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Ein Leben ohne Kopftuch

Erstellt von Fan Noli, 16.02.2010, 00:55 Uhr · 245 Antworten · 10.354 Aufrufe

  1. #181
    TheLady
    Zitat Zitat von Südslawe Beitrag anzeigen
    Ich hab einen Freund der sich gerade als Hodza ausbilden lässt. Er wird den Islamunterricht mit meinen Kindern und anderen Kindern schon übernehmen.
    Hör mal, also du bist noch echt Jung. Und ich selber bin auch Moslem.
    Man mag sagen was man möchte. Aber ich weiß was für ein Mensch ich bin. Dennoch meine Eltern haben mir nie etwas aufgrund des Islams verboten. Nie. Sie haben mir immer erklärt warum gewisse Dinge nicht gut sind, ohne dabei den Islam in den Vordergrund zu stellen. So blieb mir selbst überlassen wie sehr ich diese Religion lebe und in meine Leben einführe. Ich selber habe mich entscheiden, was ich wie weit mache. Es ist nicht nötig deinen Kindern etwas aufzutischen was sie vil. gar nicht möchten. Meine Eltern haben nie von mir verlangt zu fasten. Weil sie es zum Teil selber nicht machen. Aber ich habe es dennoch getan. Sie haben mir nie verboten Etwas mit meinen Freundininen zu unternehmen (wo ich die Gelegenheit gehabt habe mich zu betrinken) Ich selber war es die, die entschieden hat was ich nicht mache. Und genau das ist es was ich dir auf dem Weg geben möchte. Ein Richtiger Moslem würde nie jemanden versuchen zwanghaft aufzudrücken was er wie zu machen hat. Der Mensch hat die Fähigkeit selbst zu entscheiden, die Gabe von Gott und du als Moslems sollest deinen Kindern diese Eigenschaft auch überlassen. Es gibt Unterschiede zwischen dem Seinmoslem und dem Scheinmoslem, Richtiger wäre es deine Relgion in deinem Herzen und Verstand zu tragen als diese ständig als Prestigemodelle vorzuführen.

  2. #182
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Aurora Beitrag anzeigen
    Ja das stimmt, nicht nur in der Türkei ist das so. zB. mein vater ist in vielerlei hinsichten strenger als seine brüder die in ks leben was wohl damit zutun hat das er noch an alten traditionen festhält, die nicht mal mehr dort unten üblich sind ^^ und das ist ein großes problem...
    Ich meine- abgesehen von ein paar wirklichen Psychopathen sind Eltern ja bemüht, ihren Kindern das bestmögliche Leben zu bieten. Das hört man in dem Film auch heraus- ich meine, daß Mädchen ist auf ein Gymnasium gegangen, und die Auseinandersetzungen sprechen eher von Hilflosigkeit als von bösem Willen. Das Problem ist doch- Menschen aus völlig bäuerlichen, bildungsfernen Umfeldern mit starker Bindung an die Großfamilie landen in Großstädten, mit einer fremden Sprache, maximaler Individualisierung und Werten, die für sie nicht nachvollziehbar sind. Das ist ungefähr so ein Schritt, als würde man einen Bauern von 1900 mit der Zeitmaschine ins heutige Berlin bringen- außer, daß der dieselbe Sprache spricht.

    Die Menschen suchen Anbindung an "Schicksalsgenossen", und es kommt sofort zu einer Gesellschaft in der Gesellschaft. und da verspricht die Rückbesinnung auf Traditionen Halt und Orientierung. Ich meine- es gehört eine ungeheure emotionale Kraft dazu, sich in einer völlig neuen Umgebung von grund auf neu zu definieren- ohne zu wissen, ob das Ergebnis gut oder schlecht ist. Für diese Gruppe von Einwanderern sieht das im ersten Moment so aus- alles über den Haufen werfen, und sich in eine Welt zu begeben, von der man überhaupt nicht weiß, wie sie funktioniert, oder sich an das althergebrachte zu klammern.

    Im Idealfall kommt es durch die Kinder zu einem gegenseitigen Lernprozeß- also das die Eltern durch die Abnabelung der Kinder erkennen, daß es nicht zur absoluten Katastrophe kommen muß. Aber dieser Prozeß ist meistens für beide Seiten schmerzhaft, und viel schwieriger, als z.B. die Abnabelung deutscher Kinder (bzw. von Kindern, deren Eltern nicht unter Kulturschock stehen)- denn die Eltern haben ja eine enorme Verlustangst, daß sich die Kinder von ihnen völlig entfremden könnten.

