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Kopftuch-Klage - Ärzte auf Schadenersatz verklagt

Erstellt von Fan Noli, 14.12.2009, 19:58 Uhr · 145 Antworten · 5.667 Aufrufe

  1. #51
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Meine Meinung...

    James Bond, du beweist dich immer wieder!

    Bravo
    Es gab mal so einen ziemlich hohen islamische Geistlichen (der leider schon tot ist) der hat mal so einen längeren Text verfasst (vor 20 oder 30 Jahren) der hat darin begründet wieso die Notwendigkeit und Maß der "Verschleierung" vom Umfeld bedingt wird. Also platt ausgedrückt in einer zivilisierten Gesellschaft braucht sich eine Frau weniger verhüllen als in einer weniger zivilisierten. Er hat die Verschleierung an Sinn und Zweck fest gemacht. Sein Resumee war: Ob sich eine Frau verschleiern muss oder nicht hängt von dessen Notwendigkeit ab sich vor männlichen Belästigungen etc. zu schützen.

    In Europa gibt es keine Rechtsschulen. Wenn sie beispielsweise in Saudi-Arabien irendwelche Regeln für Moslems aufstellen, gehen die natürlich von ihrer primitiven Gesellschaft aus. Im Grunde könnte man das ganze Problem lösen in dem man dem Islam in Europa gerecht wird . Es müsste ein "Euro-Islam" her, wir leben hier ja schliesslich nicht in irgendeinem arabischen Land, Afghanistan oder Pakistan etc. Selbst die unterscheiden sich untereinder mit 4 Rechtsschulen, obwohl deren Unterschiede untereinander kleiner sind als der gemeinsame Unterschied zu Europa.

  2. #52
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
    Beiträge
    55.015
    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Die Internisten hatten der Frau gekündigt, weil sie während der Arbeit plötzlich ein Kopftuch tragen wollte. Die Arzthelferin war vor neun Jahren zum Praxis-Team gestoßen. Erst war sie Praktikantin, dann Auszubildende, dann Angestellte. Ihr Kopftuch hat sie in dieser Zeit immer nur in ihrer Freizeit getragen. Kam sie in die Praxis, legte sie es an der Eingangstür ab – genau wie ihre Jacke. Seit dem vergangenen Sommer sollte damit jedoch Schluss sein.

    Kopftuchstreit

    Von nun an wollte die Dortmunderin ihr Kopftuch auch während der Arbeit tragen. „Es geht gegen meine Religion, das Kopftuch abzunehmen“, sagte sie am Rande des Prozesses. Ihre Chefs waren davon allerdings gar nicht angetan, reagierten mit Kündigung und sofortiger Freistellung.

    Im Prozess sagte der Anwalt der Ärzte, dass man mit einem Kopftuch kein ausreichendes Vertrauen zu Patienten aufbauen könne. Richterin Ingeborg Schmidt-Hense spielte den Ball jedoch sofort zurück, fragte was denn mit Nonnen in einem Internat sei, die ihr Haar durch Tragen einer Tracht ebenfalls verhüllt hätten.

    Außerdem sagte die Vorsitzende der 4. Kammer wörtlich: „Wir müssen uns vielleicht dran gewöhnen, dass es bei uns nicht nur Christen gibt, sondern auch große Gruppen anderer Religionen.“

    Keine schlechten Chancen

    Da am Montag keine gütliche Einigung zustande kam, wird es am Mitte April zum Kammertermin kommen. Dass die ehemalige Arzthelferin keine schlechten Chancen hat, wurde ihr allerdings schon signalisiert.
    Halterner Zeitung | Dortmund


    -------


    Und was erreicht sie damit, wenn sie damit durchkommt? Viele werden dann in Zukunft zweimal überlegen, ob sie eine Muslima einstellen sollen.

    dieser satz sagt doch alles...

  3. #53
    Mulinho
    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Es gab mal so einen ziemlich hohen islamische Geistlichen (der leider schon tot ist) der hat mal so einen längeren Text verfasst (vor 20 oder 30 Jahren) der hat darin begründet wieso die Notwendigkeit und Maß der "Verschleierung" vom Umfeld bedingt wird. Also platt ausgedrückt in einer zivilisierten Gesellschaft braucht sich eine Frau weniger verhüllen als in einer weniger zivilisierten. Er hat die Verschleierung an Sinn und Zweck fest gemacht. Sein Resumee war: Ob sich eine Frau verschleiern muss oder nicht hängt von dessen Notwendigkeit ab sich vor männlichen Belästigungen etc. zu schützen.

