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Massenmörder hatte Wohlwollen des Papstes

Erstellt von Гуштер, 06.06.2011, 00:14 Uhr · 16 Antworten · 2.050 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Гуштер

    Registriert seit
    07.06.2010
    Beiträge
    16.274

    Massenmörder hatte Wohlwollen des Papstes

    von Emanuel Ringhoffer, apa - Der Papstbesuch in Kroatien vom Wochenende bringt die Erinnerung an einen Massenmörder zurück, der Hunderttausende massakrieren liess: Ante Pavelic, kroatischer Führer von Hitlers und Mussolinis Gnaden.


    Pavelic kam nach dem Zweiten Weltkrieg vor kein Kriegsverbrechergericht, sondern gelangte, als Priester verkleidet, mit Hilfe des Vatikans nach Rom. Von dort reisten er und seine Spiessgesellen mit 300 Kilo Gold im Gepäck nach Argentinien.

    Nach dem Sturz von Juan Peron in Argentinien (1955) gelangte Pavelic nach Spanien und genoss dort den Schutz und die Verehrung des faschistischen Diktator Francisco Franco. 1959 starb Pavelic in Spanien.

    Die Gräueltaten, die das von Pavelic errichtete Ustascha-Schreckensregime von 1941 bis 1945 beging, waren die schlimmsten aller Vasallenstaaten Nazideutschlands. Getragen wurden sie von einem religiösen Fanatismus, der nur mit der spanischen Inquisition vergleichbar ist.

    Der «Unabhängige Staat Kroatien» war ein pseudosouveränes Gebilde unter Einschluss Bosnien-Herzegowinas, aber ohne die von Italien annektierte dalmatinische Küste. Unter den 6,5 Millionen Einwohnern lebten zwei Millionen Serben.

    Offiziell vom Vatikan unterstützt

    Kroatien genoss dabei die Unterstützung durch die De-facto- Besatzungsmächte Italien und Deutschland und die katholische Kirche. So forderte der Primas der Kirche, der spätere Kardinal und 1998 seliggesprochene Alojzije Stepinac, die Gläubigen in einem Hirtenbrief vom 28. April 1941 auf, «den neuen Staat zu unterstützen, weil er die Heilige Kirche vertritt».

    Die Katholiken wurden angewiesen, dem «Poglavnik» Gehorsam zu leisten und «für sein grosses Werk zu beten», in welchem «die Hand Gottes zu erkennen» sei.

    Die Dokumente, die den kroatischen politischen Katholizismus im denkbar schlechtesten Licht erscheinen lassen, stammen nicht von den späteren kommunistischen Machthabern, sondern direkt aus deutschen und italienischen Archiven.

    Selbst Nazis waren schockiert

    Die Berichte deutscher Diplomaten in Agram (Zagreb) nach Berlin gehen von annähernd 750 000 wehrlos Abgeschlachteten aus. Generäle wie Mario Roatta, Oberbefehlshaber der italienischen II. Armee, oder die Österreicher Alexander Löhr, Oberbefehlshaber der Wehrmacht für den Balkan, und Edmund Glaise-Horstenau, Wehrmacht-Bevollmächtigter bei Pavelic, waren schockiert von den sadistischen Methoden des gegen Serben, Juden und Roma ausgeübten Kreuzzugsterrors mittelalterlicher Prägung.

    Laut «Encyclopedia Britannica» wurden «die Massaker an den Serben in ihrer Grausamkeit nur von der Massenvernichtung der polnischen Juden übertroffen».

    Franziskaner in Ustascha-Uniform

    Franziskanermönche in Ustascha-Uniformen kommandierten Todeslager wie Jasenovac, wo Pater Miroslav Filipovic eigenhändig Enthauptungen am laufenden Band vornahm.

    Im Vatikan war man genauestens informiert. Kurienkardinal Eugène Tisserant sagte dem Pavelic-Vertreter Nikola Rusinovic, er wisse, wie «schändlich» sich Franziskaner in Bosnien und der Herzegowina benehmen würden. Das berichtete der britische Historiker Anthony Rhodes in seinem Buch «Der Papst und die Diktatoren».

    Der Substitut im vatikanischen Staatssekretariat, Giovanni Montini (der spätere Papst Paul VI.), beschwerte sich im März 1942 in einem Gespräch mit dem Ustascha-Vertreter über Pavelics «Ausrottungs- und Zwangsbekehrungsstrategie».

