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Österreichischer Politiker mit Neonazigruß

Erstellt von Grasdackel, 27.01.2007, 09:13 Uhr · 28 Antworten · 1.809 Aufrufe

  1. #1
    Grasdackel

    Österreichischer Politiker mit Neonazigruß


  2. #2
    Grasdackel
    Mehr zum Neonazigruß:

    "Ersatzgeste" für den Hitlergruß
    Die heimischen Neonazis schauten den "Kühnengruß" den Deutschen in den 80er Jahren ab.
    Der "Widerstands-" oder "Kühnengruß" ist eine Abwandlung des Hitlergrußes. Es wird der rechte Arm gestreckt und der Daumen, der Zeigefinger und der Mittelfinger abgespreizt. Die anderen Finger bleiben abgewinkelt.

    Mit dem damit symbolisierten "W" drückten deutsche Neonazi-Gruppen in den siebziger Jahren ihren Widerstand gegen die Ostpolitik des damaligen Kanzlers Willy Brandt aus. Die Geste wurde aber sehr wohl als bewusste Abwandlung des verbotenen Hitlergrußes verwendet.

    In Deutschland verboten
    In Deutschland wurde der Gruß aus diesem Grund verboten. In Österreich ist er hingegen laut Innenministerium nach der derzeitigen Rechtsprechung nicht strafbar, da er nicht als Symbol des Nationalsozialismus angesehen wird.

    Die Bezeichnung "Kühnengruß" geht auf den ehemaligen, in den 90er Jahren gestorbenen deutschen Neonazi-Führer Michael Kühnen zurück. Kühnen, der als führender Kopf der deutschen Neonazi-Szene in den 70er Jahren gilt, verstand es, die Medien zu benutzen, um immer wieder Öffentlichkeit für seine Politik zu bekommen.

    Netze ins Ausland aufgebaut
    Es gelang Kühnen, sowohl eine getreue Gefolgschaft als auch Kontakte zu fast allen neonazistischen Gruppierungen und Parteien im In- und Ausland aufzubauen. Er wurde zwei Mal einschlägig verurteilt. Insgesamt verbrachte Kühnen siebeneinhalb seiner 18 Jahre dauernden Aktivität in der Neonazi-Szene im Gefängnis.

    Auch in Österreich verbreitet
    In Österreich wurde der "Kühnengruß" von Neonazigruppen, die Anfang der 80er Jahre eng mit der deutschen Szene zusammenarbeiteten, übernommen, so auch von der Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition (VAPO).

    Die vom österreichischen Neonazi Gottfried Küssel 1986 gegründete Gruppe galt als eine der radikalsten und einflussreichsten Neonazigruppierungen in Österreich. Küssel wurde 1993 zu zehn Jahren Haft wegen NS-Wiederbetätigung verurteilt.

  3. #3
    Grasdackel
    Was ich immer gesagt habe, das ist ganz klar ein Nazigruß

  4. #4
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    By the way:

    Besagter Kühnen ist übrigens an AIDS gestorben,
    näheres hier: http://www.gigi-online.de/K%FChnen32.html

    Soviel zur Ablehnung von Schwulen und HIV-Infizierten durch Nazis.

  5. #5

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Ich verstehe nicht, warum die Medien derartige Kampagnen fahren, wo doch schon vorn vornherein klar ist, dass man damit HC überhaupt nicht schaden kann. Seine Zielgruppe interessiert sich nicht dafür, ob er nun irgendeinen obskuren Ersatzgruß gezeigt hat oder bei Wehrsportübungen dabei war. Man könnte ihn vielleicht zu Fall bringen, wenn man in der Krone nachwiese, dass er Steuergelder für Sexpartys oder sonstwas verschwendet hat, aber das hier hat absolut keinen Effekt. Da kann auch Rauscher noch zehn empörte Kommentare schreiben - es interessiert im Gemeindebau niemanden. Es wird trotzdem bei der nächsten Wahl 20% geben.

    Ich frage mich wirklich, ob die Medien nicht genug Zeit hatten, am Beispiel Haider zu lernen. Dem haben seine Sager auch nie geschadet. Noch einmal: Die Zielgruppe der FPÖ interessiert sich nicht für Naziskandale.

