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Der Mythos Evolution

Erstellt von Змај, 10.03.2010, 19:10 Uhr · 391 Antworten · 11.689 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von skenderbeu110

    Registriert seit
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    835
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Ajo, dann geh halt schlafen
    Ne, im Ernst. Ich will nicht BESSERwisserisch daher kommen, sondern mal aufzeigen, dass Glaube nix mit Wissen zu tun hat. Wenn Gott/Allah/Jahwe persönlich erscheint, und uns um seine urkomische Erfindung der Sonnenrotation aufklärt; wenn er also wirklich, real und verbindlich (und vor allem tatsächlich) vor uns steht, ohne das es einer Interpretation bedarf, DANN, und zwar genau erst DANN haben wir eine GEsprächsbasis, die auch nur ansatzweise etwas mit Wissen zu tun hat.

    So bleibt Glaube Glaube, und Wissen Wissen
    Ja aber der Koran behauptet doch das Wort Gottes zu sein. Und das nix falsch i was drin steht.

    Das heisst wenn etwas nicht stimmt dann stimmt das ganze nicht.

  2. #102
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von skenderbeu110 Beitrag anzeigen
    Ja aber der Koran behauptet doch das Wort Gottes zu sein. Und das nix falsch i was drin steht.

    Das heisst wenn etwas nicht stimmt dann stimmt das ganze nicht.

    Wie gesagt: für mich (!) sind "heilige Bücher" Bücher. HIstorische. Zweifelsohne wertvoll, für viele richtungsweisend in Lebensführung und MOral, aber am Ende des Tages bleiben es Bücher. Harry Potter der Spätantike, wenn man so will (provokant ausgedrückt natürlich).

    Demnach -und vor allen Dingen, wenn es um wissenschaftlich fundierte Themen geht- ist jegliche Argumentation, die auf Suren oder Psalmen besteht, in meinen Augen hinfällig.

  3. #103
    Avatar von skenderbeu110

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    835
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    lese die sure nochmal genau durch...

    Er schuf die Himmel und die Erde in Weisheit. Er faltet die Nacht über den Tag und faltet den Tag über die Nacht "und dann kommt ein UND"und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; ein jedes verfolgt seine Bahn zu einem bestimmten Ziel. Fürwahr, Er allein ist der Allmächtige, der Allverzeihende
    Q 39/5 Er schuf die Himmel und die Erde in Weisheit. Er faltet die Nacht über den Tag und faltet den Tag über die Nacht; und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht; ein jedes verfolgt seine Bahn zu einem bestimmten Ziel. Fürwahr, Er allein ist der Allmächtige, der Allverzeihende.

    Habs schon sehr oft durchgelesen. Wenn alles unter Q 39/5 steht dann hat alles mit dem anderen zu tun. Sonst hätte man das Extra nochmal beschrieben. Ich hab aber wirklich keine lust mehr dir das zu erklären. Glaub du ruhig weiter an deine Religion. Ich glaube an Gott.

  4. #104
    Lopov
    Zitat Zitat von Ohrid-Albaner Beitrag anzeigen
    Liebe Nicht-Muslime
    Ihr seid nicht aufgefordert in diesem Thread euren Senf beizugeben, denn wenn ihr nicht einmal den ganzen Artikel lest, dann seid ihr einfach nur STUR.
    Warum erstellt man in einem Internet-Forum, das jedem zugänglich ist, ein Thema, über das man offensichtlich diskutieren möchte, und schließt gleichzeitig eine Gruppe von dieser Diskussion aus?

    Koran=Wissenschaft.
    :::

    Sorry, aber dir ist echt nicht zu helfen. Wie kommt man auf die Idee so einen Schwachsinn abzulassen? Ehrlich jetzt?

    Religion = Glaube
    Wissenschaft = Wissen
    Glaube nix Wissen
    Religion ganz bestimmt nix Wissenschaft

    Siehst du dich im Stande dem zu folgen? Wenn nicht, würde ich mir ernste Sorgen um deine Intelligenz machen.

    Das werdet ihr alle hoffentlich alle mal verstehen. Denkt nicht nur an die Selbstmordattentäter im Irak und in Afghanistan, an die Steinigungen im Iran, an die Beschneidungen der Frauen in Afrika und an Osama bin Laden & co., denn das alles hat nicht mit Islam zu tun!!! KAPISCHE???[/B]

    Der Islam ist die Rechtleitung des Menschen und keine Satanen-Religion, wie manche ihn schildern.
    Das ist ja ein interessantes Phänomen, das nur bei "Gläubigen" vorkommt. Sobald etwas Negatives über die eigene Religion angesprochen wird, hat es plötzlich gar nichts mit der Religion zu tun. Wirklich höchst interessant, nur leider ziemlich unglaubwürdig.

