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Leben nach dem Tod?

Erstellt von DerBossHier, 09.10.2014, 01:39 Uhr · 63 Antworten · 3.196 Aufrufe

  1. #61

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    76.320
    Zitat Zitat von Muslim Beitrag anzeigen
    Sagt das etwa nichts aus? Kein Erkenntnis?
    Nein, es beweist nur, dass Menschen schon immer an alles Mögliche geglaubt haben. Es mag verschiedene Gründe dafür gegeben haben, aber ich wüsste nicht, wie man das erkenntnistechnisch gewinnbringend deuten könnte.

    Doch ich habe den Begriff sehr wohl richtig verstanden. Denn das ist das Herz der Aufklärung/Säkularismus, nämlich die Vernunft. Das bedeutet mit anderen Worten, die Welt existiert nur so weit, wie wir sie mit unserem Verstand/Vernunft wahrnehmen können. Alles andere darüber hinaus gehört irgendwo in Disney Land oder in einem Museum.
    So stimmt das ja nicht, sonst hätte man sich ja nie mit Gravitation, Röntgenstrahlung usw. beschäftigt. Ich würde ansonsten sagen, es bedeutet grob gesagt mit "alles andere" mi Bedacht umzugehen weil dahinter alles Mögliche stecken kann, z.B. Zauberei, Wahrsagerei, Aberglaube, Seelenwanderungen usw.

    Die Vernunft nennt man auch Ratio, oder Logos. Sie alle gleichzusetzen wäre, so habe ich es verstanden, nicht ganz richtig. Dazu müsste aber noch Amphion hinzukommen. Denn die heutige Sicht der Vernunft ist nicht mehr die gleiche, wie der alten Griechen. Die Griechen machten einen Unterschied zwischen der subjektiven und objektiven Sicht der Dinge. Mit anderen Worten, sie akzeptieren und respektierten eine Sicht der Dinge, die die menschliche (subjektive) Vernunft überstieg.
    Amphion dazu kommen, um himmels Willen, inshallah sieht er das nicht mag sein, aber sie waren sich (vermute ich mal) jederzeit darüber im Klaren, dass es eben doch "nur" ein subjektive Sicht war.

    Ich, als Muslim, habe mit dieser Aussage Mühe: Vernunft als universelle Urteilsinstanz!
    Das zeugt von Blasphemie (Kufr/Shirk) und wirft einen aus dem Islam. Damit erklärt man sich selbst als Gott – Gott bewahre! Im Islam hat die höchste, unantastbare und souveräne Urteilinstanz das Wort Gottes, der edle Qur`an! Das ist der Unterschied zwischen Religion und Säkularismus/Aufklärung. Frag Immanuel Kant und er erklärt es dir.

    Immanuel Kant sagt bezüglich der Aufklärung, so grob erklärt --> aus der Unmündigkeit heraus kommen und mündig werden. Der Herr über sich selbst werden.


    • Das ist Shirk/Kufr.
    Das ist eben das Problem, du wirst erst von einem Dogma geleitet und dann erst von Vernunft, während das Dogma unter allen Umständen unantastbar ist. Ratio hat so eine Einschränkung nicht (ich nenne es bewusst Einschränkung).

    Dieser Grundgedanke beeinflusst vor allem die gesamte Epistemologie (Erkenntnistheorie). Bei dieser Wissenschaft geht es um die Thematik, woher eigentlich Wissen kommt und was als Wissen qualifiziert werden darf. Die heutige säkulare/augeklärte Welt akzeptiert nur dieses Wissen, was aus der Vernunft kommt, oder grob genannt: äußerliches Wissen. Also Wissen, das durch rationales Denken und empirisches Experimentieren entsteht. Das alleine nennen sie Wissenschaft und alles andere (z.b. Heilige Bücher, Propheten usw.) wird nicht als Wissenschaft angesehen und gehört somit verbannt aus dem politischen, wirtschaftlichen, sozialen usw. Leben.
    So ist es, das folgt zwingend aus dem Ratiogedanken, aus dem später auch Wissenschaft und wissenschaftliches Vorgehen entstanden ist. Und das stimmt so natürlich nicht, das entspringt vlt. deinerm Ärger darüber, dass heilige Bücher und Mathematikbücher im öffentlichen Leben nicht gleichgestellt sind, zumindest in großen Teilen der Welt. Heilige Werke werden sogar in Bahnhöfen und Fußgängerzonen verteilt
    Aber es hilft nichts, damit wirst du dich abfinden müssen, heilige Schriften sind keine Wissenschaft.

    Der Islam hingegen akzeptiert und berücksichtigt beide Komponenten und gibt ihnen auch eine bestimmte Hierarchie. Der Islam ist nicht gegen die Wissenschaft, wir kennen aus der Geschichte, jedoch komplettiert diese durch den Qur`an, Hadith usw und durch die interne, intuitive spirituelle Einsicht. Erst durch die Anstrengung um ein harmonisches Zusammenspiel der beiden Komponente (Internes und Externes Wissen) bist du in der Lage die wahre Beschaffenheit der Dinge zu erkennen.
    Das sehe ich nun ganz und garnicht so, der Mensch braucht für die Wissenschaft keine heiligen Bücher, warum nicht? Es gibt unzählige Religionen und Gottesauffassungen, wie soll man die alle in den Erkenntnis- und Wissenschaftsbereich einweben? Es geht nicht, also lässt man konsequent alle raus, und das wird auch so bleiben, inshallah

    sry wenn ich es manchmal übertreibe, du bist mir ein angenehmer Gesprächspartner, und auch wenn das oft so rüber kommt, ich habe im Grunde nichts gegen Gläubige, meine Eltern selbst sind hochgläubig ...

  2. #62
    Avatar von Allissa

    Registriert seit
    07.08.2009
    Beiträge
    44.232
    eine geschichte zu diesem thema......nur anders herum

    Zwei Babys unterhalten sich im Mutterleib über “Das Leben nach der Geburt”
    Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ „Ja, das gibt es.
    Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben
    nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das, was uns erwartet.“


    „Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?“
    „Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein.
    Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“


    „So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen,
    so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
    Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist ja jetzt schon viel zu kurz.“


    „Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
    „Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‚Nach der Geburt‘.
    Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel.“


    „Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht,
    jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen, und sie wird für uns sorgen.“


    „Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
    „Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie.
    Ohne sie können wir gar nicht sein!“


    „Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
    „Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
    Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt…

  3. #63
    Avatar von SLO_CH86

    Registriert seit
    28.07.2014
    Beiträge
    6.131

  4. #64

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    76.320
    Zitat Zitat von SLO_CH86 Beitrag anzeigen
    bla bla ... die Wissenschaft hält sich aus dem Gotteskram raus, das überlässt sie euch Spezialisten

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