    In Europa gibt es keine Rechtsschulen. Wenn sie beispielsweise in Saudi-Arabien irendwelche Regeln für Moslems aufstellen, gehen die natürlich von ihrer primitiven Gesellschaft aus. Im Grunde könnte man das ganze Problem lösen in dem man dem Islam in Europa gerecht wird . Es müsste ein "Euro-Islam" her, wir leben hier ja schliesslich nicht in irgendeinem arabischen Land, Afghanistan oder Pakistan etc. Selbst die unterscheiden sich untereinder mit 4 Rechtsschulen, obwohl deren Unterschiede untereinander kleiner sind als der gemeinsame Unterschied zu Europa.
    Es gibt ja schon Gruppen, die den "Euro-Islam" fördern. Habe mich mit diesem Thema noch nicht ausseinandergesetzt.

    Danke für deinen Beitrag

  4. #54
    Lopov
    „Wir müssen uns vielleicht dran gewöhnen, dass es bei uns nicht nur Christen gibt, sondern auch große Gruppen anderer Religionen.“

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    dieser satz sagt doch alles...
    Das stimmt schon. Aber dieser Satz muss ergänzt werden: Wir müssen uns aber nicht daran gewöhnen, dass andere Gruppen unsere Regeln bestimmen.

  5. #55
    Vukovarac
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Hm, ich überlege gerade ob mich das stören würde, wenn eine bekopftuchte Sprechstundenhilfe den Urinbecher über die Theke reicht. Nee, nicht wirklich. Aber (!!), ich denke man sollte wärhend der Arbeitszeit so Sachen wie Glaube oder politische Orientierung außen vor lassen. Und dann passt auch ein Kopftuch nicht.
    Das Argument der Richterin mit den Nonnen im Internat lasse ich nicht gelten, denn bei einem christlich geführten Internat bin ich auf den Anblick der schweigsamen Pinguine vorbereitet, während ich beim Arzt schon verdutzt aus der Wäsche gucken würde, wenn mir Domenique, die Nonne, einen neuen Termin auf den Zettel schreibt.
    hahahahahahahahaha

  6. #56

    Registriert seit
    26.11.2009
    Beiträge
    2.501
    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    So fängt es an, und dann ist irgendwann ein Mustafa Bundeskanzler.

    Wenn dann nur Motrat Mustafa


  7. #57
    Yunan
    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    Das ist eine Unterwanderung des Abendlandes.
    Halt dei Gosch!

  8. #58
    Yunan
    Zitat Zitat von Grdelin Beitrag anzeigen
    So fängt es an, und dann ist irgendwann ein Mustafa Bundeskanzler.
    Besser ein Mustafa,der seine Arbeit als Kanzler erledigt,als irgendein Hans-Wurst,der es nicht tut.Was hast du hier eigentlich zu suchen,wenn du uns alle so hasst?Tu doch mal etwas sinnvolles und hör auf hier herumzulungern...

  9. #59
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Besser ein Mustafa,der seine Arbeit als Kanzler erledigt,als irgendein Hans-Wurst,der es nicht tut.Was hast du hier eigentlich zu suchen,wenn du uns alle so hasst?Tu doch mal etwas sinnvolles und hör auf hier herumzulungern...

    Ruhe da!! Zeljko darf das

  10. #60
    Avatar von Sazan

    Registriert seit
    27.05.2009
    Beiträge
    13.046
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Sie arbeitet dort in der Praxis. Mensch Meier, sie hat es neun (!) Jahre lang ohne Kopftuch geschafft sich jeden morgen dort hin zu schleppen, die Urinbecher zu reichen und Termine zu notieren, ohne dabei ihr hübsches Haar zu verdecken. Warum also jetzt dieses Theater? Und warum dieses Unverständniss, wenn man sagt, dass man von ihrem Glauben einfach nix wissen will weil es am Arbeitsplatz schlicht und ergreifend irrelevant ist.

    Ich beschließe sicher nicht, wie eine Sprechstundenhilfe auszusehen hat. Aber ich lebe seit meiner Geburt in Deutschland und für mich ist es mittlerweile eine schwer langweilige Unart geworden, jedem an der Nasenspitze ansehen zu müssen in welche Richtung er betet. Wenn sie es fast ein Jahrzehnt ohne Kopftuch geschafft hat, kann ich davon ausgehen, dass sie ihren Glauben dennoch in dieser Zeit praktiziert hat, oder nicht? Und sie war während dieser Zeit auch Sprechstundenhilfe, ja? Also, wenn hier jemand ein Problem hat, dann definitiv die muslimische Dame, die eine Art Rückwärtsintegration anstrebt, vielleicht sogar um damit zu provozieren?
    genau aus diesem grund finde ich deine einstellung zu dem thema so zum kotzen!
    in deutschland aufgewachsen und trotzdem so zurückgeblieben... na dann herzlichen glückwunsch

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