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Könnt ihr das verantworten?

Erstellt von Yunan, 26.05.2011, 19:42 Uhr · 30 Antworten · 1.524 Aufrufe

  1. #11
    Mulinho
    Zitat Zitat von Kingovic Beitrag anzeigen
    haha

    Das ist immer so! EU sei Dank
    ?

    Wie nichtswissend du bist. Und was sagst du den Firmen, die nach Indien, China, Malaysia, Indonesien und den Philippinen auswandern? Ist das auch die Schuld der EU?

  2. #12
    Mulinho
    Und ja Yunan, bei deiner Frage.

    Zuerst muss man mal unterscheiden, was du genau mit psychischen und seelischen Schaden meinst? Ich meine, jeder Mensch, dem gekündigt wird, erleidet irgendwie einen Schaden. Aber Unternehmen müssen flexibel sein und Arbeitnehmenden auch künden können. Das gehört zur Wirtschaft dazu, man setzt auf gute Arbeitskräfte.

    Aber natürlich würde ich moralisch fragliche Entscheidungen nicht unterstützen. Dazu gehören u.a. willkürliche Entlassungen, illegale Geschäfte usw.

  3. #13
    Dadi
    Zitat Zitat von αptemi Beitrag anzeigen
    was für eine frage

    aptemi

  4. #14
    Dadi
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    ?

    Wie nichtswissend du bist. Und was sagst du den Firmen, die nach Indien, China, Malaysia, Indonesien und den Philippinen auswandern? Ist das auch die Schuld der EU?

    süßer muli

  5. #15
    Yunan
    Zitat Zitat von Ya-Smell Beitrag anzeigen
    Ich kam schon mal in die Situation wo ich 5 Arbeiter entlassen sollte, konnte aber andere Stellen finden an denen man sparen konnte, hat zwar lange gedauert meinen Chef davon zu überzeugen, aber letztlich hat er nachgegeben.

    Ich würd sowas nicht machen.
    Es freut mich wirklich zu hören, dass es Menschen gibt, die Entschlossen sind, in derartigen Fragen nicht nachzugeben!

  6. #16
    Yunan
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Und ja Yunan, bei deiner Frage.

    Zuerst muss man mal unterscheiden, was du genau mit psychischen und seelischen Schaden meinst? Ich meine, jeder Mensch, dem gekündigt wird, erleidet irgendwie einen Schaden. Aber Unternehmen müssen flexibel sein und Arbeitnehmenden auch künden können. Das gehört zur Wirtschaft dazu, man setzt auf gute Arbeitskräfte.

    Aber natürlich würde ich moralisch fragliche Entscheidungen nicht unterstützen. Dazu gehören u.a. willkürliche Entlassungen, illegale Geschäfte usw.
    Du nennst das Kind beim Namen. "Unternehmen müssen flexibel sein" auf Kosten anderer? Diese Ansicht teile ich nämlich nicht. Unternehmen müssen sich selbst verbessern um flexibel zu sein und nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

    Selbstverständlich kann ein Unternehmen nicht ohne Arbeiter existieren und die Arbeiter nicht beschäftigt werden ohne dieses Unternehmen. Was mich stört sind diese riesigen Lohngefälle und auch die große Distanz der Unternehmensführungen zu den Arbeitern, also denen, die die wahre Drecksarbeit erledigen. Kannst du die Position nachvollziehen?

    Der letzte Satz klingt zumindest in der Theorie sehr gut!

  7. #17
    Kingovic
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    ?

    Wie nichtswissend du bist. Und was sagst du den Firmen, die nach Indien, China, Malaysia, Indonesien und den Philippinen auswandern? Ist das auch die Schuld der EU?

    Wir reden jetzt net von den Babafirmen ... Schau Nokia ... beste Beispiel ...

  8. #18
    El Hefe
    Es gibt 2 Ebenen. Die Sphäre A:

    A. Ich weise die Kompetenzen (und keine moralischen Qualitäten...) XY auf, werde aufgrund dessen eingestellt, habe einen Aufgabenbereich der mir zugeteilt wird und muss dementsprechend handeln...
    Ich tuhe das, wofür mein Vertrag läuft. Das, wofür ich angestellt wurde und handle in jedem Fall im Namen des Unternehmens. Klipp und klar.

    und Sphäre B:

    B. Die menschliche Seite...Die 'Person' in der Person hinter dem Hebel, die ein mulmiges Gefühl hat und weiss, dass seine Entscheidung Tausende beeinflussen wird. Der unbequeme Mensch hinter dem sündhaft teuren italienischen Anzug, der nur all zu gut versteht, was die Benachteiligten in der Situation fühlen könnten.

