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Orthodoxe Christen feiern Messe im Sümela-Kloster

Erstellt von TurkishRevenger, 15.08.2010, 14:58 Uhr · 14 Antworten · 2.108 Aufrufe

  1. #1
    TurkishRevenger

    Orthodoxe Christen feiern Messe im Sümela-Kloster

    [h1]Beten für bessere Tage für Griechen und Türken[/h1]
    Verständigung zwischen Christen und Muslimen, dies stand im Mittelpunkt des ersten Gottesdienstes orthodoxer Christen im Sümela-Kloster in der Türkei. Tausende kamen zu diesem besonderen Ereignis ans Schwarze Meer und feierten die Heilige Maria, die auch von den Muslimen verehrt wird.
    Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul
    Zum ersten Mal seit mehr als 84 Jahren haben orthodoxe Christen im Kloster Sümela südlich von Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste wieder eine Heilige Messe feiern dürfen. Der Gottesdienst am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel wurde vom Oberhaupt der christlichen Orthodoxie, dem in Istanbul residierenden Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios, zelebriert.
    Das Kloster Sümela ist 1600 Jahre alt, in einen 1100 Meter hohen Hang der Zigana-Berge gebaut und der Gottesmutter geweiht. Auf Griechisch heißt es "Panagia Soumela": Kloster der Allheiligen beim schwarzen Berg. Früher, vor der Gründung des Staates Türkei, lebten dort am Schwarzen Meer mehr als 300.000 Pontos-Griechen. Sie mussten aber wegen des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland, den der Vertrag von Lausanne 1922 besiegelte, das Land verlassen. Die letzte Messe im Kloster wurde 1926 gelesen.


    Entsprechend groß war für viele Griechen die Freude, wieder an den Ort ihrer Vorfahren pilgern zu dürfen: "Endlich und nach mehreren Jahrzehnten und nach der Katatsrophe von 1922 wird wieder die Heilige Messe ertönen im historischen Kloster von Sümela nahe Trabzon. Es ist ein historischer Moment...", sagt ein Grieche.
    [h2]Heilige Maria von Christen und Muslimen verehrt[/h2]
    Nach Angaben griechischer wie türkischer Medien waren zwischen 10.000 und 20.000 Gäste aus Griechenland, Georgien und Russland an die türkische Schwarzmeerküste gereist. In seiner Predigt betonte Patriarch Bartholomaios die religionsübergreifende Bedeutung der Heiligen Maria, welche sich vor allem zwischen Griechen und Türken zeige: "Auch der Koran ehrt sie als Prophetin und widmet ihr mehrere Seiten mit großem Lob. Lasst die Heilige Maria Garantin besserer Tage sein für die beiden Völker. Diese Pilgerreise soll eine weitere Brücke der Kommunikation und des Vertrauens zwischen uns werden."
    [h2]Verschwörungstheoretiker wittern Verrat[/h2]
    Während die islamisch orientierte türkische Regierung von Ministerpräsident Tayyip Erdogan durch ihre Erlaubnis, in Sümela eine Messe feiern zu lassen, das Verhältnis zu den nicht-muslimischen Minderheiten entkrampfen will, witterten nationalistische türkische Kreise im Vorhinein Verrat. Es werde eine Wiedergeburt des alten byzantinischen Reiches eingeleitet, heißt es. Schließlich sei es kein Zufall, so die Verschwörungstheorie der Rechten, dass die Messe am 15. August stattfinde. Am 15. August 1461 hätten die Osmanen das ehemalige Pontosreich erobert.


