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"Niemand ist für uns verantwortlich"

Erstellt von Bambi, 18.01.2012, 02:27 Uhr · 81 Antworten · 3.527 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
    16.07.2009
    Beiträge
    5.423
    Ziemlich verzwickte Lage.
    Eigentlich sollte sich ein Staat nicht erpressen lassen aber ich habe Verständnis für diese jungen Menschen.

  2. #42
    Mirditor
    Hmm ich denke mal das sind nicht nur die Afghanen die die Sprache nicht können, viele wollen sie auch nicht lernen. Der Großteil von denen sind warscheinlich gewalttätig, wollen die deutsche Kultur nicht akzeptieren usw.

    Ist ja so ähnlich wie in Finnland, dort gibt es viele Schwarze aus Äthiopien glaub ich, aufjedenfall passiert dort immer wieder das diese netten ''Asylwerber'' kleine Mädchen vergewaltigen, was vielleicht in ihrer Kultur akzeptabel ist aber nicht in einem entwickelten europäischen Staat. Und klar hätten die Afghanen schon in der Türkei stoppen können aber daran haben sie nicht gedacht, das ''große'' Geld winkt in Deutschland.

    Ausgebildet und Integrationsfreudig JA aber faul und Sozialhilfeempfänger, die sich auf Kosten des Staates amüsieren und den Staat noch dabei Scheiße finden Nein DANKE.

    Deswegen wurden die Yugos und Albaner aufgenommen sie haben zumindest gearbeitet, ich kenne eigentlich keinen in meiner Verwandschaft der arbeitslos ist. Ich frag mich wie das bei den schon fast eingebürgerten Afghanen ist...

  3. #43
    Avatar von Furyc

    Registriert seit
    12.03.2008
    Beiträge
    18.580
    Ich kenne eine Familie, die seit 10 Jahren in Deutschland lebt. Der Mann hat für sich und seine Familie nie einen Cent vom deutschen Staat kassiert, geht dank erteilter AE für ihren Lebensunterhalt arbeiten, hat die Sprache erlernt, einer der Söhne kam hier zur Welt. Eine ganz normale Familie, die nie Stress gemacht hat und sogar als positives Beispiel einer Familie mit Migrationshintergrund dienen kann, die sich integriert haben in die deutsche Gesellschaft.

    Trotzdem sind sie seit 10 Jahren nur geduldet, und sollen jetzt aus ihrer eigenfinanzierten Mietwohnung in getrennte Asylantenheime untergebracht werden bis zur Abschiebung. wohlbemerkt: getrennt, d.h. Die Kinder nach Dortmund, die Mutter nach Trier und der Vater soll in Wesseling bleiben.

    Soviel zum Asylgesetz in Deutschland.

  4. #44
    HNA

    Registriert seit
    03.01.2012
    Beiträge
    1.662
    Ich kenne einen den haben sie Abgeschoben er ist denke ich der beste Asylant auf der Welt..

    Der Mann hat sich Sozial engagiert er war in vielen Vereinen Ehrenamtlich dabei.

    Jetzt lebt der Arme in einem kleinen Zimmer in einem Flüchtlingsheim. Er hat eine geregeltes leben gehabt sogar eine schöne Wohnung hatte er gehabt..

    Das ist Deutschland liest selbst was sie mit ihm gemacht haben.
    Abschiebehaft: Er ist ein "Muster-Flüchtling" - muss er gehen? - Der Albtraum des Danny Jozez - Norddeutschland - Region - Hamburger Abendblatt

  5. #45
    Schönling
    erbärmlich wie manche ausländer hier gegen asylanten hetzen.

    Die meisten von euch sind selber während des jugoslawien krieges hergezogen oder wegen schlechten wirtschaftlichen verhälltnissen in euren heimatländern.

    und nun wollt ihr armen asylanten dieses recht verbieten!

  6. #46
    Schönling
    nachtrag: und ihr ausländer habt alle das recht bekommen hier zur schule zu gehen und zu arbeiten.

    Gottseidank ist der Großteil der Deutschen nicht so dumm wie wir ausländer !

  7. #47
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Schönling Beitrag anzeigen
    erbärmlich wie manche ausländer hier gegen asylanten hetzen.

