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Die Kreuzigung Jesu aus Islamischer Sicht

Erstellt von Al Shqipo, 30.01.2010, 16:59 Uhr · 383 Antworten · 13.767 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von Styria

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    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    liesst jemand von euch die bibel, was könnt ihr dazu sagen...


    Wie der Teufel
    in der Bibel hauste
    Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose z. B. Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch:"Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus.
    Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?
    In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes" (Nr. 140).
    Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind "einzig Richter, Regel und Richtschnur", nach welchen "müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind" (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.).
    Wenn das "wahre Wort Gottes" z. B. im Neuen Testament aber nicht übereinstimmt mit dem "wahren Wort Gottes" im Alten Testament, dann wird dies in den Kirchen u. a. damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe.
    Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man:"Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen.
    Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er an den Gott der Bibel glauben will?
    Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Nur der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder auch ein Anderer? Vielleicht der Teufel?

    Lesen Sie und vergleichen Sie und entscheiden Sie selbst, wie Sie darüber denken möchten!



    Seit 1700 Jahren wird die Bibel von den Kirchen nach deren Gutdünken interpretiert. Widersprüche werden dabei heruntergespielt, harmonisiert oder mit vielen Drehungen und Windungen gedeutet. Dabei gibt es innerhalb der Kirchen und Gruppen, die sich auf die Bibel berufen, mindestens so viele Meinungen über die Bibel wie es Gemeinschaften gibt. Eine neue Meinung bedeutete meist eine neue Kirche oder Gruppe. Seit ebenfalls ca. 1700 Jahren haben Zehntausende von Theologen die Bibel "studiert" und haben Milliarden von Seiten geschrieben, um die Bibel richtig zu interpretieren. Der Streit um das richtige Verständnis füllt wieder neue Millionen von Seiten und bringt immer neue "Heerscharen" von neuen Theologen hervor. Doch darum geht es uns hier nicht. Wir sprechen das Herz und den gesunden Menschenverstand an. Und wir nehmen es nicht hin, dass man angeblich seitenlange theologische Ausführungen lesen muss, um ein Zitat richtig zu verstehen. Schon Jesus von Nazareth hat einmal zu seinen Jüngern (und erst recht zu den verkopften Intellektuellen seiner Zeit) gesagt: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen" (Matthäus 18, 3). In diesem Zusammenhang kann dies bedeuten: "Hört selbst in die Worte hinein, und ihr merkt, was der Autor in seine Worte hinein gelegt hat. Spürt hinein in die Worte, und ihr merkt, welcher Geist dahinter steckt und ob es gut ist, die Worte zu befolgen oder nicht."
    Die Autoren dieser Studie waren selbst kirchliche Theologen, und sie kennen die "Spielregeln", welche die Kirchen den Lesern der Bibel aufnötigen wollen, um die kirchliche Sicht der Dinge nicht in Frage zu stellen. Und sie kennen auch die Inhalte dieser Ausführungen und könnten - wenn sie das wollten - sich auch auf diese Ebene begeben. Doch wenn es z. B. heißt "Bringt den und den um!", dann brauchen wir keinen Professor zu fragen, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass hier der "Teufel in der Bibel hauste". Der Schöpfergott lässt sich nicht von Theologen studieren, sondern Er hat jedem Menschen neben seinem Verstand auch ein Gewissen geschenkt.

    Bibel: Vieles in der Bibel ist nicht Gottes Wort / Widersprüche ...

    Absolut unbrauchbare Quelle. Sie bezieht sich unter anderem aus der Konkordatiensammlung im 15 Jhdt., zu einer Zeit der dunkelsten Zeiten der Kirche, in einer Zeit wo hemmungslose Theologen die Bibel missbraucht haben, sowie heute manche Islamisten den Koran.

    Während zwischen den Religionen gestritten wird, wer was wo gefälscht hat, ist es relativ einfach zu urteilen.

    Die Muslime verfälschen selbst ihren Koran. Warum?

    Ich finde das die Muslime auch in der heutigen Zeit den Koran nach Gutdünken lesen und interpretieren, je nach Lust und Laune, der so genannten Rechtgelehrten. Egal welcher Rechtsschule die Sunniten angehören. Wobei hier schon unterschiedliche Meinungen vertreten werden.

