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Lange hier und doch nicht da

Erstellt von Styria, 09.04.2010, 14:05 Uhr · 65 Antworten · 4.054 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
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    Beiträge
    9.537
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal für deine Eltern war es auch nicht so leicht? Kein Deutsch, weit weg von der Heimat? Warum hat es trotzdem funktioniert bei euch?
    Verzeih ich will nicht zu sehr indiskret sein.

    Mein Vater lebte anfang der 80er kurz in der Schweiz. Mit dem Bus fuhren meine Eltern Anfang der 90er (Anfang der Unruhen in YU) richtung Deutschland mit einem Koffer in der Hand, lebten Anfangs im Asylheim, aber mein Vater fand schnell eine Arbeit (die er heute noch hat) und dann auch einen Wohnsitz in dem Kleinort wo wir heute noch leben, bloß haben wir mittlerweile ein Haus gekauft und loeben friedlich hier

    Ich glaub des lag einfach daran das meine Eltern zur richtigen Zeit am (vorallem) richtigen Ort waren. Wären wir irgendwo in einer Grossstadt wäre es bestimmt schwerer geworden, denk ich.

  2. #32
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Die wenigen die bis jetzt geantwortet haben, hatten alle was gemeinsam. Sie arbeiteten. Ich denke das dies einer der wichtigsten Voraussetzungen ist, um sich erfolgreich zu integrieren. Es gibt auch in Wien Vierteln mit höherer Migration. Siehe 10,11,15,16,20 Bez.

    Aber ist es nicht eine Holschuld der Migranten das bestehende Angebot zu nützen, wie Ausbildung, Berufsschule, zu Arbeiten?
    Oder kann es sein, dass viele unser Sozialnetz ausnützen, da sie hier mehr bekommen als zu Hause mit regulärer Arbeit?

    Wo und wie glaubt ihr könnten Deutsche oder Österreicher mehr für Miganten tun?

  3. #33
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von Peyo Beitrag anzeigen
    Mein Vater lebte anfang der 80er kurz in der Schweiz. Mit dem Bus fuhren meine Eltern Anfang der 90er (Anfang der Unruhen in YU) richtung Deutschland mit einem Koffer in der Hand, lebten Anfangs im Asylheim, aber mein Vater fand schnell eine Arbeit (die er heute noch hat) und dann auch einen Wohnsitz in dem Kleinort wo wir heute noch leben, bloß haben wir mittlerweile ein Haus gekauft und loeben friedlich hier

    Ich glaub des lag einfach daran das meine Eltern zur richtigen Zeit am (vorallem) richtigen Ort waren. Wären wir irgendwo in einer Grossstadt wäre es bestimmt schwerer geworden, denk ich.
    Oder kann es sein das dein Vater trotz widriger Umstände sich Arbeit gesucht hat und mit Schweiß und Fleiß für seine Familie und auch für dich ein gutes Leben aufgebaut hat?

  4. #34
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Die wenigen die bis jetzt geantwortet haben, hatten alle was gemeinsam. Sie arbeiteten. Ich denke das dies einer der wichtigsten Voraussetzungen ist, um sich erfolgreich zu integrieren. Es gibt auch in Wien Vierteln mit höherer Migration. Siehe 10,11,15,16,20 Bez.

    Aber ist es nicht eine Holschuld der Migranten das bestehende Angebot zu nützen, wie Ausbildung, Berufsschule, zu Arbeiten?
    Oder kann es sein, dass viele unser Sozialnetz ausnützen, da sie hier mehr bekommen als zu Hause mit regulärer Arbeit?

    Wo und wie glaubt ihr könnten Deutsche oder Österreicher mehr für Miganten tun?
    du vergleichst immer deutschland mit österreich. österreich hat aber bei weitem nicht soviele großstädte wie deutschland. Wie gesagt steigt in österreich auch die arbeistlosigkeit bei jugendlichen, diese leute sitzen entweder zuhause rum oder werden kriminell. Du stellst das so hin als gäbe es solche probleme nur weil die ausländer nix arbeiten wollen.

  5. #35
    Avatar von Peyo

    Registriert seit
    10.03.2008
    Beiträge
    9.537
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Oder kann es sein das dein Vater trotz widriger Umstände sich Arbeit gesucht hat und mit Schweiß und Fleiß für seine Familie und auch für dich ein gutes Leben aufgebaut hat?

    So ist es.

