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Umfrageergebnis anzeigen: Multikulturalismus?

Teilnehmer
25. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • 1. Ja, ich bin allgemein für ein multikulturelles Konzept

    14 56,00%
  • 2. Ich bin nur dafür in einer Gesellschaft mit grossen Minderheiten

    2 8,00%
  • 3. Nein, ich bin allgemein dagegen

    9 36,00%
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Ergebnis 21 bis 30 von 65

Multikulturalismus

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 17.05.2011, 07:56 Uhr · 64 Antworten · 5.225 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von liberitas

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    Beiträge
    11.789
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    na ja so einfach ists nun auch wieder net...
    damit es funktioniert müsste von beiden seiten der wille da sein... aber auch von der einheimischen bevölkerungen ist man oftmals "abgeneigt" gegenüber ausländern... is nunmal so das man probleme einfacher auf andere schiebt usw...
    und was sollte so schlimm dran sein wenn man die staatsbürgerschaft annimmt um vorteile davon zu haben... der staat is ja gewissermassen selbst schuld wenn er nicht jeden bürger gleich behandelt obwohl ja (jedenfalls in der ch) alle gleich sind vor dem gesetz...
    wobei gleich und gleich ist doch wiederum verschieden...^^
    Ein Ausspruch meiner Feundin Gül (Türkin): Wenn ich mich in einem Land ordentlich benehme, habe ich nirgends auf der Welt erin Problem.

    Nun, es gibt eine Hol- und eine Bringschuld. Wenn nur die Bringschuld erbracht wird und die Holschuld nicht dann spießt es sich.
    Von Österr. kann ich nur sagen, dass jeder Staatsbürger gleich behandelt wird.

    Ich selbst habe jahrelang in 2 Ländern gelebt, habe mich in dem "fremden" Land den Sitten und Gebräuchen angepasst, habe die Sprache gelernt und wurde sehr schnell eine von ihnen, ohne meine Nationalität zu vernachlässigen oder zu verleugnen.

  2. #22
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Die deutsche staatsbürgerschaft wird einfach in eine "Mitteleuropäische" umbenannt bzw. entsprechend der ganze Staat umbenannt, oder er bekommt zumindest einen entsprechenden Namenszusatz verpasst.

    Es mag utopisch klingen dies umzusetzen, aber ich bin davon überzeugt das Multikulti in Kanada nur deshalb funktioniert, weil sich alle unterschiedlichen Kultur-Völker mit dem Namen "Kanada" (der nicht ethnisch ist) identifizieren können. Würde Kanada z.b. Neu-Britanien heissen wäre dem sicher nicht so.
    Ich hab kein Problem damit als Grieche in Deutschland zu leben. Ich verlange nicht, dass die ihre Nation umbenennen, ich fühle mich auch so als Ruhrgebietler. Identität sollte bei einem selbst liegen.
    Man kann Deutschland wohl kaum mit Kanada vergleichen, das durch Zuwanderung erst entstanden ist. Der Versuch, Deutschland im Nachhinein -trotz eigener, langer Geschichte- zum Schmelztiegel zu erklären, ist in meinen Augen Blödsinn. Schmelztiegel ist auch nicht multikulturell, sondern das Gegenteil.

  3. #23
    Avatar von Bambi

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    37.047
    das funktioniert solange wie jeder ein gewisses Maß an Integration erbringt, also sich ans Grundgesetz halten und die Sprache des Landes beherrschen, das ist Mindestvoraussetzung. Plus, das gesellschaftliche Klima muss einfach passen, was hier derzeit nicht der Fall ist. Schwierig wird es, wenn die Kultur wirklich krass anders ist und in ihrem Wesen gegen gewisse Prinzipien des Grundgesetzes verstößt, wie zb Gleichheit der Geschlechter. Das Zusammenleben mag weiterhin möglich sein, aber evtl schnell zu Ablehnung führen.

    Edit: Ich bin top integriert und identifiziere mich auch nicht mit dem Staat, ich achte einfach nur meine Mitmenschen. Das ist entscheidender.

  4. #24
    bolan
    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Ein Ausspruch meiner Feundin Gül (Türkin): Wenn ich mich in einem Land ordentlich benehme, habe ich nirgends auf der Welt erin Problem.

    Nun, es gibt eine Hol- und eine Bringschuld. Wenn nur die Bringschuld erbracht wird und die Holschuld nicht dann spießt es sich.
    Von Österr. kann ich nur sagen, dass jeder Staatsbürger gleich behandelt wird.

    Ich selbst habe jahrelang in 2 Ländern gelebt, habe mich in dem "fremden" Land den Sitten und Gebräuchen angepasst, habe die Sprache gelernt und wurde sehr schnell eine von ihnen, ohne meine Nationalität zu vernachlässigen oder zu verleugnen.
    ich ja... geb ich dir recht... leider neigen leute zu schubladisieren... und hier gehts ja um die allgemeinheit und net die einzelne person...

    hab ja nirgends gesagt das die einheimishcen alles dafür unternehmen müssten und die ausländer tun und lassen was sie möchten...

    und auch hier sollte man unterscheiden um welches land es sich handelt...
    die gegebenheiten sind nunmal nicht überall gleich...