    Noch schlimmer wird es, bei der Auslegung zwischen den Sunniten und Schiiten. Beide Sprechen sich gegenseitig ab Muslime zu sein und interpredieren den Koran auf unterschiedlichste Weise.

    Von Aleviten und anderen will ich gar nicht mehr sprechen. So gibt es auch muslimische Zweige und Gelehrte, welche an die Dreifaltigkeit glauben

    Nur vereinzelt weichen heutige islamische Intellektuelle von dieser Einschätzung ab, um beispielsweise zu vertreten, dass der Koran nur ein Missverständnis christlicher Trinität, nämlich einen Dreigötterglauben (Tritheismus), ablehne.[49]
    Die Trinität fasst der Koran auf als Dreiheit von Gott, Jesus und Maria. Maria sei demnach Teil der Trinität und werde von den Christen als Gott verehrt.[50]
    „Und als Gott sprach: ‚O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern‘?“
    – Koran 5:116, Übersetzung von Khoury
    Maria wird in keiner christlichen Kirche oder Sondergemeinschaft zur Dreifaltigkeit gezählt. Grund für das abweichende Verständnis des Islam könnte ein Missverständnis christlicher Marienverehrung oder die Bekanntschaft Mohammeds mit triadischen Vorstellungen östlicher Nachbarvölker gewesen sein. Wahrscheinlicher erscheint die Erklärung, dass das semitische Wort für „Geist“ feminin ist (hebräisch/aramäisch: רוח, ruach). Daraus könnte sich die falsche Vorstellung entwickelt haben, dass es sich um Gott Vater, Gott Mutter und Gott Sohn handele.

    Immer wieder höre ich von euch Muslimen hier im BF *ja das ist nicht der wahre Islam, der im Iran oder Saudi Arabien* gelebt wird.

    Verständlich das ihr euch so äußert bei Haddhiten und Fatawas, welche im 21 Jhdt. von Rechtgelehrten geschrieben wurden.

    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage der Art und Weise, wie eine Frau geschlagen werden darf
    vom 15.1.2010

    Fatwa zu der Frage wie sich der Islam gegenüber einer deutschen Frau verhält, die den Koran beleidigt hat.
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie sich der Islam gegenüber einer deutschen Frau verhält, die den Koran beleidigt hat

    Fatwa zu der Frage, wie der Islam einen Menschen beurteilt, der zum Islam übertrat und sich danach vom Islam wieder abwandte
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie der Islam einen Menschen beurteilt, der zum Islam übertrat und sich danach vom Islam wieder abwandte
    14.9.2009

    und eine der schlimmsten Fatawas vom Nov. 2009
    Fatwa zu der Frage, wie die Strafe für denjenigen aussieht, der das Beten absichtlich vernachlässigt
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie die Strafe für denjenigen aussieht, der das Beten absichtlich vernachlässigt

    Ich verstehe euch, wenn ihr solche Rechtgutachten ablehnt.
    Aber das sind immerhin eure höchsten Autoritäten bei den Sunniten.
    Mit welchem Recht leitet ihr ab, dass das nicht der wahre Islam ist.
    Steht ihr oder eure Imame höher als diese Rechtsgelehrten, dass ihr behaupten könnt, was der wahre Islam ist?

  2. #302
    Avatar von Alina

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    695


    Seit 1700 Jahren wird die Bibel von den Kirchen nach deren Gutdünken interpretiert. Widersprüche werden dabei heruntergespielt, harmonisiert oder mit vielen Drehungen und Windungen gedeutet. Dabei gibt es innerhalb der Kirchen und Gruppen, die sich auf die Bibel berufen, mindestens so viele Meinungen über die Bibel wie es Gemeinschaften gibt


    in jeder Religion die ein Büchlein hat mit Regeln und Gesetzen wie man leben soll wird es mal so mal so ausgelegt je nach dem wie es gerade passt da sind die Katholiken nicht anders als die Muslime!

  3. #303
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Absolut unbrauchbare Quelle. Sie bezieht sich unter anderem aus der Konkordatiensammlung im 15 Jhdt., zu einer Zeit der dunkelsten Zeiten der Kirche, in einer Zeit wo hemmungslose Theologen die Bibel missbraucht haben, sowie heute manche Islamisten den Koran.

