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Ergebnis 61 bis 70 von 78

Mehrheit ist Papst-Besuch egal

Erstellt von kewell, 28.08.2011, 09:04 Uhr · 77 Antworten · 3.137 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    nein, sollte ich?
    gehört nicht zum thema.
    werde es bei passender gelegenheit posten.

    ich weiss ja jetzt, daß ich gegen einzelperson hetzten darf

    ähm sorry, ich meinte natürlich, daß ich meine meinung äussern darf.

  2. #62

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    aktuell, viele kirchliche organisationen, welche vor allem in balkankrieg halfen, das elend zu lindern.
    Also in über 1000 Jahren Papstum mit all seiner Pracht ist das einzige erwähnenswerte ein paar Wohlfahrtsverbände?

    Das ist armselig.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    ist schwierig auf dieser Ebene ... meine Eltern sind katholisch, für sie ist Papst und Vatikan positiver Impuls genug - die sind quasi Hüter des katholisch-christlichen Glaubens, und diese Aufgabe erfüllen Päpste seit langer Zeit relativ gekonnt würde ich sagen
    Jedem das seine, und wem es etwas bedeutet soll es auch ausleben.
    Wenn du aber schreibst wie der Papst den katholischen Glauben hütet, dann denke ich an den Faschismus in Europa der ohne Vatikan niemals so ausgeartet wäre, dann denke ich an die Ustasaziele, Kroatien zu einem 100% reinen katholischen Land zu machen oder dem systematischen Vertuschen von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche.

    Nichts für Ungut aber ich seh mehr Schlechtes als Gutes.

    Ghandi und sein gewaltloser Weg oder die Philosophen der Antike haben unsere Gesellschaft weitaus positiver geprägt, ohne auch nur annähernd soviel Macht zu haben.

  3. #63
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Jedem das seine, und wem es etwas bedeutet soll es auch ausleben.
    Wenn du aber schreibst wie der Papst den katholischen Glauben hütet, dann denke ich an den Faschismus in Europa der ohne Vatikan niemals so ausgeartet wäre, dann denke ich an die Ustasaziele, Kroatien zu einem 100% reinen katholischen Land zu machen oder dem systematischen Vertuschen von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche.

    Nichts für Ungut aber ich seh mehr Schlechtes als Gutes.
    Nichts für Ungut aber du bist ziemlich auf dem Holzweg, hat der Vatikan die schweizer Garde an die europäischen Fronten geschickt? Nicht der Vatikan hat NDH und einige schlimme Folgen daraus möglich gemacht sondern Nazi-Deutschland

    Nichtsdestotrotz war die Weigerung von Papst Pius die Nazis zu verurteilen mehr als erbärmlich und verachtenswert


    EDIT
    Der Stellvertreter: Ein christliches Trauerspiel: Amazon.de: Rolf Hochhuth: Bücher@@AMEPARAM@@http://ecx.images-amazon.com/images/I/41-gfgoQ0RL.@@AMEPARAM@@41-gfgoQ0RL

  4. #64
    Theodisk
    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Nennt mal einen positiven Impuls der vom Papstum ausging und unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflusst hat.
    Die Kreuzzüge?


  5. #65

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Nichts für Ungut aber du bist ziemlich auf dem Holzweg, hat der Vatikan die schweizer Garde an die europäischen Fronten geschickt? Nicht der Vatikan hat NDH und einige schlimme Folgen daraus möglich gemacht sondern Nazi-Deutschland
    Der Vatikan hat Mussolini an die Macht gebracht und der politische Arm der katholischen Kirche die Nazis um sich selber vor den Kommunisten zu hüten. Die Ustascha sind ein Resultat dessen. Bei der Zielsetzung Kroatien 100% katholisch zu machen muss dem Papst vor Freude, die Bibel vom Tisch gefallen sein.

    Selbst bei der Judenverfolgung hat sich Hitler auf den Vatikan berufen mit der Bemerkung: "Ich tue nichts anderes als das was die katholische Kirche seit Jahrhunderten tut."

    Und nach dem 2 WK war der Vatikan Nazi und Faschisten Fluchthelfer Nr. 1.

    Das Papstum hat eine ganz dunkle Geschichte für die es nie wirklich zur Verantwortung gezogen wurde.

  6. #66
    Avatar von Djuvejbir

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    papa(k) ist nur ein alte mann.....

