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Weshalb werden Nicht-Muslime als "Kafir" bezeichnet?

Erstellt von AlbaMuslims, 14.02.2012, 13:12 Uhr · 451 Antworten · 19.729 Aufrufe

  1. #51

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    mir hat noch nie ein araber in die fresse gespuckt. das porblem ist einfach, dass ihr den islam nicht verstehen wollt..
    Mit "in die Fresse spucken" meine ich,das die meisten herkommen,genießen die freiheit,werden hier durchgefüttert,weil sie nicht arbeiten wollen,beschimpfen den Gastgeber oder schlagen ihn auch zusammen,verteufeln allgemein den Westen.
    Aber weg wollen die dann doch nicht!

    Würden in Albanien solche verhältnisse herrschen,dann würde man solche bis in die Wüste jagen und das ganz bestimmt nicht mit einem Flugticket wie hier in Deutschland.

  2. #52
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Mit "in die Fresse spucken" meine ich,das die meisten herkommen,genießen die freiheit,werden hier durchgefüttert,weil sie nicht arbeiten wollen,beschimpfen den Gastgeber oder schlagen ihn auch zusammen,verteufeln allgemein den Westen.
    Aber weg wollen die dann doch nicht!

    Würden in Albanien solche verhältnisse herrschen,dann würde man solche bis in die Wüste jagen und das ganz bestimmt nicht mit einem Flugticket wie hier in Deutschland.
    jetzt mal im ernst, gehörst du vllt irgendeiner rechten gruppierung an?
    wieso bringst du immer nur schlechte dinge mit einer ganzen nation in verbindung? als ob alle araber kranke, asoziale vollpfosten wären.
    schüttel mal diesen ganzen hass ab.. ich meine es nur gut. es könnte ja sein, dass du dich irgendwann für diese worte schämen wirst. spätestens dann, wenn ein arabischer arzt dir oder jemandem aus deiner familie vllt mal das leben retten sollte..
    weißt du wie oft ich mir schon sprüche anhören musste wie: "öhhh, du bist albaner...ihr seid doch alles kranke zuhälter und drogenverchecker.."
    vorurteile sind einfach nur arm.

  3. #53

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    Als ob das Jemand stört "Kafir" genannt zu werden....ich selber hab dieses Wort zum ersten mal in meinen Leben gehört..

    Für "AlbaMuslims" haben wir auch ein Wort:
    Drecks Leute die um jeden Preis ihren Glauben Uns auf zu zwingen wollen..

    Amen

  4. #54
    Avatar von Duušer

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    Kafir und stolz drauf. Schade das Albamuslims kein Albadruse ist.

  5. #55

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    hat ein Christ hier jemals versucht zu missionieren? Warum wird es hier überhaupt erlaubt, dass die "Drecks Leute" hier ihren Senf ablassen dürfen? Schieb deinen Koran und dein Kafir in deinen Arsch AlbaMüsli, es interessiert keinen..

  6. #56
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    hat ein Christ hier jemals versucht zu missionieren? Warum wird es hier überhaupt erlaubt, dass die "Drecks Leute" hier ihren Senf ablassen dürfen? Schieb deinen Koran und dein Kafir in deinen Arsch AlbaMüsli, es interessiert keinen..
    na, wollen wir wieder provozieren?
    kann nicht verstehen warum sowas hier nicht verwarnt wird

  7. #57

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    na, wollen wir wieder provozieren?
    kann nicht verstehen warum sowas hier nicht verwarnt wird
    Was willst Du eigentlich? Wenn Du glauben willst ist es deine Sache und niemand wird dich deswegen anmachen, aber wenn Du versuchst einen anderen davon zu überzeugen, dass dein Glauben der beste ist, dann kriegst Du eben das zu hören

  8. #58
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von NickTheGreat Beitrag anzeigen
    Was willst Du eigentlich? Wenn Du glauben willst ist es deine Sache und niemand wird dich deswegen anmachen, aber wenn Du versuchst einen anderen davon zu überzeugen, dass dein Glauben der beste ist, dann kriegst Du eben das zu hören
    aha, diesen umgangston wünscht du dir also, kein problem.. kann ich auch

  9. #59

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    @-Troy-

    Also Verse einfach zitieren und aus dem Zusammenhang reissen kannst du ziemlich gut.