    Doch was für eine Rolle spielt schon das Gefühl in der Situation...In einem Unternehmen in dem du nicht einfach 'Alexandros' bist sondern nur 'A.Papadopulos'?Kalt und kurz einfach der Inhaber der Position XY? Was zählt? Sphäre A. Das ist nun einmal so, das ist Wirtschaft. So hart es auch klingen mag. Wenn man sich in solch einem Posten oder gar auf der Chefposition befindet, dann muss man schon im Voraus wissen, was auf einen zukommt. Man hat sich ja selber drauf eingelassen. Das gehört leider dazu. Man ist freiwillig Zahnrad in einem Unternehmen geworden und hat deshalb auch dafür zu sorgen, dass die Maschine läuft (Siehe Punkt A). Sonst lieber die Finger davon lassen. Notfalls tritt man dann halt ab und überlässt einem anderen die Drecksarbeit.



    Ich persönlich wüsste nicht, was ich tun würde...Wüsste nicht einmal, ob ich mich auf eine solche Machtposition einlassen würde. Im krassesten Szenario würde ich abtreten und anderen die Drecksarbeit überlassen.

  9. #19
    Cvrcak
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Hey Leute,

    ich habe mich in letzter Zeit mit ein paar Freunden Bekannten über deren Beruf unterhalten. Einige von ihnen arbeiten in internationalen namhaften Unternehmensberatungen, manche sind Angestellte in großen Konzernen wie Siemens, SAP etc. Ich habe dort einige Dinge gehört, über getroffene Entscheidungen und Abläufe, die ich nie hätte verantworten können.
    Beispielsweise werden Abläufe in Unternehmen in andere Länder ausgelagert und im Gegenzug Leute in der eigenen Firma entlassen, um Geld zu sparen, effizienter zu sein und gut ausgebildete Fachkräfte zu für uns nahezu lächerlichen Löhnen einzustellen. Eine andere Geschichte handelte von einer Unternehmensberatung, welche ein mittelständisches Unternehmen in der Wirtschaftskrise von 2008-2010 beraten hat. Dieses Unternehmen hatte scheinbar Zahlungsschwierigkeiten und versuchte sich, auf die Entlassung eines größeren Teils der Arbeiterschaft vorzubereiten und rechtlich abzusichern (mit anderen Worten: Die Leute zu entlassen und sicher zu sein, dass man sie dann auch wirklich los ist). Die Höhe war zusätzlich, dass das beratende Unternehmen darauf spekulierte, dass die entlassenen Arbeiter durch ihr eigenes Unwissen auf die volle Höhe der Abfindungen verzichten würden und sie somit um ihr Geld betrogen würden.
    Es gibt da noch einige andere Geschichten aber all das hat mir den Eindruck vermittelt, dass selbst in einem wohlhabenden Land wie Deutschland einiges schief läuft und die Menschen sich darüber nicht mal im Klaren sind. Gewerkschaften sind im Grunde gar kein Ansprechpartner mehr, da sie Hand in Hand mit den Unternehmen zusammenarbeiten um ihre eigenen Geldbeutel bzw. die der Gewerkschaftsbosse(mafiosi) zu füllen.

    Meine Frage an euch ist jetzt: Könntet ihr in eurem späteren Beruf Entscheidungen fällen und auch verantworten, bei denen anderen Menschen seelisch oder auch physisch zu schaden kommen? Ich bitte um Begründungen!
    Ja koennte ich , denn tust du es nicht tut es dann ein anderer.

  10. #20
    Shan De Lin
    naja wenn man so einen job hat muss man immer damit rechnen dass man irgendwann in so eine situation kommt. ich weiss nicht wie ich reagieren würde, war noch nie in so einer situation, ich würde so einen job garnicht haben wollen wo es nur um geldmacherei geht.

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