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Mohammed-Leugner fürchtet um sein Leben

Erstellt von Styria, 22.04.2010, 15:26 Uhr · 258 Antworten · 8.409 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Styria

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.231

    Mohammed-Leugner fürchtet um sein Leben

    Mohammed-Leugner fürchtet um sein Leben

    (16)
    21. September 2008, 12:20 Uhr
    Mohammed existierte nicht und der Koran ist nicht das direkte Wort Gottes: Mit dieser These hat der Münsteraner Islamkunde-Professor Muhammad Sven Kalisch für Ärger gesorgt. Er verlor seinen Lehrstuhl und fürchtet jetzt um sein Leben. Kalisch hat aber auch prominente Unterstützer.
    Der Münsteraner Islamkunde-Professor Muhammad Sven Kalisch fürchtet um seine Sicherheit. Dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete Kalisch von einer „kaum verhüllten Drohung“ gegen ihn. Einige Muslime betrachteten ihn nicht mehr als einen der Ihren. Konservative Muslime sähen im Glaubensabfall ein todeswürdiges Vergehen.


    Foto: Westfälische Wilhelms-Universität Münster
    Prof. Muhammad Kalisch

    Laut Magazin „Focus“ will Kalisch seine umstrittenen Thesen im kommenden Jahr in einem Buch auf Englisch vorlegen. Nach Darstellung des Blattes leugnet er die Existenz des Propheten Mohammed und plädiert für eine historisch-kritische Auslegung des Koran, der nicht das direkte Wort Gottes sei. Kalisch sympathisiere mit der Theorie der Saarbrücker Schule, wonach der Koran im Grunde ein christlicher Text sei.
    Kalisch durfte als erster Professor Lehramtskandidaten für Islamkunde ausbilden. Wegen Meinungsverschiedenheiten in theologischen Fragen kündigte der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) inzwischen die Zusammenarbeit mit ihm auf. Daraufhin teilte die Universität Münster vergangene Woche mit, sie werde einen anderen Professor mit der Lehramtsausbildung betrauen.
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    Gegenüber WELT ONLINE sagte das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium, Kalisch werde sich nun auf die Islamforschung konzentriere. Zudem wird eine neue Professur für islamische Religionspädagogik eingerichtet, dessen Besetzung zeitnah erfolgen soll.

    Universität und Ministerium reagierten mit der Entscheidung auf einen Eklat unter islamischen Gelehrten. Der Koordinierungsrat der Muslime (KRM), ein Dachverband der vier größten muslimischen Verbände in Deutschland, hatte empört die Zusammenarbeit mit Kalisch aufgekündigt und beklagt, der Professor entferne sich immer weiter von den Grundsätzen der islamischen Lehre. Probleme zwischen beiden Seiten bestanden seit längerem. Doch als Kalischs These bekannt wurde, es lasse sich nicht beweisen, dass der Prophet Mohammed gelebt habe, scheiterte die 2007 mühsam begonnene Annäherung.

    Kalisch, der den Münsteraner Lehrstuhl seit 2004 innehat, entgegnete seinen Gegnern, es bestehe eine große Herausforderung für den Islam darin, "sich mit modernen historisch-kritischen Methoden mit dem Islam auseinander zu setzen", und fügte kritisch hinzu: "Es ist schade, dass sich die islamischen Verbände dieser Herausforderung nicht stellen wollen."


    Mittlerweile ist der Islamwissenschaftler vom Islam ausgetreten.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, den Koran näher zu betrachten.

    Dabei bin ich auf eine Studie gestossen von Bill Warner, the director of the Center for the Study of Political Islam


    Warner hat den Koran analysiert.