    Während zwischen den Religionen gestritten wird, wer was wo gefälscht hat, ist es relativ einfach zu urteilen.

    Die Muslime verfälschen selbst ihren Koran. Warum?

    Ich finde das die Muslime auch in der heutigen Zeit den Koran nach Gutdünken lesen und interpretieren, je nach Lust und Laune, der so genannten Rechtgelehrten. Egal welcher Rechtsschule die Sunniten angehören. Wobei hier schon unterschiedliche Meinungen vertreten werden.
    intepretieren und fälschen ist was anderes, der bibel wirft man vor gefälscht worden zu sein, der kuran jedoch wurde nicht geändert sondern wird nur in vielen fällen falsch interpretiert.

    1) Biblische Schriftsteller fälschen die Botschaft von Jesus oder der Propheten. Z. B. Paulus verändert die Botschaft Jesu (siehe dazu auch Der Theologe Nr. 5" - Wie Paulus die Lehre von Jesus veränderte).Oder die Priester verkehren die Botschaft der Propheten ins Gegenteil - 100 % beweisbar durch Vergleiche im Alten Testament. Man muss einfach nur vergleichen (siehe dazu z. B. auch Der Theologe Nr. 8" - Wie der Teufel in der Bibel hauste).

    2) Kirchliche Überarbeiter oder Priester aus alttestamentlicher Zeit fälschen vorhandene Texte - in der Regel nicht so leicht nachweisbar. Z. B. wenn Jesus gesagt haben soll, auf diesen Felsen werde ich „meine Kirche“ bauen: Hat er nun tatsächlich „Kirche“ gesagt, oder haben die Kirchenleute ihm das nur in den Mund geschoben? Man kann weder das eine noch das andere beweisen. Oder hat es Jesus zwar gesagt, aber damit etwas ganz anderes gemeint? Das meiste beruht auf Indizien bzw. auf Thesen. Oft wurde bereits die mündliche Überlieferung gefälscht, bevor etwas aufgeschrieben wurde - z. B. bei der Person des Mose. Man stellte ihn einfach anders dar als er war und unterstellte ihm z. B., dass Gott durch ihn Tieropfer befohlen hätte.

    3) Übersetzer verfälschen durch die Übersetzung den ursprünglichen Sinn - leicht nachweisbar, da die Originale vorliegen. Oft ist allerdings umstritten, welches der ursprüngliche Sinn war. Eindeutig ist es z. B. im Jakobusbrief, wo in Kapitel 3, 6 klar vom „Rad der Geburt“ die Rede ist, ein Hinweis auf Reinkarnation. Die deutsche Einheitsübersetzung übersetzt jedoch verschleiernd „Umkreis der Existenz“ und Luther erfindet einfach einen neuen Sinn und übersetzt „die ganze Welt“. Der Hinweis auf ein Wiedergeburts-Rad wird gezielt verwischt bzw. getilgt.


    Noch schlimmer wird es, bei der Auslegung zwischen den Sunniten und Schiiten. Beide Sprechen sich gegenseitig ab Muslime zu sein und interpredieren den Koran auf unterschiedlichste Weise.

    Von Aleviten und anderen will ich gar nicht mehr sprechen. So gibt es auch muslimische Zweige und Gelehrte, welche an die Dreifaltigkeit glauben

    Nur vereinzelt weichen heutige islamische Intellektuelle von dieser Einschätzung ab, um beispielsweise zu vertreten, dass der Koran nur ein Missverständnis christlicher Trinität, nämlich einen Dreigötterglauben (Tritheismus), ablehne.[49]
    Die Trinität fasst der Koran auf als Dreiheit von Gott, Jesus und Maria. Maria sei demnach Teil der Trinität und werde von den Christen als Gott verehrt.[50]
    „Und als Gott sprach: ‚O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ‚Nehmt euch neben Gott mich und meine Mutter zu Göttern‘?“
    – Koran 5:116, Übersetzung von Khoury
    Maria wird in keiner christlichen Kirche oder Sondergemeinschaft zur Dreifaltigkeit gezählt. Grund für das abweichende Verständnis des Islam könnte ein Missverständnis christlicher Marienverehrung oder die Bekanntschaft Mohammeds mit triadischen Vorstellungen östlicher Nachbarvölker gewesen sein. Wahrscheinlicher erscheint die Erklärung, dass das semitische Wort für „Geist“ feminin ist (hebräisch/aramäisch: רוח, ruach). Daraus könnte sich die falsche Vorstellung entwickelt haben, dass es sich um Gott Vater, Gott Mutter und Gott Sohn handele.

