BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 1 von 11 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 104

Wann ist man Jude/Moslem

Erstellt von Mirditor, 15.01.2012, 20:40 Uhr · 103 Antworten · 6.870 Aufrufe

  1. #1
    Mirditor

    Wann ist man Jude/Moslem

    Soll nicht provizieren aber ich hätte ne Frage ab wann ist ein Mensch ein Moslem oder ein Jude??

    Ein Christ wird getauft aber ein Jude oder Moslem sind es einfach so*klick*. Wenn ihr keine Lust habt zu antworten kein Problem.Trotzdem würde mich das interessieren.
    Gibt es da Bräuche oder sowas ähnliches.
    Und bitte keine Beleidigungen oder so, verhaltet euch mal wie Menschen ihr Balkanesen

    Ich selbst habe immer mit der Beschneidung gedacht aber das stimmt nicht die Juden sind wegen der Beschneidung keine Moslems und umgekehrt. Außerdem beschneiden sich viele privat.

    Also sagt mal ein paar Fakten.

  2. #2
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Ein Jude ist nur dann ein Jude, wenn die Mutter jüdisch ist. Man kann zwar auch konvertieren, aber das ist kompliziert.

    Bei den Moslems muss es glaub ich der Vater sein. Und die Konversion ist um einiges einfacher.

  3. #3
    Avatar von Sofija

    Registriert seit
    09.01.2012
    Beiträge
    398
    Zitat Zitat von Mirditor Beitrag anzeigen
    Soll nicht provizieren aber ich hätte ne Frage ab wann ist ein Mensch ein Moslem oder ein Jude??

    Ein Christ wird getauft aber ein Jude oder Moslem sind es einfach so*klick*. Wenn ihr keine Lust habt zu antworten kein Problem.Trotzdem würde mich das interessieren.
    Gibt es da Bräuche oder sowas ähnliches.
    Und bitte keine Beleidigungen oder so, verhaltet euch mal wie Menschen ihr Balkanesen

    Ich selbst habe immer mit der Beschneidung gedacht aber das stimmt nicht die Juden sind wegen der Beschneidung keine Moslems und umgekehrt. Außerdem beschneiden sich viele privat.

    Also sagt mal ein paar Fakten.
    Genau wie wir Christen, man wird mit Geburt Jude oder Moslem.
    Dem Kind gibt man auch einen Namen ( oder zwei), es wird in
    irgendwelche Kirchenbücher eingetragen. Die Beschneidung spielt da
    gar keine Rolle.

  4. #4
    Karim-Benzema
    gutes thema

  5. #5
    Wildfox
    Zitat Zitat von Yuval Kfir Beitrag anzeigen
    Ein Jude ist nur dann ein Jude, wenn die Mutter jüdisch ist. Man kann zwar auch konvertieren, aber das ist kompliziert.

    Bei den Moslems muss es glaub ich der Vater sein. Und die Konversion ist um einiges einfacher.
    Was wenn die Mutter Muslima ist und der Vater Jude

  6. #6
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Konversion zum Judentum:


    Der Prozess des Gijur (auch: Giur – גיור) bezeichnet den Beitritt eines Nichtjuden zum Judentum. Das Judentum betrachtet Kinder einer jüdischen Mutter als jüdisch oder Menschen, die den Prozess des Gijur mit der Anerkennung eines Rabbinatsgerichtes, dem Bet Din (‚Gerichtshof‘), abgeschlossen haben, d. h. dem jüdischen Volk beigetreten sind. Eine Kombination von beidem gibt es für die Falaschmura (postulierte mütterliche Linie und erleichterte Re-Konversion).
    Für einen nach der Halacha (den religiösen Gesetzen) gültigen Gijur gibt es drei notwendige und gemeinsam hinreichende Bedingungen:

    - Ol mitzwot (‚Joch der Gebote‘): Die bewusste selbstständig getroffene Entscheidung, von nun an als Jude unter den Mitzwot zu stehen und Verantwortung dafür zu tragen.

    - Brit mila: Beschneidung, falls es sich um einen Mann handelt, und

    - Tvila: das Untertauchen in einer Mikwe.

    Voraussetzungen sind üblicherweise der feste eigene Entschluss, Jude zu werden, der Glaube an den einen Gott und der Vorsatz, jüdisch zu leben. Dabei ist es mancherorts Praxis, Kandidaten (ggf. auch mehrfach) abzuweisen, um so ihre Entschlusskraft zu testen. Man möchte hier sichergehen, dass der Konvertit sich seines Entschlusses sicher ist und ihn aus freien Stücken gewählt hat. Ist er dann angenommen, beginnt erst die eigentliche Einführung in das jüdische Leben. Der Konvertit erwirbt meist über das jüdische Kalenderjahr durch den Lauf der verschiedenen Feste hinweg Kenntnisse über das Judentum (meistens im Unterricht eines Rabbiners oder in Kursen). Vor einem Bet Din, d. h. in einer Sitzung dreier als Richter befugter Rabbiner, wird überprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind und der Kenntnisstand über das Judentum ausreicht, um als Jude zu leben. Prinzipiell sind alle Strömungen des Judentums für Konversionen offen. In der Regel erkennt das orthodoxe Judentum jedoch die Übertritte bei konservativen und progressiven Rabbinern nicht an.

