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Koran und Moderne – ist der Islam reformierbar?

Erstellt von papodidi, 10.03.2013, 22:36 Uhr · 69 Antworten · 3.270 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Also, sehen sich nicht alle Haupt-Religionsgemeinschaften als die Besten, die einzigen die den richtigen Weg kennen? Was ist da anders bei Islam? Verstehe ich nicht genau.
    das ist die gleichgeschaltete arschlochmasse, die alles nachplappert was sie in den arschlochmedien aufgreift, weil diese medien von arschlöchern für arschlöcher gemacht werden..

  2. #42

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    Zitat Zitat von opadid
    ]Erneuerung beginnt mit der wissenschaftlichen Vernichtung veralteter Vorstellungen!“
    Amin al-Khuli

    Erlauben die islamischen Grundsätze einem arabischen Muslim, in einer modernen arabischen Gesellschaft zu leben, die von einem zivilen Staat geprägt ist?
    In einem Staat, in dem die Bürger die Achse der Gesellschaft bilden und in dem Meinungsfreiheit und Gleichheit elementare Werte sind?
    Widerspricht der Islam einer Gesellschaft, die von einer demokratisch gewählten Führung regiert wird und in der alle Bürger gleichberechtigt sind, unabhängig von Hautfarbe, Rasse oder Konfession?“

    Der iranische, schiitische Theologe Abdolkarim Soroush formuliert seine Sicht über einen „modernen“ Islam so:


    "Das ist ja gerade das Besondere im Islam, dass es keine höchste religiöse Autorität gibt. Die Gelehrten können und müssen darüber diskutieren. Und sie können zu unterschiedlichen, dem Wandel der Zeit unterworfenen Aussagen über die wesentlichen Teile des Korans kommen. Es gibt also – das ist sehr wichtig – keine ewig gültige Festlegung, dass die Aussagen A, B, C oder D im Koran immer und unter allen Umständen wesentlich sind.

    Dass der Mensch nicht Gott ist. Diese Selbstbeschränkung des Menschen und seiner Macht ist das Herzstück jeder Religion, auch des Islams. Sodann der Glaube an ein Leben nach dem Tod. Auch religiöse Erfahrung und Ethik gehören zum Wesentlichen. Das meiste andere ist akzidentiell, gehört also nicht zum Wesen des Islam: die ganze Scharia, das Strafrecht, die Rolle der Frau, Eigentums- und Erbschaftsangelegenheiten, auch Politik – alles bedingt durch Zeit, soziale Umstände, das Milieu.
    ...
    Gewaltenteilung, Machtbegrenzung, freie Wahlen – all das ist völlig vereinbar mit dem Islam. Was hingegen das Regime in Teheran daraus gemacht hat, ist es keineswegs. Ich gehe nicht soweit zu sagen, dass aus den Lehren des Islams unmittelbar eine Demokratietheorie abzuleiten wäre. Aber ich sage: Das demokratische System widerspricht dem Islam nicht. Ein Moslem kann ein guter Demokrat sein, ohne eine einzige religiöse Norm zu verletzen."


    Was sagen unsere User zu solchen Thesen???
    hier hast Du noch paar Thesen (auch basierend nur auf Koran...)

    Der Koran und die Regierung

    wegen sharia, siehe Shalom Bruder «Jüdische Zeitung» :: «Scharia-Mania» in der arabischen Welt

    siehe auch:

    Der Koran fordert Demokratie. Wer islamische Despotien verteidigt, fälscht Gottes Wort

    Wer über den Islam sprechen will, muss zunächst deutlich machen, was genau er darunter versteht. Muslime unterscheiden zwischen dem traditionellen Islam, der auf den Sitten und Gebräuchen des Nahen Ostens beruht, und dem wahren Islam, der im Koran festgehalten ist und durch den Propheten Mohammed verkündet wurde.

    Bis heute übersieht der Westen diese Unterscheidung, die von den Muslimen selbst als Dilemma empfunden wird. Zumindest bis zum schrecklichen Terroranschlag am 11. September 2001 hat der Westen nur sein kurzfristiges politisches Kalkül im Blick gehabt und dieses Dilemma nicht gesehen.

    Dabei stimmt es: Betrachten wir heute die islamischen Gesellschaften unter dem Aspekt „Demokratie“ oder „Menschenrechte“, bietet sich kein sehr positives Bild. Besonders dem Nahen Osten, der Kernregion des Islams, kann in Fragen der Menschenrechte kein gutes Zeugnis ausgestellt werden. In diesen Ländern wird der Wert des Menschen verschleudert. Seine Vortrefflichkeit, seine Ehre, Freiheit und seine Rechte kommen nur noch in Gedichten, nur noch in der schöngeistigen und mystischen Literatur vor.