    Immer wieder höre ich von euch Muslimen hier im BF *ja das ist nicht der wahre Islam, der im Iran oder Saudi Arabien* gelebt wird.
    Die Behauptung, dass Jesus und Allah aus derselben Wesensart entstammen, ist genau so ein stumpfsinniger Aberglaube, wie das eben genannte Beispiel.
    Allah ist ewig. Es gibt außer Ihm kein anderes ewiges Wesen. Wenn mit „aus der selben Beschaffenheit“ die Ewigkeit gemeint ist, dann ist zu entgegnen, dass außer Allah nichts und niemand dieser Fähigkeit mächtig ist.
    Allah ist immerwährend Fortbestehend, Er ist frei von Raum und Zeit.
    Seine Attribute sind unendlich und sein Bestehen ist notwendig. Keiner der Eigenschaften Gottes sind bei einem Geschöpf denkbar.
    Alles Erschaffene hat einen Anfang und ein Ende. Jedes Lebewesen hat ein Vorher und ein Nachher und ist in seinen Fähigkeiten eingegrenzt. Jesus ist aus dieser Regelung nicht ausgenommen.

    Der Qur´an bezeichnet Jesus als „Sohn der Maria“ und erklärt somit, dass er ebenfalls ein Menschensohn und Diener Gottes ist. Während Jesus sich im Mutterleib befand, wurde ihm seine Seele seitens des Engels Gabriel(a.s.), dessen Eigenname unter anderen auch Geist/Seele ist, eingeflösst. Das wesentliche das am Menschen zählt ist die Seele. Der Körper ist das Kleid und die Herberge der Seele.
    Um den Menschen eine Prüfung zu sein wurde Jesus nicht durch die Zusammenkunft von einer Mutter und einem Vater, sondern direkt im Mutterleib erschaffen. Dem Propheten Adam(a.s.), der sowohl ohne Mutter als auch ohne Vater erschaffen wurde, wird allerdings keine Gottheit beigemessen. Jedoch Jesus, der im Vergleich „nur“ ohne Vater erschaffen wurde, wird unüberlegter Weise zum Herrgott erklärt. Die Absurdität solcher Behauptungen, wie Gedankengänge liegt einsichtiger Weise jenseits des gesunden Menschenverstandes.



    Verständlich das ihr euch so äußert bei Haddhiten und Fatawas, welche im 21 Jhdt. von Rechtgelehrten geschrieben wurden.

    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage der Art und Weise, wie eine Frau geschlagen werden darf
    vom 15.1.2010

    Fatwa zu der Frage wie sich der Islam gegenüber einer deutschen Frau verhält, die den Koran beleidigt hat.
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie sich der Islam gegenüber einer deutschen Frau verhält, die den Koran beleidigt hat

    Fatwa zu der Frage, wie der Islam einen Menschen beurteilt, der zum Islam übertrat und sich danach vom Islam wieder abwandte
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie der Islam einen Menschen beurteilt, der zum Islam übertrat und sich danach vom Islam wieder abwandte
    14.9.2009

    und eine der schlimmsten Fatawas vom Nov. 2009
    Fatwa zu der Frage, wie die Strafe für denjenigen aussieht, der das Beten absichtlich vernachlässigt
    Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz : Fatwa zu der Frage, wie die Strafe für denjenigen aussieht, der das Beten absichtlich vernachlässigt

    Ich verstehe euch, wenn ihr solche Rechtgutachten ablehnt.
    Aber das sind immerhin eure höchsten Autoritäten bei den Sunniten.
    Mit welchem Recht leitet ihr ab, dass das nicht der wahre Islam ist.
    Steht ihr oder eure Imame höher als diese Rechtsgelehrten, dass ihr behaupten könnt, was der wahre Islam ist?