  6. #36
    benutzer1
    mein papa hat 38 jahre lang in deutschland gearbeitet und jetzt ist er rentner.
    meine mama war 11 jahre lang selbstständig und war ne tolle mutter, ehefrau und hausfrau, was sie noch immer ist.
    sie haben immer viel wert auf bildung gelegt und legen es noch. hab halt tolle eltern.
    wahrscheinlich blieb es uns deshalb erspart...

  7. #37
    benutzer1
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Die wenigen die bis jetzt geantwortet haben, hatten alle was gemeinsam. Sie arbeiteten. Ich denke das dies einer der wichtigsten Voraussetzungen ist, um sich erfolgreich zu integrieren. Es gibt auch in Wien Vierteln mit höherer Migration. Siehe 10,11,15,16,20 Bez.

    Aber ist es nicht eine Holschuld der Migranten das bestehende Angebot zu nützen, wie Ausbildung, Berufsschule, zu Arbeiten?
    Oder kann es sein, dass viele unser Sozialnetz ausnützen, da sie hier mehr bekommen als zu Hause mit regulärer Arbeit?

    Wo und wie glaubt ihr könnten Deutsche oder Österreicher mehr für Miganten tun?
    ich denke, man sollte individuell auf die migranten eingehen. es gibt welche, denen es vllt. ziemlich leicht fällt ne sprache zu lernen und diese selbstständig erlernen können, deren offene art es erleichtert einen arbeitsplatz schneller zu finden oder die vllt. noch etwas ehrgeizige sind und denen aber, die dabei probleme haben, sollte man eben helfen und schauen, wo die probleme liegen und dann da ansetzen...

  8. #38
    Avatar von Styria

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    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    du vergleichst immer deutschland mit österreich. österreich hat aber bei weitem nicht soviele großstädte wie deutschland. Wie gesagt steigt in österreich auch die arbeistlosigkeit bei jugendlichen, diese leute sitzen entweder zuhause rum oder werden kriminell. Du stellst das so hin als gäbe es solche probleme nur weil die ausländer nix arbeiten wollen.
    Also sorry so entfernt ist Deutschland auch wieder nicht. Das lässt sich durchaus vergleichen.
    Natürlich ist die Zeit für Arbeit heute schwieriger als vor 20 Jahren, aber das ist noch immer kein Grund keine Arbeit zu finden bzw. kriminell zu werden.
    Im Schnitt haben wir in Ö 3-5 % Arbeitslosigkeit, in Deutschland 7-9%

    Bei der Jugenarbeitslosigkeit sieht es anders aus.
    17% aller Jugendlichen sind nach einem Pflichtschulabschluss zumindest für eine gewisse Zeit arbeitslos. Nach einem Lehrabschluss sind nur 6% betroffen, nach einer AHS-Matura sogar nur 3%.

    Von den 69.000 jugendlichen Arbeitslosen sind davon 48.000 Hilfsarbeiter ohne Schulabschluß betroffen.

    Wer heute nicht auf die Ausbildung seiner Kinder sieht, begeht ein Verbrechen gegenüber seinen Kinder.

    Hier ist jeder Betroffene selbst gefordert seine Hilfe auch anzunehmen und dafür zu Sorgen das er eine Arbeit bekommt.

  9. #39
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von ╰⊰✿ Catty ✿⊱╮ Beitrag anzeigen
    ich denke, man sollte individuell auf die migranten eingehen. es gibt welche, denen es vllt. ziemlich leicht fällt ne sprache zu lernen und diese selbstständig erlernen können, deren offene art es erleichtert einen arbeitsplatz schneller zu finden oder die vllt. noch etwas ehrgeizige sind und denen aber, die dabei probleme haben, sollte man eben helfen und schauen, wo die probleme liegen und dann da ansetzen...

    Ich bin jetzt kein Experte, aber mein bescheidenes Allgemeinwissen sagt mir das sowohl in Ö als auch in D solche Förderprogramme auch speziell für Jugendliche vorhanden sind.
    Die Holschuld liegt darin, dass man diese Angebote auch annehmen muss.

    Eure Väter hatten solche Förderprogramme nicht. Fragt mal nach.

  10. #40
    Avatar von DZEKO

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    Beiträge
    55.034
    dieser trend ein gangster zu sein muss gestoppt werden, heute war ich in der stadt und da laufen einem schon 12 jährige möchtegern gangster über den weg oder diese gangster tussen und noch viele andere gestalten.

    diese entwicklung beobachte ich seit meiner eigenen kindheit, und von jahr zu jahr wird es schlimmer.

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