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Umfrageergebnis anzeigen: Multikulturalismus?

Teilnehmer
25. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1. Ja, ich bin allgemein für ein multikulturelles Konzept

    14 56,00%
  • 2. Ich bin nur dafür in einer Gesellschaft mit grossen Minderheiten

    2 8,00%
  • 3. Nein, ich bin allgemein dagegen

    9 36,00%
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Ergebnis 11 bis 20 von 65

Multikulturalismus

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 17.05.2011, 07:56 Uhr · 64 Antworten · 5.219 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Meinst du das nun allgemein oder auf den Kosovo oder worauf bezogen ?

    In Deutschland der Schweiz und Österreich gibt es ja auch multikulturelle Konzepte und Förderprogramme und dies ist auch sehr wichtig. Denn eine schlechte Integration ist immer noch besser als gar keine. Die "parallelen kuturellen Strukturen" dürfen sich nicht verhärten, so das sich dort Fronten bilden können, sonderrn müssen immer druch Brücken in Verbindung stehen und ausgebaut werden.
    In einer Gesellschaft mit einem echten staatlich geförderten Multikulturalismus, wie dies in Kanada eizigartig ist, fällt der Begriff Integration ganz weg, da es im Gegensatz zu Deutschland keine "Leitkultur" gibt.

    P.S. Schalt mal bitte die Umfrage

    1. Ja, ich bin allgemein für ein multikulturelles Konzept

    2. Ich bin nur dafür in einer Gesellschaft mit grossen Minderheiten

    3. Nein, ich bin allgemein dagegen
    du lebst doch in der schweiz wenn ich mich nicht irre?
    ich kenne mich in der schweiz nicht so aus, aber aus mein bekannten kreis (mein schwager) der in der schweiz aufgewaschen ist und eine schweizer staatbuergerschaft hatt.

    hatt mir berichtet das die schweizer nicht grad der vorbild fuer multikulti ist, und eine deustcher grad mal als ein "guter auslaender angesehen wird"

    also sich schon sehr mit rassen unterscheiden. und feindsellig sind andere rassen gegenueber.

    falls es stimmt hingt der vergleich mit deutschland.

    ist was wahren dran?

  2. #12
    Avatar von McWei

    Registriert seit
    26.01.2011
    Beiträge
    1.145
    Damit ein echtes multikulturelles Konzept funktioniert muss der politische Wille da sein.
    Der politische Wille ist da nicht ausreichend. Dieser müsste von der Bevölkerung mitgetragen werden, ein Diktat eines multikulturellen Konzeptes wäre aller Wahrscheinlichkeit nach zum scheitern verurteilt.

    Der Wille dazu in der Bevölkerung in Deutschland z.B. war vor Jahren mal wesentlich größer, derzeit schrumpft er rapide.

    Grüsse
    McWei

  3. #13
    bolan
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    du lebst doch in der schweiz wenn ich mich nicht irre?
    ich kenne mich in der schweiz nicht so aus, aber aus mein bekannten kreis (mein schwager) der in der schweiz aufgewaschen ist und eine schweizer staatbuergerschaft hatt.

    hatt mir berichtet das die schweizer nicht grad der vorbild fuer multikulti ist, und eine deustcher grad mal als ein "guter auslaender angesehen wird"

    also sich schon sehr mit rassen unterscheiden. und feindsellig sind andere rassen gegenueber.

    falls es stimmt hingt der vergleich mit deutschland.

    ist was wahren dran?
    na ja sooo schlimm ist es net mit der feindseligkeit... aber ja man merkt es teilweise schon... wobei sich die rangliste der beliebtheitsskala mit der zeit verändert hat...

