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Moschee am Ground Zero wird gebaut

Erstellt von Lopov, 27.05.2010, 10:08 Uhr · 91 Antworten · 7.192 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von Epirote Beitrag anzeigen
    Ich finde das gut was sie machen. Weisst du, wie soll man sonst Toleranz zeigen.
    Dass da eine Moschee hingebaut wird, genau da wo Islamisten einen Anschlag ausgeübt haben und zahlreiche Menschen so gestorben sind, zeugt für mich von grosse Toleranz. Stell dir vor, die ganzen Moslems die was gegen den Westen haben, sehen das. Die würden anfangen zu heulen. Sie würden sich denken, wow Islamisten haben soviele Menschen umgebracht und die aus dem Westen, bauen noch eine Moschee hin.
    Das ist wie, wenn ein Penner in deinem Geschäft essen klaut, weil er kein Geld hat. Du das aber siehst und du ihn anschliessend packst und mit ihm in einem Restaurant gehst und ihm was ausgibst.
    Der würde nie wieder in deinem Laden kommen und dich beklauen.
    darum sagen wir in Hellas seit Jahrtausenden, man solle einem Halbverhungerten nicht danach fragen, ob er sich aus der Speisekammer bedient habe.

    Und diese "Penner" haben auch keine Menschen erschlagen.

    Hier geht es aber nicht um Halbverhungerte, sondern um Bestien, die nur ihren Duktus durchsetzen wollen.

    Toleranz kann nicht bedeuten, daß in New York eine Moschee gebaut wird, aber in Dubai ein Englänger in den Knast landet, weil er seine britische Ehefrau am Flughafen zur Verabschiedung einen Lippenkuß gibt.

    Wer heute noch so denkt, mißachtet, daß es keine Grenzen der Kommunikation mehr gibt, und daß Inhalte und Bilder über den Äther übertragen werden.

  2. #12
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Damit soll wohl ein Zeichen für Toleranz und Verständnis gesetzt werden. Grundsätzlich eine feine Sache, nur -wie bei den Amis oft üblich- wird dieses Zeichen ein wenig zuuuuuu demonstrativ gesetzt.

    Auch wenn klar sein sollte (zumindest jenen, die sich mit der ein oder anderen Thematik beschäftigt haben), dass diese Terroristen mit dem islamischen Glauben in etwa so viel zu tun haben wie der Papst mit Billy Boy, so stellt das Errichten einer Moschee in unmittelbarer Nähe zum Ground Zero doch ein gewisses Provokationspotential dar. Nun ja. Wollen wir hoffen, dass der Plan der Macher aufgeht.

  3. #13
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    darum sagen wir in Hellas seit Jahrtausenden, man solle einem Halbverhungerten nicht danach fragen, ob er sich aus der Speisekammer bedient habe.

    Und diese "Penner" haben auch keine Menschen erschlagen.

    Hier geht es aber nicht um Halbverhungerte, sondern um Bestien, die nur ihren Duktus durchsetzen wollen.

    Toleranz kann nicht bedeuten, daß in New York eine Moschee gebaut wird, aber in Dubai ein Englänger in den Knast landet, weil er seine britische Ehefrau am Flughafen zur Verabschiedung einen Lippenkuß gibt.

    Wer heute noch so denkt, mißachtet, daß es keine Grenzen der Kommunikation mehr gibt, und daß Inhalte und Bilder über den Äther übertragen werden.
    Da hast du Recht, aber diese Moschee wird nicht für die Muslime in Dubai gebaut, sondern für die Muslime in und um New York, die das System Amerikas, also den "way of american life" leben. Nicht jeder Moslem will in einem Gottesstaat leben.

    Deshalb ist dein Grundsatz falsch.

  4. #14

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Da hast du Recht, aber diese Moschee wird nicht für die Muslime in Dubai gebaut, sondern für die Muslime in und um New York, die das System Amerikas, also den "way of american life" leben. Nicht jeder Moslem will in einem Gottesstaat leben.

    Deshalb ist dein Grundsatz falsch.
    nein, Mulinho,
    der amerinaische Weg hat andere Inhalte,
    schaue dir hierzu mal den US-Dollar genau an, und du hast die Antwort.

    Ich schlage deshalb vor, die muslimische Welt geht endlich mal als Vorbild vor,
    und bietet erstmal das an, was sie anderen verbietet, aber für sich stets in Anspruch nehmen will.

    Ich schreiben das bewußt als einer, der mit dem Christentum nichts mehr im Sinn hat.

  5. #15
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    nein, Mulinho,
    der amerinaische Weg hat andere Inhalte,
    schaue dir hierzu mal den US-Dollar genau an, und du hast die Antwort.