  7. #67
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Der Vatikan hat Mussolini an die Macht gebracht und der politische Arm der katholischen Kirche die Nazis um sich selber vor den Kommunisten zu hüten. Die Ustascha sind ein Resultat dessen. Bei der Zielsetzung Kroatien 100% katholisch zu machen muss dem Papst vor Freude, die Bibel vom Tisch gefallen sein.

    Selbst bei der Judenverfolgung hat sich Hitler auf den Vatikan berufen mit der Bemerkung: "Ich tue nichts anderes als das was die katholische Kirche seit Jahrhunderten tut."
    Hitler hat einen Scheiß auf den Vatikan gegeben, auch wenn er vlt. irgendwelche Sprüche von denen benutzt hat, dem war bei der Rechtfertigung der Judenvernichtung kein Mittel oder Argument zu dreckig.

    Wen interessiert Mussolini diese Witzfigur, welcher politische Arm der katholischen Kirche hat welche Nazis an die Macht gebracht, was redest du denn? NDH wurde im Rahmen des Balkanfeldzuges 1941 ohne Kriegserklärung gegen Jugoslawien und Griechenland gegründet und nicht zehn Jahre vorher im Rahmen von Mussolinis Machtergreifung.

  8. #68

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Hitler hat einen Scheiß auf den Vatikan gegeben, auch wenn er vlt. irgendwelche Sprüche von denen benutzt hat, dem war bei der Rechtfertigung der Judenvernichtung kein Mittel oder Argument zu dreckig.

    Wen interessiert Mussolini diese Witzfigur, welcher politische Arm der katholischen Kirche hat welche Nazis an die Macht gebracht, was redest du denn? NDH wurde im Rahmen des Balkanfeldzuges 1941 ohne Kriegserklärung gegen Jugoslawien und Griechenland gegründet und nicht zehn Jahre vorher im Rahmen von Mussolinis Machtergreifung.
    Die Beziehung zwischen Hitler und dem Vatikan war dann doch inniger.
    Mussolini hat die katholische Kirche mit den Lateranverträgen in die heutige Stellung eines Staates gehievt und erhielt dafür volle Rückendeckung vom Papst.

    Am detailliertesten berichtet Deschner über die Seilschaften zwischen Papst, Faschisten und Nationalsozialisten.

    Das Wort am Sonntag: "Mit Gott und den Faschisten"
    Folge III: Die Lateranverträge
    Karlheinz Deschner zur Politik der Päpste im 20. Jahrhundert

    In zwölf Folgen zu je knapp zehn Minuten unter dem Serientitel "Mit Gott und den Faschisten" beweist Deutschlands bedeutendster Kirchenkritiker, daß die "Stellvertreter Gottes" im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben.

    Auch der deutsche Episkopat und die deutsche Geistlichkeit waren in ihrer großen Mehrheit "froh, daß Hitler Liberale, Sozialisten und Kommunisten totschlug". Deschner weist nach, daß die Kardinäle Faulhaber und von Galen das Gegenteil von Widerstandskämpfern waren, zu denen sie die Legende ebenso erhob wie den katholischen Bundeskanzler Adenauer. Der hatte schon im Winter 1932/33 als Kölner Oberbürgermeister und Zentrumsabgeordneter erklärt, daß "eine so große Partei wie die NSDAP unbedingt führend in der Regierung vertreten sein" müsse und dem italienischen Faschistenführer Mussolini in einem Glückwunsch prophezeit, sein Name werde "in goldenen Buchstaben in die Geschichte der katholischen Kirche eingetragen werden".

    In Folge III beschreibt Deschner, wie Vatikan und Pius XI. dafür sorgen, daß die in Opposition zu Mussolinis Faschisten stehende katholische Volkspartei durch den erzwungenen Rücktritt ihres Gründers und Sekretärs, des sizilianischen Priesters Luigi Sturzo geschwächt und von einer antifaschistischen Koalition mit den Sozialisten abgehalten wird. "Mussolini wurde uns von der Vorsehung gesandt", verkündete Pius XI. nach der Ermordung des Sozialistenführers Giacomo Mateotti und der Auflösung der nicht faschistischen Parteien, darunter auch die katholische Volkspartei. Zum Dank schloß Mussolini 1929 mit dem Vatikan die Lateranverträge, die der Kurie gewaltige finanzielle und ideologische Vorteile im bislang liberalen Italien brachten.
    Karlheinz Deschner, 1924 in Bamberg geboren, im Krieg Soldat, studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Über seine literarischen, literatur- und kirchen-kritischen Werke siehe auch unseren Dokumentarfilm "Im Grunde bin ich ein aus lauter Zweifeln bestehender gläubiger Mensch" und die Reportage "Ketzerverbrennung" in unserem KANAL 4-Magazin "Z".
    Autor: Karlheinz Deschner, Auftraggeber: Kanal 4, 1992, 8,30 min, Regie: Peter Kleinert und Marianne Tralau, Kamera: Tom Kaiser, Ton: Lars Klietsch, Stephan Thonett, Schnitt: Peter Kleinert, Produktionsleitung: Peter Kleinert.