    Nun die Erläuterung (bei Bedarf immer )

    Sure 98 Vers 6

    Die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Ahänger der Vielgötterei aber gehören in die Hölle, in der sie ewig bleiben. Sie sind die schlimmsten Geschöpfe.
    aus islamischer Sicht bedeutet das: Mit der Gabe der Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht versehen zu sein und dann die Wahrheit und das Rechte zu verleugnen, ist die schlimmste Art der Unvernunft, die ein mit freier Willensentscheidung begabtes Geschöpf begehen kann. Ehre gebührt vor dem Angesicht Allahs nicht einer bestimmten Rasse oder einem Bekenntnis, sondern nur dem aufrichtigen und rechtschaffenen Verhalten.

    Sure 47 Vers 12

    Gott bringt die Gläubigen, die gute Werke verrichten, in Paradiesgärten, unterhalb derer Flüsse fließen. Die Ungläubigen aber genießen und fressen wie das Vieh, und die Hölle ist ihre letzte Wohnstätte.
    D.h., ohne sich über die Zukunft Gedanken zu machen.
    So wie Tiere fressen und nicht darüber nachdenken, woher die Nahrung kommt, wer Sie erschaffen hat und welche Rechte der Schöpfer über sie hat, so fressen diese Leute und haben darüber hinaus keine höheren Werte oder Ideale.

    Der Hauptunterschied zwischen einem Menschen und einem Tier ist, dass der Mensch einen Wissen und ein Ziel hat und eine besondere Vorstellung vom Leben, welche auf seinem echten Fundamenten aufbaut, das von Allah, dem Schöpfer des Lebens offenbart wurde. Wenn dem Menschen das alles verloren geht, verliert er damit die wichtigsten Eigenschaften des Menschen, die seine Art auszeichnen und ihn über die Tiere erheben.

    Sure 7 Vers 179

    Wir haben viele Menschen und Dschinn für die Hölle vorgesehen, die Verstand haben, den sie aber nicht benutzen, um die Wahrheit zu erkennen. Sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie ähneln dem Vieh, vielmehr sind sie in ihrer Verirrung noch niedriger. Das sind fürwahr die Achtlosen.
    In diesem Stumpfsinn.

    Vergleiche 2. Petrus 2:12-13: "Aber sie sind wie die unvernünftigen Tiere, die von Natur aus dazu geboren sind, dass sie gefangen und geschlachtet werden; sie lästern, was sie nicht kennen, und werden in ihrem verderblichen Wesen um­kommen und auch den Lohn der Ungerechtigkeit noch verlieren..."


  10. #60

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    Salamu'alaykum Bruder AlbaMuslim,

    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Nein. "Kafir" beduetet in der islamischen Terminologie "jemand, der den Islam zurückweist" und das sind wir Muslime bestimmt nicht
    Du hast Recht das mit; "jemand der "Islam" zurückweist", doch wo ist der Rest? warum erklärst Du es nicht so wie es sein muss?

    Bruder ich mache es für uns alle (unabhängig ob Gläubig oder nicht Gott gläubig...)

    Islam bedeutet (im Sinne des Koran) "Hingabe"-an Gott! = sich Gott alleine ergeben(Gottergebener); 2:112,131; 4:125; 6:71; 22:34; 40:66)
    zu beachten ist natürlich zb. ; 2:256; 6:35,36; ... keine ist dazu gezwungen!

    die Geschichte im Koran ist nicht anders zu verstehen! die Gottergebene wurden zu erst angegriffen, weil ihnen die Freiheit-an-einen-Gott-zu-glauben verwehrt wurde... (die Angreifer = Eigenschaft des Kafir...)

