #17
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von Thrakian Beitrag anzeigen
    Sind sie, schon mal vom Schisma gehoert? Alles andere wurden davon abgespallten. Ubrigens die orthodoxe kirche heisst richtig "Orthodoxe katholische apostolische Kriche"
    Beide beanspruchen diesen Titel für sich.
    Es ist nichteinmal so als ob die beiden Kirchen sich wegen verschiedenen religiösen Themen voneinander getrennt haben. Wie so oft war da auch die Religion der Vorwand für die Durchsetzung machtpolitischer Interessen.

  8. #18
    Avatar von Thrakian

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    Zitat Zitat von Aox Beitrag anzeigen
    naja macht auch die katholische kirche usw......

    mir eigentlich egal wer sich auf was beruft, weil wir im großen und ganzem das gleiche sind.
    nicht ganz. dieser Stein da zum beispiel ist ein grosser unterschied auch haben wir nicht drei personen als gott sondern ein gott. das sogenannte filique, die madona, die mysterien, kommunion usw. praktisch ist der Unterschied FAST so gross wie zum Islam. Das einzige was gemeinsam ist ist der name Jesus.

  9. #19
    Avatar von Thrakian

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    Zitat Zitat von L0KI Beitrag anzeigen
    Beide beanspruchen diesen Titel für sich.
    Es ist nichteinmal so als ob die beiden Kirchen sich wegen verschiedenen religiösen Themen voneinander getrennt haben. Wie so oft war da auch die Religion der Vorwand für die Durchsetzung machtpolitischer Interessen.
    Doch haben sie. Schau

    zuerst gab es nur eine Kirche. Diese hies "orthodoxe katholische apostolische Kirche. DAVON spalltete sich beim Schisma die Katholische Kirche unter dem Namen "Katholische Apostolische Kirche" ab. Davon spallteten sich alle anderen ab, wie luther usw.

  10. #20
    Milo7
    Zitat Zitat von Aox Beitrag anzeigen
    machen auch andere kirchen, nur das zurückreichen bis zur schöpfung der welt ist ein bissel grössenwahnsinnig.

    am besten nicht besonders ernst nehmen !

    Es machen auch andere Gemeinden und Kirchen, aber fast alle kann man "weglassen" , da die meißten in den letzten Jahunderten entstanden sind und nur für Verwirrung sorgen.Nach der Trennung von Orthodox und Katholisch, spaltete sich von den Katholiken die Protestanten ab und von denen enstanden unzählige heute bekannten Gruppierungen und Sekten.

    Faktisch sollte nur die Orthodoxe oder Katholische Kirche die richtige sein, da sich beide seit den Anfängen berufen und in Apostelnachfolge stehen.

    naja macht auch die katholische kirche usw......

    Zitat:
    die römisch-katholische Kirche beruft sich traditionell auf die Gründung durch Jesus Christus selbst, insbesondere auf das so genannte „Felsenwort“ an den Apostel Petrus (Mt 16,18 EU)



    Um die Jahre 30 bis 33 wird daher von der Entstehung der ersten Gemeinden, also der Urkirche, ausgegangen. Die römisch-katholische Kirche betrachtet sich mit dieser Urkirche in ununterbrochener Kontinuität stehend und nimmt auch die direkte Gründung durch Jesus Christus in Anspruch. Sie sieht diesen Zusammenhang institutionell, insofern die christliche Gemeinde von Rom traditionell als Gründung des Apostels Petrus angesehen wird, und der Papst als Bischof von Rom direkter Nachfolger Petri ist.
    mir eigentlich egal wer sich auf was beruft, weil wir im großen und ganzem das gleiche sind.
    Bezüglich des Felsenwortes haben fast alle Kirchenväter einheitlich gelehrt , dass nicht Petrus der Felsen ist , sondern der Glaube den er bekannte als Jesus sie fragte wer Er den sei und Petrus sagte : "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes."Matth 16,16

    Zb: Kirchenvater Chrysostomus († 407) : "V.18: "Und ich sage dir: Du bist Fels, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen";

    d.h. auf den Glauben deines Bekenntnisses".
    BKV

    Auch Augustinus, den die Katholische Kirche besonders schätzt.


    Petrus hat außerdem mehrere Nachfolger hinterlassen , er predigte die längste Zeit in Antiochien (Orthodox),nämlich 7 Jahre lang und gründete dort die Kirche und hinterließ auch seinen Schüler Markus in Alexandrien.

    Somit kann sich Rom nicht alleine auf den Petrusnachfolger berufen,vorallem hat sie ein anderes Verständnis dafür.



    Das Hauptproblem war, dass der Papst eigenmächtig ein Veränderung im Glaubensbekenntnis vornahm, ohne die 4 übrigen Patriarchen zu verständigen und ohne einberufenen Konzil.Lehrentscheidungen wurden immer gemeinsam auf sogenannten Konzilien gemacht.

    Der römische Papst trennte sich somit von den übrigen 4 Jerusalem, Alexandrien, Antiochien, Konstantinopel.

    Es wurde eigenmächtig eine Änderung vorgenommen.Die absolute Vollmacht als Petrusnachfolger , wurde und konnte der Papst erst nach der Trennung für sich dogmatisieren, vorher war nicht die Rede davon.

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