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Die Religion des Slawentums

Erstellt von Ravnokotarski-Vuk, 15.01.2010, 04:17 Uhr · 11 Antworten · 1.504 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Die Religion des Slawentums


  2. #2
    Avatar von Ilijah

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    Eigentlich ja ganz 'nett' ... immerhin ist genug Folklore übrig geblieben, bestes Beispiel: Baba Roga oder auch Perun.

    Naja, ich bleib lieber weiter beim Gott Israel's - lol.

  3. #3
    Avatar von DZEKO

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    kannst du auch ein paar texte einfügen das video selber sagt nicht so viel, aber keine kilometerlange texte bitte kurze nur zusammenfassende...

  4. #4
    Avatar von B0šNjAk

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    Slaveni nisu imali ni religije ni pisma

  5. #5
    Avatar von DZEKO

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    ja mir kommt es so vor als es mytholgie wäre also sagen und märchen...

  6. #6
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

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    Hier ein Tipp..

    Als Altkirchenslawisch (Eigenbezeichnung словѣньскъ ѩзыкъ, transliteriert slověnьskъ językъ ‘slawische Sprache’) bezeichnet man die älteste slawische Schriftsprache, die um 860 entwickelt bzw. festgehalten wurde und aus der gegen Ende des 11. Jahrhunderts verschiedene Varietäten des Kirchenslawischen hervorgegangen sind.
    Die Bezeichnung Altkirchenslawisch begründet sich in der fast ausschließlichen Verwendung als Sakralsprache. Früher wurde die Sprache auch als Altbulgarisch (bulgarisch старобългарски/ starobălgarski) genannt, da die meisten erhaltenen altkirchenslawischen Denkmäler bulgarische Züge haben. In den meisten slawischen Ländern wird jedoch die Bezeichnung Altslawisch (russisch старославянский язык/ staroslawjanski jasyk, tschechisch staroslověnština usw.) bevorzugt. In Mazedonien wird auch die Bezeichnung Altmazedonisch (mazedonisch старомакедонски/ staromakedonski) verwendet, die jedoch von Kritikern als politisch motiviert aufgefasst wird [1].

    Auf Anfrage des großmährischen Fürsten Rastislav an Byzanz und die Ostkirche, Geistliche zur Verbreitung des christlichen Glaubens zu schicken, wurden die Brüder Konstantin (später Kyrillos genannt) und Methodios vom Patriarchen Photios I. mit der Missionierung beauftragt und begaben sich im Jahre 863 nach Großmähren. Konstantin hatte zuvor bereits Teile der Evangelien und während der Mission den Psalter sowie andere christliche Bücher in ihm vertraute slawische Sprache von Saloniki übersetzt und sie schriftlich mit Hilfe des von ihm entworfenen glagolitischen Alphabets fixiert.
    Durch Vertreibung der Missionare und deren Schüler im Jahre 885 verbreitete sich die Schriftsprache auch im Süden, im bulgarischen Reich. Die Glagoliza, die trotz der Vertreibung weiterhin in Großmähren verwendet wurde, breitete sich nun auf weite Teile des Balkans aus, wobei sich zwei Schriftvarianten entwickelten: Die eckige westliche im Gebiet des heutigen Kroatien und die runde östliche Variante der Glagoliza im heutigen bulgarisch-mazedonisch-serbischen Raum, die jedoch noch vor Ende des neunten Jahrhunderts durch die kyrillische Schrift ersetzt wurde. Im alpenslawischen Südwesten, also im Gebiet des heutigen Slowenien und nördlich davon, wurde vereinzelt auch die lateinische Schrift verwendet. Während das Altkirchenslawische zuerst nur Sprache der slawischen Liturgie war, wurde es ab 893 zur Staatssprache des Bulgarischen Reiches.



    Die durch die Mährenmission und die Vertreibung der Apostel nach Süden erfolgte Christianisierung bedeutete den größten kulturellen Wandel in Süd- und Osteuropa bis zur Zeit der Reformation. Unter verschiedenen Herrschern entstanden kleinere Zentren, in denen sich das Altkirchenslawische auch zu einer Literatursprache mit hohem Niveau weiterentwickelte und ihre Blütezeit im 10. Jahrhundert fand, in Preslaw und Ohrid[2], die damaligen Hauptstädte des bulgarischen Reiches und von dort aus in der folgende Zeit Einfluss auf den Ostslawen zu nehmen.
    Trotz ihres südslawischen Dialektes konnten die beiden Prediger von ihren slawischen Brüdern im Norden, die die mährisch-slowakisch-pannonischen Dialekte sprachen, ohne weiteres verstanden werden, da sich die regionalen Dialekte damals noch sehr ähnlich waren. Die heutigen, vergleichsweise großen Unterschiede gehen zurück auf etwa die Zeit des 11. Jahrhunderts, als sich verschiedene Varianten der altkirchenslawischen Sprache herausbildeten, die heute unter dem Oberbegriff Kirchenslawisch zusammengefasst werden. Hierzu zählen das Bulgarisch-Kirchenslawische (auch Mittelbulgarisch genannt) sowie das Russisch-, Serbisch-, Kroatisch- und Tschechisch-Kirchenslawische.
    1652 wurde das durch den Patriarchen Nikon festgelegte Kirchenslawisch die liturgische Sprache der slawisch-orthodoxen Kirche. Ab der Zeit wird sie auch als Neukirchenslawisch oder Synodalkirchenslawisch bezeichnet und hat sich dort mit einem Status, vergleichbar dem des Lateinischen in der römisch-katholischen Kirche, bis heute gehalten.
    Obwohl der Einfluss des Kirchenslawischen auf die jüngeren slawischen Sprachen enorm ist, muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei der ältesten slawischen Schriftsprache um jenen südslawischen Dialekt der ersten Missionare handelt, nicht aber um einen gemeinsamen Vorfahren der slawischen Sprachfamilie, wie das Proto- oder Urslawische. Allerdings ist das Altkirchenslawische aufgrund seines Alters dem Urslawischen noch recht ähnlich, weswegen es von hoher Bedeutung für das historisch-vergleichende Studium der slawischen Sprachen ist.

  7. #7
    Avatar von B0šNjAk

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    Zitat Zitat von Ravnokotarski-Vuk Beitrag anzeigen
    Hier ein Tipp..
    De prevedi i skrati nije mi do citanja romana

  8. #8
    Avatar von Ravnokotarski-Vuk

    Registriert seit
    02.09.2006
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    8.141
    Zitat Zitat von B0šNjAk Beitrag anzeigen
    De prevedi i skrati nije mi do citanja romana
    Ti si stvarno ljen covik

  9. #9
    Avatar von DZEKO

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    oba ste pravi crno gorci...)

  10. #10

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