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Umfrageergebnis anzeigen: Multikulturalismus?

Teilnehmer
25. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1. Ja, ich bin allgemein für ein multikulturelles Konzept

    14 56,00%
  • 2. Ich bin nur dafür in einer Gesellschaft mit grossen Minderheiten

    2 8,00%
  • 3. Nein, ich bin allgemein dagegen

    9 36,00%
Seite 1 von 7 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 65

Multikulturalismus

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 17.05.2011, 07:56 Uhr · 64 Antworten · 5.220 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309

    Multikulturalismus

    Umfrage bitte

    Steht ihr einem solchen Konzept positiv oder ablehnend gegenüber ?



    Multikulturalismus ist eine sozial- und kulturphilosophische Denkrichtung mit direkten Handlungsanweisungen für die Kulturpolitik eines Landes. Der Multikulturalismus erkennt die kulturellen Unterschiede in einer pluralistischen Gesellschaft an ausgehend von drei Prinzipien: Jede Person hat eine ethnische Herkunft ( Gleichheit ) alle Kulturen verdienen Respekt ( Würde ) kultureller Pluralismus benötigt offizielle Unterstützung ( Gemeinschaft ). Aus dem letztgenannten Prinzip resultieren eine Reihe von kulturpolitischen Maßnahmen.
    Die Denkrichtung des Multikulturalismus steht dem Gedanken einer Leitkultur in einer Gesellschaft ebenso gegenüber wie dem Gedanken des Melting Pot welcher in den USA praktiziert wird und von einer Angleichung der verschiedenen Kulturen ausgeht.



    Multikulturalismus in Kanada

    Als einziges Land hat Kanada dessen Gesellschaft oft als multikulturelles Mosaik bezeichnet wird offiziell Multikulturalismus seit 1971 als staatlich geförderte Politik aufgenommen. Das primäre Ziel dieser Politik ist dass alle kulturellen Minderheiten staatliche Unterstützung erhalten um ihre Kultur zu bewahren und zu pflegen. Ziel der Unterstützung der kulturellen Unterschiede ist die Überwindung von Barrieren die die Partizipation und Integration von Minderheiten erschwert. Desweiteren fördert der Staat kulturellen Austausch zwischen den kulturellen Gruppen. Über die Aneignung von einer der Amtssprachen Kanadas französisch oder englisch fördert der kanadische Staat auch den Unterricht in den unterschiedlichen ethnischen Sprachen. Die kanadische Form des Multikulturalismus sah seit 1971 vielfältige Abänderungen zum einen die Untermauerung durch grundlegende Gesetze wie dem Multikulturalismusgesetz dem Gesetz zu Gleichstellung in der Beschäftigung jedoch auch die Streichung wesentlicher Finanzmittel innerhalb der letzten Jahre und dem Ausbleiben von strukturellen Änderungen zugunsten multikultureller Politik.

    Quelle:

    Multikulturalismus

  2. #2
    IbishKajtazi
    Ja sam protiv.

  3. #3
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

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    3.309
    @Ibish

    Eine Begründung wäre nett.

    Bist du generell dagegen, oder nur in Bezug auf deine Heimat und warum ?

  4. #4
    IbishKajtazi
    Ich bin dagegen, weil es eh zum scheitern verurteilt ist. Was bringt es? Man pumpt Steuergelder in die Förderung von verschiedenen Kulturen, obwohl einem bewusst ist, dass diese eh untergehen.

  5. #5
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
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    3.309
    Zitat Zitat von IbishKajtazi Beitrag anzeigen
    Ich bin dagegen, weil es eh zum scheitern verurteilt ist. Was bringt es? Man pumpt Steuergelder in die Förderung von verschiedenen Kulturen, obwohl einem bewusst ist, dass diese eh untergehen.
    Meinst du das nun allgemein oder auf den Kosovo oder worauf bezogen ?

