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Resolution gegen den Kinderhidschab und das Frauenkopftuch im oeffentlichen Dienst

Erstellt von Styria, 29.12.2009, 18:00 Uhr · 2 Antworten · 490 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Styria

    Registriert seit
    26.06.2009
    Beiträge
    3.231

    Resolution gegen den Kinderhidschab und das Frauenkopftuch im oeffentlichen Dienst

    Fuer engagierte Frauen- und Menschenrechtler ist jede Form islamischer Verschleierung von Maedchen und Frauen Teil einer totalitaeren, politreligioesen Bewegung und weder mit den universellen Menschenrechten noch mit freiheitlich demokratischen Verfassungen kompatibel. Eine weltweite Fundamentalisierung veranlasst mehr und mehr muslimische Eltern ihre Toechter an das „Schamtuch“ (Feridun Zaimoğlu) zu gewoehnen. Helfen Ueberredungskunst oder paedagogische Tricks nicht, droht man mit der Hoelle und mit Pruegel.

    Selbst moderat gebundene, mit der uebrigen Kleidung geschmackvoll abgestimmte Tuecher sind daher kein selbst gewaehltes Modeaccessoire. Der Druck auf die Muetter durch Sippe, soziales Umfeld und politische wie religioese Autoritaeten die schariakonforme Bedeckung notfalls mit Gewalt durchzusetzen, ist ungeheuer gross. Multikulturalisten, die das Kopftuch als individuellen Weg der religioesen Emanzipation muslimischer Frauen missdeuten, erschweren saekular denkenden muslimischen Familien die Argumentation.

    Die schon von weitem erkennbare Verschleierung propagiert und tradiert ein islamisch orthodoxes Menschenbild, das Maedchen und Frauen ebenso verachtet wie es Maenner als willensschwache, triebhafte Wesen herabwuerdigt. Die islamische Bedeckung spaltet in antagonistische Kollektive, denen ein fairer, respektvoller Umgang miteinander verboten ist: Frauen / Maenner, MuslimInnen / NichtmuslimInnen, verschleierte Muslimas / Frauen mit offenen Haaren.

    Das „Schamtuch“ foerdert daher schon bei Kleinstkindern das Gefuehl von Fremdheit und erlebter Segregation. Integration kann so nicht gelingen. Falsch verstandene, entgrenzte Toleranz und Dialogbereitschaft um jeden Preis hat den Einfluss der islamistischen Organisationen gestaerkt. Auch daher hat die Anzahl der verschleierten Maedchen und Frauen in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. Viele Grundschuelerinnen verlassen das Haus nicht mehr ohne Kopftuch, selbst in Kindergaerten sieht man neuerdings Drei- und Vierjaehrige mit Hidjab. Das Kopftuchgebot diskriminiert bereits diese kleinen Maedchen als Verfuehrerinnen.

    Nicht nur der Europaabgeordneten Renate Sommer und der Frauenrechtlerin Mina Ahadi gilt der Kinderhidjab als Kindesmisshandlung und Kinderrechtsverletzung. Geschlechter-Apartheid sowie die grundsaetzlich damit einhergehenden, vormodernen Denk-, Verhaltens- und Erziehungsmuster verstossen gegen das Recht junger Menschen auf eine gleichgestellte und gewaltfreie Erziehung.

    Sie behindern eine altersgerechte und selbstbestimmte Persoenlichkeitsentwicklung. Chancengleiche Partizipation an der (Er )Lebenswelt Gleichaltriger unabhaengig von Geschlecht, kultureller Herkunft, Religionszugehoerigkeit oder sonstiger Weltanschauung ist strengglaeubig sozialisierten Musliminnen bereits in jungen Jahren nicht moeglich.

    Die Unterzeichner fordern daher ein bundesweites Verbot des Kinderkopftuchs fuer Maedchen bis vierzehn Jahren in der Oeffentlichkeit. Darueber hinaus setzen wir uns fuer das Verschleierungsverbot im oeffentlichen Dienst ein. Die Beschaeftigten in Institutionen der Verwaltung, der Justiz sowie des Erziehungs- und Bildungswesens sind Repraesentanten und Funktionstraeger des saekularen, freiheitlich demokratischen Rechtsstaates. Sie haben den Anspruch auf und die Verpflichtung zur neutralen Kleidung waehrend ihrer Dienstzeit, ohne die eine wertschaetzende und buergerorientierte Zusammenarbeit kaum moeglich ist.

    Wir halten ein grundsaetzliches Kopftuchverbot in Gerichtsgebaeuden, Schulen (franzoesisches Modell) und Kindergaerten fuer unumgaenglich. Bei Gerichtsverhandlungen muss zum Schutz der Zeugen und Angeklagten garantiert sein, dass selbst jede unterschwellige Beeinflussung von Plaedoyer und Urteil durch politreligioese Symbole im Saal ausgeschlossen ist. Nur gaenzlich kopftuchfreie Schulen und Kindergaerten gewaehrleisten, dass Maedchen und Jungen unabhaengig von kultureller Herkunft, Religion und sonstiger Weltanschauung einen Freiraum nutzen und geniessen koennen, in dem sie vor orthodoxer religioeser Indoktrination verschont sind.

    Erstunterzeichner am 09. Mai 2009 waren

    Zentralrat der Ex-Muslime
    Zentralrat der Ex-Muslime

    Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, HINTERGRUND-Verlag Osnabrück
    Hintergrund - Verlag

    Children First Now (Kinderrechtsorganisation)
    index

    Equal Rights Now (Organisation für gleiche Rechte der Frauen)
    علیه تبعیض

    I.so.L.De Lern- und Sprachförderung
    i.so.l.de@gmx.de

    Wir laden alle freiheitsliebenden Menschen und Organisationen ein, diese Resolution zu unterschreiben und unterstützen.


    Sincerely, The Undersigned

    Resolution gegen den Kinderhidschab und das Frauenkopftuch im oeffentlichen Dienst Petition


  2. #2

    Registriert seit
    08.12.2009
    Beiträge
    283
    Papagei Nachrichten.

  3. #3
    Fan Noli
    Man sollte alle Frauen die Kopftücher tragen wollen in Länder wo dies Pflicht ist ausweisen. Da können sie ja dann das Leben was sie propagieren.

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