    Ich schlage deshalb vor, die muslimische Welt geht endlich mal als Vorbild vor,
    und bietet erstmal das an, was sie anderen verbietet, aber für sich stets in Anspruch nehmen will.

    Ich schreiben das bewußt als einer, der mit dem Christentum nichts mehr im Sinn hat.
    Ich verstehe deine Ansicht und ich teile sie bis zu einem gewissen Grad. Aber wieso sollten sich andere Länder schlechter machen und sich auf die gleiche Stufe wie diese Diktatoren-Staaten setzen? Ignoranz kann man nicht mit Ignoranz kontern, denn dann gewinnt keiner. Uns den anderen Ländern "eins auswischen" zu wollen, finde ich auch kindisch.

    Kulturell ist alles möglich, nur politisch ist es halt schwer. Du nanntest den "Dollar", aber Amphion, wieviele Menschen mussten schon unschuldig für den Dollar sterben?

    Ich würde diesen Ländern wirtschaftlich Druck machen, aber das würde der Herr im Westen nicht wagen, schliesslich fliessen Mengen von "Dollars" in seinen Taschen.
    Ich schweife zu sehr aus und deshalb mache ich einen Punkt.

  6. #16
    Mulinho
    Es ist auch komisch, dass das Gebäude gleich nebenan gebaut werden muss

    Man könnte schon meinen, es diene zur Provokation und in diesem Punkt gebe ich Fury Recht. Aber man soll über Provokationen stehen und begrüsse deshalb diesen Entscheid, auch wenn ich nicht enttäuscht wäre, wenn er negativ ausgefallen wäre.

  7. #17
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
    22.05.2010
    Beiträge
    669
    Zitat Zitat von Dadi Beitrag anzeigen
    Die Angehörigen der Opfer haben mein Verständnis, aber auch sie sollen verstehen, dass ihre Angehörigen nicht im Namen des Islam gestorben sind, sondern im Namen der Politik!!
    Die Attentäter vom 11.9.01 haben klar und deutlich im Namen des Islams gehandelt. Sie beriefen sich unter anderem auf diese Koranstelle:

    Zitat Zitat von Sure 9, Vers 111
    Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft: Sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und werden getötet.

    Und Rückendeckung aus der Heimat gibt's dazu:

    Zitat Zitat von Ajatollah Ruhollah Khomeini

    Der Islam macht es allen männlichen Muslimen zur Pflicht, vorausgesetzt, sie sind nicht behindert oder untauglich, sich für die Eroberung (anderer) Länder bereitzuhalten, so dass die Schrift des Islams in allen Ländern der Erde befolgt werde. Die den islamischen Heiligen Krieg studiert haben, werden verstehen, warum der Islam die ganze Welt zu erobern sucht. (…)

    Die nichts über den Islam wissen, behaupten, dass der Islam gegen den Krieg ist. Doch die (die dies behaupten) sind beschränkt.
    Der Islam sagt: Tötet alle Ungläubigen, wie sie euch alle töten würden! Heißt dies etwa, dass die Muslime in aller Seelenruhe abwarten sollen, bis sie (von den Ungläubigen) vertilgt werden?

    Der Islam sagt: Tötet sie (die Nichtmuslime), bekämpft sie mit dem Schwert und treibt (ihre Heere) auseinander!
    Heißt das, bleibt ruhig sitzen, bis sie (Nichtmuslime) uns überwältigen?

    Der Islam sagt: Tötet im Namen Allahs alle, die euch töten möchten! Heißt das, dass wir uns unseren Feinden ergeben sollen? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, verdanken wir dem Schwert und dem Schatten des Schwertes!

    Die Menschen lernen den Gehorsam nur durch das Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann!

    Es gibt noch hunderte von (koranischen) Versen und Hadithen (Sprüche des Propheten), die Muslime ermuntern, den Krieg zu würdigen und die zum Kampf auffordern.

    Heißt all das, dass der Islam eine Religion ist, die die Menschen abhält, in den Krieg zu ziehen? Ich spucke auf all die törichten Gemüter, die solches behaupten!

    Zum Thema:


    Meiner Meinung nach ist der Bau der Moschee an dieser Stelle reine Provokation. Es gibt dutzende Stellen in New York, die für den Bau besser geeignet wären. Die Verantwortlichen wussten um die Tatsache, dass sie mit den Gefühlen der Betroffenen spielen.
    Und gerade das stößt bei mir auf Unverständnis.

  8. #18

    Registriert seit
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    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Ich verstehe deine Ansicht und ich teile sie bis zu einem gewissen Grad. Aber wieso sollten sich andere Länder schlechter machen und sich auf die gleiche Stufe wie diese Diktatoren-Staaten setzen? Ignoranz kann man nicht mit Ignoranz kontern, denn dann gewinnt keiner. Uns den anderen Ländern "eins auswischen" zu wollen, finde ich auch kindisch.

