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"Muslimische Gesellschaften sind kollektiv gescheitert"

Erstellt von VoxPopuli, 28.01.2013, 15:21 Uhr · 174 Antworten · 6.527 Aufrufe

  1. #41
    Esseker
    Die meisten arabischen Staaten sind ja auch gegen Homosexuelle oder Frauenrechte, von daher diese Abneigung und Bezeichnung als "Kameltreiber", wobei die Staaten als "Kameltreiberstaaten" genannt wurde.

  2. #42
    Avatar von Timur

    Registriert seit
    24.11.2011
    Beiträge
    2.294
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Du setzt dich hier für Gleichberechtigung von Frauen, Homosexuellen ein, propagierst die liberale, freiheitliche Gesellschaft aber geht dir irgendetwas gegen den Strich, wirfst du all das über den Haufen und bezeichnest ein fünftel der Weltbevölkerung als Kameltreiber und Steinzeitmenschen, die man mit allen Mitteln zu deiner Vorstellung von Vernunft zwingen muss.
    Jetzt sag mir: Wer ist hier totalitär?
    Was soll man auch anderes denken, wenn man sich die Entwicklung in diesen Staaten im letzten Jahrzehnt sieht, vorallem aber nach der Revolution? Eine Frau wird vergewaltigt, ein Haufen macht mit, eine Karikatur wird gezeichnet, das ganze Land steht auf den Beinen und Plündereien sind an der Tagesordnung. Sag mir, was soll man von solch einer Gesellschaft selbst als politisch korrekter halten?

  3. #43
    Avatar von Sazan

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    Beiträge
    13.046
    ...frauenrechte haben für bambi ne andere bedeutung.. jede frau, die nicht so lebt oder so leben möchte wie bambi, ist in ihren augen entweder bekloppt oder wird unterdrückt.

  4. #44
    Esseker
    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    ...frauenrechte haben für bambi ne andere bedeutung.. jede frau, die nicht so lebt oder so leben möchte wie bambi, ist in ihren augen entweder bekloppt oder wird unterdrückt.
    Es geht bei Frauenrechten nur um Gleichberechtigung. Wer schwanger werden will oder zuhause beim Kind bleiben will, steht jedem offen, aber es sollte eine Alternative dazu geben müssen, genauso wie für Männer (außer das Schwangerschaftsding).
    Ich weiß, Frauenrechte... wow.... schlimmes Thema.

  5. #45
    Yunan
    Mach das, Bambi.

    Meiner Auffassung nach kann man nicht gegen Homosexuelle sein denn sie existieren nun einmal. Genauso gut kann man gegen Bäume oder Kuhfladen sein. An deren Existenz wird das nichts ändern, es sei denn man zündet alles an und rottet es aus und das ist widerrum durch nichts, weder durch Religion noch durch sonst etwas zu rechtfertigen.
    Das und die Gleichberechtigung der Frau sind alles real existierende Probleme, nicht nur in der muslimischen Welt sondern genauso auch hierzulande. Diese Länder haben aber im Moment viel dringendere Probleme als Debatten, die sich im Westen erst in einer Periode 60-jährigen Friedens entwickeln konnten und auch erst dadurch möglich wurden, gerade weil der Westen diesen Frieden nur mit Kriegen und Unterdrückung außerhalb seiner direkten Grenzen herstellen konnte. Es ist also ein Hund der sich in den Schwanz beißt wenn man auf der einen Seite gesellschaftliche Missstände und fehlenden Dialog in den Ländern kritisiert während man missachtet, dass man selbst in einer wirtschaftlich und politisch zusammenhängenden Region lebt, die gerade verantwortlich für diese Missstände ist damit sich Leute wie Bambi heute in Ruhe über die Ungeheuerlichkeiten in anderen Ländern aufregen können.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Altai Beitrag anzeigen
    Was soll man auch anderes denken, wenn man sich die Entwicklung in diesen Staaten im letzten Jahrzehnt sieht, vorallem aber nach der Revolution? Eine Frau wird vergewaltigt, ein Haufen macht mit, eine Karikatur wird gezeichnet, das ganze Land steht auf den Beinen und Plündereien sind an der Tagesordnung. Sag mir, was soll man von solch einer Gesellschaft selbst als politisch korrekter halten?
    Der Westen hat 1500 Jahre, hunderte Millionen von Toten, Willkürjustiz, Theokratie, Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus, die Diktatur des Humanismus und zuletzt zwei Weltkriege mit insgesamt mehr als 80 Millionen Toten benötigt um zu erkennen, dass in so einem Umfeld keine Entwicklung möglich ist. Und das einzige was daraus folgte war eine innere Einheit und die Verlagerung der Konflikte auf die Armen und Wehrlosen dieser Welt. Was erwartet ihr jetzt also in zwei Jahren für Ergebnisse? Und wie kommt ihr darauf, dass sich die Gesellschaften in diesem Ländern so entwickeln müssen wie hier damit sie sich entwickeln können?
    Es ist klar: Diese Länder werden harte Zeiten durchleben mit vielen Toten aber sie müssen dort genauso durchgehen um zu einer natürlichen Erkenntnis zu kommen, die ihnen nicht aufgezwungen wird. Jetzt dort zu intervenieren um eigene Vorstellungen und Systeme zu diktieren, wird sie keinen einzigen Schritt vorwärts bringen.