    Pavelic vom Papst empfangen

    Doch am 18. Mai 1941 empfing Papst Pius XII. Pavelic. Nur vier Tage vorher waren in Glina Hunderte orthodoxer Serben - ein Drittel der Ortsbevölkerung - bestialisch niedergemetzelt worden.

    Annähernd 300 orthodoxe Kirchen wurden in Kroatien zerstört; 128 Priester gefoltert und ermordet. Der Besitz der orthodoxen Kirche wurde zugunsten der katholischen eingezogen. Die Berichte - unter anderem im deutschen «Reichssicherheitshauptamt» - über die Brutalität der Ustaschas gegen Gefangene unter Mitwirkung katholischer Geistlicher sind genau belegt.

    Mord am jugoslawischen König

    Die 1929 von Pavelic gegründete Terrororganisation Ustascha (Der Aufständische) war vom faschistischen Italien finanziert und geschult worden. 1934 ermorderten Ustascha-Terroristen den jugoslawischen König Alexander I. Karadjordjevic während eines Staatsbesuchs in Marseille.

    Dies führte jedoch nicht zum von Pavelic erhofften Aufstand der Kroaten gegen Belgrad. 1941 schliesslich überfiel Hitler-Deutschland Jugoslawien, nachdem das Militär gegen einen geplanten Beitritt zu den Achsenmächten geputscht hatte.

    Pavelic konnte sich darauf an der Spitze des Marionettenstaates installieren. Hohe kirchliche Würdenträger wie der Erzbischof von Sarajevo, Ivan Saric, und der Bischof von Banja Luka, Jozo Gavic, wurden mit schweren Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht. Beide waren 1945 zusammen mit Pavelic geflüchtet.


    20 Minuten Online - Massenmrder hatte Wohlwollen des Papstes - Ausland


    /disuss

  2. #2
    vincent vega
    naja, jetzt werden künstler wie thompson eingeladen...passt.

  3. #3
    Slavo
    Inwiefern hat der heutige Papst bzw. der Vatikan was mit Ante Pavelic oder dem damaligen Ustasa-Regime zu tun?

    Der Besuch des Papstes ist doch friedlich abgelaufen und von irgendwelchen nationalistischen Symbolen oder Gruppierungen war nichts zu sehen

    Schon klar das der Vatikan seine Finger auch während des 2.Weltkriegs im Spiel hatte, aber deswegen dann zu sagen das irgendwelche Errinerungen hochkommen?
    Völlig übertrieben...

  4. #4
    Babsi
    nix neues...

    Kirche + Nazis..geht mehr als einmal

  5. #5

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Und trotz allem dem, hatten die Serben als kollektives Volk am Ende keine Behagen gemeinsam mit den Kroaten unter Tito ihre neue Zukunft zu gestalten, im Namen der Versöhnung und Brüderlichkeit und Einigkeit, im Namen eines gemeinsamen Staates.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich mir dann heute die Pisser anschaue, die aus Bosheit und Hass alles daran setzen würden, um jegliche Kontakte zu Serbien abzuschneiden und rumhaten, wird mir übel.

  6. #6
    chimpovic
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Und trotz allem dem, hatten die Serben als kollektives Volk am Ende keine Behagen gemeinsam mit den Kroaten unter Tito ihre neue Zukunft zu gestalten, im Namen der Versöhnung und Brüderlichkeit und Einigkeit, im Namen eines gemeinsamen Staates.

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich mir dann heute die Pisser anschaue, die aus Bosheit und Hass alles daran setzen würden, um jegliche Kontakte zu Serbien abzuschneiden und rumhaten, wird mir übel.
    schau mal:

    sahvnica wurde von Pavelic's Ustaschas benutzt.



    "Samo sloga Srbina spasava".
    Ist auch nicht ein Zeichen des Friedens, oder täusche ich mich?
    Kollektives Volk....

    Die restlichen hatten Neutrale Wappen.
    Was ich damit zeigen wollte, ist, dass auch in der SFRJ Misstrauen herrschte.
    Besonders zwischen Kroaten und Serben( nicht viel Misstrauen, gabs aber trotzdem).

  7. #7

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    31.12.2009
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    9.979
    also gabs keine ustasa-slogans während der messe?

    verwunderlich...