    Kulturell ist alles möglich, nur politisch ist es halt schwer. Du nanntest den "Dollar", aber Amphion, wieviele Menschen mussten schon unschuldig für den Dollar sterben?

    Ich würde diesen Ländern wirtschaftlich Druck machen, aber das würde der Herr im Westen nicht wagen, schliesslich fliessen Mengen von "Dollars" in seinen Taschen.
    Ich schweife zu sehr aus und deshalb mache ich einen Punkt.
    Dieses (Schein)Argument ist zwischenzeitlich ausgelutscht,
    spätestens dann, als in Holland Van Gogh einen Ritualmord erlitt.

    Bedauere, besser wird es also nicht, wenn sich kopftuchtragende Frauen nichtdeutscher und muslimischer Abstammung in einem sehr gutem Deutsch und speziell dafür ausgebildet immer und immer wieder in Live-Diskussionen im TV hinausrufen, "sie lebten hier und hätten kein Interesse an der Heimat ihrer Eltern oder anderer islamischer Länder."

    Und genau hier liegt ja das Oxymoron:

    Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet,
    und wollen jetzt ihre "neue Heimat" schrittweise gleich ihrer Alt-Heimat gestalten.
    Überlege also etwas genauer bei diesen sehr schwierigen Themata.

    Toleranz bedeutet nicht, alles zu dulden, sondern im eigentlichen Sinne, die Intoleranz bekämpfen.
    Also die Umkehrung vom Passiverhalten in Aktivverhalten.
    Aber das würde jetzt zu weit führen, das sind meine Inhalte.

  9. #19
    Mulinho
    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    Dieses (Schein)Argument ist zwischenzeitlich ausgelutscht,
    spätestens dann, als in Holland Van Gogh einen Ritualmord erlitt.

    Bedauere, besser wird es also nicht, wenn sich kopftuchtragende Frauen nichtdeutscher und muslimischer Abstammung in einem sehr gutem Deutsch und speziell dafür ausgebildet immer und immer wieder in Live-Diskussionen im TV hinausrufen, "sie lebten hier und hätten kein Interesse an der Heimat ihrer Eltern oder anderer islamischer Länder."

    Und genau hier liegt ja das Oxymoron:

    Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet,
    und wollen jetzt ihre "neue Heimat" schrittweise gleich ihrer Alt-Heimat gestalten.
    Überlege also etwas genauer bei diesen sehr schwierigen Themata.

    Toleranz bedeutet nicht, alles zu dulden, sondern im eigentlichen Sinne, die Intoleranz bekämpfen.
    Also die Umkehrung vom Passiverhalten in Aktivverhalten.
    Aber das würde jetzt zu weit führen, das sind meine Inhalte.
    Du übertreibst echt.

    Du gehst doch gerne griechisch essen? Wieso isst du nicht jeden Tag deutsches Essen? Du hörst hellenische Musik, wieso hörst du nicht jeden Tag deutsche Musik?

    Was man selbst tut, ist gut, aber sobald jemand noch fremders kommt, ist es schlecht. Das ist wie mit den Ausländern, die in den vordersten Reihen der recht-aussen-Parteien in D,A, CH sitzen und mit dem Finger auf Immigranten zeigen: "Es sind einfach zu viele!"

    Welch Selbstironie.

    Natürlich sollten die amerikanischen Werte gehalten werden und auf gar keinen Fall die Scharia eingeführt werden. Aber es ist bloss eine Moschee, bzw. ein Kulturzentrum. Ausserdem ist Amerika mit seinen "Problemen" immer gut umgegangen und es gab nie einen Zwischenfall. Diese Attentate im September berufen sich klar auf die aggressive Aussenpolitik Amerikas und nicht wegen ihren kulturellen Eigenschaften.

  10. #20
    Dadi
    Zitat Zitat von Steinzeitkulturist Beitrag anzeigen
    Die Attentäter vom 11.9.01 haben klar und deutlich im Namen des Islams gehandelt. Sie beriefen sich unter anderem auf diese Koranstelle:



    Zum Thema:

    Meiner Meinung nach ist der Bau der Moschee an dieser Stelle reine Provokation. Es gibt dutzende Stellen in New York, die für den Bau besser geeignet wären. Die Verantwortlichen wussten um die Tatsache, dass sie mit den Gefühlen der Betroffenen spielen.
    Und gerade das stößt bei mir auf Unverständnis.

    Ja die Attentäter missbrauchen die Religion, nichts anderes habe ich gesagt
    Und dieser "Rückhalt aus der Heimat" kommt von Verbrechern, nicht von aufrichtigen Moslems...wieso zeigst du nicht gleichzeitig die vielen Verurteilungen seitens der Moslems diesem Verbechen ggü?

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