  5. #105
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Na, da isser ja

    Gde si bijo, lopurde?? Ich hab schon viel früher mit dir gerechnet

  6. #106
    Lopov
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Na, da isser ja

    Gde si bijo, lopurde?? Ich hab schon viel früher mit dir gerechnet
    Ich musste noch in der Bibel und im Koran nachschlagen, was der Unterschied zwischen Glauben und Wissen ist. Leider bin ich nicht fündig geworden. Vielleicht kann mir einer der vielen intelligenten User hier (vor allem die Threaderstellerin) helfen.

  7. #107
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Warum erstellt man in einem Internet-Forum, das jedem zugänglich ist, ein Thema, über das man offensichtlich diskutieren möchte, und schließt gleichzeitig eine Gruppe von dieser Diskussion aus?


    :::

    Sorry, aber dir ist echt nicht zu helfen. Wie kommt man auf die Idee so einen Schwachsinn abzulassen? Ehrlich jetzt?

    Religion = Glaube
    Wissenschaft = Wissen
    Glaube nix Wissen
    Religion ganz bestimmt nix Wissenschaft

    Siehst du dich im Stande dem zu folgen? Wenn nicht, würde ich mir ernste Sorgen um deine Intelligenz machen.


    Das ist ja ein interessantes Phänomen, das nur bei "Gläubigen" vorkommt. Sobald etwas Negatives über die eigene Religion angesprochen wird, hat es plötzlich gar nichts mit der Religion zu tun. Wirklich höchst interessant, nur leider ziemlich unglaubwürdig.
    Unglaublich. Dir noch dazu ein *Danke* zu geben

  8. #108
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
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    Einfach um mal einen Gegenpol zu schaffen, folgendes was ich auf die Schnelle gefunden habe (viel Spaß beim Lesen )

    3. Naturwissenschaft und Religion leben in friedlicher Koexistenz miteinander.

    Da sich beide mit einem jeweils vom anderen verschiedenen Bereich des Seins befassen, hat jede ihre Berechtigung. Es sind hierbei zwei Versionen auszumachen:

    • Beider Beiträge können in ein ganzheitliches Bild integriert werden. Die Wirklichkeit besteht aus verschiedenen Dimensionen (z.B. Materie, Körper, Geist, Seele, Gottheit). Die Naturwissenschaft beschäftigt sich meist mit den „unteren“ Bereichen (Materie, Körper), wohingegen die Religion sich zumeist mit den „höheren“ Regionen (Seele, Geist) befasst. Naturwissenschaft und Religion sind Teile eines großen Ganzen aus dem beide ihre Existenzberechtigung ziehen.

    „Das Problem der Zukunft der Religion ist nicht mehr das Verhältnis von Religion und Wissenschaft. Auch in dieser Hinsicht ist mit dem Beginn des Jahrhunderts eine Epoche zu Ende gegangen. Die Autonomie der historisch-kritischen Forschung, der Naturwissenschaft und der Psychologie wird heute von der herrschenden protestantischen Theologie unbeschränkt anerkannt. Ebenso hat die Wissenschaft gelernt, ihre vorwissenschaftlichen Voraussetzungen und ihre philosophischen Grundlagen von ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterscheiden. Beide Seiten haben erkannt, dass die Symbole, in denen die Religion Wahrheit ausdrückt, auf einer anderen Ebene liegen als wissenschaftliche Feststellungen über das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von natürlichen Objekten. Die Religion der Zukunft wird frei sein von dem sinnlos gewordenen Konflikt zwischen Glauben und Wissen.“
    (Paul Tillich, 1886 - 1965, Theologe und Philosoph, "Die verlorene Dimension. Not und Hoffnung unserer Zeit. Hamburg 1962, S. 92 f., S. 99").

    "Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher".
    (Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)


    • Die Beiträge können nicht in ein Bild vom Ganzen integriert werden, da sich Naturwissenschaft und Religion mit unterschiedlichen Bereichen befassen. Beide müssen zwar respektiert werden, doch kann man sie nicht voll integrieren. Dies ist ein unter Wissenschaftlern weit verbreiteter Standpunkt. Man glaubt an irgendeine Form von Geist, kann sich jedoch nicht vorstellen, wie dieser praktisch mit der Wissenschaft in Einklang zu bringen ist. (Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott das, was übrig bleibt).

    „Naturwissenschaft betreibe ich, indem ich das Äußere, Beobachtbare untersuche... Und ich wüsste nicht, wie bei diesem Prozess je etwas auftauchen sollte, was Gott entspricht. Ich bin wahnsinnig beeindruckt von Naturgesetzen und dass sie sich in eine einfache Formel bringen lassen, aber ich kann das nicht mit dem Göttlichen in Verbindung bringen, außer dass ich sehr bewegt bin über diese Schönheit. Es löst etwas in mir aus, was mich vielleicht an das Göttliche erinnert... In der Wissenschaft finden wir nichts mehr von dem, was eigentlich mit dem Ganzen zu tun hat. Deshalb finden wir auch Gott nicht darin. Das Göttliche findet man nur durch die Innenansicht. Deshalb glaube ich auch nicht an den jüdisch-christlichen Gott, also einen Gott, der außerhalb steht. Ich kann das Göttliche nicht von mir abtrennen. Diese Auffassung entspricht auch meinem Weltbild als Quantenphysiker."
    (Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, 1929- Physiker und Philosoph, Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik in München, Großes Bundesverdienstkreuz 11. Juni 2004,Altern.Nobelpreis1987 "Gott, der Mensch und die Wissenschaft, Pattloch 1997, ISBN 3-629-00813-5").