    mach dir mal Gedanken über damalige "Gerechtigkeit&Systeme"....
    vor ca. 1500 Jahren haben sich manche unter den Atheisten... so wie unter Götzen Verehrer, (zweifellos) manche unter den (selbsternannten)Christen, die sogar "Andersdenkende" als Ketzer&Feinde&Antichristen erklärten, bezwangen, verfolgten, versklavt...ermorden... die erklärten "kranken...(geistig)behinderten Menschen!" als "vom Teufel besessen!"...die erklärten alle andere Christen für falsch und sich für richtig...schau dir die Geschichte zb. über Gregor der Große... solche gabs bestimmt auch in Arabien... der Inhalt des Koran macht Unterschiede zw. Christen, Juden, Götzendiener... im Koran, die einen sind die guten, die andere die schlechten zb. die Christen die sich an Evangelium nicht halten...eben so manche unter den Juden... und Unfrieden auf Erde stiften(2:27) ( = Eigenschaften des Kafir)...

    man kann also nicht verallgemeinern und mit "Selbstüberzeugung" dem Koran widersprechen, indem man sagt, alles was nicht-Muslim ist, ist = Kafir... !

    die Eigenschaften des Kafir im Koran; ...der dem Menschen seine Freiheit&Meinung verwehrt (wo doch "an etwas glauben/denken/meinung" dem Nächsten nicht schaden kann... und auch nicht gleich "Tat" ist...! denken ist laut Inhalt des Koran erlaubt...= nur Taten werden gezählt! ), deswegen angreift....den Menschen wegen der Farbe, Rasse oder eben wegen der "Glaube".. angreift...! DAS SIND Eigenschaften die den Feindlich eingestellten(Kafir) zum Kafir macht....!

    man kann nicht sagen(wie es einem passt ) : "Kafir ist jemand der den heutigen Hadithischen/Sunnitischen- Islam zurückweist"!
    den das ist "eindeutiger" Widerspruch...! wie zb.:
    Die Gläubigen, Juden, Christen, Sabäer und diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und gute Werke verrichten und sich eines guten Lebenswandels befleißigen, haben ihren Lohn bei ihrem Herrn. Sie brauchen keine Angst zu haben, und sollen nicht traurig sein. (2:62)

    was eben eine Sache zw. Gott und Seele ist...

    da steht eben das Gegenteil als das was im Sinne des Buchari&Co verbreitet wird....

    siehe auch:
    Der Begriff 'Kafir' wird in den gängigen Übersetzungen oft mit 'Ungläubiger' übersetzt. Leider wird in anderen, durchaus bekannten, sich als muslimisch ausgebenden Foren dieser Begriff offen und in voll abwertender Bedeutung auf alles 'nichtmuslimische' angewandt. Dieser Zustand ist höchst bedauerlich. Daraus resultieren auch (manchmal verständliche) empörte Reaktionen derjenigen, die an keine Gottheit glauben wollen, weil sie glauben, dass diese (rassistische) Haltung allgemein aus dem Koran abgeleitet wird. Die von bestimmten Gruppierungen übliche pauschale Betitelung eines Nichtmuslims als 'Kafir' wirkt in der Tat mittlerweile wie ein rotes Tuch. Aber auch 'muslimische Abweichler' vom sog. 'rechten Glauben' (und das scheint die Mehrheit zu sein) werden in bestimmten Kreisen geradezu mit Wonne und inflationär den Kafirun zugerechnet. Deshalb ist es bei gleich folgender Liste geboten, sich Folgendes zu merken: Ein Ablehner zu sein, hat nicht zwingend etwas mit einem Glaubensbekenntnis zu tun, sondern mit bestimmten Wesenszügen. Hierbei stehen immer die inneren Werte im Vordergrund und nicht, wie viele zu glauben scheinen, das Aussprechen eines Bekenntnisses.

    Diese Liste soll deutlich machen, dass ein Kafir nicht lediglich jemand ist, der sich nicht zum muslimischen Glauben bekennt, sondern auch ein offizieller Muslim sein kann, der beispielsweise islamische Regeln zu seinem eigenen Vorteil auszulegen versucht. Einem Menschen steht es nicht wirklich zu, andere Menschen als 'Kafir' zu betiteln; dieser Urteilsspruch steht am Jüngsten Tag allein Gott dem Allweisen und Allwissenden zu. Deshalb sollte folgende Liste nicht dazu dienen, die Fehler bei anderen zu suchen, sondern wohl eher dazu, dass wir uns selbst an der Nase fassen und an uns arbeiten, damit unsere Seele im Positiven gedeihen kann! Kurz gesagt: diese Liste dient für die Selbstüberprüfung und NICHT für die Verurteilung anderer Menschen (siehe auch "Ungläubige nicht verurteilen"). Außerdem tauchen dermaßen viele verschiedene Faktoren auf, dass Sie sie sicherlich nicht alle bei einem einzigen Menschen finden werden. Die meisten der genannten "Eigenschaften der Kafir" könnten sowohl auf Muslime als auch auf Nicht-Muslime zutreffen.

