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Pilgerort Guadalupe, Mexico Stadt, Mexico

Erstellt von Rockabilly, 08.01.2012, 14:19 Uhr · 22 Antworten · 2.612 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Rockabilly

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    Pilgerort Guadalupe, Mexico Stadt, Mexico

    "Villa de Guadalupe ist ein nördlicher Vorort von Mexico Stadt auf dem Berg Tepeyac. Er beheimatet die mit jährlich ca. 20 Millionen Pilgern derzeit größte Wallfahrtsort der Welt."¨

    Viele haben sicher schon mal diese Mariadarstellung in Filmen oder Dokus gesehen:




    Dieses Bild ist sehr beliebt in Lateinamerika und man findet es überall:




    Es gilt als ein Wunder wo selbst die Wissenschaft derren Entstehung erklären kann.

    Die Tilma:

    Grobes Gewebe aus Maguey-Kaktusfasern. Ca. 1,67 mal 1,05 m gross. Aus zwei Hälften bestehend, in der Mitte durch eine Naht zusammengehalten. Allgemein übliches Obergewand der Azteken, vorn wie eine lange Schürze getragen oder wie ein Mantel um die Schultern gehängt.



    Das Bild:

    · Kein Malmaterial identifizierbar, weder pflanzlichen, noch tierischen noch mineralischen Ursprungs.

    Malmaterial bis heute unbekannt.

    · Keine Pinselstriche vorhanden.

    · Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden.

    · Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung: dies macht es eigentlich unmöglich, auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen.

    · Keine schützende Lackierung vorhanden trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.

    · Kombination verschiedener Maltechniken: Öl, Tempera, Wasserfarbe und Fesko. Nicht kopierbar.

    · Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt, um dem Gesicht Tiefe zu geben.

    · Rätselhafte Glättung der Oberfläche. Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet, glänzend weiss und weich unter dem Bild. Forscher haben keine Erklärung für die zwei unterschiedlichen Materialseiten.

    · Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern, Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln.

    · Einseitige Durchsichtigkeit. Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht gesehen werden.

    · Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente – infrarotdurchlässig.

    · Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild grösser, scheint beim Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen.

    · Die Augen: Die Augen des Gesichtes auf der Tilma bilden das grösste Rätsel dieses Artefaktes. In beiden Augen spiegelt sich die damalige Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit von den Gesetzen der Krümmung der Hornhaut, und im zweiten Auge um genau den Faktor verschoben, wie es sich in einem lebendigen Auge zeigen würde.

    1956 entdeckt: Lichtreflexe in den Augen der Figur auf der Tilma. (Lichtreflexe im menschlichen Auge sind uns erst bekannt seit Helmhotz’ Entdeckung in den 1880er Jahren! Woher also sollte der Hersteller dieses Bildes im jahre 1531 davon Kenntnis gehabt haben?)

    1958 entdeckt: Parkinje-Sanson-Effekt in den Augen der Figur auf der Tilma: ein gesehenes Objekt wird in beiden Augen eines Menschen reflektiert, und zwar an drei verschiedenen Stellen verursacht durch die Krümmung der Hornhaut. Genau dies aber findet sich auch in den Augen der Figur auf dem Tilmabild!

    Die sich in den Augen widerspiegelnde Szene – nach modernster Computerbildanalyse:

    Ein sitzender Indio; die Gesichter von möglicherweise Bischof Zumárraga und Dolmetcher Gonzales; dann Juan Diego, seine Tilma öffnend; die Büste einer Frau und ein bärtiger Spanier. In der Mitte: eine Eingeborenengruppe mit Kind.



    Nebst diesen ganzen Fakten, sind vorallem die Augen interessant:






    Es spiegelt alle Personen im Raum, Juan Diego, den Bischoff, eine Indiofamilie, die vor Ort waren, als durch die Blumen, die Diego bei sich trug, zum Bild wurden, angeblich.









    Interessant ist, dass die weibliche Person, die Maria darstellen sollte, typische Mestizengesichtszüge hat. Auch ist interessant, dass nach diesem Wunder, dass es einen Überlauf an Konvertierungen zum Christentum gab und in Chroniken beschrieben wurde, dass es sogar Schichten bei Mönchen gab, die von Sonnenaufgang bis Unternag die Indios tauften, die zuvor den Spaniern feindlich gesindt waren und verjagen wollten.


    Was auch cool ist, die Schiffe, mit dennen Columbus nach Amerika segelte hiessen: Santa Maria, Pinta und Nina was man übersetzen kann: "(Die)heilige Maria malt (das) kleine Mädchen".

  2. #2
    Avatar von Rockabilly

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    Normalerweise hätte die Tilma längst kaputt gehen müssen oder wenigstens die Farben müssten verbleicht sein:

    Der unerklärlich gute Erhaltungszustand von Gewebe und Bild stellt ein weiteres Rätsel dar, für das die Forschung keine Erklärung hat.

    Das Gewebe: Die gewöhnliche Lebensdauer eines solchen Kaktusfaserstoffes in der Art der Tilma beträgt höchstens 20 Jahre! Doch das Gewebe der berühmten Tilma weist nicht das geringste Zeichen eines Verfalls auf.

