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Muslime, Juden und Christen feiern das Ende des Ramadan

Erstellt von DZEKO, 03.09.2011, 20:16 Uhr · 125 Antworten · 6.356 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DZEKO

    Registriert seit
    09.08.2009
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    Muslime, Juden und Christen feiern das Ende des Ramadan

    3. September 2011

    Muslime, Juden und Christen feiern das Ende des Ramadan


    Im Herzen der Belgrader Altstadt feierten am Freitagnachmittag serbische Muslime mit einer langen "Bayram-Tafel" das Fastenbrechen am Ende des Ramadan. Hier ist der orthodoxe Pope Petrovic (l.) im Gespräch mit dem serbischen Mufti Jusufspahic. Foto: epd-Bild/Danja Antonovic

    Fastenbrechen - Serbische Muslime, die gemeinsam mit christlichen und jüdischen Nachbarn das Ende des Ramadan feiern: Diese außergewöhnliche Begegnung fand jetzt in Belgrad statt.

    Von Danja Antonovic

    Unter den Platanenkronen erklingen die nasalen Gesänge der muslimischen Männerchöre, der Duft der orientalischen Köstlichkeiten weht um die Häuser aus der Gründerzeit. Die Bürgersteige sind mit langen Tischreihen bestückt, Zimt, Koriander, Knoblauch und Ingwer kitzeln die Nase. Es ist laut, wuselig und schwül, die heißen Sommerwinde tragen die Hitze in die Straßenschlucht.

    Im Herzen der serbischen Hauptstadt Belgrad feiern am Freitagnachmittag Muslime den Bayram, das Fastenbrechen am Ende des Ramadan. Zum höchsten muslimischen Feiertag habe sie ihre jüdischen und christlichen Nachbarn eingeladen.

    Das friedliche interreligiöse Miteinander ist ein politisches Signal dafür, dass serbische Muslime sich in Belgrad zu Hause fühlen. Indes befürworten nicht alle islamischen Würdenträger eine Integration der muslimischen Minderheit in Serbien. Das haben jüngst Äußerungen des geistigen Oberhauptes der bosnischen Muslime, Mustafa Ceric, gezeigt: Während des Ramadan besuchte der Großmufti von Bosnien und Herzegowina die südserbische Region Sandzak. In der Moschee von Novi Pazar verkündete er, dass die Zeit für einen eigenen Staat reif sei, in dem alle Bosniaken vereint sein sollten.
    "Glücklich, in Serbien zu leben"

    Die Muslime von Sandzak - eine Region, die im Südwesten Serbiens, im Nordosten Montenegros, und teilweise im Kosovo liegt - bezeichnen sich wie die bosnischen Muslime als "Bosnjaci" (Bosniaken). In Novi Pazar haben sie 2007 ihre eigene islamische Gemeinde gegründet. Seitdem residiert hier Muamer Zukorlic, der Hauptmufti von Sandzak. Er fühlt sich der Führung im bosnischen Sarajevo zugehörig und erkennt die Islamische Gemeinde Serbiens, die ihren Sitz in Belgrad hat, nicht an. Er verlangt politische Autonomie für seine Region, fordert ausländische Beobachter, die die Muslime in Sandzak unterstützen sollen.

    Muhamed Jusufspahic, der Obermufti der Islamischen Gemeinde in Belgrad, setzt sich dagegen für Integration der Muslime in die serbische Gesellschaft ein. Für Jusufspahic ist Serbien die einzige Heimat der serbischen Muslime. In seiner Ansprache in der Bajrakli-Moschee beim Bayram-Fest richtet er deshalb klare Worte an seinen Kontrahenten in Novi Pazar: "Allah ist mit uns, wir Muslime sind glücklich, in Serbien zu leben und hier unter Freunden und Nachbarn unserem Gott dienen zu dürfen."

    Die kleine Moschee ist überfüllt. Im Hof waschen Zuspätgekommene noch eilig die Füße, Schuhe versperren den Eingang. Auf der Straße hallen die Worte des serbischen Mufti wider.

    Multireligiöses Umfeld

    Nach dem Gebet füllt sich die zentrale Gospodar-Jevremova-Straße, wo Tische im Schatten der Moschee aus dem 15. Jahrhundert gedeckt sind. Serbische Popen in wallenden schwarzen Gewändern grüßen muslimische Geistliche, die ebenfalls schwarze, wallende Gewänder tragen. "Gott hilf", sagen die orthodoxen Popen, "Selam alejkum", antworten die Imame, während der Rabbi aus der Synagoge von nebenan mit einem "Shalom" grüßt. Das Umfeld der Moschee ist im besten Sinne multireligiös: Der Sitz der jüdischen Gemeinde und die Synagoge sind gleich um die Ecke, die Domkirche der serbisch-orthodoxen Kirche nicht weit, und noch ein paar Straßen weiter steht die katholische Kirche.

    Nun werden endlich die Plastikplanen von den Tischen entfernt, ein dichtes Gedränge verwandelt die Straße in einen großen Marktplatz. Es wird gegessen und getrunken. Bis zum späten Nachmittag bleibt die "Straße der Herzen", wie die Gospodar-Jevremova-Straße am Tag des Bayrams liebevoll genannt wird, voller Menschen. Dann verschwinden zuerst die Feiernden, dann die Tische - und dann kehrt der Alltag langsam in die Gospodar-Jevremova-Straße wieder ein.

    Muslime, Juden und Christen feiern das Ende des Ramadan | evangelisch.de

    Pro Muftija und Reis Ceric!

  2. #2

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    So muss das sein.

  3. #3

    Registriert seit
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    1.770
    Was hat dein Kommentar jetzt mit dem text zu tun?

  4. #4

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    8.480
    Warum feiern Muslime beispielsweise nie mit Christen Weihnachten oder Ostern?
    Ich sehe immer nur Christen und Juden bei muslimischen Festen aber umgekehrt nicht.

  5. #5

    Registriert seit
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    780
    Zitat Zitat von Dirigent Beitrag anzeigen
    Was hat dein Kommentar jetzt mit dem text zu tun?

  6. #6

    Registriert seit
    20.07.2011
    Beiträge
    780
    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    Warum feiern Muslime beispielsweise nie mit Christen Weihnachten oder Ostern?
    Ich sehe immer nur Christen und Juden bei muslimischen Festen aber umgekehrt nicht.
    Weil ihr die Muslime nie einladet ?

  7. #7
    Posavac

  8. #8
    Avatar von DZEKO

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    09.08.2009
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    55.007
    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    Warum feiern Muslime beispielsweise nie mit Christen Weihnachten oder Ostern?
    Ich sehe immer nur Christen und Juden bei muslimischen Festen aber umgekehrt nicht.
    Weil man damit indirekt anerkennen würde das eure Religion die wahre ist was für einen Muslim absolut unmöglich ist.

  9. #9

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    1.770
    Zitat Zitat von KuhleerDeutschah Beitrag anzeigen
    Warum feiern Muslime beispielsweise nie mit Christen Weihnachten oder Ostern?
    Ich sehe immer nur Christen und Juden bei muslimischen Festen aber umgekehrt nicht.
    Ja, dann würde man doch selber zum Kafir werden, warum soll man mit leuten feiern die man als ungläubige sieht oder anders ausgedrückt

    8. Sure, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.

  10. #10

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    13.681
    Zitat Zitat von Abdul Kadir Khan Beitrag anzeigen
    Weil ihr die Muslime nie einladet ?
    Wie denn wenn in Pakistanien das Christentum verboten ist?

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