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Wie schafft man dauerhaften Frieden? Organisierung oder Werbung für gemischte Ehen ?

Erstellt von Fitnesstrainer NRW, 04.05.2011, 01:08 Uhr · 67 Antworten · 2.812 Aufrufe

  1. #51
    Ferdydurke
    [quote=H3llas;2587999]
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Oder man macht es wie die Wikinger- man hat so eine coole Siedlung mit flechtbauten und einem Hafen, anb und zu überfällt man andere Siedlungen, brennt alles nieder, mordet und brandschatzt und verschleppt die Überlebenden, diese werden in einer recht moderaten Form der Sklaverei den eigenen Familien hinzugefügt, damit sie beim nächsten morden und Brandschatzen die Stärke der eigenen Gruppe vergrößern bzw. Wikingernachwuchs gebären. Man spricht dann einfach ein fröhliches slawisch-keltisch-germanisches Mischmasch [/QUOT

    und wie soll man eine stadt wie hamburg die ca. 1,8 menschen hatt,
    alle in ein schiff stecken?
    Ach, paar Jahrzehnte Wikingerleben dezimieren die ganz schnell, also diese gegenseitige morden und brandschatzen kostet schon jedesmal relativ viele Leute. Ich meine, innerhalb dereigenen Gruppe ist dann wieder alles paletti, und durchkulturalisierung und blabla. Halt Flechtzäune herstellen müssen alle lernen, sonst funzt das nicht.

  2. #52
    Ferdydurke
    Bsp. somalische Küste. Wir haben paar gigantische norwegische und japanische Fischkutter oder was weiß ich woher die kommen, die völlig im Einklang mit demokratischem internationalen Recht das internationale Meer leerfischen. Dann kommen doch tatsächlich so ein paar unterentwickelte somalische Fischerstammestypen mit ihren Nußschalen, stellen fest, daß keine Sardinen übrig sind, um ihre geburtenunkontrollierten Großfamilien durchzufüttern, und wechseln die branche.

    Schwupp entsteht ein Krisenherd.

    Projekt: man verheiratet all die Rederstöchter und Iglovorstandsvorsitzenden und Großhandelskettenbesitzernicten mit somalischen Piraten. die interesselage wäre jetzt eine andere, aber unsere Fischstädchenversorgung würde zusammenbrechen. Die Gesellschaft würde sich also spalten in süße schokobrauene Biofischereibefürworter, und Fischstäbchenesser, militante Auseinandersetzungen in Europa wären die Folge (Aufstände vor der Iglozentrale wg. Versorgungsengpässen) der Konflikt wäre vor unserer Haustür.

    Wollen wir das?

    Nope, Leute.

  3. #53
    bolan
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Bsp. somalische Küste. Wir haben paar gigantische norwegische und japanische Fischkutter oder was weiß ich woher die kommen, die völlig im Einklang mit demokratischem internationalen Recht das internationale Meer leerfischen. Dann kommen doch tatsächlich so ein paar unterentwickelte somalische Fischerstammestypen mit ihren Nußschalen, stellen fest, daß keine Sardinen übrig sind, um ihre geburtenunkontrollierten Großfamilien durchzufüttern, und wechseln die branche.

    Schwupp entsteht ein Krisenherd.

    Projekt: man verheiratet all die Rederstöchter und Iglovorstandsvorsitzenden und Großhandelskettenbesitzernicten mit somalischen Piraten. die interesselage wäre jetzt eine andere, aber unsere Fischstädchenversorgung würde zusammenbrechen. Die Gesellschaft würde sich also spalten in süße schokobrauene Biofischereibefürworter, und Fischstäbchenesser, militante Auseinandersetzungen in Europa wären die Folge (Aufstände vor der Iglozentrale wg. Versorgungsengpässen) der Konflikt wäre vor unserer Haustür.

    Wollen wir das?

    Nope, Leute.

    ist dir auch so langweilig?

  4. #54
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    ist dir auch so langweilig?
    Wage es nicht, meine Kreise zu stören

  5. #55
    Theodisk
    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Welcher Deutsche weiss heite noch, ob er von Franken, Friesen oder Sachsen usw. abstammt ? ...und sie haben alle mal gegeneinander gekämpft.
    Es gibt bestimmte Nachnamen die es z.B. nur in Niedersachsen, im alemannischen oder im friesischen Raum gibt. Nachnamen wie Meier oder Müller lassen nur wenig erahnen, manchmal jedoch evt. die Schreibweise. Heute fühlen sich die Sprecher der regionalen Mundart des jeweiligen Bundeslandes und dessen Frühgeschichte zugehörig.

    Das die deutschen Großstämme gegeneinander kämpften, hatte vorallem religiöse Gründe. Die christlichen Franken kämpften z.B. gegen die (noch) heidnischen Alemannen.

    Zitat Zitat von Fitnesstrainer NRW Beitrag anzeigen
    Britanien war ursprünglich nur von Kelten besiedelt. Die Angeln, Sachsen und Jüten, welche einwanderten verschmolzen zu Angel-Sachsen und assimilierten die Kelten zu einem Grossteil. Dann wurden die Angel-Sachsen von den französichsprachigen Normannen besiegt und fortan herrschten sie als Oberschicht. Auch die Normannen und Angelsachsen verschmolzen und sie sind die heutigen Engländer.
    Ich kann das Wort "Assimiliation" ehrlich gesagt nicht leiden, aus dem einfachen Grund, weil es meistens missverstanden wird. Bei der Defintion geht man nicht von einer gewaltsamen Überdeckung aus.