    Im Idealfall sollte der Muslim nicht auf die Rechtsmeinung anderer angewiesen sein, sondern selbst in der Lage sein, die Gebote und Verbote Allahs (t) aus dem Koran und den Hadithen abzuleiten. Das heißt, der einzelne Muslim sollte sich jede islamische Rechtsfrage, die bei ihm aufkommt, selbst beantworten können, indem er die islamischen Rechtsquellen studiert.




    Dass die Existenz von Rechtsschulen keine islamische Pflicht darstellt, bedeutet nicht, dass sie überflüssig oder sogar schlecht sind. Sie dienen den Muslimen als Orientierung für ihre Handlungen, weil jede Handlung eines Muslim an eine islamische Rechtsmeinung gebunden sein muss



    Er muss jedoch nicht zwingend die Rechtsmeinung einer der bekannten Rechtsschulen annehmen. Das Kriterium für eine islamische Rechtsmeinung ist nicht, dass sie einer der Rechtsschulen zugeordnet werden kann, sondern dass sie nach den Regeln der islamischen Rechtsableitung zustande gekommen ist.

  4. #304
    Avatar von Ilijah

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    1.865
    Ähm, vorweg, sorry dass ich mich hier einmische, aber es muss.

    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    1) Biblische Schriftsteller fälschen die Botschaft von Jesus oder der Propheten. Z. B. Paulus verändert die Botschaft Jesu (siehe dazu auch Der Theologe Nr. 5" - Wie Paulus die Lehre von Jesus veränderte).Oder die Priester verkehren die Botschaft der Propheten ins Gegenteil - 100 % beweisbar durch Vergleiche im Alten Testament. Man muss einfach nur vergleichen (siehe dazu z. B. auch Der Theologe Nr. 8" - Wie der Teufel in der Bibel hauste).
    Ich mach's kurz: Die Seite ist vollkommener Quatsch! Der Seite nach wäre auch das Opferfest des Islam eine Lüge. Also, was soll's?!

    2) Kirchliche Überarbeiter oder Priester aus alttestamentlicher Zeit fälschen vorhandene Texte - in der Regel nicht so leicht nachweisbar. Z. B. wenn Jesus gesagt haben soll, auf diesen Felsen werde ich „meine Kirche“ bauen: Hat er nun tatsächlich „Kirche“ gesagt, oder haben die Kirchenleute ihm das nur in den Mund geschoben? Man kann weder das eine noch das andere beweisen. Oder hat es Jesus zwar gesagt, aber damit etwas ganz anderes gemeint? Das meiste beruht auf Indizien bzw. auf Thesen. Oft wurde bereits die mündliche Überlieferung gefälscht, bevor etwas aufgeschrieben wurde - z. B. bei der Person des Mose. Man stellte ihn einfach anders dar als er war und unterstellte ihm z. B., dass Gott durch ihn Tieropfer befohlen hätte.

    Soweit ich weiß wurde Ekklesia benutzt. Ekklesia heißt Gemeinde aber volkstümlich benutzten die Übersetzer Kirche weil es synonym galt. Das Missverständnis, dass Gott nicht Tieropfer befahl ist aufgrund einer Prophezeiung von Hoshea (3:6) in den Nevi'im (Propheten).

    Hierbei aber ist gemeint, dass Gott keine Sünden will, denn Sünden verlangen Nahegaben also Opfer für Sündenvergebung. Die Gottheit will nicht dauernd Sünden vergeben müssen.

    3) Übersetzer verfälschen durch die Übersetzung den ursprünglichen Sinn - leicht nachweisbar, da die Originale vorliegen. Oft ist allerdings umstritten, welches der ursprüngliche Sinn war. Eindeutig ist es z. B. im Jakobusbrief, wo in Kapitel 3, 6 klar vom „Rad der Geburt“ die Rede ist, ein Hinweis auf Reinkarnation. Die deutsche Einheitsübersetzung übersetzt jedoch verschleiernd „Umkreis der Existenz“ und Luther erfindet einfach einen neuen Sinn und übersetzt „die ganze Welt“. Der Hinweis auf ein Wiedergeburts-Rad wird gezielt verwischt bzw. getilgt.

    Wieso bedienst du dich solcher Quellen, obwohl der Islam keine Reinkarnation außer vllt. in den Sufi-Gemeinschaften akzeptiert wird???