    Das
    erste Beispiel nimmt die älteste Lebensbeschreibung (sira) Muhammads zum Ausgangsmaterial

    für die Analyse, der empirische Teil wird einfach durch die jeweilige Anzahl an Seiten repräsentiert.
    Es geht darum zu ermitteln, welchen Anteil die eher friedlichen und die kriegerischen Aktivitäten
    im Rahmen der prophetischen Karriere Muhammads einnehmen. Das Ergebnis findet sich in der
    folgenden Tabelle:121


    Code:
                Sira ca. 800 Englische Ausgabe
    Anzahl der Seiten Bemerkung



    Davon: Muhammad als Prophet 577 Mekka und Medina

    Code:
        Davon: Friedliche Phase I
    Code:
    = Mekka I
    13 =2%
    Offenbarung nur an Verwandte
    und Freunde; keine Probleme
    durch Mekkaner

    Code:
      Davon: Übergangsphase II
    Code:
    = Mekka II
    163 = 28%
    Aggressive Kritik, Argumente
    und Drohungen gegen Mekkaner


    Code:
           Davon: Dschihadphase III
    Code:
    = Medina I
    401 = 70%

    Offensiver militärischer Kampf
    und Expansion; Entstehung der
    Grundlehren des Dschihad


    Die konkrete Praxis zeigt die Realität des Islam, die einer vorgeblichen „Friedlichkeit“ widerspricht,
    schon an Hand eines seiner wichtigsten Grundlagenwerke in derart krasser Form auf, dass
    ein Kommentar im Prinzip überflüssig ist. Es wäre noch zu ergänzen, dass die Weigerung der Mekkaner,
    die Religion Muhammads anzunehmen, wohl ihr gutes Recht war und dass die kriegerische
    Aggression (zunächst Karawanenraub, dann militärische Konfrontation zum Zweck der Unterwerfung)
    ganz offensichtlich von Muhammad und seinen Anhängern ausging.


  2. #2

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    5.118
    21. September 2008, 12:20 Uhr



    Hör mal Hetzer, willst du nicht mit aktuellen Themen hetzen`?

  3. #3
    Avatar von El Malesor

    Registriert seit
    23.10.2008
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    5.438
    Ohne den Text gelesen zu haben sage ich, dass er lieber keine Scheiße labern sollte, denn er weiß doch, dass man sich nicht mit den Fanatikern anlegen sollte!

  4. #4
    Avatar von Styria

    Registriert seit
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    3.231
    Zitat Zitat von *alaturka Beitrag anzeigen
    21. September 2008, 12:20 Uhr



    Hör mal Hetzer, willst du nicht mit aktuellen Themen hetzen`?
    Diese Thema ist seid 1400 Jahren aktuell

    Das
    zweite Beispiel bezieht sich auf das Verhältnis des Islam zur Menschheit insgesamt. Es soll untersucht
    werden, ob es im Koran Aussagen gibt, die die Menschheit insgesamt und nicht nur die Gemeinschaft
    der Gläubigen in positivem Licht zeigen. Die Bedeutung dieser Fragestellung liegt auf
    der Hand: Ein hoher Wert zugunsten der Gesamtmenschheit würde es in der Tat ermöglichen, im innerislamischen
    Diskurs eine starke Plattform für ein gleichberechtigtes Zusammenleben mit anderen
    Glaubensgemeinschaften zu erstellen; wenn nicht, umgekehrt. Das Ergebnis ist in der nächsten

    Tabelle zusammengefasst

    Anzahl der Wörter im Koran 153207 englische Version; leichte Variationen
    je nach Übersetzung
    möglich
    HTML-Code:
        Davon: Gutes über die Menschheit
    als ganze 4018 = 2,6 % von Gesamt

    HTML-Code:
      Davon nicht durch folgende
    Gewaltandrohungen, Verdammungen
    etc. relativiert
    101  = 0,07 % von Gesamt
    (Koran, 109:1-6 = 41 Wörter,
    plus 58 Wörter über die Juden,
    HTML-Code:
    Koran, 29:46)
    [LEFT] [/LEFT]

    Es gibt also im Koran praktisch keine positive Referenz für die Menschheit als ganze, nur die extreme
    Dichotomie zwischen Gläubigen (den Guten und Vollwertigen) und Ungläubigen (den Verdammten
    und bestenfalls als zweitklassige Untertanen Akzeptierten). Dazu kommt noch, dass die
    wenigen positiven Aussagen durch spätere medinensische Offenbarungen jedenfalls nach einigen
    Lehrmeinungen, die historisch zu den dominierenden gehörten, der Abrogation verfallen, d. h. sozusagen
    zweitklassig, jedenfalls nur relativ und nicht konkurrenzlos gültig sind.
    Muhammad hat jedenfalls
    die Nichtmuslime in seiner Prophetenkarriere als Machthaber niemals gleich behandelt wie

    die Muslime, das durch den angeblichen göttlichen Willen auserwählte Herrenvolk.


