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Luxuskarossen auf Steuerzahlerkosten: Wenn der Kindersegen zum sozialen Füllhorn wird

Erstellt von John Wayne, 27.01.2010, 20:01 Uhr · 14 Antworten · 1.158 Aufrufe

  1. #11
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Ach weißt du, trotzdem zu viel. Da kommt man sich richtig verarscht vor, wenn man arbeiten geht und für diese faulen Säcke zahlen darf. Sowas muss wirklich strenger kontrolliert werden. Und wenn sie nicht arbeiten wollen, streichen. Pech gehabt. Wer will schon für Sozialschmarotzer arbeiten gehen?
    Hmmm- weiß nicht. hängt vom Einzelfall ab. Für alleinerziehende Mütter mit Kindern ist es zum Teil einfach extrem schwierig, Arbeit zu finden- allein wg. mangelnder Flexibilität etc. und dann wird ja auch ganz gerne vernachlässigt, daß Kinder AUCH Arbeit bedeuten. Also- mit Großfamilie Hartz IV kassieren und sich eine nette Zeit machen ist nicht-zumindest nicht für die Mütter.

    Ich glaube, das Problem sind eher die Leute, die schwarz dazu verdienen (Auto und Hartz IV geht- soweit ich weiß- sowieso nicht)- und die sind IMMER problematisch, nicht nur bei Hartz IV, und junge, arbeitsfähige aber nicht - willige Leute.

  2. #12
    Lopov
    Zitat Zitat von John Wayne Beitrag anzeigen
    ein hartz 4 empfänger mit drei kindern kommt auf ca 2000 €. in welchem job könnte er soviel verdienen?

    manche leute die studiert habenn bekommen weniger
    So ist es. Irgendwo fehlt hier die soziale Gerechtigkeit. Man kommt sich echt verarscht vor und fragt sich, wofür soll ich arbeiten, wenn ich soviel vom Staat bekomme. Ich finde diese Entwicklung nicht gut.

    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Hmmm- weiß nicht. hängt vom Einzelfall ab. Für alleinerziehende Mütter mit Kindern ist es zum Teil einfach extrem schwierig, Arbeit zu finden- allein wg. mangelnder Flexibilität etc. und dann wird ja auch ganz gerne vernachlässigt, daß Kinder AUCH Arbeit bedeuten. Also- mit Großfamilie Hartz IV kassieren und sich eine nette Zeit machen ist nicht-zumindest nicht für die Mütter.

    Ich glaube, das Problem sind eher die Leute, die schwarz dazu verdienen (Auto und Hartz IV geht- soweit ich weiß- sowieso nicht)- und die sind IMMER problematisch, nicht nur bei Hartz IV, und junge, arbeitsfähige aber nicht - willige Leute.
    Wer Hilfe braucht, soll sie auf alle Fälle bekommen. Dafür steht die Sozialdemokratie. Wer sie aber nicht braucht, soll gar nichts bekommen. Eine Kontrolle kann doch wirklich nicht so schwer sein.

  3. #13
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    So ist es. Irgendwo fehlt hier die soziale Gerechtigkeit. Man kommt sich echt verarscht vor und fragt sich, wofür soll ich arbeiten, wenn ich soviel vom Staat bekomme. Ich finde diese Entwicklung nicht gut.


    Wer Hilfe braucht, soll sie auf alle Fälle bekommen. Dafür steht die Sozialdemokratie. Wer sie aber nicht braucht, soll gar nichts bekommen. Eine Kontrolle kann doch wirklich nicht so schwer sein.
    Schwierig. Weil die Frage immer ist- wenn an der Hilfe geknapst wird (und jetzt spreche ich speziell von Familien) wer wird dann eigentlich bestraft?
    Also- wie will man gewährleisten, daß die Eltern die Kürzung zu spüren bekommen- und nicht die Kinder?

    Sprich- man müßte überdenken, ob die Regelung, alles in bar auszuzahlen und von den Leuten zu erwarten, daß sie ansparen, wirklich in allen Fällen sinnvoll ist etc.

    Und man muß wirklich unterscheiden, ob es sich um Hartz IV Betrüger handelt (die kann man hemmungslos kürzen, weil sie brauchens auch nicht) oder Leute, die arbeitsunwillig sind. Die brauchen wahrscheinlich einen Tritt in den Arsch- fragt sich nur, wie der im Einzelfall aussehen soll.

  4. #14
    Lopov
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Schwierig. Weil die Frage immer ist- wenn an der Hilfe geknapst wird (und jetzt spreche ich speziell von Familien) wer wird dann eigentlich bestraft?
    Also- wie will man gewährleisten, daß die Eltern die Kürzung zu spüren bekommen- und nicht die Kinder?

    Sprich- man müßte überdenken, ob die Regelung, alles in bar auszuzahlen und von den Leuten zu erwarten, daß sie ansparen, wirklich in allen Fällen sinnvoll ist etc.

    Und man muß wirklich unterscheiden, ob es sich um Hartz IV Betrüger handelt (die kann man hemmungslos kürzen, weil sie brauchens auch nicht) oder Leute, die arbeitsunwillig sind. Die brauchen wahrscheinlich einen Tritt in den Arsch- fragt sich nur, wie der im Einzelfall aussehen soll.
    Wenn sie Kinder haben, würde ich ihnen drohen, die Kinder wegzunehmen. Wenn das nichts hilft, dann ist sowieso schon alles verloren. Mich regt das schon auf, wenn Leute den Arsch nicht hochkriegen und auf Kosten anderer schmarotzen. Jeder muss seinen Beitrag leisten.

  5. #15
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Wenn sie Kinder haben, würde ich ihnen drohen, die Kinder wegzunehmen. Wenn das nichts hilft, dann ist sowieso schon alles verloren. Mich regt das schon auf, wenn Leute den Arsch nicht hochkriegen und auf Kosten anderer schmarotzen. Jeder muss seinen Beitrag leisten.
    Man sollte es vielleicht von der anderen Seite sehen- wenn es ein gesetzlich gesichertes Minimum gibt, dann bedeutet das de facto, daß es auch einen Mindestlohn geben muß. Die gleichen Leute, die gegen Hartzler wettern, drücken sich vor genau dieser Konsequenz.

    und mit dem Kinder wegnehmen- schwierig schwierig. Wenn Kinder einigermaßen gut behandelt werden geht es ihnen in der Familie IMMER besser als in irgendeiner Einrichtung (abgesehen von den Kosten, die DAS wiederum mit sich ziehen würde). Und es gibt genug Leute, die grauenhafte Sozialschmarotzer sind, aber sich trotzdem um ihre Kinder hinlänglich gut kümmern.

    Also- ich glaube, man würde ganz gut fahren, wenn man bei Hartz IV einfach mehr individuell unterscheiden würde- also zwischen jemandem, der jahrelang gearbeitet hat, und es nicht mehr kann, jemand, der schlichtweg zu doof ist, und jemand, der seine ganze Energie in das ausfüllen von Formularen investiert, anstatt sich Arbeit zu suchen.

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