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Sammelthread Homosexualität auf dem Balkan

Erstellt von Krajisnik, 07.04.2005, 15:28 Uhr · 690 Antworten · 20.574 Aufrufe

  1. #551
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von hahar Beitrag anzeigen
    wieso randgruppe??? die meisten homosexuellen sind intergrierte bürger! intergrierter als 90% der user(affen würde es eher treffen) aus diesem forum!
    Randgruppe, weil sie immer noch nicht von der Mehrheit der Gesellschaft als gleichberechtigte Mitglieder anerkannt werden. Zumindest in "traditionelleren" Gesellschaften werden sie offenbar oftmals als perverse Säue betrachtet, als minderwertige Menschen, die sich entweder anpassen oder verstecken sollen oder die man gleich umbringen will. "Randgruppe" heißt ja nicht, daß man selbst schuld ist oder so was...

  2. #552
    Avatar von Dinarski-Vuk

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  3. #553
    Avatar von Vasile

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    Schwulen paaren sollte man definitiv nicht zulassen, Kinder zu adoptieren !!!
    Man sollte erstmal abwarten, bis die Kinder die zurzeit "2 Väter" oder "2 Mütter" haben (weil einer ihrer Eltern seine homosexuelle Eigenschaften erst nach der Geburt des Kindes entdeckt hat und nun mit dem eigenen Kind und dem neuen Partner leben) erwachsen werden. Danach sollte man überprüfen ob der Anteil der Homosexuellen unter ihnen größer als der durchschnitt ist. Abhängig von diesem Ergebnis sollte man sich später entscheiden ob eine Diskriminierung für Homosexuelle bei der Adoption einen Sinn macht oder nicht.

    Ohne eine solche umfangreiche Studie ist das was die Schw-Lesb-Organisationen verlangen einfach nur ein Zeichen des rücksichtslosen Egoismus.

  4. #554

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    woher kommt eigentlich diese angst und ablehnung von Schwulen?

  5. #555
    Avatar von Vasile

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    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    woher kommt eigentlich diese angst und ablehnung von Schwulen?
    Stell dir mal vor du bist unter einer Dusche und dir fällt die Seife auf dem Boden. In deiner Umgebung sind nur Schwule...

    Da kriegt man ja Angst und Ablehnung zur gleichen Zeit.

  6. #556

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    Zitat Zitat von Vasile Beitrag anzeigen
    Stell dir mal vor du bist unter einer Dusche und dir fällt die Seife auf dem Boden. In deiner Umgebung sind nur Schwule...

    Da kriegt man ja Angst und Ablehnung zur gleichen Zeit.

    dann sollte er es vermeiden mit schwulen unter die dusche zu gehen,
    oder er ist im Knast,da gelten andere regeln.

  7. #557
    Avatar von Stranac

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    arschloch zunähen - die wohl einzigste lösung

  8. #558

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    dann sollte er es vermeiden mit schwulen unter die dusche zu gehen,
    oder er ist im Knast,da gelten andere regeln.
    geiler avatar

  9. #559
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    7.770
    Zitat Zitat von Perun Beitrag anzeigen
    woher kommt eigentlich diese angst und ablehnung von Schwulen?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Homopho...von_Homophobie

    Besonders die Punkte scheinen auf unsere Userserschaft hier zutreffend zu sein.

    Sozialpsychologische Perspektive

    Aus Sicht der Sozialpsychologie ist das soziale Erlernen von Vorurteilen und Stereotypen Ursache für Homophobie. Sie werden bereits in der Sozialisation vermittelt. Dabei werden Vorurteile und Erwartungshaltungen der sozialen Umwelt (auch z. B. religiöse Überzeugungen) oft gedanken- und kritiklos übernommen. Sind Vorurteile und Stereotype einmal vorhanden, verstärken sie sich laufend selbst, indem man an Homosexuellen genau das wahrnimmt, was dem Stereotyp entspricht.
    Selber denken war schon immer anstrengend. Wie schön, dass es welche gibt, die einem diese lästige Arbeit abnehmen.

    Tiefenpsychologische Perspektive

    Die Anfälligkeit für diesen sozialpsychologischen Mechanismus ist nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt. Denn, so die Sicht der Tiefenpsychologie, Homophobie dient der Abwehr von Ängsten, und das umso stärker, je geringer das Selbstwertgefühl eines Menschen ist, je geringer seine soziale Integration und je schlechter seine soziale Lage ist. Die Ängste der diskriminierenden Menschen werden allerdings nicht direkt spürbar, weshalb die These, dass Angst die Hauptursache für Diskriminierungen sei, für viele zunächst schwer nachvollziehbar ist. Die Tiefenpsychologie benennt folgende unbewussten Ängste und Bedürfnisse, die mithilfe von Homophobie aus dem Bewusstsein ferngehalten würden:
    Schlechte soziale Lage können wir doch hier ausschließen, da ihr anscheinend alle genügend Kohle für 'nen Internetanschluss habt mit dem ihr euren Schwachsinn hier posten könnnt. Aber bei dem geringen Selbstwertgefühl sieht es da doch schon etwas anders aus...

  10. #560
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Angst vor der Infragestellung zentraler Normvorstellungen

    Homosexuelle Orientierungen und v. a. ein offen homosexuelles Leben forderten tradierte, konservative gesellschaftliche Normvorstellungen heraus. Nach sozialpsychologischen Untersuchungen von Adorno et al.[22] haben wir alle Tendenzen, auf ungewohnte Verhaltensweisen mit Verunsicherung und oft auch Aggressivität zu reagieren. Hinzu komme, dass man diejenigen, die von den Regeln abweichen, nicht nur verachte oder hasse, sondern auch häufig unbewusst etwas um ihren Freiraum beneide.
    Haben wir nicht alle manchmal Angst vor etwas "neuem"?

    Angst vor Infragestellung des gängigen Männlichkeitsideals

    Es geht hier nicht primär darum, dass manche Schwule sich effeminiert („feminin“) verhalten, sondern darum, dass Schwule oft auch „weiche“ Seiten leben, die viele heterosexuelle Männer sich nicht erlauben, obwohl sie sie – so Rauchfleisch – gleichermaßen besitzen. Zudem fühlten sich diejenigen heterosexuellen Männer, deren Verhältnis zu anderen Männern hauptsächlich von Rivalität geprägt ist, oft davon provoziert, dass ein Schwuler mit einem anderen Mann intim verbunden ist. Der Glaube, dass Geschlechterrollen und Männlichkeit durch Homosexualität drastisch infrage gestellt würden, führe zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Betroffenen, die sie sich aber nicht eingestehen, sondern durch Abwertung Homosexueller abwehren.
    Besonders bei unserer Machogesellschaft auf dem Balkan kann man es sehr gut beobachten.

    Durch die Infragestellung gesellschaftlicher und sozialer Normen wird einem klar, dass man vielleicht doch nicht eine so dicke Hose hat wie man es gerne hätte.

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