  6. #46
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
    30.12.2011
    Beiträge
    13.506

    Cool

    Zitat Zitat von Sezai Beitrag anzeigen
    Nieder mit dem Laizismus, hoffentlich wird Erdoğan den Laizismus komplett vernichten und die hohen Generäle des Militärs gleich mit.
    Dabei sollte man sich schon fragen, ob die Türkei trotz oder wegen des Laizismus wirtschaftlich so gut unter den muslimischen Staaten da steht???

    Zum Thema: Der laizistische Nationalismus in muslimischen Ländern hat komplett versagt. Zwar konnten ihre Führer diese Länder nach WKII in die Unabhängigkeit führen, aber ihre Versprechen über die Verbesserung der Lebensbedingungen konnten sie nicht einhalten, ob sie nun Sukarno, Nasser oder Ben Bella hiessen.
    Die von ihnen zurückgedrängten und tw unterdrückten "orthodoxen" Muslime hatten so in weiten Teilen der Bevölkerung leichtes Spiel, in dem sie darauf hinwiesen, dass der "westliche" Weg wohl der Falsche wäre. Diese Bewegungen konnten lange gewaltsam unterdrückt werden, aber da nirgendwo durchgreifenden Reformen kamen, explodierte der Topf irgendwann...
    Ohne deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen in diesen Ländern werden Steinzeitislamisten nicht zurück gedrängt werden können...

  7. #47
    Leo
    Avatar von Leo

    Registriert seit
    25.06.2010
    Beiträge
    3.440
    Jungs, wir sind als Kollektiv gescheitert. Gehn wir.

  8. #48
    Esseker
    Yunan hat vollkommen Recht, schauen wir einfach zu wie Frauen, Kinder, Menschen mit anderer oder gar keiner Religion, Menschen mit anderer sexuellen Orientierung und und und sterben in zwar in allen Formen: Vergewaltigung, Steinigung, etc.

  9. #49
    Avatar von Buntovnik

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    31.03.2012
    Beiträge
    2.826
    pervez hoodhboy
    genial

  10. #50
    leylak
    Ach Gott,schon wieder ein Nobelpreis-Anwärter...alle Jahre wieder.

    Schon mit seinem letzten Satz hat sich der Typ eigentlich für jegliche interlektuelle Diskussion disqualifiziert,Bordstein Diskussion at its besthaha.

    Die Armee kann seiner Meinung nach in ihrer Zusammensetzung nicht anders sein als die Gesellschaft.Der sollte sich mal das Militär(behauptet von sich,Hüter des Laizismus zu sein) und die Gesellschaft der TR anschauen,da liegen Welten zwischen.

    Und bezgl. des täglichen Gebets,ein Muslim muss ein ganzes Leben lang fürnf tägflich beten.Das bedeutet,eine konsequente Routine die höchste Disziplin verlangt.Materiell veranlagte Menschen können das nicht nachvollziehen,denn es gibt ja keinen Profit,keine direkte Belohnung für die Leistung.Also schön mal schlecht reden.Ein spiritueller Mensch sieht halt nicht immer nur den maximalen Gewinn hinter allem.Dieser Pervers scheint Kapitalist durch und durch zu sein,wiederlich.
    Jeder hat seine Pausen währen der Arbeit,einige vergeuden ihre Zeit indem sie sich vollstopfen,andere mit Lästereien und wiederum andere nutzen es um ihren religiösen Pflichten nach zu kommen.Ich kann mir nicht vorstellen,dass das Gebet Leute davon abhält genauso produktiv wie andere zu sein.Was für ein schwachsinniges Argument.Das Gebet dauert einige Minuten,außerdem ist der Großteil der Muslime sowieso nicht praktizierend.Seine Argumentation hinkt von vorn bis hinten.

    Interessant,dass hier die verpasste Industrialisierung,Diktaturen,Brainmigration etc. mal ganz gemütlich ausgeblendet werden und alles auf den Islam abgewälzt wird,ein Sündenbock muss schließlich herhalten.

    Es gibt genug muslimische Wissenschaftler,nur ist die Auswanderungswelle extrem stark.In der Türkei debattiert man das schon seit Langem,wie man dem entgegen steuern könnte.Und überhaupt,die TR ist ein Musterbsp. für alle aufstrebenden Schwellen- bzw. Enwicklungsländer.Mit der wachsenden Wirtschaft haben sich Brachen wie Schiffsbau,Flugverkehr,IT,Maschinenbau etc. auf internationalem Niveau etabiliert.Und das alles während der Regierungszeit einer islamischen Partei.

    Die TR steht also in absolutem Kontrast zu den Behauptungen des Nobelpreis-Anwärters.

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