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Ein Krieg zwischen Naturwissenschaft und Religion ?

Erstellt von AlbaMuslims, 26.01.2012, 14:36 Uhr · 131 Antworten · 5.751 Aufrufe

  1. #31
    Yunan
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Wieso sollte die Naturwissenschaft etwas akzeptieren, das nicht mit empirischer Methodik beweisbar ist? Sonst könnte man es doch gleich Religion nennen, um mal ein bißchen im Provo-Modus zu bleiben. Naturwissenschaft hat gewisse Arbeitsweisen und Grundsätze, die mit bloßen Annahmen, welche eben nicht auf Empirie, Beobachtung, Experimenten beruhen, einfach nichts anfangen kann. Eine Wissenschaft, welche ein solches ID in Betracht zieht als Fakt, ist keine Wissenschaft.

    Zu Darwin: Hitler hat sich seine Ideen angeeignet und in ein soziales Netz transferiert, für das es nicht bestimmt war. Hätte es sowas wie Rassenkunde nicht gegeben, dann hätte auch das Konzept Darwins darin keinen Platz gefunden. Du wirst wohl den Unterschied zwischen Darwinismus im Tierreich/evolutionärem Darwinismus und Sozialdarwinismus sehen. Jede Idee kann im Prinzip pervertiert und instrumentalisiert werden, gib dafür nicht Darwin die Schuld.
    Die Naturwissenschaften haben bis heute keine Erklärung geliefert, wo beispielsweise Zeit und Raum ihren Ursprung haben. Selbst wenn man herausfindet, was vor dem Urknall war, wird man nicht wissen was den "davor" war.
    Ebenso wie Atheisten behaupten, dass Religion nur das erklärt, was Menschen so nicht fassen können, ist es mit den Naturwissenschaften nicht anders. Naturwissenschaftliche Aussagen werden ständig über den Haufen geworfen, eingeschränkt und umgeformt und das wird sich auch nie ändern aus dem Grund, dass wir mit jeder neuen Erkenntnis wieder in einer neuen Orientierungslosigkeit schwimmen und versuchen, Fixpunkte zu finden.

    Aristoteles und andere gr. Philosophen haben die moderne Wissenschaft vor 2300 Jahren begründet und die Themen "Naturwissenschaft" und "Theologie" strikt voneinander getrennt und isoliert behandelt ohne sich dabei in Widersprüche zu verwickeln während die heutige Wissenschaft größtenteils den Begriff der Wahrheit für sich gepachtet hat. Die Grundlage dafür fehlt vollkommen.

    Aristoteles selbst war es beispielsweise, der in einer Zeit des Polytheismus auf eine einzige Gottheit hingewiesen hat. Der Begriff des "Unbewegten Bewegers" sollte dir dabei ein Begriff sein. Selbst aus rein physikalischer Sichtweise ist dieser Begriff logisch. Gib mir einen einzigen festen Punkt im Universum und ich könnte Ping Pong mit den Planeten spielen. Diesen Punkt gibt es nicht und das lässt zum Schluss kommen, dass es jemanden oder etwas geben muss, dass das gesamte materielle Universum in Bewegung hält.
    Viele Wissenschaftler sind vollkommen unzugänglich was das Thema Glaube und Religion betrifft. Es gibt aber auch Wissenschaftler, die großen Interpretationsraum lassen und selbst eine Macht bzw. Gottheit nicht ausschließen.

    Ich persönlich schließe nicht aus, dass Menschen eine gewisse Evolutionskette durchlaufen haben. Ich halte aber nicht von der Theorie, dass der gesamte Vorgang reiner Zufall gewesen sein soll.
    Der Darwinismus setzt an dem Punkt an als es "Leben" an sich schon gab und nicht erst bei der Entstehung des Lebens oder gar dem, was davor war. Von daher ist selbst der Darwinismus nicht die Erklärung für alles.
    Darwin stellt Theorien auf, nach denen Menschen nichts anderes als überentwickelte Tiere sind und es selbst unter diesen Tieren unterscheidungen gibt in mehr oder weniger entwickelte "Menschentiere". Die Grundlage für den modernen Rassismus war also geboren.