    "Max Planck, dessen theoretische Untersuchungen um die Jahrhundertwende den Stein der Quantenphysik ins Rollen gebracht haben, steht mit seiner philosophischen Haltung auf der Schwelle von der alten zur neuen Ära. Den Gegensatz zwischen Religion und Naturwissenschaft versucht Max Planck aufzuheben, indem er beide unterschiedlichen Ebenen zuordnet. Sie entsprechen bei ihm zwei verschiedenen Betrachtungsweisen, einer subjektiven, gewissermaßen von innen, und einer objektiven, von außen, bei der sich der beobachtende Mensch aus dem Weltzusammenhang herausgenommen hat. Im ersten Fall ist der Mensch Akteur, im zweiten Zuschauer. Der Zuschauer nimmt die Welt durch seine Sinne wahr, er treibt Naturwissenschaft... (Dürr, über Max Planck in "Physik und Transzendenz, Scherz, 1986")

    "Gott ist die fixe Idee von Theologen, die bei dem Verständnis der Fakten des Universums hoffnungslos überfordert sind".
    (Walter Schäfer, Theaterintendant und Schriftsteller 1901 - 1976)


    4. Die Naturwissenschaft liefert die Argumente für die Existenz des Geistes.

    Das ist ein heute ebenfalls sehr verbreiteter Standpunkt und wahrscheinlich der üblichste unter populären Autoren, die über das „neue wissenschaftliche Paradigma“ schreiben, welches die Mystik stützen oder beweisen soll. Er behauptet, dass viele wissenschaftliche Fakten und Entdeckungen unmittelbar auf spirituelle Wirklichkeiten hindeuten und deshalb die Naturwissenschaft uns helfen kann, die Gottheit zu erkennen. (Z.B. scheinen: der Urknall eine Art Schöpferprinzip zu erfordern, die Evolution einem intelligenten Plan zu folgen, das anthropische Prinzip vorauszusetzen, dass hinter der kosmischen Evolution irgendeine Art schöpferischer Intelligenz steht, usw.). Diese Sichtweise ist etwas einseitig, da die Naturwissenschaft dazu benutzt wird, die Religion zu bereichern, aber nicht umgekehrt, Gott kann unmittelbar aus der Natur herausgelesen werden.
    "Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich... Geist ist der Urgrund aller Materie... der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!... Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie."
    (Max Planck, 1858-1947, Physiker, Physik-Nobelpreis 1918,Max Plank Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Abt. Va., Rep. 11 Planck, Nr. 1797).

    "Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes".
    (Friedrich von Schiller, dt. Schriftsteller, 1759-1805)
    Quelle: Glauben und Wissen

  9. #109
    Lopov
    Zitat Zitat von Styria Beitrag anzeigen
    Unglaublich. Dir noch dazu ein *Danke* zu geben
    Du, Wunder geschehen auch heute noch Sogar bei Ungläubigen.

    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Einfach um mal einen Gegenpol zu schaffen, folgendes was ich auf die Schnelle gefunden habe (viel Spaß beim Lesen )]
    Vielen Dank für den ersten qualitativ wertvollen Beitrag. Ein HOCH auf die Wissenschaft!!! Ohne sie wären wir heute immer noch im Mittelalter (und die Erde wäre immer noch flach)

  10. #110
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
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    18.580
    Zitat Zitat von Lopov Beitrag anzeigen
    Du, Wunder geschehen auch heute noch Sogar bei Ungläubigen.


    Vielen Dank für den ersten qualitativ wertvollen Beitrag. Ein HOCH auf die Wissenschaft!!! Ohne sie wären wir heute immer noch im Mittelalter (und die Erde wäre immer noch flach)

    Bitte, gern geschehen. Dabei müssen wir Grundsätzliches festhalten:

    Religion und Naturwissenschaft befinden sich also auf zwei Ebenen, die durchaus nebeneinander koexistieren können. Der Trick ist, nicht beides "vermischen" zu wollen. Kurzum: Religion bleibt Glaube, untersuchte Materie (und darunter versteht man Geologie, Astronomie, Physik, Chemie, Biologie, etc. ---> Naturwissenschaften) und die aus diesen Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse bleibt Wissen.

    Mit einer Religion wissenschaftliche Errungenschaften oder Erkenntnisse erklären zu wollen ist also dämlich.

    Übrigens: auch der Rest der Dokumentation ist sehr interessant, wenn auch nur eins von vielen Resultaten bei meiner Suche nach den Schlagbegriffen "Wissen und Glaube". Ich bin fast sicher, dass es zu diesem weitreichenden Thema noch mehr lesenswertes Material im Netz gibt.

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