    Die Zeitungen vom 17. Juni 2002 berichteten unter der Schlagzeile Reaktionäre Grausamkeit von einem unmenschlichen und unbegreiflichen Vorfall. Er ereignete sich in einem berühmten islamischen Land, in Saudi-Arabien: Als sich einige Frauen vor einem Gebäudebrand retten wollten und auf die Straße liefen, wurden sie von den Gewalttätern, die sich „Religionspolizisten“ nennen, mit Schlägen zurückgejagt. Der Grund: Sie waren nicht verschleiert. Sie kamen alle ums Leben.

    Grausame Taten wie diese, welche die Menschenwürde missachten, prägen leider das Bild des Islams weltweit. Diejenigen, die Wissenschaft und Bildung achten, wissen allerdings, dass es im Islam eine innere Wahrheit gibt. Bedauerlicherweise hat das Sichtbare in Form des traditionellen Islams das Wahre aus dem Leben verdrängt, also den Islam des Korans.

    In den islamischen Ländern wird der Mensch Regeln geopfert, die Tradition zu einem unantastbaren Tabu gemacht haben. Denn in diesen Ländern hat man das koranische Prinzip „Die Religion ist für den Menschen geschaffen“ ins Gegenteil verkehrt. Es wurde daraus: „Der Mensch ist für die Religion geschaffen.“

    Die islamischen Länder sind zwar von ihren früheren Kolonialherren unabhängig, aber nicht frei geworden. Die Unabhängigkeit nutzte lediglich den Despoten im Lande. Das Joch der Unterdrückung blieb bestehen und belastet die Menschen heute mehr denn je. Man vergaß, dass die Unabhängigkeit eines Landes durch die Freiheit des Individuums vervollständigt werden muss. Der einzige Weg dorthin ist die Installierung einer laizistischen Regierungsform. Die Methode „Demokratisierung durch Krieg“, welche die amerikanische Regierung im Irak anwenden will, ist dagegen weder menschenwürdig noch erfolgversprechend.

    Die Veränderung kann nur aus der islamischen Welt selbst kommen. Wenn wir die tabuisierenden Traditionen und die vorsätzlichen Irrwege beiseite lassen und den Islam aus der Sicht seiner Hauptquelle, des Korans, betrachten, gibt es durchaus einen Silberstreif am Horizont. Dabei ist bemerkenswert, dass bei der Einführung der Werte des Korans im Leben, die für die Entwicklung der Menschheit notwendig sind, die westlichen, nichtmuslimischen Gesellschaften weiter fortgeschritten als die islamischen sind. Und auch dies ist eine Tatsache: Mit jedem Tag wird dieser Abstand zum Nachteil der islamischen Welt größer.

    Die islamische Welt hat über Jahrhunderte ihr Schicksal nicht an Grundlagen und Prinzipien gebunden, sondern an Personen, die für unantastbar erklärt wurden. In der Terminologie des Korans bezeichnet man dies als schirk (Vielgötterei, Polytheismus, Götzentum). Es handelt sich also schlicht um Paganismus. Diese Ausrichtung mit fetischistischem Charakter macht die Menschen immer mehr zu Sklaven von Knochen, Fossilien und Grabstätten. Umso absurder wirkt es, dass die grundlegenden Werte, die der Koran im Leben des Menschen verwirklicht sehen möchte, in nichtislamischen Gesellschaften verwirklicht sind.

    Der Islam der Traditionen, also der falsche Islam, hat alle islamischen Grundlagen und Werte, die den Menschenrechten und damit auch der Demokratie den Weg bahnen und sie stärken könnten, außer Kraft gesetzt. Diese Entwicklung begann, als die despotische Monarchie zur Religion erklärt wurde. Das System der monarchistischen Herrschaft aber wird im Koran als ein unzulängliches System der Ungerechtigkeit dargestellt (siehe hierzu Sure 27, Vers 34). Dass es dennoch die Oberhand gewann, wurde möglich, weil man den Laizismus in einen Gegensatz zur Religion stellte. Laizismus bedeutet aber nicht, wie viele annehmen, Religion und weltliche Angelegenheiten voneinander zu trennen. Laizismus heißt, die Legitimation der Herrschenden beziehungsweise Regierenden nicht auf Gott oder göttliches Recht zu gründen, sondern auf den Willen des Volkes. Daher halte ich es nicht für möglich, dass die islamischen Gesellschaften sich demokratisieren können, ohne sich eine wirklich laizistische Verfassung zu geben.