    Das Bild: Die Farben sind bis heute leuchtend frisch und farbvoll, wie neu! Farbfrisch wie am ersten Tag – im Gegenteil zu den Hinzufügungen und Änderungen -, ohne schützende Leimung hätte das Bild längst ruiniert sein müssen.

    Das Bild widerstand den Witterungseinflüssen einer mit Salpeterpartikeln und Feuchtigkeit geladenen Atmosphäre in Nähe des Texcoco-Sees. Während der ersten 116 Jahre befand sich das Bild nicht hinter Glas, und Kapellen und Kirchen waren damals ohne Fensterglas.

    Das Bild widerstand dem Russ und Qualm von Millionen von Kerzen und Weihrauch. Besonders der Rauch von Wachskerzen wirkt bekanntlich zerstörerisch, da er zersetzende Kohlenwasserstoffe und Russ enthält. Der Russ der ersten 116 glaslosen Jahre hätte das Bild bis zur Unkenntlichkeit schwärzen müssen.

    Das Bild widerstand dem ultravioletten Licht der Kerzen. Smith und Callahan, die Lichtmessungen durchführten, gaben kund: Die über 450 Jahre andauernde ständige Bestrahlung hätte die Farben längst zerstören müssen. Zu starkes ultraviolettes Licht bleicht die meisten Farben aus, seien sie organisch oder anorganisch. Vor allem blaue Farben verblassen. Mit den noch immer unidentifizierten Tilmabildfarben passiert dies offensichtlich nicht.

    Das Bild widerstand den Verschmutzungen durch Pilger. Schweiss und Schutz von Pilgerhänden, Tränen, Speichel usw.: Die Tilma wurde buchstäblich von Millionen frommer Pilger berührt und geküsst, von Kranken auf ihren Körper gelegt, Schmuckstücke, persönliche Gegenstände und Waffen wurden an ihr gerieben – selbst noch nach Anbringung des Schutzglases wurde das Bild immer wieder für Pilger und V.I.P.s herausgenommen und berührt.

    Das Bild widerstand einem Säureunfall: 1791 goss aus Versehen ein Kirchendiener beim Reinigen des Rahmens eine Flasche Salpetersäure über die Tilma. Überraschenderweise ohne Schaden auf dem Bild anzurichten!

  3. #3
    Avatar von Duušer

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    Wieso hat man Teile vom Bild (Engel und Mond) nachher hinzugefügt? -.-

  4. #4
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Duušer Beitrag anzeigen
    Wieso hat man Teile vom Bild (Engel und Mond) nachher hinzugefügt? -.-

    Frage ich mich auch... Aber erstaunlich dass es solange unbeschadet ausgehaltet hat. 500Jahre unter Rus und UV Licht ausgesetzt und die Farben sind immer noch prächtig. Und Kaktussfaser ist bekannt dass es eine kurze Lebensdauer hat.

  5. #5

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    unglaublich

  6. #6
    Avatar von Charlie

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    Die Mariastatuen weinen ja auch öfters Blut, oder nicht? Also habe ich mal gelesen.

  7. #7
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen
    Die Mariastatuen weinen ja auch öfters Blut, oder nicht? Also habe ich mal gelesen.

    99% von dennen sind Fake hinter derren Ursprung Geldgeile Menschen stecken. Vorallem im Mittelalter wurde mit Reliqiuen gehandelt und es gab sehr viele Fälschungen. Die einzigen "Wunder" die nicht erklärbar sind, sind das Grabtuch von Turin, das Schweisstuch Jesu und eben dieses Bild der Maria.

  8. #8
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    99% von dennen sind Fake hinter derren Ursprung Geldgeile Menschen stecken. Vorallem im Mittelalter wurde mit Reliqiuen gehandelt und es gab sehr viele Fälschungen. Die einzigen "Wunder" die nicht erklärbar sind, sind das Grabtuch von Turin, das Schweisstuch Jesu und eben dieses Bild der Maria.
    blödsinn es gibt viel mehr wunder


    ich kann dir allein 2-3 nur in griechenland nennen

  9. #9
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    blödsinn es gibt viel mehr wunder


    ich kann dir allein 2-3 nur in griechenland nennen

    Spirituelle Wunder gibt es unzählige, aber nur bei dennen können sich die Wissenschatler es nicht erklären.

  10. #10
    Avatar von De_La_GreCo

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    Zitat Zitat von Gjin Tonikaj Beitrag anzeigen
    Spirituelle Wunder gibt es unzählige, aber nur bei dennen können sich die Wissenschatler es nicht erklären.
    1) weiß nicht mehr in welcher kirche das ist in griechenland aber es gibt eine kirche die hat auf ihrer kuppel einen baum und dieser baum wächst und wächst wie erklärst du dir das wenn die wurzeln aufm baum sind und nicht in der erde


    kann sich die wissenschaft nicht erklären


    2) jeden 15 august (namenstag der jungfrau maria) kommen in griechenland wieder vor einer kirche unzählige kleine schlangen die ein kreuz auf der stirn haben vor der kirche. diese schlangen kannste anfassen in die hand nehmen die sind sehr zahm (habe die sogar mal im fernsehn gesehn) nach den 15 august haun die wieder ab und tauchen wieder am nächsten namenstag der jungfrau maria auf


    kann sich die wissenschaft ebenso nicht erklären




    edit: hier ne doku zu den schlangen sogar auf english





    ab 2.54 sieht man sogar die schlangen

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