    Eigentlich hätte man solch verschrobene Äußerungen übergehen können, doch Trabzon gilt als Hochburg des türkischen Nationalismus. Hier wurde 2006 der katholische Priester Andrea Santoro erstochen, und von hier stammen die Mörder des 2007 erschossenen armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink.
    [h2]Botschaft des Friedens und der Freundschaft[/h2]
    Entsprechend betonte Patriarch Bartholomaios in seiner Predigt: "Wir versichern den Vertretern des Staates Türkei und der örtlichen Bevölkerung, dass wir Orthodoxen uns heute hier versammeln als Boten des Friedens und der Freundschaft, mit den besten Gefühlen für Sie. Die Allerheilige Mutter vereinigt schließlich uns alle, wenn wir daran denken, dass sie vielmals Wunder bewirkt hat und vielen geholfen hat, unabhängig des Glaubens sowohl für Christen als auch für Muslime, Romäer, Türken, Russen, Georgier und Rumänen."
    Abschließend äußerte das Oberhaupt der orthodoxen Christen den Wunsch, im kommenden Jahr abermals am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel einen Gottesdienst in Sümela feiern zu können.


    Tausende Orthodoxe feiern Messe im trkischen Smela | tagesschau.de

  2. #2

    Registriert seit
    05.03.2010
    Beiträge
    308
    Zitat Zitat von TurkishRevenger Beitrag anzeigen
    [h1]Beten für bessere Tage für Griechen und Türken[/h1]
    Verständigung zwischen Christen und Muslimen, dies stand im Mittelpunkt des ersten Gottesdienstes orthodoxer Christen im Sümela-Kloster in der Türkei. Tausende kamen zu diesem besonderen Ereignis ans Schwarze Meer und feierten die Heilige Maria, die auch von den Muslimen verehrt wird.
    Von Ulrich Pick, ARD-Hörfunkstudio Istanbul
    Zum ersten Mal seit mehr als 84 Jahren haben orthodoxe Christen im Kloster Sümela südlich von Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste wieder eine Heilige Messe feiern dürfen. Der Gottesdienst am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel wurde vom Oberhaupt der christlichen Orthodoxie, dem in Istanbul residierenden Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios, zelebriert.
    Das Kloster Sümela ist 1600 Jahre alt, in einen 1100 Meter hohen Hang der Zigana-Berge gebaut und der Gottesmutter geweiht. Auf Griechisch heißt es "Panagia Soumela": Kloster der Allheiligen beim schwarzen Berg. Früher, vor der Gründung des Staates Türkei, lebten dort am Schwarzen Meer mehr als 300.000 Pontos-Griechen. Sie mussten aber wegen des Bevölkerungsaustauschs zwischen der Türkei und Griechenland, den der Vertrag von Lausanne 1922 besiegelte, das Land verlassen. Die letzte Messe im Kloster wurde 1926 gelesen.


    Entsprechend groß war für viele Griechen die Freude, wieder an den Ort ihrer Vorfahren pilgern zu dürfen: "Endlich und nach mehreren Jahrzehnten und nach der Katatsrophe von 1922 wird wieder die Heilige Messe ertönen im historischen Kloster von Sümela nahe Trabzon. Es ist ein historischer Moment...", sagt ein Grieche.
    [h2]Heilige Maria von Christen und Muslimen verehrt[/h2]
    Nach Angaben griechischer wie türkischer Medien waren zwischen 10.000 und 20.000 Gäste aus Griechenland, Georgien und Russland an die türkische Schwarzmeerküste gereist. In seiner Predigt betonte Patriarch Bartholomaios die religionsübergreifende Bedeutung der Heiligen Maria, welche sich vor allem zwischen Griechen und Türken zeige: "Auch der Koran ehrt sie als Prophetin und widmet ihr mehrere Seiten mit großem Lob. Lasst die Heilige Maria Garantin besserer Tage sein für die beiden Völker. Diese Pilgerreise soll eine weitere Brücke der Kommunikation und des Vertrauens zwischen uns werden."
    [h2]Verschwörungstheoretiker wittern Verrat[/h2]
    Während die islamisch orientierte türkische Regierung von Ministerpräsident Tayyip Erdogan durch ihre Erlaubnis, in Sümela eine Messe feiern zu lassen, das Verhältnis zu den nicht-muslimischen Minderheiten entkrampfen will, witterten nationalistische türkische Kreise im Vorhinein Verrat. Es werde eine Wiedergeburt des alten byzantinischen Reiches eingeleitet, heißt es. Schließlich sei es kein Zufall, so die Verschwörungstheorie der Rechten, dass die Messe am 15. August stattfinde. Am 15. August 1461 hätten die Osmanen das ehemalige Pontosreich erobert.