    Der Koran verkündet, dass das Prophetentum abgeschlossen sei. Eine der grundlegenden Folgerungen daraus lautet: Das Zeitalter ist beendet, in dem die Völker von Personen geführt werden, die sich auf Gott berufen. Der Koran ist das einzige heilige Buch, das verkündet, dass die Theokratie aus dem Leben der Menschen weichen soll.

    Diese Aussage des Korans ist die wichtigste Wahrheit, die in den islamischen Gesellschaften verschwiegen und versteckt wird. In den islamischen Ländern wird das ganze religiöse Leben so ausgerichtet, dass diese Wahrheit verborgen bleibt. Alle erdenklichen Maßnahmen und Anstrengungen werden unternommen, damit sich dieser Zustand nicht ändert. Diese Maßnahmen werden auch von jenen Westeuropäern unterstützt, die nicht wollen, dass sich in den islamischen Ländern die Zustände ändern.

    Nach dem Verständnis des wahren Islams, der sich auf den Koran beruft, ist die Macht, ein Volk zu führen, ein rechtsstaatliches Gut. Dieses darf nicht für despotische Herrschaft missbraucht werden. Nur die dürfen es an sich nehmen, die seiner würdig sind. Dieses Gut kann dem Einzelnen durch Wahlen anvertraut und – falls notwendig – auch wieder entzogen werden.

    Diejenigen, die den Despotismus zur Religion erklären, fragen oft: „Warum Demokratie? Demokratie bedeutet Wille des Volkes. Welches Volk hat denn den Propheten Mohammed gewählt? Und warum überhaupt Wahlen?“ Diesen Wortführern muss man entgegenhalten: „Den Propheten Mohammed hat Gott selbst berufen. Hat Gott auch die Könige, Sultane und Kaiser berufen? Hat Gott etwa Saddam, den Schah von Persien, Chomeini, Assad, Feisal und andere Könige und Herrscher berufen?“

    Die Herrschenden täuschen das Volk und fragen: „Wenn eine Theokratie besteht, dann werdet ihr von Gott geführt. Wollt ihr euch darüber beschweren?“ Und weil das Volk die wahren Grundlagen des Islams nicht kennt, kann es die folgenden Fragen nicht stellen: „Nur Propheten können eine Theokratie leiten. Aber wenn die Zeit der Propheten abgeschlossen ist, wie kann dann eine Theokratie fortgeführt werden? Seid ihr denn Propheten, dass ihr euch auf Gott beruft und uns regieren wollt?“

    Nach dem Koran sollen sich die Regierenden und Herrschenden auf die Prinzipien der schura (das System der Beratung und Kontrolle) und bajat (den Gesellschaftsvertrag) stützen. Gott hat dem Propheten Mohammed, den er selbst gesandt hat, aufgetragen, sich auf diese beiden Prinzipien zu stützen.

    Was der Koran über das Regieren und Herrschen sagt, ist klar und deutlich: Die Zeit nach dem Propheten Mohammed ist die Zeit der schura und bajat. Das heißt, an die Adresse der Herrschenden gerichtet: Ihr werdet das Volk führen und leiten, ihr werdet von den Menschen die Legitimation hierzu erhalten, ihr werdet gewählt werden. Und wenn das Volk euch abwählt, dann sollt ihr gehen.

    Der wahre Islam spricht niemandem das Recht zu, ein Beauftragter, Stellvertreter oder Repräsentant Gottes zu sein. Einzig den Propheten steht es zu, im Namen Gottes zu sprechen und zu führen. Das Recht zur Führung eines Volkes kann nicht von Gott oder per Geburt erlangt werden, sondern nur vom Volk und durch Wahlen. Dies bezeichnet der Koran als bajat. Das mittels bajat erlangte Recht zur Führung eines Volkes wird mit dem schura genannten System der Beratung und Kontrolle vollzogen. Dieses System stellt sicher, dass die Führenden die Geführten und umgekehrt die Geführten die Führenden kontrollieren. Auf der Grundlage der schura kann das Volk, das über die Regierenden wacht, ihnen auch das Recht zur Herrschaft entziehen, falls es dies für notwendig erachtet.