  3. #183
    Ferdydurke
    ...dazu kommt ja auch noch, daß die Eltern oft Erfahrungen machen, die ihr Selbstbild erschüttern, z.B. demütigende Erfahrungen (es reicht schon, daß jemand, der gewöhnt ist, eine autoritätsperson zu sein, bzw. respektiert zu werden, täglich von irgendeinem Polier dumm angeredet zu werden etc.) das verstärkt einerseits das Empfinden einer "feindlichen" Umwelt, daß Gefühl von Enttäuschung, und nicht zuletzt den Versuch, das verlorene Selbstwertgefühl innerhalb der Familie zurückzugewinnen. Meiner Meinung nach isteine Folge davon auch, daß soviele Väter vom Balkan, die als (besonders ohne Familienanhang)gastarbeiter nach Deutschland oder Österreich kamen, ein so extrem autoritäres, übermäßig an traditionellem Rollenverhalten orientiertes und zum Teil auch aggressives Verhalten gegenüber ihrer Familie zeigen.

  4. #184
    All Eyez on Me
    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt. Aber es ist nicht so dass die Religionen das eingeführt haben. Sie (geistliche Geleerte ) pochen doch nur darauf rum und versuchen einem wahr zu machen dass man ohne Religion keine dieser Tugenden haben kann.
    Ja, stimmt auch wieder... aber nichts desto trotz, finde ich es nicht schlecht wenn man mit solchen werten groß wird, wenn man selber anfängt zu denken, dann denkt man auch mehr über die dinge nach die einem von klein auf eingeredet wurde. ^^

  5. #185
    Avatar von Muslim

    Registriert seit
    07.10.2008
    Beiträge
    1.173
    Zitat Zitat von TheLady Beitrag anzeigen
    Hör mal, also du bist noch echt Jung. Und ich selber bin auch Moslem.
    Man mag sagen was man möchte. Aber ich weiß was für ein Mensch ich bin. Dennoch meine Eltern haben mir nie etwas aufgrund des Islams verboten. Nie. Sie haben mir immer erklärt warum gewisse Dinge nicht gut sind, ohne dabei den Islam in den Vordergrund zu stellen. So blieb mir selbst überlassen wie sehr ich diese Religion lebe und in meine Leben einführe. Ich selber habe mich entscheiden, was ich wie weit mache. Es ist nicht nötig deinen Kindern etwas aufzutischen was sie vil. gar nicht möchten. Meine Eltern haben nie von mir verlangt zu fasten. Weil sie es zum Teil selber nicht machen. Aber ich habe es dennoch getan. Sie haben mir nie verboten Etwas mit meinen Freundininen zu unternehmen (wo ich die Gelegenheit gehabt habe mich zu betrinken) Ich selber war es die, die entschieden hat was ich nicht mache. Und genau das ist es was ich dir auf dem Weg geben möchte. Ein Richtiger Moslem würde nie jemanden versuchen zwanghaft aufzudrücken was er wie zu machen hat. Der Mensch hat die Fähigkeit selbst zu entscheiden, die Gabe von Gott und du als Moslems sollest deinen Kindern diese Eigenschaft auch überlassen. Es gibt Unterschiede zwischen dem Seinmoslem und dem Scheinmoslem, Richtiger wäre es deine Relgion in deinem Herzen und Verstand zu tragen als diese ständig als Prestigemodelle vorzuführen.
    Ich persönlich finde es noch viel fahrlässiger das Kind einfach der heutigen Gesellschaft zu überlassen. Die Erziehung des Kindes, ist die Aufgabe der Mutter und nicht des Fernsehen, Nachbarn, Lehrerin, usw. Die freie Wahl haben wir immer, denn es geht die ganze Zeit um diese freie Wahl, um eine Entscheidung. Nur darfst du nicht vergessen: man erntet was man sät. Du sagst man soll alles dem Kind überlassen, wozu sind dann die Eltern da?! Es ist unsere Pflicht das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten. Man darf den Spruch: aus Fehler lernt man, nicht falsch verstehen. Fehler muss man nicht zwingend machen, noch besser wäre es eben keine Fehler zu machen. Es geht mir nicht darum unfehlbar zu sein. Denn es mir schon klar, dass wir nicht vollkommen sind, deshalb gibt es viele von, weil wir uns gegenseitig ergänzen müssen. Vollkommen ist nur Einer! Ein viel gefährliches Motto ist noch das hier: man muss alles mal erlebt haben, alles gesehen haben, alles gekostet haben. Es sind irreleitende undillusorische Sprüche. Denn das Alles steht uns nicht zu und daher unerreichbar.