    Das Judentum hat sich gegenüber Nichtjuden nicht missionarisch betätigt, da es unter bestimmten Voraussetzungen auch Nichtjuden und damit allen Menschen einen Platz im erwarteten Gottesreich zuspricht (Sieben Gebote an Noah). Als Kriterium gilt nicht die Zugehörigkeit zum Judentum oder der rechte Glaube, sondern das moralische Handeln.


    Im Judentum gibt es zwei Stufen der Annäherung ans Judentum:
    - Ger toschav (גר תושב ‚Mitbewohner‘): ein Nichtjude, der die Sieben Gesetze Noahs beachtet;
    - Ger zedek (‚Konvertit der Gerechtigkeit‘): jemand, der Jude geworden ist.
    Erstere hatten ihren Namen daher, dass sie nur zum Vorhof des Tempels zugelassen wurden und an der Pforte standen. Die Proselyten der Gerechtigkeit hatten dagegen das Judentum völlig angenommen.

    Konversion (Religion)

  7. #7
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von Yuval Kfir Beitrag anzeigen
    Ein Jude ist nur dann ein Jude, wenn die Mutter jüdisch ist. Man kann zwar auch konvertieren, aber das ist kompliziert.

    Bei den Moslems muss es glaub ich der Vater sein. Und die Konversion ist um einiges einfacher.

    wenn man einen muslimischen dad und eine jüdische mutter hat, was ist man dann ? oder ist man dann atheist ?

  8. #8

    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    13.015
    Christ ist jeder, der sich an Grundlage (Evangelium) hält...
    Jude ist jeder, der sich an Grundlage (Thora) hält...

    im Sinne des Evangelium, ist Christ, einer der sich Gott (vom ganzem Herzen) hingibt... (wie Jesus...)

    im Sinne des Thora, ist Jude einer, der sich Gott (vom ganzem Herzen) hingibt...(wie die Propheten vor Jesus)

    Muslim bedeutet auf Deutsch: Ergebener (im Sinne des Koran) ein Gottergebener...

    im Prinzip ist Jude, Christ und Muslim = die sich (vom Herzen) Gott ergeben... wie der erst ernannter Prophet, aus dem Judentum, Christentum und Islam stammt, auch ein Gottergebener war... gleich! (die machen selbst Unterschiede mit Nationen usw. was vor Gott überflüssig ist....denn wir sind alle nur Menschen und im Jenseits nur Seelen...und Gott ist einer! )

    das andere sind Sekten&Parteien die von Gottes Offenbarung (sei es Thora, Evangelium oder Koran) NULL oder Wenig verstehen....!

    mit Nation hat das nichts zu tun!

    Frieden

  9. #9
    Avatar von Ilan

    Registriert seit
    25.06.2009
    Beiträge
    10.225
    Zitat Zitat von Turca Beitrag anzeigen
    Was wenn die Mutter Muslima ist und der Vater Jude
    Dann ist man halt nichts vom beidem.

    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    wenn man einen muslimischen dad und eine jüdische mutter hat, was ist man dann ? oder ist man dann atheist ?
    Nein, dann kann sich das Kind entscheiden ob es sich eher nach dem Vater oder nach der Mutter richtet.

  10. #10
    Mirditor
    Zitat Zitat von Yuval Kfir Beitrag anzeigen
    Dann ist man halt nichts vom beidem.


    Nein, dann kann sich das Kind entscheiden ob es sich eher nach dem Vater oder nach der Mutter richtet.

    Ja aber ein Kind wird zu der Zeit keine Entscheidung fürs leben treffen können, außerdem hängt es davon ab ob der Vater ein orthodoxer Jude/Moslem ist, der sein Kind ''zwingen'' kann Moslem/Jude zu werden. Kann sich ein Kind im Judentum oder Islam entscheiden welche Religion er annimmt oder ist das gesetzlich geregelt (Koran/Thora) dass er/sie die Religion des Vaters/Mutter annimmt(gezwungenermaßen)?

    Es kommen mir zu beiden Religionen Ähnlichkeiten vor. Frage gibt es eine klare Abtrennung oder ist man eben nach einem Leben als Moslem/Jude vor Gott als solcher erkennbar, oder entscheidet unser Leben unsere Taten unabhängig von den Büchern. Ich hör ja manchmal als Ungläubiger kommst in eine Unterhölle oder soetwas.

Seite 1 von 11 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Gestern Jude, Heute Moslem
    Von Turkalvanos im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 05.09.2010, 14:12
  2. Erst Christ, dann Moslem, jetzt Jude
    Von haxhiu im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 16.05.2010, 14:27
  3. Hitler=Jude?
    Von gsxr im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 22.12.2009, 22:04
  4. Ab wann ist jemand Ausländer für euch, und ab wann nicht?
    Von Südslawe im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 230
    Letzter Beitrag: 02.09.2007, 16:52