    Die koranische Entsprechung für das demokratische Verfahren ist also die schura. Weil sie im Koran erwähnt wird, konnte sie nicht völlig unterschlagen werden. Aber ihre Bedeutung wurde verzerrt wiedergegeben und so ausgeformt, dass sie dem traditionellen Islam ins Konzept passte. Von den Despoten im Nahen Osten wurde die schura darauf reduziert, dass der König oder der Sultan sich einige Ratgeber zulegen solle. Der 1988 gestorbene islamische Gelehrte Fazlur Rahman sagt hierzu:
    „Schura, wie sie der Koran aufträgt, bedeutet nicht, dass jemand sich gelegentlich den Rat anderer einholt. Vielmehr bedeutet es wechselseitige Konsultation von Gleichberechtigten. Wer diese Konsultationen verweigert oder sie verzögert, weil sie angeblich nicht passen, ist ein Diktator, der im Widerspruch zum Islam steht.“
    Nach dem Verständnis des Korans leitet sich die Berechtigung zur Leitung des Staates also nicht aus der Religion oder dem göttlichen Recht ab, sondern aus dem freien Willen des Volkes. Der größte islamische Denker des 20. Jahrhunderts, Mohammed Iqbal (1877 bis 1938), stützte sich auf diese Aussagen des Korans, als er verlangte, die Berechtigung, Normen und Gesetze aufzustellen, den Rechtsgelehrten zu entziehen und einem Parlament zu übertragen. Zu diesem Zweck solle das Prinzip der icma (des Konsenses innerhalb der islamischen Gemeinschaft) im Geiste des Islams modernisiert werden. Iqbal war überzeugt davon, dass Republik und parlamentarische Demokratie das Regierungssystem darstellen, das dem Geist des Islams am besten entspricht.

    Der Koran entwickelte das Prinzip der bajat, also die Idee eines Gesellschaftsvertrags, viele Jahrhunderte vor der Französischen Revolution. Um zu regieren und zu herrschen, sollte mit jedem, egal, ob Mann oder Frau, ein Abkommen geschlossen und Einverständnis erzielt werden. Selbst dem Propheten Mohammed wurde aufgetragen, sich bei der Führung der Gemeinde vom gesamten Volk, auch von den Frauen, eine bajat einzuholen (Sure 60, Vers 12).

    Die Prinzipien des Korans, die sich in Übereinstimmung mit der demokratischen Logik befinden, hat der amerikanische Nahost-Experte Leonard Binder in seinem Buch Islamic Liberalism folgendermaßen zusammengefasst:
    „Erteilt Gott oder das Volk die Berechtigung zum Regieren? Diese Diskussion ist so gelöst worden: Die ursprüngliche Berechtigung kommt von Gott, aber sie wird über das Volk an bestimmte Personen übertragen. Dass die Berechtigung zur Machtausübung, deren Quelle Gott ist, über das Volk auf von ihm ausgewählte Führer übertragen wird, ist Demokratie.“
    Im Kern heißt das: Gott, der allmächtige Herrscher, gab dem Menschen eine Legitimation zum Herrschen. Der Mensch benutzt diese Legitimation, indem er bestimmten Personen ein Mandat überträgt und dabei die Prinzipien der schura und der bajat anwendet.

    Der traditionelle religiöse Diskurs in den islamischen Ländern missachtet die Wahrheit dieser grundlegenden Prinzipien. Der ägyptische Gelehrte Abu Said ist der Ansicht, dass die traditionellen Gelehrten dies nicht aus Unkenntnis tun, sondern um die Wahrheit bewusst zu verheimlichen.

    Der Koran hat dem Menschen die Allmacht entzogen und an bestimmte Prinzipien und Leitlinien gebunden. Werte werden von Gott gegeben und von ihm verfügbar gemacht. Dem Koran zufolge ist der erste dieser Werte der Verstand. In Sure 10, Vers 100 heißt es: „Und Gott zürnt denen, die ihren Verstand nicht gebrauchen.“ In die Rechtssprache der modernen Zeit übersetzt, heißt das: Die Herrschaft beruht auf den Prinzipien des universellen Rechts. Der Koran verweist immer wieder auf diese universellen Prinzipien.

    Der Koran ruft dazu auf, den Verstand zu benutzen, und kritisiert, wenn Menschen sich wie eine Herde Vieh verhalten. Das Volk darf niemanden zu seinem Hirten machen und sollte sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

    Ein wichtiger Teil der zeitgenössischen islamischen Intellektuellen begreift dies. Bisher üben diese Intellektuellen noch keinen großen Einfluss aus. Leider wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis sich daran etwas ändert.

    quelle: Die Zeit nach den Propheten: Der Koran fordert Demokratie

    so ist es....