  6. #6
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    Zitat Zitat von Grizzly
    By the way:

    Besagter Kühnen ist übrigens an AIDS gestorben,
    näheres hier: http://www.gigi-online.de/K%FChnen32.html

    Soviel zur Ablehnung von Schwulen und HIV-Infizierten durch Nazis.
    ja ich würde mal die behauptung in die welt setzen das der ADOLF auch schwul war........ 8O

  7. #7
    Avatar von Grizzly

    Registriert seit
    23.04.2006
    Beiträge
    4.314
    Zitat Zitat von Schreiber
    Ich frage mich wirklich, ob die Medien nicht genug Zeit hatten, am Beispiel Haider zu lernen. Dem haben seine Sager auch nie geschadet. Noch einmal: Die Zielgruppe der FPÖ interessiert sich nicht für Naziskandale.
    Der harte Kern sicher nicht.
    Aber am Rand gibt schon mal Ausfransungen,
    das zeigt schon die Spaltung FPÖ/BZÖ,
    und derartige Entwicklungen sind m.E. eher positiv.

  8. #8

    Registriert seit
    21.11.2006
    Beiträge
    3.795
    Zitat Zitat von Grizzly
    Zitat Zitat von Schreiber
    Ich frage mich wirklich, ob die Medien nicht genug Zeit hatten, am Beispiel Haider zu lernen. Dem haben seine Sager auch nie geschadet. Noch einmal: Die Zielgruppe der FPÖ interessiert sich nicht für Naziskandale.
    Der harte Kern sicher nicht.
    Aber am Rand gibt schon mal Ausfransungen,
    das zeigt schon die Spaltung FPÖ/BZÖ,
    und derartige Entwicklungen sind m.E. eher positiv.
    Ich rede nicht vom ideologischen harten Kern, sondern vom Gemeindebau. Also nicht von den sagen wir 5% Akademikern und sonstigen Honoratioren, sondern von denen, die in Wien 15% gebracht haben. Favoriten und Co. Es ist ja nicht so, dass Mittelschichts-Grüne auf einmal HC wählen und dann mit einem NS-Skandal eines besseren belehrt werden, sondern der Proletarier, der keinen Bock auf Türken hat, macht da sein Kreuz. Und dem ist eh ziemlich egal, ob HC nun Hitler toll findet oder nicht.

  9. #9
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
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    Beiträge
    19.011
    Eigentlich gibt's schon einen Thread
    Die schönsten 3-Finger Bilder
    Ist HC ein Serbe

  10. #10

    Registriert seit
    09.11.2004
    Beiträge
    671
    Zitat Zitat von Schreiber
    Ich verstehe nicht, warum die Medien derartige Kampagnen fahren, wo doch schon vorn vornherein klar ist, dass man damit HC überhaupt nicht schaden kann. Seine Zielgruppe interessiert sich nicht dafür, ob er nun irgendeinen obskuren Ersatzgruß gezeigt hat oder bei Wehrsportübungen dabei war. Man könnte ihn vielleicht zu Fall bringen, wenn man in der Krone nachwiese, dass er Steuergelder für Sexpartys oder sonstwas verschwendet hat, aber das hier hat absolut keinen Effekt. Da kann auch Rauscher noch zehn empörte Kommentare schreiben - es interessiert im Gemeindebau niemanden. Es wird trotzdem bei der nächsten Wahl 20% geben.

    Ich frage mich wirklich, ob die Medien nicht genug Zeit hatten, am Beispiel Haider zu lernen. Dem haben seine Sager auch nie geschadet. Noch einmal: Die Zielgruppe der FPÖ interessiert sich nicht für Naziskandale.



    Es ist doch ohnehin klar das HC Strache ein Nazi ist. Auch seine Zielgruppe ist rechts und Nazi-Skandale machen denn bei seinen Wählern sicher nicht unbeliebter vielleicht noch beliebter. Seine Wähler sind Nazis die stört ein Nazi Gruß nicht..

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