    Diese Ansicht teile ich überhaupt nicht und es gibt auch keine Eindeutigen Beweise für so einen Schwachsinn. Wer solche Theorien unterstützt, unterstützt die Lehre von verschiedener Wertigkeit unter den Menschen, womit ich zum nächsten und letzten Punkt komme:

    Wer bestimmt unser Verhalten uns selbst und anderen gegenüber? An welche Werte und Normen halten wir uns im Umgang miteinander? Der Atheismus liefert keine Antwort darauf. Jeder Atheist, jeder Mensch dieser monotheistischen Hemisphäre handelt, ob er will oder nicht, nach toraischen oder koranischen Grundsätzen. Woher wissen wir, was richtig und was falsch ist? Woher wissen wir, ob wir stehlen dürfen, ob wir töten dürfen oder ob wir lieben sollten?
    Die Wahrheit ist, dass selbst eingefleischte Atheisten nach jüdischen oder islamischen Grundsätzen handeln, also nach den Grundsätzen der monotheistischen Schriften.
    Würden wir das nicht tun, dann würden wir täglich übereinander herfallen und uns umbringen ohne dabei auch nur ein Gefühl von Reue zu zeigen.

    Ich glaube nicht an die Unterteilung der Menschen in Rassen und an die unterschiedliche Wertigkeit von Menschen. Ausschließlich der Darwinismus und alles was aus ihm hervorgegangen ist versucht, die Menschheit in Rassen zu unterteilen und der moderne Rassismus ist ein Produkt des Darwinismus und dem daraus folgenden Atheismus.

  2. #32
    Yunan
    Zitat Zitat von Friedrich der Große Beitrag anzeigen
    Nur weil jemand glauben falsch benutzt (zum beispiel bei regen oder dass die erde ne scheibe ist) heißt es lange nicht, dass alles unsinn ist und die leute es nur glauben, weil es keine wissenschaftliche erklärung gab.
    Viele Wissenschaftler sind/waren gläubig, zum Beispiel Isaac Newton.
    Albert Einstein.

    Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
    Mit anderen Worten: Die Religion braucht die Wissenschaft. Religion und Wissenschaft ist kein Widerspruch.

  3. #33
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.459
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Albert Einstein.

    Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
    Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
    Mit anderen Worten: Die Religion braucht die Wissenschaft. Religion und Wissenschaft ist kein Widerspruch.
    Das ist Blödsinn, Einstein hat das nie gesagt und hat auch nie an persönliche Götter im Stile Jahwes/Allahs geglaubt

  4. #34
    Esseker
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die Naturwissenschaften haben bis heute keine Erklärung geliefert, wo beispielsweise Zeit und Raum ihren Ursprung haben. Selbst wenn man herausfindet, was vor dem Urknall war, wird man nicht wissen was den "davor" war.
    Aber Ansätze, womit die Religion chancenlos ist.

    Ebenso wie Atheisten behaupten, dass Religion nur das erklärt, was Menschen so nicht fassen können, ist es mit den Naturwissenschaften nicht anders. Naturwissenschaftliche Aussagen werden ständig über den Haufen geworfen, eingeschränkt und umgeformt und das wird sich auch nie ändern aus dem Grund, dass wir mit jeder neuen Erkenntnis wieder in einer neuen Orientierungslosigkeit schwimmen und versuchen, Fixpunkte zu finden.
    Das ist ja das besondere an den Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaften sind nie "fix", sie werden immer umgeschrieben, weil es die Naturwissenschaft erlaubt. Wieso auch nicht? Ist doch logisch, dass die Forschung immer besser immer fortschrittlicher wird.

    Die Religion dagegen will sich ja nicht umschreiben lassen.