  4. #14
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    du lebst doch in der schweiz wenn ich mich nicht irre?
    ich kenne mich in der schweiz nicht so aus, aber aus mein bekannten kreis (mein schwager) der in der schweiz aufgewaschen ist und eine schweizer staatbuergerschaft hatt.

    hatt mir berichtet das die schweizer nicht grad der vorbild fuer multikulti ist, und eine deustcher grad mal als ein "guter auslaender angesehen wird"

    also sich schon sehr mit rassen unterscheiden. und feindsellig sind andere rassen gegenueber.

    falls es stimmt hingt der vergleich mit deutschland.

    ist was wahren dran?
    Nein ich lebe nicht in der Schweiz, ich komme aus Lünen bei Dortmund


    Ich denke man sollte es auf einen Versuch ankommen lassen, denn zu verlieren gibt es dabei nichts, sondern nur zu gewinnen.
    Allerdings bräuchte man für die umsetzung eine parlamentarische Mehrheit und derzeit hat über keine mir bekannte Partei ein derartiges Konzept im Programm.

    Gemeint ist multikulti mit einer "Mitteleurpäischen Staatsbürgerschaft"

    Zitat Zitat von McWei Beitrag anzeigen
    Der politische Wille ist da nicht ausreichend. Dieser müsste von der Bevölkerung mitgetragen werden, ein Diktat eines multikulturellen Konzeptes wäre aller Wahrscheinlichkeit nach zum scheitern verurteilt.

    Der Wille dazu in der Bevölkerung in Deutschland z.B. war vor Jahren mal wesentlich größer, derzeit schrumpft er rapide.

    Grüsse
    McWei
    Da hast du wahrscheinlich recht. Man müsst erst durch Medienwirksame Arbeit eine Mehrheit für ein solches Konzept gewinnen.

  5. #15
    Avatar von McWei

    Registriert seit
    26.01.2011
    Beiträge
    1.145
    Wie stellst du dir das mit einer *Mitteleuropäischen Staatsbürgerschaft* vor?

    Also nur dem Namen nach oder tatsächlich mit dem Ziel einer formell eingetragenen Staatsbürgerschaft, rechtlich gleichgestellt wie z.B. bislang eine deutsche, spanische, albanische Staatsangehörigkeit usw.?

    Grüsse
    McWei

  6. #16
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
    Beiträge
    11.789
    Ich sehe mittlerweile Multikulti als gescheitert, leider.
    Wie McWei sagt:
    Der Wille dazu in der Bevölkerung in Deutschland z.B. war vor Jahren mal wesentlich größer, derzeit schrumpft er rapide.
    Nicht nur in Deutschland.
    So lange sich Migranten nur die Staatsbürgerschaft nehmen um Vorteile zu haben ohne sich dem Volk zugehörig zu fühlen wird es niemals funktionieren.
    Wie fühlen sich einheimische, wenn pausenlos irgenwelche Fahen geschwenkt werden, obwohl die betreffenden schon längst die Staatsbürgerschaft angenommen haben?
    Das betrifft natürlich nicht alle und soll nicht bedeuten, dass man seine Nationalität verleugenen soll, nur sollte man auch bedenken, dass manches als bewusste Provokation gesehen wird.

  7. #17
    bolan
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Ich sehe mittlerweile Multikulti als gescheitert, leider.
    Wie McWei sagt:

    Nicht nur in Deutschland.
    So lange sich Migranten nur die Staatsbürgerschaft nehmen um Vorteile zu haben ohne sich dem Volk zugehörig zu fühlen wird es niemals funktionieren.
    Wie fühlen sich einheimische, wenn pausenlos irgenwelche Fahen geschwenkt werden, obwohl die betreffenden schon längst die Staatsbürgerschaft angenommen haben?
    Das betrifft natürlich nicht alle und soll nicht bedeuten, dass man seine Nationalität verleugenen soll, nur sollte man auch bedenken, dass manches als bewusste Provokation gesehen wird.
    na ja so einfach ists nun auch wieder net...
    damit es funktioniert müsste von beiden seiten der wille da sein... aber auch von der einheimischen bevölkerungen ist man oftmals "abgeneigt" gegenüber ausländern... is nunmal so das man probleme einfacher auf andere schiebt usw...
    und was sollte so schlimm dran sein wenn man die staatsbürgerschaft annimmt um vorteile davon zu haben... der staat is ja gewissermassen selbst schuld wenn er nicht jeden bürger gleich behandelt obwohl ja (jedenfalls in der ch) alle gleich sind vor dem gesetz...
    wobei gleich und gleich ist doch wiederum verschieden...^^

  8. #18
    Avatar von Fitnesstrainer NRW

    Registriert seit
    26.09.2010
    Beiträge
    3.309
    Zitat Zitat von McWei Beitrag anzeigen
    Wie stellst du dir das mit einer *Mitteleuropäischen Staatsbürgerschaft* vor?