    Die meisten von euch sind selber während des jugoslawien krieges hergezogen oder wegen schlechten wirtschaftlichen verhälltnissen in euren heimatländern.

    und nun wollt ihr armen asylanten dieses recht verbieten!
    Seh ich genauso.
    Wir hatten auch mal Asylantenstatus, als wir wegen des Krieges geflohen sind und wir bekamen die Chance auf Arbeit und Integration. Wie lächerlich wäre es dann von Leuten wie mir (und einigen anderen Usern) auf die Afghanen aus dem Artikel herunterzuschauen und sich als was Besseres zu fühlen bzw rechtstendierende Parolen niederzuschreiben, wie man sie in jedem NPD-Programmheft findet, nur weil man vergessen hat, wo man herkommt?

  8. #48
    Theodisk
    Versucht euch einmal in die Lage dieser Flüchtlinge zu versetzen. Stellt euch vor, ihr habt es endlich geschafft aus der Hölle zu fliehen, seid hunderte von Kilometern gereist (auf unsicherste Weise) und kommt jetzt in ein Land wo man euch sagte, dass es dort sicher sei und man dort gut leben könne. Dann steht da der konservative Bayer mit seinem Zwirbelschnauzer vor euch und sperrt euch erst mal in eine Kaserne, die für euch kleinen Stammesbrüder vom afghanischen Land wie ein Gefängnis wirkt.

    Und jetzt bringen diese jungen Leute sogar den Mut auf, einen Deutschkurs und einen Berufsschulplatz zu fordern (nebenbei bemerkt, welcher schon lange in Deutschland lebender Ex-Migrant, der jetzt mit Hartz-4 lebt, hat solche löblichen Forderungen gestellt?).

    Jetzt kommt ihr und wollt sie tatsächlich zurück schicken, in ein Land wo sich Leichen die Klinke in die Hand geben? Seid ihr solche Unmenschen?

    Das einmal zum Nachdenken.

  9. #49
    Avatar von Duušer

    Registriert seit
    20.05.2009
    Beiträge
    4.820
    Zitat Zitat von Schönling Beitrag anzeigen
    Vorallem Deutschland ein Land das selber Militär nach Afghanistan geschickt hat sollte doch den Flüchtlingen alles mögliche bieten müssen.

    Den jungen Afghanen vorallem eine Ausbildung. ist doch klar oder ?
    Zuerst kommen die Svabos. Dann kommen die Menschen mit Migrationshintergrund die hier geboren wurden oder jahrelang leben oder aus wirtschaftlichen Gründen ausgewandert sind. Dann kommen die Asylanten die Menschen 3. Klasse in Deutschland.

  10. #50
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Lumara Beitrag anzeigen
    Ich denke "Aufnehmen" ist hier das falsche Wort - ich weiss nicht, wie es in DE aussieht, aber in der Schweiz bekommt jeder Asylant eine Frist, in der sich entscheidet, ob der Asylant aufgenommen oder ausgewiesen wird.

    Hier werden Menschen, die noch nicht ein mal zur Gesellschaft des Landes gehören, mit Menschen gleichgestellt, die schon ihr ganzes Leben hier verbracht und selber keinen Job haben.

    Etwas anderes ist natürlich, wenn er hier bleiben darf - aber dann ist er ja auch kein Asylant mehr und die Frage erübrigt sich.
    Das Problem bei Jugendlichen ist doch- wenn man sie aufs Wartegleis schiebt bs der Status entschieden ist, verliert man Zeit, die nicht mehr aufzuholen ist. Verweigere einem 16-Jährigen Alphabetisierungs-, deutschkurse und Ausbildung, laß ihn mit seinen psychischen Problemen in einer Umgebung alleine, die ihn noch mehr belastet, verweigere ihm medizinische Behandlung bis auf das Überlebensnotwendige- ja was willst du dann mit ihm noch anfangen wenn man nach Jahren positiv über seinen Status entschieden hat? Und wenn man ihn dann irgendwann abschiebt- wo soll sich dieser Mensch noch eingliedern????

    Kinder sollten keine Opfer politischer Schachzüge werden, wie das in Deutschland der Fall ist.

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