    In Deutschland der Schweiz und Österreich gibt es ja auch multikulturelle Konzepte und Förderprogramme und dies ist auch sehr wichtig. Denn eine schlechte Integration ist immer noch besser als gar keine. Die "parallelen kuturellen Strukturen" dürfen sich nicht verhärten, so das sich dort Fronten bilden können, sonderrn müssen immer druch Brücken in Verbindung stehen und ausgebaut werden.
    In einer Gesellschaft mit einem echten staatlich geförderten Multikulturalismus, wie dies in Kanada eizigartig ist, fällt der Begriff Integration ganz weg, da es im Gegensatz zu Deutschland keine "Leitkultur" gibt.

    P.S. Schalt mal bitte die Umfrage

    1. Ja, ich bin allgemein für ein multikulturelles Konzept

    2. Ich bin nur dafür in einer Gesellschaft mit grossen Minderheiten

    3. Nein, ich bin allgemein dagegen

  6. #6
    bolan
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Meinst du das nun allgemein oder auf den Kosovo oder worauf bezogen ?

    In Deutschland der Schweiz und Österreich gibt es ja auch multikulturelle Konzepte und Förderprogramme und dies ist auch sehr wichtig. Denn eine schlechte Integration ist immer noch besser als gar keine. Die "parallelen kuturellen Strukturen" dürfen sich nicht verhärten, so das sich dort Fronten bilden können, sonderrn müssen immer druch Brücken in Verbindung stehen und ausgebaut werden.
    wwobei wie erfolgreich dies ist, ist ne andere frage...

  7. #7
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    wwobei wie erfolgreich dies ist, ist ne andere frage...
    Das Problem ist im deutschsprachigen Raum, wie allgemein in Europa gibt es keine echten politischen multikulturellen Programme und die Minderheiten sehen die Länder auch nicht als ihre kulturelle Heimat, sonder blicken gen Anatolien, Balkan, Italien usw.
    Und speziell in Deutschland gibt es seit Friedrich Merz den Begriff einer "deutschen Leitkultur" und seit längerem auch eine unangenehme Integrationsdebatte.

    Damit ein echtes multikulturelles Konzept funktioniert muss der politische Wille da sein.

    Hierfür ist es wichtig dasman alle vorhandenen Kulturen bzw. Kultur-Völker als gleichberechtigt betrachtet und entsprechend fördert.

    Damit sich alle Kultur-Völker auch mit dem Staat identifizieren ist es wichtig das es eine gemeinsame übergeordnete Identifikationsbasis gibt.
    Man könnte z.b. Deutschland den Namenszusatz "Mitteleuropa" geben, denn die zahreicher werdenden türkischstämmigen und andere Minderheiten werden sich nie als Deutsche fühlen und entsprechend obwohl sie hier geboren sein mögen auch nie wirklich mit diesem Staat identifizieren. Aber als "Mitteleuropäer" könnte sich auch ein nicht-deutscher fühlen, denn der Staatsname ist nicht auf eine bestimmte Ethnie begrenzt. Dies hätte denke ich nur positive Effekte und würde potentiellen zukünftigen Konflikten bei der demographischen Entwicklung (immer weniger Deutsche) die Konfliktbasis entziehen.

  8. #8
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
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    16.644
    je nach dem, man muss da auch wieder unterscheiden.

  9. #9
    bolan
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Das Problem ist im deutschsprachigen Raum, wie allgemein in Europa gibt es keine echten politischen multikulturellen Programme und die Minderheiten sehen die Länder auch nicht als ihre kulturelle Heimat, sonder blicken gen Anatolien, Balkan, Italien usw.
    Und speziell in Deutschland gibt es seit Friedrich Merz den Begriff einer "deutschen Leitkultur" und seit längerem auch eine unangenehme Integrationsdebatte.

    Damit ein echtes multikulturelles Konzept funktioniert muss der politische Wille da sein.

    Hierfür ist es wichtig dasman alle vorhandenen Kulturen bzw. Kultur-Völker als gleichberechtigt betrachtet und entsprechend fördert.