    Eigentlich hätte man solch verschrobene Äußerungen übergehen können, doch Trabzon gilt als Hochburg des türkischen Nationalismus. Hier wurde 2006 der katholische Priester Andrea Santoro erstochen, und von hier stammen die Mörder des 2007 erschossenen armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink.
    [h2]Botschaft des Friedens und der Freundschaft[/h2]
    Entsprechend betonte Patriarch Bartholomaios in seiner Predigt: "Wir versichern den Vertretern des Staates Türkei und der örtlichen Bevölkerung, dass wir Orthodoxen uns heute hier versammeln als Boten des Friedens und der Freundschaft, mit den besten Gefühlen für Sie. Die Allerheilige Mutter vereinigt schließlich uns alle, wenn wir daran denken, dass sie vielmals Wunder bewirkt hat und vielen geholfen hat, unabhängig des Glaubens sowohl für Christen als auch für Muslime, Romäer, Türken, Russen, Georgier und Rumänen."
    Abschließend äußerte das Oberhaupt der orthodoxen Christen den Wunsch, im kommenden Jahr abermals am Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel einen Gottesdienst in Sümela feiern zu können.


    Tausende Orthodoxe feiern Messe im trkischen Smela | tagesschau.de
    Frieden mit wem??? Mit Griechen… NIEMALS!!!

  3. #3
    Avatar von Constantinos

    Registriert seit
    11.11.2008
    Beiträge
    394
    Ist ja ne' ziemlich realistisch wirkende Verschwörungstheorie .
    Warten wir mal ab .
    Bald beginnt die neue Ära der Super-Byzantinen .


    Schwachsinnig

  4. #4
    Kelebek
    Keine Tote und Verletzte?

  5. #5
    Avatar von El Malesor

    Registriert seit
    23.10.2008
    Beiträge
    5.449
    Zitat Zitat von Constantinos Beitrag anzeigen
    Ist ja ne' ziemlich realistisch wirkende Verschwörungstheorie .
    Warten wir mal ab .
    Bald beginnt die neue Ära der Super-Byzantinen .


    Schwachsinnig
    Ey bist du Albaner?

  6. #6
    Avatar von De_La_GreCo

    Registriert seit
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    25.154
    sehr guter schritt der türkei

  7. #7

    Registriert seit
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    5.118
    Ich finde, dass die Inseln der Ägäis uns zurückgegeben werden müssten.

  8. #8
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
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    Beiträge
    669
    Zitat Zitat von *alaturka Beitrag anzeigen
    Ich finde, dass die Inseln der Ägäis uns zurückgegeben werden müssten.
    Den Deutschen das Reich, den Römern Rom, die Sojwetunion den Russen, Persien den Persern und den Briten Indien.
    So läuft das aber nicht.

  9. #9
    Avatar von Constantinos

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    394
    Zitat Zitat von Gjergj Fishta Beitrag anzeigen
    Ey bist du Albaner?
    Nein , wie kommst du darauf ?
    Ich finde es nur ziemlich amüsant was sich so manche verblödete ,türkische Verschwörungstheoretiker einfallen lassen um uns schlecht darstehen zu lassen.
    Muss wohl in den Genen liegen .

  10. #10

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    05.03.2010
    Beiträge
    308
    Zitat Zitat von Constantinos Beitrag anzeigen
    Nein , wie kommst du darauf ?
    Ich finde es nur ziemlich amüsant was sich so manche verblödete ,türkische Verschwörungstheoretiker einfallen lassen um uns schlecht darstehen zu lassen.
    Muss wohl in den Genen liegen .



    Damit wir erst gar keine Theorie in die Welt setzen, solltet ihr wieder in euer land verschwinden.
    Wir müssen die Türkei sauber halten!!!

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