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Ostafrika braucht Hilfe

Erstellt von Lance Strongo, 17.07.2011, 18:35 Uhr · 62 Antworten · 5.644 Aufrufe

  1. #41

    Registriert seit
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    13.681
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiß, haben die Islamisten in Somalia selber um Hilfe gebeten.... Außerdem hätte man wenigstens in den Nachbarländern mit der Versorgung anfangen können...

    Die Weltpolitik ist da eh scheinheilig. Vor der Küste Somalias das Meer leerzufischen und den Fischern damit ihre Lebensgrundlage zu rauben, ist ja organisatorisch kein Problem...
    Man kann aber nachvollziehen warum man in dieser sache etwas vorsichtig ist und reden ist immer leichter als Handeln,sei du mal Bundeskanzler und hilf der ganzen Welt.

  2. #42
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Man kann aber nachvollziehen warum man in dieser sache etwas vorsichtig ist und reden ist immer leichter als Handeln,sei du mal Bundeskanzler und hilf der ganzen Welt.
    Naja, die deutsche Marine bekämpft dort unten immerhin die arbeitslosen Fischer, die sich der Piraterie zugewandt haben...

    aber du hast schon recht, es ist wirklich schwierig, da adäquat zu handeln, und oft ist wahrscheinlich die erste Reaktion- raushalten, bevor man in eine unkontrollierbare Situation gerät.

  3. #43

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Es gibt mehrere Organisationen, deren Mitarbeiter das Risiko auf sich nehmen, und vor Ort sind... Die bitten jetzt um jede mögliche unterstützung. Die vom Hunger betroffenen Menschen zeigen untereinander eine große Solidarität, was ich erstaunlich finde. Ich habe einen Bericht über eine Mutter mit sechs Kindern gelesen, die vier Waisenkinder auf der Flucht aufgenommen hat, und versuch jetzt ebenfalls durchzubringen...

    Einfach schrecklich, was da passiert.

    Die Nachbarländer haben teilweise große Angst, neue Flüchtlingslager zu eröffnen, weil sie fürchten, dass bewaffnete Kräfte einsickern- dass sind ja richtige zelt städte mit hundertausenden von Menschen...
    Wäre vielleicht besser,die würden in jedem Flüchtlingslager besser aufgehoben sein als in Somalien zur zeit,dann kann man sich auch besser um sie kümmern.

    Und zum Anfang,der normale Bürger würde gerne Spenden (klar nicht alle),aber der weiß ja nicht wohin das Geld geht,wenn selbst das Rote Kreuz dreck am stecken hatte/hat.
    Es kommt eben meistens nur ein kleiner Teil dort an,weil die Reichen reicher werden wollen.

  4. #44

    Registriert seit
    04.05.2009
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    13.681
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Naja, die deutsche Marine bekämpft dort unten immerhin die arbeitslosen Fischer, die sich der Piraterie zugewandt haben...

    aber du hast schon recht, es ist wirklich schwierig, da adäquat zu handeln, und oft ist wahrscheinlich die erste Reaktion- raushalten, bevor man in eine unkontrollierbare Situation gerät.
    Das erklärt natürlich alles,auch den Lebensmittelraub an der eigenen Bevölkerung.

    PS. diese Piraten haben ja genug zu essen und Munition zum ballern.

  5. #45
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Das erklärt natürlich alles,auch den Lebensmittelraub an der eigenen Bevölkerung.

    PS. diese Piraten haben ja genug zu essen und Munition zum ballern.
    Die somalischen Piraten erpressen lösegelder. Es gibt gutorganisierte Syndikate, die mit Islamisten zusammenarbeiten, und die werben arbeitslose Fischer an. Wenn du deine Familie nicht ernähren kannst, bist du wahrscheinlich bereit, ziemlich viel zu tun, besonders unter derartig katastrophalen Umständen. Und die Ursache für die Not der Fischer liegt tatsächlich in Überfischung und Umweöltverschmutzung.

    Das ist natürlich ein anderes Thema, als die Hungersnot, und ich will Piraterie auch nicht bagatellisierren. Es geht einfach darum, dass internationale Konzerne keinerlei Skrupel haben, das Meer vor einem derartig armen Land abzufischen, und man zwarcbereit ist, die Symptome zu bekämpfen, aber nich die Ursache.

  6. #46
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Robert Beitrag anzeigen
    Wäre vielleicht besser,die würden in jedem Flüchtlingslager besser aufgehoben sein als in Somalien zur zeit,dann kann man sich auch besser um sie kümmern.

