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Pfeiffer Studie

Erstellt von Epirote, 14.06.2010, 13:30 Uhr · 20 Antworten · 1.646 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Epirote

    Registriert seit
    08.09.2008
    Beiträge
    2.528

    Pfeiffer Studie

    [h1]Gewaltbereitschaft als Kultur[/h1]
    [h4]Junge Muslime mit starker Bindung an ihren Glauben sind schlechter integriert und delinquenter als andere Migranten. Eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer fragt nach den Ursachen.[/h4]
    Von Necla Kelek
    Mehr dazu:

    Integration: Gewaltbereitschaft als Kultur - Integration - Feuilleton - FAZ.NET

  2. #2

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630

    Artikel mit solchen und ähnlichen Themata häufen sich in den verschiedensten Zeitungen, in guten und sehr guten.

    Meinerseits hat vor langer Zeit gewarnt, die Augen davor zu verschließen, jetzt kommt die Quittung knüppeldicke, nach Dekaden.

    Selbst die Ministerien, z.B. das Bildungsministerium, Vorreiter einer verfälschenden Wiedergabekultur, indem es nicht ausreichend oder gar nicht konkret das Thema behandelte, zeigt immer deutlicher Flagge, nennt immer deutlicher Ross und Reiter.

    Vielleicht ist es endlich mal Grund und Anlaß für manchen Betreiber von Foren, die Meinungsdiktatur in seinem Forum nicht zu gestatten, nicht zu dulden, sondern im Sinne und zum Wohle der Jugendlichen konstruktiv und aufklärend mit zu einem erwünschten Erfolg beizutragen, und der Jugend nicht immer ein Weltbild von Friede - Freude - Eierkuchen zu vermitteln.


    Wiederholung der FAZ-Quelle von oben:
    Integration: Gewaltbereitschaft als Kultur - Integration - Feuilleton - FAZ.NET

  3. #3
    Fan Noli
    Studie


    Zweifelhafte Rolle der Imame



    Von Katja Irle

    Muslim, Macho, religiös, gewaltbereit - mit dieser plakativen Formel befeuert eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) und des Bundesinnenministeriums die Zuwanderungsdebatte. Die bundesweite Befragung von 14- bis 16-jährigen Schülern ergab, dass die Gewaltbereitschaft steigt, je religiöser junge Muslime sind. Bei evangelischen und katholischen Jugendlichen scheint die Religion eher präventiv zu wirken: Sie schlagen deutlich seltener zu. Am besten in die deutsche Gesellschaft integriert sind laut Untersuchung junge Migranten ohne Konfession.

    Verantwortlich für das Gewaltpotenzial bei jungen männlichen Muslimen machen die Studienautoren jedoch nicht den Islam, sondern eine Macho-Kultur, die in Teilen der Religion und traditionellen muslimischen Familienstrukturen gefördert werde, sagte der Leiter der Studie, der Kriminologe Christian Pfeiffer, der Frankfurter Rundschau. Das sei ein Phänomen, das keineswegs eine Besonderheit des Islam sei, betont Pfeiffer. Schließlich habe die Männerdominanz auch die christlichen Kirchen lange Zeit geprägt - die katholische bis heute. Pfeiffer sieht vor allem die Imame in der Pflicht, von denen eine Mehrheit in den Moscheen "immer noch die Dominanz des Mannes" predige. Pfeiffer stützt sich bei seinen Aussagen auf den Religionswissenschaftler Rauf Ceylan. Der Professor an der Universität Osnabrück hatte jüngst in seinem Buch "Prediger des Islam" kritisiert, dass viele Imame, die in Deutschland predigten, den Rückzug der Muslime förderten.

    "Die Deutsche Islamkonferenz muss dieses Problem jetzt dringend ansprechen", fordert Pfeiffer. Imame und muslimische Religionslehrer dürften nicht "importiert" werden, sondern müssten in Deutschland ausgebildet werden, so Pfeiffer: "Es dürfte keine Einreise für Imame geben, die mit unserer Kultur nichts am Hut haben." Eine Aussage, die bei vielen gläubigen Muslimen einen Sturm des Protestes auslösen dürfte.

    Aiman Mazyek, Generalsekretär im Zentralrat der Muslime in Deutschland stellt klar, dass die Forderung Pfeiffers zu kurz greife: "Wer A sagt, der muss auch B sagen. Wir fordern schon seit vielen Jahren eine Imamausbildung in Deutschland, doch diese kann die Politik nach unserer Verfassung nicht selber machen: Die Länder sind gehalten dies in Absprache mit islamischen Gemeinden zu tun. Einfach nach der Ausweisung ausländischer Imame zu rufen, hat populistische Züge", sagte Mazyek der FR. "Der Verfassung Rechnung tragen und Ausbildungsgänge mit den Muslimen zu organisieren, ist das Gebot der Stunde. Das habe ich von Herrn Pfeiffer aber nicht vernommen habe."