  8. #8
    Baader
    Wie die Cedos immer ablenken wollen von den orthodoxen Priestern die in Srebrenica die Waffen segneten. Unglaublich!

  9. #9

    Registriert seit
    31.01.2011
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    1.393
    Zitat Zitat von Гуштер Beitrag anzeigen
    von Emanuel Ringhoffer, apa - Der Papstbesuch in Kroatien vom Wochenende bringt die Erinnerung an einen Massenmörder zurück, der Hunderttausende massakrieren liess: Ante Pavelic, kroatischer Führer von Hitlers und Mussolinis Gnaden.


    Pavelic kam nach dem Zweiten Weltkrieg vor kein Kriegsverbrechergericht, sondern gelangte, als Priester verkleidet, mit Hilfe des Vatikans nach Rom. Von dort reisten er und seine Spiessgesellen mit 300 Kilo Gold im Gepäck nach Argentinien.

    Nach dem Sturz von Juan Peron in Argentinien (1955) gelangte Pavelic nach Spanien und genoss dort den Schutz und die Verehrung des faschistischen Diktator Francisco Franco. 1959 starb Pavelic in Spanien.

    Die Gräueltaten, die das von Pavelic errichtete Ustascha-Schreckensregime von 1941 bis 1945 beging, waren die schlimmsten aller Vasallenstaaten Nazideutschlands. Getragen wurden sie von einem religiösen Fanatismus, der nur mit der spanischen Inquisition vergleichbar ist.

    Der «Unabhängige Staat Kroatien» war ein pseudosouveränes Gebilde unter Einschluss Bosnien-Herzegowinas, aber ohne die von Italien annektierte dalmatinische Küste. Unter den 6,5 Millionen Einwohnern lebten zwei Millionen Serben.

    Offiziell vom Vatikan unterstützt

    Kroatien genoss dabei die Unterstützung durch die De-facto- Besatzungsmächte Italien und Deutschland und die katholische Kirche. So forderte der Primas der Kirche, der spätere Kardinal und 1998 seliggesprochene Alojzije Stepinac, die Gläubigen in einem Hirtenbrief vom 28. April 1941 auf, «den neuen Staat zu unterstützen, weil er die Heilige Kirche vertritt».

    Die Katholiken wurden angewiesen, dem «Poglavnik» Gehorsam zu leisten und «für sein grosses Werk zu beten», in welchem «die Hand Gottes zu erkennen» sei.

    Die Dokumente, die den kroatischen politischen Katholizismus im denkbar schlechtesten Licht erscheinen lassen, stammen nicht von den späteren kommunistischen Machthabern, sondern direkt aus deutschen und italienischen Archiven.

    Selbst Nazis waren schockiert

    Die Berichte deutscher Diplomaten in Agram (Zagreb) nach Berlin gehen von annähernd 750 000 wehrlos Abgeschlachteten aus. Generäle wie Mario Roatta, Oberbefehlshaber der italienischen II. Armee, oder die Österreicher Alexander Löhr, Oberbefehlshaber der Wehrmacht für den Balkan, und Edmund Glaise-Horstenau, Wehrmacht-Bevollmächtigter bei Pavelic, waren schockiert von den sadistischen Methoden des gegen Serben, Juden und Roma ausgeübten Kreuzzugsterrors mittelalterlicher Prägung.

    Laut «Encyclopedia Britannica» wurden «die Massaker an den Serben in ihrer Grausamkeit nur von der Massenvernichtung der polnischen Juden übertroffen».

    Franziskaner in Ustascha-Uniform

    Franziskanermönche in Ustascha-Uniformen kommandierten Todeslager wie Jasenovac, wo Pater Miroslav Filipovic eigenhändig Enthauptungen am laufenden Band vornahm.

    Im Vatikan war man genauestens informiert. Kurienkardinal Eugène Tisserant sagte dem Pavelic-Vertreter Nikola Rusinovic, er wisse, wie «schändlich» sich Franziskaner in Bosnien und der Herzegowina benehmen würden. Das berichtete der britische Historiker Anthony Rhodes in seinem Buch «Der Papst und die Diktatoren».

    Der Substitut im vatikanischen Staatssekretariat, Giovanni Montini (der spätere Papst Paul VI.), beschwerte sich im März 1942 in einem Gespräch mit dem Ustascha-Vertreter über Pavelics «Ausrottungs- und Zwangsbekehrungsstrategie».