    Das
    dritte Beispiel befasst sich mit dem Preis, den Gläubige und Ungläubige für ihre Sünden nach
    ihrem Ableben laut Lehre zu zahlen haben würden, sowie damit, welche Sünden als die schwersten
    gelten, Fragestellungen, die, wie man weiß, von erheblicher Bedeutung für die Ausbreitung des Islam
    waren. Zu diesem Zweck wurden die Bezugnahmen auf die Hölle im Koran erfasst und und

    zwei groben Rubriken zugeordnet. Dazu die folgende Tabelle

    HTML-Code:
      Bezugnahmen auf die Hölle 146 Im Koran

    HTML-Code:
    Davon: wegen moralischer
    Verfehlungen 6,00% Mord, Diebstahl

    HTML-Code:
      Davon: Widerspruch gegen
    Muhammads Offenbarung 94,00%
    Die größte Sünde: Dem Propheten
    zu widersprechen bedeutet
    HTML-Code:
    Allah zu widersprechen

    Das ethisch-moralische System, das der Koran entwirft, stellt also als den höchsten, laut Allahs Willen
    im Jenseits am drastischsten bestraften Frevel die Sünde wider Verkündigung und Verkünder der
    Lehre heraus. Dies ist auffallend und erklärt den Furor, den eine Respektlosigkeit gegen den Propheten,
    mehr noch als gegen Allah selbst, bei vielen Muslimen auslöst.

  5. #5
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von *alaturka Beitrag anzeigen
    21. September 2008, 12:20 Uhr



    Hör mal Hetzer, willst du nicht mit aktuellen Themen hetzen`?

    Kalisch ist kein Muslim mehr






    Befasst sich weiter mit der islamischen Theologie - ist aber selbst kein Muslim mehr: Prof. Dr. Sven Kalisch.






    Münster - Als er 2004 nach Münster berufen wurde, als erster Professor für islamische Theologie an einer deutschen Hochschule, machte Muhammad Sven Kalisch mächtig Furore. Für noch mehr Aufmerksamkeit sorgte er, als er 2008 öffentlich die historische Existenz des Propheten Mohammed anzweifelte und ihn daraufhin Morddrohungen erreichten.

    Gestern wurde bekannt, dass Kalisch kein Muslim mehr ist. Den Vornamen Muhammad hat er abgelegt; Kalisch nennt sich jetzt auf seiner Homepage nur noch Sven - so, wie ihn seine deutschen Eltern genannt haben.


    Kalisch ist kein Muslim mehr | Westfälische Nachrichten - Für Münster und das Münsterland - Nachrichten

    Schau mal auf das Datum

  6. #6
    Avatar von DZEKO

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    55.010
    eine schande was er da macht.

  7. #7
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Inwiefern ist das eine Schande? Und wieso wird hier gut geheißen bzw. bereitwillig in Kauf genommen, dass jemand Morddrohungen erhält nur aufgrund dessen, dass er eine These aufstellt?

  8. #8
    Avatar von Styria

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    Zitat Zitat von Dzeko Beitrag anzeigen
    eine schande was er da macht.
    Warum?

    Weil er den Koran kritisch wissentschaftlich hinterfragt?

  9. #9
    Avatar von DZEKO

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    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Warum?

    Weil er den Koran kritisch wissentschaftlich hinterfragt?
    nein, wegen dem hier...

    Münster - Als er 2004 nach Münster berufen wurde, als erster Professor für islamische Theologie an einer deutschen Hochschule, machte Muhammad Sven Kalisch mächtig Furore. Für noch mehr Aufmerksamkeit sorgte er, als er 2008 öffentlich die historische Existenz des Propheten Mohammed anzweifelte und ihn daraufhin Morddrohungen erreichten.

  10. #10

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    8.286
    Historisch ist die Existenz “Jesu” in keiner Weise erwiesen. Es gibt kein zeitgenössisches Dokument, keinen archälogischen Beweis, nichts, woraus man auf ein Dasein schließen könnte.
    .

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