    Damit sich alle Kultur-Völker auch mit dem Staat identifizieren ist es wichtig das es eine gemeinsame übergeordnete Identifikationsbasis gibt.
    Man könnte z.b. Deutschland den Namenszusatz "Mitteleuropa" geben, denn die zahreicher werdenden türkischstämmigen und andere Minderheiten werden sich nie als Deutsche fühlen und entsprechend obwohl sie hier geboren sein mögen auch nie wirklich mit diesem Staat identifizieren. Aber als "Mitteleuropäer" könnte sich auch ein nicht-deutscher fühlen, denn der Staatsname ist nicht auf eine bestimmte Ethnie begrenzt. Dies hätte denke ich nur positive Effekte und würde potentiellen zukünftigen Konflikten bei der demographischen Entwicklung (immer weniger Deutsche) die Konfliktbasis entziehen.
    das mit mitteleuropa wird wohl kaum funktionieren... ebenso glaub ich nicht das die ausländer sich als solche identifizieren würden da nunmal die staatszugehörigkeit (für viele ja gleichbedeutend mit ethnie) eine zu grosse rolle spielt... ich denke es würde nicht das gewünschte resultat erzielen...

  10. #10
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Das Problem ist im deutschsprachigen Raum, wie allgemein in Europa gibt es keine echten politischen multikulturellen Programme und die Minderheiten sehen die Länder auch nicht als ihre kulturelle Heimat, sonder blicken gen Anatolien, Balkan, Italien usw.
    Und speziell in Deutschland gibt es seit Friedrich Merz den Begriff einer "deutschen Leitkultur" und seit längerem auch eine unangenehme Integrationsdebatte.

    Damit ein echtes multikulturelles Konzept funktioniert muss der politische Wille da sein.

    Hierfür ist es wichtig dasman alle vorhandenen Kulturen bzw. Kultur-Völker als gleichberechtigt betrachtet und entsprechend fördert.

    Damit sich alle Kultur-Völker auch mit dem Staat identifizieren ist es wichtig das es eine gemeinsame übergeordnete Identifikationsbasis gibt.
    Man könnte z.b. Deutschland den Namenszusatz "Mitteleuropa" geben, denn die zahreicher werdenden türkischstämmigen und andere Minderheiten werden sich nie als Deutsche fühlen und entsprechend obwohl sie hier geboren sein mögen auch nie wirklich mit diesem Staat identifizieren. Aber als "Mitteleuropäer" könnte sich auch ein nicht-deutscher fühlen, denn der Staatsname ist nicht auf eine bestimmte Ethnie begrenzt. Dies hätte denke ich nur positive Effekte und würde potentiellen zukünftigen Konflikten bei der demographischen Entwicklung (immer weniger Deutsche) die Konfliktbasis entziehen.



    1.wie allgemein in Europa gibt es keine echten politischen multikulturellen Programme und die Minderheiten sehen die Länder auch nicht als ihre kulturelle Heimat, sonder blicken gen Anatolien, Balkan, Italien usw.

    warum solten diese leute auch diese als ihre "KULTURELLE" heimat ansehen? Wenn Sie kulturell woanders angehoeren?


    2.
    Damit ein echtes multikulturelles Konzept funktioniert muss der politische Wille da sein.

    dazu gehoert aller zuerst der willen des einwanderers es sein zu wollen! sich nicht angrenzen vom rest der bevoelkerung.


    3.
    Hierfür ist es wichtig dasman alle vorhandenen Kulturen bzw. Kultur-Völker als gleichberechtigt betrachtet und entsprechend fördert

    in erste linie ist das "Politisch" nicht moeglich. ein afrikaner oder ein brasilianer kann nicht die gleiche rechte wie ein italiener haben in deutschland.


    die letzten saetze von dir zitiere ich nicht, ich glaube du wirst es selbst merken das sowas wie gut wie unmoeglich ist. und zugleich werden andere probleme folgen.

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