    Es darf natürlich nicht vergessen werden, und das ist bei solch einer Auflistung schlichtweg unmöglich darzustellen, dass die Eigenschaften auch vom Koran nochmals verschieden bewertet werden. Beispielsweise ist gemäß Koran die einzig unverzeihliche Eigenschaft des Menschen das Ableugnen der Existenz Gottes - damit verbunden auch die Ableugnung des Jüngsten Tages, wenn sie unveränderlich bis zum Tod beibehalten wird.

    Alles andere ist verzeihlich. Doch nur Gott kann verzeihen, weswegen wir stets um Vergebung bitten müssen. Niemand ist ohne Sünde, so dass er ohne Vergebung auskäme (35:45, 16:61). Der Koran sagt aus, dass ein Mensch (ob "Muslim" oder nicht), der an Gott und an das Konzept der Verantwortlichkeit für die eigenen Taten (in Bezug auf das Jenseits) glaubt und gute Werke vollbringt, "von Gott belohnt wird" (2:62 und 5:69).
    2:64 ... Ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit wärt ihr gewiss unter den Verlierern.
    Gelobt sei der Herr aller Welten und jeglicher Dank gebührt Gott für seine großzügige, allumfassende Barmherzigkeit.

    Es ist ein Fehler, dass der Bedeutung arabischer Wörter so viel zugesprochen wird. Wenn wir von Gottergebenen und Gerechten reden, haben wir ein deutsches Sprachverständnis und können uns daran orientieren. Wozu also eine Arabisierung der Sprache und des Denkens? Arabisch ist gut, um den Koran zu verstehen, aber Gott spricht nicht nur arabisch. Er ist der Gott aller Völker und macht sie in ihrer Vielfalt zu Seinem Volk, das Sein Licht sieht und Seine Sprache spricht (49:13). Jesus und die Juden hatten die gleiche Sprache, aber dennoch sagte er: "Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht?" Selbst wenn der Koran auf Deutsch gesandt wäre, wäre es unmöglich, daraus alles bis ins letzte Detail zu erkunden. Nicht alles lässt sich in der uns bekannten Sprache ausdrücken. Oft sind Worte nur Platzhalter für große Dinge dahinter, so wie die Knöpfe einer Fernbedienung oder Maschine. Erst in der Begegnung mit Gott und der Berührung von der heiligen Gegenwart Gottes wird Gottes Denken und Sprechen erfahrbar. Dann lässt sich Gottes Sprache sprechen, und das in jeder irdischen Sprache. Doch nur der kann sie verstehen, der Gottes Sprache zu hören geschult und gewillt ist.

    Menschen können nicht in die Herzen ihrer Mitmenschen blicken. Wir sollten deshalb auch nicht urteilen. Wer ungläubig scheint, kann in Wahrheit gläubig sein. Viele hungern und dürsten (im geistigen Sinn), aber sie finden keinen Ausweg und hängen sich deshalb an vergängliche (meist irdische) Dinge, obwohl wir uns und unser Herz zuoberst an Gott hängen sollten.

    Ein Fehler ist der, dass die "Gläubigen" sich anmaßen fromm und besser als die "Ungläubigen" zu sein. Das ist eine Sünde, denn: "wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden." Vor Gott zählt der Mensch und nicht der Status.

