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Sammelthread Homosexualität auf dem Balkan

Erstellt von Krajisnik, 07.04.2005, 15:28 Uhr · 690 Antworten · 20.621 Aufrufe

  1. #391

    Registriert seit
    09.03.2006
    Beiträge
    9.864

    Re: 54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung

    u crnoj gori nema pedera i nikada nece imati, niti ima lezbejki
    es ist eine andere sache wenn mann anti-diskriminierung unterstützt, ist was "positives" eigentlich

    pozz

  2. #392
    Crane

    Re: 54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung

    Zitat Zitat von Ultras
    Zitat Zitat von Adrian
    Zitat Zitat von Hellenic
    Zitat Zitat von Adrian
    54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung und alle ex-jugoslawischen länder dabei außer slowenien was für eine wende nirgendswo auf der welt wurden früher schwule so gehasst wie im ehemaligen jugoslawien und heute unterstützen sie so einen scheiß

    http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=6105
    Ja was fuer nen scheisss... was ist mit albanien? (Hab keinen bock den Artikel zu lesen)
    scheiße albanien unterstützt das ganze auch und muss dich enttäuschen griechenland auch dabei
    bei den griechen ist das doch normal...
    Japp, Griechenland ist auch das einzige Balkanland in dem Prostition verboten ist.

    Fuer die ganzes Homophoben unter euch... kauft euch nen Regenbogen =P

  3. #393
    Avatar von Sousuke-Sagara

    Registriert seit
    30.08.2005
    Beiträge
    7.770

    Re: 54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung

    Zitat Zitat von Hellenic
    Fuer die ganzes Homophoben unter euch... kauft euch nen Regenbogen =P
    Oder sucht euch einen Job! =P

  4. #394
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
    13.01.2006
    Beiträge
    4.998
    Japp, Griechenland ist auch das einzige Balkanland in dem Prostition verboten ist.
    Quatsch in Kroatien ist es auch verboten! :!:


    Zum 1ste find ich ok, ist mir doch scheissegal was die Leute privat treiben Sexualität ,Religion, etc ist Privatsache :!:

    Solange es die nicht offen auf der Strasse treiben ists mir egal

  5. #395
    Syndikata

    Re: 54 Staaten gegen Gay-Diskriminierung

    Zitat Zitat von Heishiro_Mitsurugic
    Zitat Zitat von Hellenic
    Fuer die ganzes Homophoben unter euch... kauft euch nen Regenbogen =P
    Oder sucht euch einen Job! =P

  6. #396
    Avatar von kotepita

    Registriert seit
    13.12.2006
    Beiträge
    28

    Re: Homosexualität in Serbien

    Die Homos sind ein Übel...im slawischen bereich haben die verloren..
    Slawen sind nicht so empfänglich für schwulitäten..
    Zitat Zitat von Krajisnik
    Ihre einzige Disco muss von der Polizei beschützt werden: Von westeuropäischen Verhältnissen können Schwule und Lesben in Belgrad nur träumen.
    An der ersten Belgrader Gay Pride im Juni 2001 nahmen nur einige Dutzend Personen Teil. Noch bevor der Umzug richtig starten konnte, wurde er von einer Horde organisierter Hooligans angegriffen. Chaos brach aus, es gab Verletzte. Ein Aufschrei ging damals durch die internationale schwul-lesbische Gemeinde. Wie steht es heute, dreieinhalb Jahre später, um die Situation von Schwulen und Lesben in Serbien?

    Nicht viel besser als damals - dies ist jedenfalls die Meinung von Boris Milicevic. Der Dreissigjährige muss es wissen, er ist einer der wenigen serbischen Aktivisten der Szene. Milicevic bedauert, dass nicht gleich 2002 eine zweite Pride durchgeführt worden sei. Damals war Zoran Djindjic noch Premierminister. Milicevic erklärt, dass Djindjic von der «moderat nationalistischen» Demokratischen Partei die Einsicht gehabt hätte, dass ein Anlass wie die Pride nicht zuletzt für die internationale Reputation Serbiens von Nutzen gewesen wäre. Djindjic wurde im März 2003 aus dem Hinterhalt erschossen. Seine Regierung war gegenüber den Anliegen der schwul-lesbischen Gemeinschaft offener gewesen als die nachfolgende Regierung von Boris Tadic. 2004 nun war wieder eine Pride geplant. Die Polizei hätte zum Schutz vor Angreifern aufgeboten werden können, aber die Angst, dass sie sich - wie schon früher - bei einem Angriff passiv verhalten würde, war zu gross, und das Vorhaben wurde schliesslich fallen gelassen.