    Die Behauptung, dass Jesus und Allah aus derselben Wesensart entstammen, ist genau so ein stumpfsinniger Aberglaube, wie das eben genannte Beispiel.
    Allah ist ewig. Es gibt außer Ihm kein anderes ewiges Wesen. Wenn mit „aus der selben Beschaffenheit“ die Ewigkeit gemeint ist, dann ist zu entgegnen, dass außer Allah nichts und niemand dieser Fähigkeit mächtig ist.
    Ewigkeit heißt nicht für immer, sondern ist eine begrenzte Zeit. So verhält es sich mit 'ewig' aka. 'äonisch'. Von daher wurde das Wort Äon (Ewigkeit) beispielsweise auch mit 'Welt' übersetzt - was falsch und wiederrum richtig ist; denn die Welt ist nicht für immer gedacht, sie ändert sich nämlich. Im Hebräischen heißt es Olam.

    Jesus sagt zB hier: Lukas 20:34-35
    Jesus antwortete ihnen: Die Söhne dieses Äons heiraten und werden verheiratet. Die aber für würdig geachtet werden, jenes Äons und der Auferstehung aus den Toten teilhaftig zu werden, heiraten dann weder, noch werden sie verheiratet.

    Jedoch Jesus, der im Vergleich „nur“ ohne Vater erschaffen wurde, wird unüberlegter Weise zum Herrgott erklärt. Die Absurdität solcher Behauptungen, wie Gedankengänge liegt einsichtiger Weise jenseits des gesunden Menschenverstandes.

    Jesus hat eine Prä-Existenz, meinte man. Auch Jesus selbst sagt dieses in der Schrift. Auch im Talmud wird gelehrt, dass der Messias mindestens eine Art von Prä-Existenz hat. Das ist nun'mal der christliche Glaube. Überliefert von den Aposteln höchstpersönlich; so etwas kann man nicht leugnen. Denn besonders Jakobus wurde deswegen gesteinigt, weil er angeblich durch den Glauben das Gesetz brach.

    Hier paar meiner Beiträge die Zitate vonwegen Prä-Existenz enthalten:
    http://www.balkanforum.info/1538437-post219.html
    http://www.balkanforum.info/1540274-post223.html
    http://www.balkanforum.info/1540195-post221.html
    http://www.balkanforum.info/1538356-post217.html

  5. #305

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    Zitat Zitat von Al Shqipo Beitrag anzeigen

    und wen juckt das?

  6. #306
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    intepretieren und fälschen ist was anderes, der bibel wirft man vor gefälscht worden zu sein, der kuran jedoch wurde nicht geändert sondern wird nur in vielen fällen falsch interpretiert.

    1) Biblische Schriftsteller fälschen die Botschaft von Jesus oder der Propheten. Z. B. Paulus verändert die Botschaft Jesu (siehe dazu auch Der Theologe Nr. 5" - Wie Paulus die Lehre von Jesus veränderte).Oder die Priester verkehren die Botschaft der Propheten ins Gegenteil - 100 % beweisbar durch Vergleiche im Alten Testament. Man muss einfach nur vergleichen (siehe dazu z. B. auch Der Theologe Nr. 8" - Wie der Teufel in der Bibel hauste).





    Im Idealfall sollte der Muslim nicht auf die Rechtsmeinung anderer angewiesen sein, sondern selbst in der Lage sein, die Gebote und Verbote Allahs (t) aus dem Koran und den Hadithen abzuleiten. Das heißt, der einzelne Muslim sollte sich jede islamische Rechtsfrage, die bei ihm aufkommt, selbst beantworten können, indem er die islamischen Rechtsquellen studiert.




    Dass die Existenz von Rechtsschulen keine islamische Pflicht darstellt, bedeutet nicht, dass sie überflüssig oder sogar schlecht sind. Sie dienen den Muslimen als Orientierung für ihre Handlungen, weil jede Handlung eines Muslim an eine islamische Rechtsmeinung gebunden sein muss



    Er muss jedoch nicht zwingend die Rechtsmeinung einer der bekannten Rechtsschulen annehmen. Das Kriterium für eine islamische Rechtsmeinung ist nicht, dass sie einer der Rechtsschulen zugeordnet werden kann, sondern dass sie nach den Regeln der islamischen Rechtsableitung zustande gekommen ist.