    Um das Geschriebene nochmals abzurunden, möchten wir folgenden Text zitieren:
    ""
    Verwendung des Wortes "kufr" im Qur'an

    Im Qur'an kommt das Wort "kufr" in all diesen Bedeutungen vor: In 57:20 sind als "kuffar" die Säleute bezeichnet: jene, die den Boden bestellen (vermutlich im Zusammenhang mit dem "Verbergen" des Samens in der Erde). In vielen Fällen (so in 2:152; 14:7,15; 26:18,57,85; 27:40; 29:66; 30:33; 39:7) hat "kufr" die Konnotation von "Undankbarkeit". Meistens aber wird das Wort ("kufr") im Qur'an als Gegenteil von "iman" verwendet. Daher erhält "kafir" die Konnotation von "jemand, der nicht an Gott glaubt"; denn ein Wort erhält, das häufig neben seinem Antonym steht, beträchtlichen semantischen Wert von diesem Antonym. Wichtig ist jedoch festzustellen, dass "kufr" nicht eine rein dogmatische Kategorie ist, sondern eine aktive und bewusste Haltung voraussetzt, was aus zahlreichen Qur'anstellen deutlich wird; dasselbe gilt auch für die Schlüsselkategorien von "iman" und "islam". Im Qur'an wird das Wort "kufr" (mit seinen Ableitungen) immer wieder verwendet im Sinne einer Undankbarkeit, die dazu führt, dass man bekannte Wahrheiten wissentlich zurückweist ebenso wie die Gaben und Wohltaten Gottes. Aus dieser Haltung resultiert, damit innerlich verbunden, ein aktives arrogantes und unterdrückerisches Verhalten. Der Qur'an verbindet "kufr" mit:

    - denen, die Menschen vom Wege Gottes abbringen (6:26; 7:45; 8:36);
    - der tatsächlichen oder versuchten Ermordung von Gottes Propheten und denen, die für Gerechtigkeit kämpften (4:155; 5:70; 8:30);
    - Aktivität, - also ist "kufr" etwas Aktives, das man aktiv herbeiführt (16:106; 22:51; 34:5);
    - dem Kampf auf dem Wege des Bösen (4:76);
    - der Weigerung, von seinem Wohlstand etwas für die Armen abzugeben (2:254; 3:179; 9:34,35; 41:7);
    - dem Ausgeben von Geld, um Menschen von Gott und Gerechtigkeit abzubringen (8:36);
    - Unterdrückung der Schwachen (4:168; 14:13)
    - und Schweigen angesichts von Unterdrückung (5:79)

    "Kufr" darf infolgedessen nicht mit der rein theologischen oder philosophischen Ablehnung der Idee einer obersten Gottheit verwechselt werden, da der "kafir" die Existenz einer solchen Gottheit anerkannte (2:61-63; 31:25; 33:9,78), aber keine Konsequenzen daraus zog. Der Gott, den die Mekkaner zurückwiesen, war einer, der die konkrete Transformation der Gesellschaft verlangte: von Ausbeutung zu Gerechtigkeit, von Arroganz zu Bescheidenheit, von enger Stammesbezogenheit hin zu einer Einheit all derer, die dieselbe Vision einer neuen Gesellschaft hatten. Nach dem Qur'an äußert sich "kufr" in verschiedenen Handlungen der Unverschämtheit und Arroganz sowie in der Idee, dass Reichtum einen völlig unabhängig von den anderen und von Gott mache (9:34,35; 13:18). Die "kuffar" verachteten diejenigen auf dem Wege des "islam" und verspotteten sie regelmäßig (18:106; 10:79; 15:11). Die Verachtung des muslimischen Gegenübers resultierte nicht allein aus seinen Glaubensüberzeugungen, sondern auch daraus, dass die Muslime schwach und verletzlich waren (34:34f.). Diejenigen, die nicht selbst schwach waren, wurden verspottet, weil sie sich mit jenen identifizierten und Geld für ihre Unterstützung ausgaben (9:79). Häufig ist "kufr" mit Stammesüberheblichkeit und Klassenarroganz verbunden (7:48; 9:79; 19:77). Als Fazit ist daher festzustellen, dass "kufr" nicht eine rein abstrakte Glaubensüberzeugung bedeutete, sondern mit schlechten Handlungen und Unaufrichtigkeit in Verbindung stand.
    ""
    Quelle: esacksta

    weiter lesen... Die Eigenschaften der Kafir und die Gesichter des Unglaubens
    wa salam

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