    „Mit Gott und den Faschisten“ – Die Lateranverträge - Filmclip - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - Fax.: +49 (0)221 22 20 247 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informatio

    Mit Gott und den Faschisten

    (1) vom 5. Jhdt. bis zum 1. Weltkrieg -
    (2) Mussolini - "Ein wundervoller Mann""auserwählt zur Rettung der Nation" -
    (3) Pius XI, Sturzo, Mussolini, Matteotti, LATERANVERTRÄGE -
    (4) Adenauer, Pacelli, Papen, Wahl, 1932/33, Ermächtigungsgesetz, Hitler=Ministrant -
    (5) D 1933, Konkordat -
    (6) Duce,Gasparri~Italien/Abessinien 1931-36 Überfall: 3.10.35 -
    (7) Spanien~Franco -
    (8) D: katholische Treuebekenntnisse zu AH (5:30 Himmler) -
    (9) Österreich 1933-1938, Innitzer -
    (10) Pacelli, Tschechoslowakei, Polen, Norwegen -
    (11) Heulen mit den Wölfen und Heuchelei -
    (12) Jugoslawien - Ustascha - Ante Pavelić -

  9. #69
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Ratko Beitrag anzeigen
    Die Beziehung zwischen Hitler und dem Vatikan war dann doch inniger.
    Das ist nicht richtig, Hitler war an der Meinung der Kirchen nicht interessiert, höchstens an ihrer Instrumentalisierung für seine Zwecke
    In zwölf Folgen zu je knapp zehn Minuten unter dem Serientitel "Mit Gott und den Faschisten" beweist Deutschlands bedeutendster Kirchenkritiker, daß die "Stellvertreter Gottes" im Vatikan, von Leo XIII. bis Pius XII. wesentlich zur Herrschaft des Faschismus in Italien, Spanien, Deutschland und Jugoslawien und damit zu den politischen Katastrophen und zum Völkermord im 20. Jahrhundert beigetragen haben.
    Er beweist garnichts, das ist einfach nur ein privates Fazit eines extremen Kirchenkritikers, der selbst bei anderen Kirchenkritikern nicht unumstritten ist

    Mussolini hat die katholische Kirche mit den Lateranverträgen in die heutige Stellung eines Staates gehievt und erhielt dafür volle Rückendeckung vom Papst.
    Das mag sein, in Bezug auf Hitler und das 3. Reich war Mussolini aber eine Witzfigur

    Kirchenkampf

  10. #70

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das ist nicht richtig, Hitler war an der Meinung der Kirchen nicht interessiert, höchstens an ihrer Instrumentalisierung für seine Zwecke

    Er beweist garnichts, das ist einfach nur ein privates Fazit eines extremen Kirchenkritikers, der selbst bei anderen Kirchenkritikern nicht unumstritten ist


    Das mag sein, in Bezug auf Hitler und das 3. Reich war Mussolini aber eine Witzfigur

    Kirchenkampf
    Nachdem der Papst gesehen hat wie erfolgreich es mit Mussolini verlief hat er das gleich Experiment auch mit Hitler gewagt und ihm mit allen verfügbaren Mittel zur Macht verholfen.
    Die Menschen die Mussolinis Fachismus zu verantworten hat oder das Franco Regime oder Pavelics Ustasa halten die genannten ganz bestimmt nicht für Witzfiguren.

    Alle Faschisten haben mit Segen des Papstes gemordet. In jedem Land wo die Faschisten an die Macht kamen wurde der katholische Glaube Staatsreligion.
    Und nach dem 2 WK war der Vatikan Fluchthelfer Nr 1 für Nazis und Faschisten.

    Deschner kann man viel Vorwerfen nur nicht das er schlecht recherchiert.

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