    Was heißt *man* beschuldigt die Bibel verfälscht zu haben? Weder die Juden, noch Buddhisten, Hinduisten sagen das. Lediglich der Islam unterstellt dies den Christen.

    Deine Quelle *Der Theologe* ist ja absolut peinlich. Eine Sekte, welche Bücher heraus gibt, mit dem Titel *Jesus, Ja, Kirche, nein* stellt dein Glaubwürdigkeit in Frage. Verwende glaubwürdige Quellen.

    Also wenn ich dich richtig verstanden habe, obliegt es jedem Muslim, ob er den Rechtsgelehrten glaubt und diesen befolgt, oder nicht?

    Dann wundert mich nicht, das der Islam von jedem gläubigen Muslim anders ausgelegt wird. So Halt wie es ihm am besten paßt. Mal liberal, mal streng. Der eine tötet einen Abgeschworenen, der andere nicht.

    Sorry für mich sieht das jetzt so aus, dass ihr Muslime den Islam verfälscht, falsch interpretiert, so wie es eben am besten paßt.

    Oder sind die Urteile der Fatawas doch für euch Muslime bindend?

  7. #307
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Was heißt *man* beschuldigt die Bibel verfälscht zu haben? Weder die Juden, noch Buddhisten, Hinduisten sagen das. Lediglich der Islam unterstellt dies den Christen.

    Deine Quelle *Der Theologe* ist ja absolut peinlich. Eine Sekte, welche Bücher heraus gibt, mit dem Titel *Jesus, Ja, Kirche, nein* stellt dein Glaubwürdigkeit in Frage. Verwende glaubwürdige Quellen.

    egal welche quelle dir man vorsetzen würde, würdest du nicht akzeptieren oder für schwachsinn erklären weil es euch nicht passt.



    [/QUOTE] Also wenn ich dich richtig verstanden habe, obliegt es jedem Muslim, ob er den Rechtsgelehrten glaubt und diesen befolgt, oder nicht?

    Dann wundert mich nicht, das der Islam von jedem gläubigen Muslim anders ausgelegt wird. So Halt wie es ihm am besten paßt. Mal liberal, mal streng. Der eine tötet einen Abgeschworenen, der andere nicht.

    Sorry für mich sieht das jetzt so aus, dass ihr Muslime den Islam verfälscht, falsch interpretiert, so wie es eben am besten paßt.

    Oder sind die Urteile der Fatawas doch für euch Muslime bindend? [/QUOTE]





    Dass die Existenz von Rechtsschulen keine islamische Pflicht darstellt, bedeutet nicht, dass sie überflüssig oder sogar schlecht sind. Sie dienen den Muslimen als Orientierung für ihre Handlungen, weil jede Handlung eines Muslim an eine islamische Rechtsmeinung gebunden sein muss



    Er muss jedoch nicht zwingend die Rechtsmeinung einer der bekannten Rechtsschulen annehmen. Das Kriterium für eine islamische Rechtsmeinung ist nicht, dass sie einer der Rechtsschulen zugeordnet werden kann, sondern dass sie nach den Regeln der islamischen Rechtsableitung zustande gekommen ist.



    das manche den islam verfälschen für ihre zwecke kann man nicht bestreiten, ich liste dir halt auf wie es sein soll.

    nur ging es doch um die bibel verfälschungen, und was haben buddisten und hinduisten damit zu tun, oder haben diese auch was mit der bibel gemeinsam falls ja kläre mich auf.

    der kuran sieht sich als nachfolger von bibel, und zwar unverändert und richtig.

  8. #308
    Avatar von Al Shqipo

    Registriert seit
    24.12.2009
    Beiträge
    689
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    und wen juckt das?
    Du siehst doch das es genung Leute hier juckt -.-

  9. #309
    ardi-
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    egal welche quelle dir man vorsetzen würde, würdest du nicht akzeptieren oder für schwachsinn erklären weil es euch nicht passt.



    ist eine sehr sehr billige antwort,

    bring zuerst richtige quellen...

  10. #310
    ardi-
    Zitat Zitat von Al Shqipo Beitrag anzeigen
    Du siehst doch das es genung Leute hier juckt -.-
    ja hast recht, alle sprechen nur noch über jesus im islam

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