    Aristoteles und andere gr. Philosophen haben die moderne Wissenschaft vor 2300 Jahren begründet und die Themen "Naturwissenschaft" und "Theologie" strikt voneinander getrennt und isoliert behandelt ohne sich dabei in Widersprüche zu verwickeln während die heutige Wissenschaft größtenteils den Begriff der Wahrheit für sich gepachtet hat. Die Grundlage dafür fehlt vollkommen.
    Ums banal auszudrücken: Der Naturwissenschaft ist die Theologie und der Glaube scheissegal. Die Naturwissenschaft ist auch nicht davon überzeugt, allen etwas anderes beweisen zu müssen, sie forscht und forscht und veröffentlicht, dass es dem Glauben aber nicht passt, ist was anderes.
    Komisch wenn man solche Wörter personifiziert.

    Das mit der Wahrheit ist auch so eine Sache, immerhin ist die Religion noch schlimmer bezüglich der Wahrheit da man immer vom "einzigen Schöpfer" und den "Ungläubigen" etc. spricht, was ja auch keine andere Wahrheit dementsprechend duldet.

    Ich persönlich schließe nicht aus, dass Menschen eine gewisse Evolutionskette durchlaufen haben. Ich halte aber nicht von der Theorie, dass der gesamte Vorgang reiner Zufall gewesen sein soll.
    Der Darwinismus setzt an dem Punkt an als es "Leben" an sich schon gab und nicht erst bei der Entstehung des Lebens oder gar dem, was davor war. Von daher ist selbst der Darwinismus nicht die Erklärung für alles.
    Darwin stellt Theorien auf, nach denen Menschen nichts anderes als überentwickelte Tiere sind und es selbst unter diesen Tieren unterscheidungen gibt in mehr oder weniger entwickelte "Menschentiere". Die Grundlage für den modernen Rassismus war also geboren.

    Diese Ansicht teile ich überhaupt nicht und es gibt auch keine Eindeutigen Beweise für so einen Schwachsinn. Wer solche Theorien unterstützt, unterstützt die Lehre von verschiedener Wertigkeit unter den Menschen, womit ich zum nächsten und letzten Punkt komme:

    Wer bestimmt unser Verhalten uns selbst und anderen gegenüber? An welche Werte und Normen halten wir uns im Umgang miteinander? Der Atheismus liefert keine Antwort darauf. Jeder Artheist, jeder Mensch dieser monotheistischen Hemisphäre handelt, ob er will oder nicht, nach toraischen oder koranischen Grundsätzen. Woher wissen wir, was richtig und was falsch ist? Woher wissen wir, ob wir stehlen dürfen, ob wir töten dürfen oder ob wir lieben sollten?
    Die Wahrheit ist, dass selbst eingefleischte Atheisten nach jüdischen oder islamischen Grundsätzen handeln, also nach den Grundsätzen der monotheistischen Schriften.
    Würden wir das nicht tun, dann würden wir täglich übereinander herfallen und uns umbringen ohne dabei auch nur ein Gefühl von Reue zu zeigen.

    Ich glaube nicht an die Unterteilung der Menschen in Rassen und an die unterschiedliche Wertigkeit von Menschen. Ausschließlich der Darwinismus und alles was aus ihm hervorgegangen ist versucht, die Menschheit in Rassen zu unterteilen und der moderne Rassismus ist ein Produkt des Darwinismus und dem daraus folgenden Atheismus.
    So, und nun muss ich darauf hinweisen, dass du Darwin aus dem natürlich naivsten Blickwinkel siehst.

    "The fittest" ist nicht der stärkste oder grausamste sondern der Anpassungsfähigste:

    Nicht der Stärkste überlebt - Leser-Kommentar - FOCUS Online

    Mir war natürlich klar, dass irgendwann mal das Darwin-Argument kommen muss, aber leider leider leider ist dieses nicht richtig, denn bezüglich der Evolution hat sich Darwin geäußert, dass im Laufe der Selektion der Anpassungsfähigste überlebt, was auch stimmt Einfach durchlesen