    Frieden

  3. #43

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    Beste Gemeinschaft ist diejenige die glaubt und richtig handelt, Muslime die falsch handeln zählen nicht dazu, was verstehst du nicht?

  4. #44
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Frieden Beitrag anzeigen
    hier hast Du noch paar Thesen (auch basierend nur auf Koran...)

    Der Koran und die Regierung

    wegen sharia, siehe Shalom Bruder «Jüdische Zeitung» :: «Scharia-Mania» in der arabischen Welt

    siehe auch:

    Der Koran fordert Demokratie. Wer islamische Despotien verteidigt, fälscht Gottes Wort

    ...

    Der Koran ruft dazu auf, den Verstand zu benutzen, und kritisiert, wenn Menschen sich wie eine Herde Vieh verhalten. Das Volk darf niemanden zu seinem Hirten machen und sollte sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.

    Ein wichtiger Teil der zeitgenössischen islamischen Intellektuellen begreift dies. Bisher üben diese Intellektuellen noch keinen großen Einfluss aus. Leider wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis sich daran etwas ändert.

    quelle: Die Zeit nach den Propheten: Der Koran fordert Demokratie

    so ist es....

    Frieden
    Dann geht diese Diskussion ja doch noch weiter, vlt nicht im BF, aber hoffentlich da, wo es wichtig ist und tw richtig weh tut, z.B. im Iran...

    Der Mut einiger iranischer Geistlicher, die ja tw noch da wohnen, ist bewunderungswürdig...

  5. #45

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    Etwas Perfektes braucht man nicht reformieren.

  6. #46
    Avatar von papodidi

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    Cool

    Zitat Zitat von Baksuz1 Beitrag anzeigen
    Etwas Perfektes braucht man nicht reformieren.
    Wenn es denn perfekt wäre??? Wie erklärst denn Du die eklatante Schwäche der islamisch geprägten Staaten??? Der einzige Staat, der z.Zt. noch etwas Hoffnung vermittelt, ist der theokratische Iran, und zwar nicht wegen der herrschenden Mullahs, sondern wegen der opponierenden Volksmassen...

    Die Islamisten suchen im Islam Antworten auf Fragen, die vom "Westen" gestellt wurden - letztlich ein Ding dser Unmöglichkeit!

    Gai Eaton z.B. bringt als ausgesprochen orthodoxer Muslim zum Gebot der Nachahmung folgendes Beispiel:
    Ein Gläubiger kommt verzweifelt zum Imam, er traut sich keine Wassermelone mehr zu essen, weil es darüber keine Überlieferung gibt. Hat der Prophet nun geschnitten, gelöffelt oeder was??? Folge: er isst keine Wassermelone mehr...

    Das Beispiel zeigt, wie unsinnig die Pflichtder Nachahmung sein kann, was können die Hadithe schon über Autofahren, Fliegen oder die richtige Bestückung einer Tiefkühltruhe aussagen???

    Nicht der Glaube wird in Frage gestellt, nur das, was Menschen mit unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Interessen im Lauf der Jahrhunderte daraus gemacht haben!

    "Ein Weg ist nur so lange gültig, solange er zum Ziel führt!" Mohsen Kadivar




  7. #47

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    Zitat Zitat von Baksuz1;[URL="tel:3621497"
    3621497[/URL]]Etwas Perfektes braucht man nicht reformieren.
    so ist es, daher: Nicht Reform, sondern Rückkehr zum Koran

    Frieden

  8. #48
    Avatar von ZX 7R

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    So schauts irgendwann mal für uns alle aus!





  9. #49
    Avatar von BlackJack

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    Wird höchste Zeit, die absurden abrahamschen Religionen auf der Müllkippe der Menschheitsgeschichte als tragischen Irrtum zu entsorgen und sich bei der Menschhiet zu entschuldgen, sie damit Jahrtausende lang genervt sinnlos und drangsaliert zu haben..

  10. #50
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Wird höchste Zeit, die absurden abrahamschen Religionen auf der Müllkippe der Menschheitsgeschichte als tragischen Irrtum zu entsorgen und sich bei der Menschhiet zu entschuldgen, sie damit Jahrtausende lang genervt sinnlos und drangsaliert zu haben..
    die abrahamitischen religionen sind nicht schuld am elend der menschen, sondern die, die sie für ihre interessen benutzen und mit den gefühlen der gläubigen spielen.
    ein koran oder eine bibel hat noch keinen menschen umgebracht, das musst auch du mal einsehen blacky. die meisten gläubigen sind herzensgute menschen..

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