    Doppelleben ist die Regel

    Milos ist zusammen mit seiner Schwester und den Eltern auf dem Hof der Grosseltern in einer Kleinstadt nördlich der Hauptstadt Belgrad aufgewachsen. Der 28-Jährige ist schwul, er hat ausschliesslich sexuelle Kontakte mit Männern. Trotzdem weiss niemand aus seiner Umgebung, dass er Männer Frauen vorzieht, weder die Eltern noch der Onkel, bei dem er in Belgrad lebt, noch seine Kommilitonen an der Universität. Milos hat keine feste Beziehung. Seine Liebhaber findet er in der Regel im Chat einer serbischen schwul-lesbischen Webseite. Die Hälfte der Männer, die er zu einem Abenteuer trifft, sei verheiratet oder mit einer Freundin liiert, sagt er, und sie hätten in aller Regel auch kein Problem mit ihrem Doppelleben. Dieses Leben, das Milos und seine Partner führen, ist die Regel und nicht die Ausnahme, sogar in Belgrad, der pulsierenden Metropole mit offiziell 1,6 Millionen EinwohnerInnen. Diese versteckt gelebte Homosexualität erinnert vage an Zustände, wie sie westlich des Eisernen Vorhangs vor der sexuellen Revolution der Norm entsprachen. Eine Revolution, die auch das Selbstverständnis von Schwulen und Lesben stärkte. Auf der anderen Seite des Vorhangs hingegen herrschten andere Vorzeichen.

    Schwule und Lesben sehen sich ganz allgemein in Ost- und Südosteuropa einer ausserordentlich stark patriarchal geprägten Gesellschaft gegenüber, in der die konservative, meist traditionell orthodoxe Kirche eine zentrale Rolle spielt. Homosexualität wird in einem solchen Umfeld tabuisiert. In Serbien ist die Situation noch um einiges komplexer. Während in andern Staaten Ost- und Südosteuropas die politischen, ökonomischen und sozialen Veränderungen die Gesellschaft schon Anfang der neunziger Jahre umkrempelten, verlor Serbien in seiner Entwicklung wichtige Zeit an einen blutigen Bürgerkrieg.

    Milos hat weder in den verschiedenen Kriegen Angehörige verloren, noch war er selber zum Militärdienst eingezogen worden. Trotzdem spricht er von einem Gefühl der Lähmung und Depression, das das Land während der neunziger Jahre fest im Griff hatte. Damals sei es darum gegangen, wie die Familie überlebe, darum, dass etwas auf den Tisch komme - und nicht um sexuelle Orientierung. Vor diesem Hintergrund sei verständlich, dass die Emanzipation der Schwulen und Lesben in Serbien um Jahre zurückgeworfen wurde.

    Junger Gay-Aktivismus

    Die erste serbische Gay-Organisation, Arkadija, wurde 1990 gegründet. Erst als 1994 der Artikel 110 im Strafgesetzbuch, der homosexuelle Kontakte zwischen männlichen Partnern auch bei gegenseitigem Einverständnis verboten hatte, gestrichen wurde, konnte Arkadija legal agieren. In den späten neunziger Jahren lancierten Gay-AktivistInnen eine Kampagne gegen Homophobie. Ein weiterer Meilenstein der schwul-lesbischen Emanzipation war ein Kulturfestival, das im Jahr 2000 durchgeführt wurde. Es war das erste Mal, dass sich eine grössere Anzahl schwuler oder lesbischer Menschen an einem öffentlichen Ort zusammenfanden und so eine sichtbare Gruppe bildeten. Heute agieren in Serbien drei Organisationen, die über eine Infrastruktur verfügen, die von ausländischen Gruppen mitfinanziert wird. Das sind Gayten (Novi Sad), Labris (Organisation von Frauen) und New Age Rainbow.