    Und zum Anfang,der normale Bürger würde gerne Spenden (klar nicht alle),aber der weiß ja nicht wohin das Geld geht,wenn selbst das Rote Kreuz dreck am stecken hatte/hat.
    Es kommt eben meistens nur ein kleiner Teil dort an,weil die Reichen reicher werden wollen.
    Ja... den Menschen würde es natürlich vie lbesser gehen... Aber die Nachbarländer haben verständlicherweise Angst davor, dass dort Islamisten einsickern... Wie willst du ein Flüchtlingslager mit zigtausend Menschen kontrollieren? Es bräuchte einfach zusicherungen, auch für Sicherheit zu sorgen... und das ist einfach der Punkt- deutsche arine ist vor Ort, wenn es um wirtschaftliche Interessen geht, wenn es um Menschenleben geht, ist das Eisen zu heiß.

  7. #47
    ökörtilos
    las heute folgendes auf einer dubiosen Internetseite:

    Das Gebiet unter der Kontrolle der Al Shabaab Miliz, die als Verbündeter des Terrornetzes Al-Kaida hingestellt wird und international als terroristische Vereinigung gilt, wird boykottiert und blockiert. Damit wird die Bevölkerung bestraft, welche Al Shabaab unterstützt. Mit ständigen Drohnenangriffen, Operationen der US-Spezialeinheiten, sowie Bewaffnung von gegnerischen Milizen, die an der Grenze zwischen Somalia, Äthiopien und Kenia operieren, wird eine normale Arbeit in der Landwirtschaft unmöglich gemacht. Statt Nahrung anzupflanzen und zu ernten, muss sich die Bevölkerung vor Angriffen schützen und zusehen, wie ihre Dörfer und Städte zerstört werden. Das hat zum Grossteil zur Katastrophe geführt.


    Da die US-Regierung einen konventionellen Krieg nicht gewinnen kann, benutzen sie Hunger als Waffe. Die Lebensmittelversorgung wird mit der Ausrede blockiert, es könnte einiges davon in den Händen der Shabaab-Miliz landen, die aber einen Grossteil von Somalia kontrollieren. Lieber lassen sie die Ware in den Lagern von Mombasa in Kenia verrotten, welche die internationale Gemeinschaft gespendet hat. Washington erpresst die somalische Bevölkerung, um ihre strategischen und politischen Interessen durchzusetzen. Dazu kommen die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel auf den Weltmärkten, welche die Spekulanten anheizen.


  8. #48
    Ferdydurke
    Ärzte ohne Grenzen ist vor Ort... Anscheinend hatte sie ihre Hilfe wegen der Kämpfe sehr stark einschränken müssen, so das es zu Beginn der Hungersnot bereits kaum medizinische Versorgung gab. Anfang des Jahres begann die Dürrekatastrophe, vorher sind 10.000 Menschen durch eine Überschwemmung vertrieben worden. Einfach gruselig- die Menschen dort kommen garnicht zur Ruhe.

  9. #49
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    las heute folgendes auf einer dubiosen Internetseite:

    [/COLOR][/LEFT]

    [/COLOR]


    Alles Schall und Rauch: Wer ist wirklich schuld an der Hungersnot in Somalia


    [/LEFT]
    Das geht um den Ogaden, stimmts? Die Situation dort ist tatsächlich schwierig, weil die islamistischen Milizen für die somalische Bevölkerung tatsächlich eine gewisse Sicherheit vor äthiopischen Übergriffen darstellen, gleichzeitig leidet die Bevölkerung auch unter ihnen. Alle kämpfenden Verbände toben sich dort in irgendeiner Form an der Bevölkerung aus.

    International wird die schwierige Situation der Somalis dort und die Verbrechen durch Äthiopier kaum thematisiert.

    Hier ist die seriöse Variante

    leider von 2008, aber man sieht, wer so alles mitmischt

    "So Much to Fear" | Human Rights Watch

  10. #50

    Registriert seit
    04.05.2009
    Beiträge
    13.681
    Zitat Zitat von ökörtilos Beitrag anzeigen
    las heute folgendes auf einer dubiosen Internetseite:

    [/COLOR][/LEFT]

    [/COLOR]


    Alles Schall und Rauch: Wer ist wirklich schuld an der Hungersnot in Somalia


    [/LEFT]
    Da haben wir wiedermal den schuldigen gefunden.

    @Ferdydurke,klar würde ich genauso handeln um meine Familie zu ernähren,aber ich würde niemanden seine Lebensmittel klauen,schon garnicht Menschen die genauso oder noch schlimmer leiden.

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