    Hat also nichts mit der Rassentheorie zu tun

  5. #35
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
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    65.459
    Zitat Zitat von Friedrich der Große Beitrag anzeigen
    Nur weil jemand glauben falsch benutzt (zum beispiel bei regen oder dass die erde ne scheibe ist) heißt es lange nicht, dass alles unsinn ist und die leute es nur glauben, weil es keine wissenschaftliche erklärung gab.
    Viele Wissenschaftler sind/waren gläubig, zum Beispiel Isaac Newton.
    Die Naturwissenschaften orientieren sich nicht an religiösen Dingen, folglich auch nicht an "falsch benutzten Glauben" oder sonstwas. Wie bereits gesagt wurde: die Wissenschaft hat nie gesagt, dass Religion Unsinn oder falsch oder richtig oder sonstwas ist. Sie macht dazu einfach keine Aussagen.

  6. #36
    Yunan
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Das ist Blödsinn, Einstein hat das nie gesagt und hat auch nie an persönliche Götter im Stile Jahwes/Allahs geglaubt

    Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
    Er hat es doch gesagt. Überall im Internet kann das nachgelesen werden.

    Wie auch folgendes Zitat:

    Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
    Und selbst wenn er nicht eine Mischung aus Atheist und Agnostiker gewesen wäre(wie insgeheim die meisten heutigen Atheisten), wäre es auch nicht weiter schlimm gewesen.

    Viele große Männer haben an Gott oder eine Gottheit und Übermacht geglaubt. Ich sehe darin nichts verwerfliches.

  7. #37
    Yunan
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    Die Naturwissenschaften orientieren sich nicht an religiösen Dingen, folglich auch nicht an "falsch benutzten Glauben" oder sonstwas. Wie bereits gesagt wurde: die Wissenschaft hat nie gesagt, dass Religion Unsinn oder falsch oder richtig oder sonstwas ist. Sie macht dazu einfach keine Aussagen.
    Die Naturwissenschaften wie sie heute existieren wurden überhaupt erst von Philosophen ins Leben gerufen, die selbst auf eine Allmacht hingewiesen haben.

  8. #38
    Esseker
    Ein gläubiger Mensch zu sein und ein Naturwissenschaftler zu sein ist auch nicht widersprüchlich.

  9. #39
    Avatar von BlackJack

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    65.459
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Aristoteles und andere gr. Philosophen haben die moderne Wissenschaft vor 2300 Jahren begründet und die Themen "Naturwissenschaft" und "Theologie" strikt voneinander getrennt und isoliert behandelt ohne sich dabei in Widersprüche zu verwickeln während die heutige Wissenschaft größtenteils den Begriff der Wahrheit für sich gepachtet hat. Die Grundlage dafür fehlt vollkommen.

    Aristoteles selbst war es beispielsweise, der in einer Zeit des Polytheismus auf eine einzige Gottheit hingewiesen hat. Der Begriff des "Unbewegten Bewegers" sollte dir dabei ein Begriff sein. Selbst aus rein physikalischer Sichtweise ist dieser Begriff logisch. Gib mir einen einzigen festen Punkt im Universum und ich könnte Ping Pong mit den Planeten spielen. Diesen Punkt gibt es nicht und das lässt zum Schluss kommen, dass es jemanden oder etwas geben muss, dass das gesamte materielle Universum in Bewegung hält.
    Das ist falsch, allein schon deshalb, weil Philosophie keine richtige Wissenschaft ist.

    Der wahre Begründer moderner Wissenschaft war eher Galileo Galilei.

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Die Naturwissenschaften wie sie heute existieren wurden überhaupt erst von Philosophen ins Leben gerufen, die selbst auf eine Allmacht hingewiesen haben.
    spielt keine Rolle, dass sie darauf hinweisen, das macht sie nicht wahrer

  10. #40
    Yunan
    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Aber Ansätze, womit die Religion chancenlos ist.
    Weil sie auf nicht auf die Naturwissenschaft eingeht sondern wichtig für zwischenmenschliches Handeln und Verhalten ist. Das ist der Äpfel und Birnen-Vergleich.