    "Je religiöser, desto gewaltbereiter"


    Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) plädiert für "eine zielgerichtete Weiterbildung der Imame in Deutschland". Grundsätzlich gelte: "Die jungen Menschen der dritten oder vierten Generation der Einwanderer brauchen positive Vorbilder." Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) kündigte an, die Ergebnisse der Hannoveraner Studie in die Debatte einfließen zu lassen.

    Dass eine Macho-Kultur mit frauenfeindlichen Elementen und einem speziellen Ehrenkodex die Gewaltbereitschaft fördert, ist keineswegs eine neue Erkenntnis der Wissenschaft. Die KfN-Studie stellt jedoch einen deutlichen Zusammenhang zum Grad der Religiosität bei jungen Muslimen her. Die Aussage "je religiöser, desto gewaltbereiter" hat nach Angaben Pfeiffers auch dann noch Bestand, wenn man Faktoren wie Bildungsstand oder familiäre Situation (zum Beispiel Arbeitslosigkeit und Armut) herausrechnet: "Je stärker sich islamische Migranten an ihren Glauben gebunden fühlen, umso mehr stimmen sie gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen zu und umso häufiger bevorzugen sie gewalthaltige Medien wie Ego-Shooter-Spiele", sagt Pfeiffer.

    Diese Erklärungen führen für den Zentralrat der Muslime nicht weit genug: "Es fehlt die seriöse Expertise über die Ursache des Phänomens", sagt Mazyek, "wer viele Jahre lang Diskriminierung im Alltag erlebt hat, entwickelt krankhafte Abwehrmechanismen. Manche gewaltbereiten Gruppen tragen dann die Religion als Flagge vor sich her, doch ihre Religiosität ist völlig diffus", so Mazyek. "Hier hätte Herr Pfeiffer klären müssen, was Religion für die Befragten tatsächlich bedeutet. Viele haben gar nichts mit den Glaubensgemeinden zu tun."

    Für die Untersuchung wurden rund 45.000 Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse befragt. Sie äußerten sich unter anderem zu ihrem Glauben, ihrem Medienkonsum und ihrer Familiensituation. Dabei spielte auch eine Rolle, ob sie selbst Opfer von Züchtigung und Gewalt waren. So gaben rund 30 Prozent der jungen Muslime an, in ihrer Kindheit schwere Formen elterlicher Gewalt erlebt zu haben. Bei den christlichen Jugendlichen waren es hingegen nur elf Prozent.

    In einem Punkt zeigt sich bei jungen Muslimen eine positive Wirkung der religiösen Erziehung: Wegen des Nüchternheitsgebots trinken sie deutlich weniger Alkohol als ihre christlichen Mitschüler. (Mit vf)

    Studie: Zweifelhafte Rolle der Imame | Frankfurter Rundschau - Politik

    ------------

  4. #4
    Avatar von Azrak

    Registriert seit
    18.08.2008
    Beiträge
    9.275
    Thread gibts/gabs schon

  5. #5
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
    22.05.2010
    Beiträge
    669
    Bestätigt wohl das Thema "Je religiöser, desto gewaltbereiter".

  6. #6
    Ferdydurke
    Ich liebe diese spekulativen Debatten über Studien, die kein Mensch gelesen hat...

  7. #7
    Beogradjanin
    Was hat religiöse Überzeugung mit Gewaltbereitschaft zu tun ?

    Kenne diese Studien nicht, weil es mich nicht interessiert . Ein Mensch der seinen Glauben auslebt ist nicht zurückgeblieben oder gewalttätig.

    Das sind seichte Klischees ohne Sinn.

  8. #8
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.473
    Zitat Zitat von Verloren Beitrag anzeigen
    Kenne diese Studien nicht, weil es mich nicht interessiert . Ein Mensch der seinen Glauben auslebt ist nicht zurückgeblieben oder gewalttätig.
    aber in Deckung sollte man vor ihm trotzdem gehen, so rein prophylaktisch

  9. #9
    Beogradjanin
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    aber in Deckung sollte man vor ihm trotzdem gehen, so rein prophylaktisch

    Du hast einen Schaden ^^

  10. #10

    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    23.630
    Zitat Zitat von Verloren Beitrag anzeigen
    Was hat religiöse Überzeugung mit Gewaltbereitschaft zu tun ?

    Kenne diese Studien nicht, weil es mich nicht interessiert .
    Ein Mensch der seinen Glauben auslebt ist nicht zurückgeblieben oder gewalttätig.

    Das sind seichte Klischees ohne Sinn.

    Dir ist aber klar, daß du soeben nur Unsinn von dir gabst, oder?
    Siehe, du stellst Studien deiner Vermutung gleich, obgleich es dich nicht interessiert.

    Vielleicht hältst du dich dann mit deinen ungeprüften Inhalten etwas zurück, und prüfst erst mal an, ob deine ungeprüfte Annahme den geprüften Inhalten Stand halte.

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