    wobei mir kanns egal sein... fühl mich hier wohl

  5. #25
    Avatar von Sinopeus

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    das funktioniert solange wie jeder ein gewisses Maß an Integration erbringt, also sich ans Grundgesetz halten und die Sprache des Landes beherrschen, das ist Mindestvoraussetzung. Plus, das gesellschaftliche Klima muss einfach passen, was hier derzeit nicht der Fall ist. Schwierig wird es, wenn die Kultur wirklich krass anders ist und in ihrem Wesen gegen gewisse Prinzipien des Grundgesetzes verstößt, wie zb Gleichheit der Geschlechter. Das Zusammenleben mag weiterhin möglich sein, aber evtl schnell zu Ablehnung führen.
    Ich möchte nicht widersprechen, aber nur der Vollständigkeit mal erwähnen, dass zu Beginn und in den ersten Jahrzehnten sich keine Sau in Deutschland dafür interessiert hat, wie die Gastarbeiter das Deutsche Grundgesetz sehen oder ob sie deutsch sprechen. Die Hauptsache war, dass die ihre Arbeit gemacht haben. Vielleicht mal aus historischen Gründen interessant.

  6. #26
    bolan
    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht widersprechen, aber nur der Vollständigkeit mal erwähnen, dass zu Beginn und in den ersten Jahrzehnten sich keine Sau in Deutschland dafür interessiert hat, wie die Gastarbeiter das Deutsche Grundgesetz sehen oder ob sie deutsch sprechen. Die Hauptsache war, dass die ihre Arbeit gemacht haben. Vielleicht mal aus historischen Gründen interessant.
    na ja vielleicht dachte man das sie wieder zurückgehn würden...

    finde sowieso das en zu grosses tamtam aus dem ganzen gemacht wird ^^

  7. #27
    Avatar von Sinopeus

    Registriert seit
    12.01.2009
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    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    na ja vielleicht dachte man das sie wieder zurückgehn würden...

    finde sowieso das en zu grosses tamtam aus dem ganzen gemacht wird ^^
    Ich wollte nur auf die Realität hinweisen wie sie war, bevor diese Modeworte aus den 90ern aufgetaucht sind.

    Ich find auch, es wird zuviel Tamtam gemacht.

  8. #28
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Sinopeus Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur auf die Realität hinweisen wie sie war, bevor diese Modeworte aus den 90ern aufgetaucht sind.

    Ich find auch, es wird zuviel Tamtam gemacht.
    da gebe ich dir recht sinopeus.

    meine oma und mein opa gehoerten zu den ersten griechen die nach deutschland gekommen sind (1958).

    sie wurden geholt um zu arbeiten, wurden zussamen mit anderen nationen in eine art wohnheim untergebracht.

    die meisten kommten aus italien, spanien, protugal, griechenland und tuerkei.

    teilweiss wahren 2-3 familien in eine wohnung untergebracht, und musste eine toilette sich teilen.

    laut erzaehlung meiner oma durften sie nicht raus aus dem wohnheim! auch nicht zur arbeit, sie wurden abgeholt von bussen die, die fabriken zu verfuegung gestellt haben.

    und am abend wieder zurueckgebracht, lebensmittel etc. wurden ihnen gebracht 1 pro woche.


    also von was wollen jetzt manche hier reden?

    es ist legetim das manche "alte" menschen sich nicht integrieren keonnen oder auch nicht wollen, auch zurecht.

  9. #29
    Avatar von Zurich

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    05.02.2007
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    18.089
    Man kann Staaten wie Kanada, USA, Australien,..etc... nicht mit europäischen Staaten vergleichen.
    In Europa gehören Staaten bestimmten Volksgruppen. Man spricht hier eher von Ethnie bzw. Volk als von Staatsbürgerschaft.

    Multikulturalität würde den europäischen Völkern nur schaden, weil sich dann die einheimische Kultur in Multikulti (eine neue Kulturform) verwandelt.
    Wie ich mal als Beispiel gebracht habe: "Mischt man der roten Farbe gelb bei, ist die neue Farbe nicht mehr rot, sondern orange. Rot ist zwar immer noch da und liefert seinen Anteil zu neuen Farbe bei, aber es ist nicht mehr das gleiche. Es ist orange und nicht mehr rot."

    Zudem... Was mich sehr stört:
    Sehr viele Immigranten hier, die voll Multikulti fordern, würden gleichzeitig bei ihnen zu Hause in ihrem Herkunftsland was ähnliches niemals dulden.

  10. #30
    Avatar von H3llas

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    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Man kann Staaten wie Kanada, USA, Australien,..etc... nicht mit europäischen Staaten vergleichen.
    In Europa gehören Staaten bestimmten Volksgruppen. Man spricht hier eher von Ethnie bzw. Volk als von Staatsbürgerschaft.

    Multikulturalität würde den europäischen Völkern nur schaden, weil sich dann die einheimische Kultur in Multikulti (eine neue Kulturform) verwandelt.
    Wie ich mal als Beispiel gebracht habe: "Mischt man der roten Farbe gelb bei, ist die neue Farbe nicht mehr rot, sondern orange. Rot ist zwar immer noch da und liefert seinen Anteil zu neuen Farbe bei, aber es ist nicht mehr das gleiche. Es ist orange und nicht mehr rot."

    Zudem... Was mich sehr stört:
    Sehr viele Immigranten hier, die voll Multikulti fordern, würden gleichzeitig bei ihnen zu Hause in ihrem Herkunftsland was ähnliches niemals dulden.
    machen wir uns nichts vor, europa hatt eine zu alte geschichte, es ist nicht amerika, kanada etc.