    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Das ist ja das besondere an den Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaften sind nie "fix", sie werden immer umgeschrieben, weil es die Naturwissenschaft erlaubt. Wieso auch nicht? Ist doch logisch, dass die Forschung immer besser immer fortschrittlicher wird.

    Die Religion dagegen will sich ja nicht umschreiben lassen.
    Ich kritisiere auch nicht, dass Wissenschaften nicht fix sind. Wenn sie fix wäre, dann wäre der eindeutige Beweis für eine Nicht-Existenz einer allmächtigen Kraft erbracht. Dass die Wissenschaft nicht fix ist, ist der beste Beweis für die ständige Veränderung, die sich die Wissenschaft nicht erklären kann.

    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Ums banal auszudrücken: Der Naturwissenschaft ist die Theologie und der Glaube scheissegal. Die Naturwissenschaft ist auch nicht davon überzeugt, allen etwas anderes beweisen zu müssen, sie forscht und forscht und veröffentlicht, dass es dem Glauben aber nicht passt, ist was anderes.
    Komisch wenn man solche Wörter personifiziert.
    Die Naturwissenschaften sind ausschließlich zur Erklärung von Sachverhalten existent. Ich meine es nicht persönlich aber ich finde es etwas naiv, an die unschuldige Wissenschaft zu glauben, die nichts anderes zum Ziel hat, der Menschheit zu dienen und Erklärungen zu liefern. Vorallem in heutigen Zeiten, in denen die reine Wissenschaft permanent missbraucht und instrumentalisiert wird. Da bleibt die Frage, inwiefern man überhaupt noch von Wissenschaft reden kann.

    Ich bin kein extrem religiöser Mensch aber ich Glaube an Gott und an den Tanach(Altes Testament) so wie die Evangelien. Für mich besteht absolut kein Widerspruch zwischen Wissenschaft und Glauben und ich würde es nie befürworten, wenn die religiöse Kaste eines Landes die Wissenschaft verbieten würde. Wissenschaft ist notwendig und hilfreich, weil sie Erklärungen findet und den Menschen das Leben erleichtern kann.

    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    Das mit der Wahrheit ist auch so eine Sache, immerhin ist die Religion noch schlimmer bezüglich der Wahrheit da man immer vom "einzigen Schöpfer" und den "Ungläubigen" etc. spricht, was ja auch keine andere Wahrheit dementsprechend duldet.
    Ich bin wie gesagt gläubig, ich fühle mich davon nicht angesprochen. Was du meinst sind irgendwelche Päste, Kirchenoberhäupter oder Muftis, die schlimme Verbrechen begangen haben, welche nicht einmal im Ansatz mit der Bibel oder dem Koran vereinbar sind.
    Ebenso wenig wie ich alle Atheisten als Individuen mit Hitler, Stalin o.ä. in Verbindung bringe, ist es doch verträglich und verständlich, nicht irgendwelche korrupten Massenmörder, die sich selbst als Vertreter Gottes und einzige Gerechte gesehen haben, mit normalem Glauben und den heiligen Schriften in Verbindung zu bringen, oder?

    Zitat Zitat von Esseker Beitrag anzeigen
    So, und nun muss ich darauf hinweisen, dass du Darwin aus dem natürlich naivsten Blickwinkel siehst.

    "The fittest" ist nicht der stärkste oder grausamste sondern der Anpassungsfähigste:

    Nicht der Stärkste überlebt - Leser-Kommentar - FOCUS Online

    Mir war natürlich klar, dass irgendwann mal das Darwin-Argument kommen muss, aber leider leider leider ist dieses nicht richtig, denn bezüglich der Evolution hat sich Darwin geäußert, dass im Laufe der Selektion der Anpassungsfähigste überlebt, was auch stimmt Einfach durchlesen

    Hat also nichts mit der Rassentheorie zu tun
    Anpassungsfähigkeit ist ebenfalls eine Stärke, die ein Mensch haben kann oder eben nicht. Das eine beinhaltet also das andere.
    Darwin hat eine mögliche Evolution des Lebens beschrieben und ich stimme eben mit seiner Kategorisierung nicht überein.

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