    Der Aufmarsch der Hooligans an der Pride 2001, denen notabene ein Geistlicher vorangeschritten war, ist nur einer von zahlreichen Übergriffen auf Schwule und Lesben. Der Aktivist Boris Milicevic ist auch Veranstalter von Gay-Partys, die alle zwei Wochen im Can-Can-Klub stattfinden. Der grosse Klub ist dann jeweils voll mit meist jungen Schwulen und Lesben, die ausgelassen tanzen, lachen, trinken - ein Klub wie jeder andere, wie es scheint. Erst auf den zweiten Blick sieht man die Gruppe von Polizisten, die diskret im Eingangsbereich stehen. Der Veranstalter hat sie aufgeboten. Diese Vorsichtsmassnahme sei sinnvoll, bekräftigt Milicevic, denn die Homophobie in Serbien sei gross und tätliche Angriffe auf Schwule und Lesben häufig. Es gebe eine hohe Dunkelziffer von Opfern, die aus Angst vor den Tätern von einer Anzeige absehen. In Serbien existiert zwar ein Informationsgesetz, das unter anderem Schwule und Lesben ausdrücklich vor Diskriminierung schützen soll und Hassreden verbietet, trotzdem hat die Homophobie in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen.

    Die Provinz erreichen

    Im Moment wird in Serbien an einer neuen Verfassung gearbeitet. Wer genau daran schreibt und wie weit der Entwurf gediehen ist - und vor allem die Frage nach einem Diskriminierungsartikel -, vermag niemand konkret zu beantworten. Denn es gibt nur etwa dreissig schwule oder lesbische AktivistInnen in Serbien. Vielen von ihnen fehlt es an politischer Erfahrung. Hier könnten ausländische Gruppen einspringen, indem sie etwa Seminare zu Lobbying, Communitybuilding oder Fundraising anböten. Vor allem die Schaffung einer sichtbaren Community scheint ein zentrales Anliegen zu sein. Die serbischen AktivistInnen wünschen sich kulturelle Events wie Ausstellungen, Lesungen, Theater- und Filmfestivals oder auch Podiumsdiskussionen. Ausländische Hilfe, in welcher Form auch immer, darf aber nicht, wie so oft, an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbeiorganisiert werden. Die Frage muss beispielsweise gelöst werden, wie Schwule und Lesben in der Provinz erreicht werden können. Denn noch heute kommt es vor, dass sich ein Dreissigjähriger bei einer Gay-Organisation meldet, der noch nie einen anderen Schwulen getroffen hat.

    www.gay-serbia.com ist eine Webseite, die über das schwul-lesbische Leben in Serbien informiert. Hier finden Interessierte Hinweise zu Organisationen, aber auch die Adresse des einzigen Gay-Klubs im Zentrum von Belgrad.

    Die Seite bietet ausserdem Links zu andern Organisationen aus Ländern Ost- und Südosteuropas.



    http://www.woz.ch/artikel/2005/nr14/leben/11644.html

    Also ich mag keine Schwulen und Lesben.

  7. #397
    Avatar von Dobričina

    Registriert seit
    24.03.2006
    Beiträge
    10.910
    Homosexualität ist doch voll schwull^^

  8. #398
    Avatar von Gugi

    Registriert seit
    27.09.2005
    Beiträge
    9.254
    Zitat Zitat von rake17
    Homosexualität ist doch voll schwull^^


    Besser hätte es keiner ausdrücken können

  9. #399
    hahar

    Brutalität der BIH-Polizisten-2

    *EDIT: Abgespalten vom Thread "Brutalität der BIH-Polizisten"; gez. Schiptar*


    Zitat Zitat von Momce-Crnogorce
    in bosnien werden kriminelle und verbrächer "geschlagen". in serbien aber werden die "unshculdigen" homosexuele auf übelste art geschlagen und terrorisiert..
    "unschuldige" homosexuele!
    richtiger westeuropäer!

  10. #400
    Lance Uppercut
    Zitat Zitat von hahar
    Zitat Zitat von Momce-Crnogorce
    in bosnien werden kriminelle und verbrächer "geschlagen". in serbien aber werden die "unshculdigen" homosexuele auf übelste art geschlagen und terrorisiert..
    "unschuldige" homosexuele!
    richtiger westeuropäer!
    schwule und lesben sind auch nur wenschen. und nicht so dumm wie du, viele homos haben nämlich einen iq im 3 stelligen bereich

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