    Also nur dem Namen nach oder tatsächlich mit dem Ziel einer formell eingetragenen Staatsbürgerschaft, rechtlich gleichgestellt wie z.B. bislang eine deutsche, spanische, albanische Staatsangehörigkeit usw.?

    Grüsse
    McWei
    Die deutsche staatsbürgerschaft wird einfach in eine "Mitteleuropäische" umbenannt bzw. entsprechend der ganze Staat umbenannt, oder er bekommt zumindest einen entsprechenden Namenszusatz verpasst.

    Es mag utopisch klingen dies umzusetzen, aber ich bin davon überzeugt das Multikulti in Kanada nur deshalb funktioniert, weil sich alle unterschiedlichen Kultur-Völker mit dem Namen "Kanada" (der nicht ethnisch ist) identifizieren können. Würde Kanada z.b. Neu-Britanien heissen wäre dem sicher nicht so.



    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Ich sehe mittlerweile Multikulti als gescheitert, leider.
    Wie McWei sagt:

    Nicht nur in Deutschland.
    So lange sich Migranten nur die Staatsbürgerschaft nehmen um Vorteile zu haben ohne sich dem Volk zugehörig zu fühlen wird es niemals funktionieren.
    Wie fühlen sich einheimische, wenn pausenlos irgenwelche Fahen geschwenkt werden, obwohl die betreffenden schon längst die Staatsbürgerschaft angenommen haben?
    Das betrifft natürlich nicht alle und soll nicht bedeuten, dass man seine Nationalität verleugenen soll, nur sollte man auch bedenken, dass manches als bewusste Provokation gesehen wird.
    Du hast sicher recht mit dem was du sagst. Aber den Grund sehe ich hier vor allem darin das ein Kultur-Fremder, wenn er auch z.b. die deutsche Staatsbürgerschaft hat kein Deutscher im ethnischen Sinne wird und sich daher auch nie mit dem Staat identifizieren kann.

    Damit multikulti funtionieren kann müssen zunächst die Rahmenbedingungen stimmen, und dafür bedarf es einer gmeinsamen Identifikationsbasis welches sich auch im Staatsnamen widerspiegeln muss.

  9. #19
    Avatar von Sinopeus

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    5.456
    Dieses Wort "Multikulturell" wird in Deutschland etwa seit den 1990er Jahren benutzt. Es kam so etwa gleichzeitig auf wie das Wort "Integration".
    Damals lebte man schon mindestens 25 Jahre in einer multikulturellen Gesellschaft und kam auch ohne dieses Wort aus.

    Und auch heute leben wir immer noch in einer multikulturellen Gesellschaft. Ich soll hier also quasi darüber diskutieren, ob ich die Gesellschaft in der ich lebe akzeptiere oder nicht. Ich akzeptiere sie, weil sie so gewachsen ist und nicht zufällig so geworden ist. Dieser Ort hat seine Geschichte und die Migrationsbewegungen der letzten 50 Jahre gehören dazu. Die kann man nicht einfach wegreden weil sie einem grad nicht passen.

  10. #20
    Avatar von H3llas

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    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    ich verstehe nicht warum, immer so ein thema hochkommt. ich bin selbst ein "auslaender" in deutschland und muss sagen, auch von beobachtung her haben sich viele voll integrieret, sogar soviel das sie vergessen haben woher sie kommen.


    wenn es heissen soll mit andere mitmenschen zussamen zu leben und mit ihnen klarzukommen und ihre kultur zu respetieren, dann bin ich dafuer.

    wenn es heissen soll integrieren und dabei seine kultur zu vergessen und woher man kommt, bin ich voll dagegen.

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