    Die südlichen Inselkelten (Briten) wurden durch den Abzug der Römer mit dem Fall Roms wirtschaftlich und militärisch geschwächt, daher war es schwer die Einwanderung der Angelsachsen und Jüten abzuwehren, zumal die nördlichen Pikten immer noch eine Bedrohung darstellten. Durch bessere "Startbedigungen" war es den Angelsachsen möglich, sich wirtschaftlich und letztendlich politisch zu behaupten. Jedoch schaffte man es nie, sich Wales, Cornwall, Schottland (Pikten, Caledonier) oder gar Irland (Hiberner) einzuverleiben.

    Explizit zum Thema:

    Ich finde man sollte die Betonung auf verwandschaftliche Nähe von Völkern legen. Die prähistorische Forschung zeigt oft, wie schwachsinnig eine Nationalität im heutigen Sinne sein kann. Aus dieser Sichtweise betrachtet, war z.B. Jugoslawien eigentlich keine schlechte Idee.

    Außerdem:

    Gäbe es eine globale Einheitsregierung, wären viele (nicht alle) Probleme gelöst, m. M. n.

  6. #56
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.506
    vlt. wäre es besser, statt Menschen die Eigentumsverhältnisse zu mischen ... als vor einigen Jahren VW und BMW den englischen Autohersteller Rolls-Royce Motor Cars übernahmen, schrieb eine große britische Zeitung, es hätte dann am Ende doch etwas Gutes, "je mehr ihnen (den Deutschen) von uns gehört, desto geringer die Chance, dass sie uns bombardieren werden"

  7. #57
    bolan
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Es gibt bestimmte Nachnamen die es z.B. nur in Niedersachsen, im alemannischen oder im friesischen Raum gibt. Nachnamen wie Meier oder Müller lassen nur wenig erahnen, manchmal jedoch evt. die Schreibweise. Heute fühlen sich die Sprecher der regionalen Mundart des jeweiligen Bundeslandes und dessen Frühgeschichte zugehörig.

    Das die deutschen Großstämme gegeneinander kämpften, hatte vorallem religiöse Gründe. Die christlichen Franken kämpften z.B. gegen die (noch) heidnischen Alemannen.
    Britanien war ursprünglich nur von Kelten besiedelt. Die Angeln, Sachsen und Jüten, welche einwanderten verschmolzen zu Angel-Sachsen und assimilierten die Kelten zu einem Grossteil. Dann wurden die Angel-Sachsen von den französichsprachigen Normannen besiegt und fortan herrschten sie als Oberschicht. Auch die Normannen und Angelsachsen verschmolzen und sie sind die heutigen Engländer.[/QUOTE]
    Ich kann das Wort "Assimiliation" ehrlich gesagt nicht leiden, aus dem einfachen Grund, weil es meistens missverstanden wird. Bei der Defintion geht man nicht von einer gewaltsamen Überdeckung aus.

    Die südlichen Inselkelten (Briten) wurden durch den Abzug der Römer mit dem Fall Roms wirtschaftlich und militärisch geschwächt, daher war es schwer die Einwanderung der Angelsachsen und Jüten abzuwehren, zumal die nördlichen Pikten immer noch eine Bedrohung darstellten. Durch bessere "Startbedigungen" war es den Angelsachsen möglich, sich wirtschaftlich und letztendlich politisch zu behaupten. Jedoch schaffte man es nie, sich Wales, Cornwall, Schottland (Pikten, Caledonier) oder gar Irland (Hiberner) einzuverleiben.

    Explizit zum Thema:

    Ich finde man sollte die Betonung auf verwandschaftliche Nähe von Völkern legen. Die prähistorische Forschung zeigt oft, wie schwachsinnig eine Nationalität im heutigen Sinne sein kann. Aus dieser Sichtweise betrachtet, war z.B. Jugoslawien eigentlich keine schlechte Idee.

    Außerdem:

    Gäbe es eine globale Einheitsregierung, wären viele (nicht alle) Probleme gelöst, m. M. n.[/QUOTE]

    ich glaub bei einer globalen einheitsregierung würden die probleme erst so richtig losgehn...

  8. #58
    Theodisk
    Zitat Zitat von bolan Beitrag anzeigen
    ich glaub bei einer globalen einheitsregierung würden die probleme erst so richtig losgehn...
    Dein Zitat ist "beschädigt" Bolan.

    Inwiefern, welche Probleme meinst du? Klar Bürgerkriege und Verbechen würde es immer geben. Aber an der Ressourcenverteilung könnte man schon besser feilen, um beispielsweise Nahrungsmittelknappheit bzw. Hungersnöte allmählich zu beiseitigen.

    Eine G.U.N () Global United Nations wäre doch keine schlechte Idee.

  9. #59
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Theodisk Beitrag anzeigen
    Dein Zitat ist "kaputt"

    Inwiefern, welche Probleme meinst du? Klar Bürgerkriege und Verbechen würde es immer geben. Aber an der Ressourcenverteilung könnte man schon besser feilen, um beispielsweise Nahrungsmittelknappheit bzw. Hungersnöte allmählich zu beiseitigen.

    Eine G.U.N () Global United Nations wäre doch keine schlechte Idee.
    Das würde bedeuten, daß die Bevölkerung der USA und Europa auf einen Haufen Privilegien verzichten müßten. Wird also in absehbarer Zeit nicht dazu kommen.

    (siehe Fischstäbchen)

  10. #60
    Theodisk
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Das würde bedeuten, daß die Bevölkerung der USA und Europa auf einen Haufen Privilegien verzichten müßten. Wird also in absehbarer Zeit nicht dazu kommen.
    Ich spreche hier ja auch rein hypothetisch. Mir ist klar, dass so eine Einheitsregierung in der Realität nur schwer zu bewältigen wäre.

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