    Was verstehst du unter freie Wahl?! Bezeichnest du etwa eine frei Wahl, wenn du dem Kind bis zu der Pubertät (wenn seine Taten aufgeschrieben werden), nichts vom Islam erzählst hast. Das Kind konnte nie erleben, was Ramadan, beten und Qu`ran lesen bedeutet. Auf der anderen Seite wird das Kind von allen Seiten erzogen und das unbewusst. Vom Umfeld, von der Gesellschaft und vor allem vom TV! Das Kind wird voll gepumpt mit Bildern, Massenkonsum hier und da. Es wird gefüttert im Unbewusstsein mit Dreck. Weil das Fernsehen (Gesellschaft) keine Grenzen mehr kennt. Diese Grenzen werden täglich verschoben und das nach unten. Was denkst du wird das Kind in diesem Zustand mit voll gepumpten Hormonen, bei der Erreichung der Pubertät, für ne Wahl treffen?! Nennst du etwa das eine freie Wahl?!

    Kennst du den Spruch: Las sie doch, sie muss auch diese Erfahrung machen?!? Wieso frag ich mich! Ich sehe den Sinn nicht, weshalb soll man sich nicht bemühen, sie davor zu warnen, zu schützen. Weshalb sollte sie auch dieses Leiden durchmachen?!

    Der Islam ist Alltag, Kindsein, Erwachsenwerden, Balance, Ruhe, Geduld, Achtsamkeit, und vor allem volles Bewusstsein.

    wa-salam

  6. #186
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von TheLady Beitrag anzeigen
    Hör mal, also du bist noch echt Jung. Und ich selber bin auch Moslem.
    Man mag sagen was man möchte. Aber ich weiß was für ein Mensch ich bin. Dennoch meine Eltern haben mir nie etwas aufgrund des Islams verboten. Nie. Sie haben mir immer erklärt warum gewisse Dinge nicht gut sind, ohne dabei den Islam in den Vordergrund zu stellen. So blieb mir selbst überlassen wie sehr ich diese Religion lebe und in meine Leben einführe. Ich selber habe mich entscheiden, was ich wie weit mache. Es ist nicht nötig deinen Kindern etwas aufzutischen was sie vil. gar nicht möchten. Meine Eltern haben nie von mir verlangt zu fasten. Weil sie es zum Teil selber nicht machen. Aber ich habe es dennoch getan. Sie haben mir nie verboten Etwas mit meinen Freundininen zu unternehmen (wo ich die Gelegenheit gehabt habe mich zu betrinken) Ich selber war es die, die entschieden hat was ich nicht mache. Und genau das ist es was ich dir auf dem Weg geben möchte. Ein Richtiger Moslem würde nie jemanden versuchen zwanghaft aufzudrücken was er wie zu machen hat. Der Mensch hat die Fähigkeit selbst zu entscheiden, die Gabe von Gott und du als Moslems sollest deinen Kindern diese Eigenschaft auch überlassen. Es gibt Unterschiede zwischen dem Seinmoslem und dem Scheinmoslem, Richtiger wäre es deine Relgion in deinem Herzen und Verstand zu tragen als diese ständig als Prestigemodelle vorzuführen.
    Respekt. Wahre Worte einer wirklichen Lady.

  7. #187

    Registriert seit
    31.12.2009
    Beiträge
    9.979
    Nieder mit dem Kopftuch!!!

  8. #188
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
    08.06.2009
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    64.175
    Zitat Zitat von supersrbin Beitrag anzeigen
    Nieder mit dem Kopftuch!!!
    ..
    Zitat Zitat von supersrbin Beitrag anzeigen
    ...man man zeit-/ressourcenverschwendung vom feinsten!