    Pavelic vom Papst empfangen

    Doch am 18. Mai 1941 empfing Papst Pius XII. Pavelic. Nur vier Tage vorher waren in Glina Hunderte orthodoxer Serben - ein Drittel der Ortsbevölkerung - bestialisch niedergemetzelt worden.

    Annähernd 300 orthodoxe Kirchen wurden in Kroatien zerstört; 128 Priester gefoltert und ermordet. Der Besitz der orthodoxen Kirche wurde zugunsten der katholischen eingezogen. Die Berichte - unter anderem im deutschen «Reichssicherheitshauptamt» - über die Brutalität der Ustaschas gegen Gefangene unter Mitwirkung katholischer Geistlicher sind genau belegt.

    Mord am jugoslawischen König

    Die 1929 von Pavelic gegründete Terrororganisation Ustascha (Der Aufständische) war vom faschistischen Italien finanziert und geschult worden. 1934 ermorderten Ustascha-Terroristen den jugoslawischen König Alexander I. Karadjordjevic während eines Staatsbesuchs in Marseille.

    Dies führte jedoch nicht zum von Pavelic erhofften Aufstand der Kroaten gegen Belgrad. 1941 schliesslich überfiel Hitler-Deutschland Jugoslawien, nachdem das Militär gegen einen geplanten Beitritt zu den Achsenmächten geputscht hatte.

    Pavelic konnte sich darauf an der Spitze des Marionettenstaates installieren. Hohe kirchliche Würdenträger wie der Erzbischof von Sarajevo, Ivan Saric, und der Bischof von Banja Luka, Jozo Gavic, wurden mit schweren Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht. Beide waren 1945 zusammen mit Pavelic geflüchtet.


    20 Minuten Online - Massenmrder hatte Wohlwollen des Papstes - Ausland


    /disuss


    Der Geburtsort meines Vaters. Die Kirche die zum Grab wurde...


    Kinder wurden eingesperrt, die Türen geschlossen und sie angezündet. Rundherum lachende Ustasas, die die letzten lebenden Frauen vergewaltigten.

    Doch eines bei all dem Schrecken hat meinen Vater gelernt der damals ein Kind war, nicht jeder ist ein Mörder.

    Er und weitere Kinder wurden von einem Kroaten gerettet dessen Familie selbst ausgelöscht wurde, und das von Serben. Er ging von Haus zu haus, suchend nach sich versteckende, als die Ustasa fertig waren mit ihrem Raubzug. So fand er unter anderem meinen Vater, kauernd unter einem Tisch, ohne ein Wort sagend. Seine Mutter geschändet und mit aufgeschnittener Kehle nur einige Meter entfernt. Man muss sich das vorstellen...


    Die Geschichte ist sehr gut dokumentiert, möchte sie aber nicht genau aufschreiben da es ein leichtes wäre auf meinen Familiennamen zu kommen.


    In der bittersten Stunde werden Helden geboren, und jemand der selbst alles verliert, aber geleitet von Menschlichkeit anderen das Leben rettet ist in einer solchen Situation ein Held.

    Auch wenn ich meinen Vater durch sein Alter und als Nachzügler nur 17 Jahre meines Lebens kennenlernen durfte, so hat mich seine Einstellung zum dumpfen Nationalismus geprägt. Er verachtete diesen, und sah gleichzeitig jemand der eigentlich nach den Maßstäben der Zeit damals ein Feind war, ist es nicht.


    Smrt Fazismu

  10. #10

    Registriert seit
    12.05.2011
    Beiträge
    874
    Vatikan... Papa Ratzinger von Sodoma (Rom ist gelogen), IllumiNazis, Cetniks, Deisten... alles das Gleiche.


    Wenn man schaut in diese Fratze,
    den bösen Blick nicht übersieht,
    ja das ist er unser Ratze,
    mit Satan durch die Welt er zieht.

    Der Katholik er muss ihn loben,
    denn er weiß nicht was er tut,
    und so kommt er von hoch oben,
    tief hinab in Höllenglut.

    So mit ihm sein ganz Gefolge,
    mögen sie auch noch so schrein,
    nein es wird nichts mit der Wolke,
    ewig wird sie sein die Pein.

    Christ du kannst dich noch erretten,
    sag dich endlich von ihm los,
    sonst erwarten dich die Ketten,
    und du wirst zum Trauerkloß.

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