  9. #189
    TheLady
    Zitat Zitat von th pelasgian Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde es noch viel fahrlässiger das Kind einfach der heutigen Gesellschaft zu überlassen. Die Erziehung des Kindes, ist die Aufgabe der Mutter und nicht des Fernsehen, Nachbarn, Lehrerin, usw. Die freie Wahl haben wir immer, denn es geht die ganze Zeit um diese freie Wahl, um eine Entscheidung. Nur darfst du nicht vergessen: man erntet was man sät. Du sagst man soll alles dem Kind überlassen, wozu sind dann die Eltern da?! Es ist unsere Pflicht das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten. Man darf den Spruch: aus Fehler lernt man, nicht falsch verstehen. Fehler muss man nicht zwingend machen, noch besser wäre es eben keine Fehler zu machen. Es geht mir nicht darum unfehlbar zu sein. Denn es mir schon klar, dass wir nicht vollkommen sind, deshalb gibt es viele von, weil wir uns gegenseitig ergänzen müssen. Vollkommen ist nur Einer! Ein viel gefährliches Motto ist noch das hier: man muss alles mal erlebt haben, alles gesehen haben, alles gekostet haben. Es sind irreleitende undillusorische Sprüche. Denn das Alles steht uns nicht zu und daher unerreichbar.

    Was verstehst du unter freie Wahl?! Bezeichnest du etwa eine frei Wahl, wenn du dem Kind bis zu der Pubertät (wenn seine Taten aufgeschrieben werden), nichts vom Islam erzählst hast. Das Kind konnte nie erleben, was Ramadan, beten und Qu`ran lesen bedeutet. Auf der anderen Seite wird das Kind von allen Seiten erzogen und das unbewusst. Vom Umfeld, von der Gesellschaft und vor allem vom TV! Das Kind wird voll gepumpt mit Bildern, Massenkonsum hier und da. Es wird gefüttert im Unbewusstsein mit Dreck. Weil das Fernsehen (Gesellschaft) keine Grenzen mehr kennt. Diese Grenzen werden täglich verschoben und das nach unten. Was denkst du wird das Kind in diesem Zustand mit voll gepumpten Hormonen, bei der Erreichung der Pubertät, für ne Wahl treffen?! Nennst du etwa das eine freie Wahl?!

    Kennst du den Spruch: Las sie doch, sie muss auch diese Erfahrung machen?!? Wieso frag ich mich! Ich sehe den Sinn nicht, weshalb soll man sich nicht bemühen, sie davor zu warnen, zu schützen. Weshalb sollte sie auch dieses Leiden durchmachen?!

    Der Islam ist Alltag, Kindsein, Erwachsenwerden, Balance, Ruhe, Geduld, Achtsamkeit, und vor allem volles Bewusstsein.

    wa-salam



    LESEN!!!! Freie Wahl auf das Kopftuch bezogen. Oder hälst du es etwa richtig zu sagen mein Kind muss mit 6 Jahren schon ein Kopftuchtragen, weil es das gerne tun wird???? Medien Hin oder Her... das ist eine andere Baustelle hat nix mit dem Thema zu tun. Mach dir nicht die Mühe so einen Text zu schreiben, das hat nix mit dem zu tun worum es hier geht, und auch nix mit meiner Aussage, die sich auf was anders bezieht und von dir grade Verallgemeinert und auf anderen Teile des Lebens bezogen wird. Ein Kopftuch ist kein Schutz vor der Ausenwelt!!! Diese musst du deinem Kind in Kindersalter selber gewähren! Und Hinfallen gehört einfach da zu, nur so lernt es Gehen. Das Leben ist so aufgebaut das man nicht alles auf Anhieb schafft, und schlecht Erfahrungen gehören dazu. Keiner wünscht sie seinem Kind aber sie werden dennoch passieren. Und deine Aufgabe ist es dein Kind drauf vorzubreiten. Aber zurück zum Thema... wie gesagt die letzten Stätze haben nix mit dem Thema zu tun.

  10. #190
    Avatar von Clint

    Registriert seit
    21.09.2008
    Beiträge
    3.112
    Zitat Zitat von supersrbin Beitrag anzeigen
    Nieder mit dem Kopftuch!!!
    mit wieviele nicks bist du gleichzeitig online.

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