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Schule und beten

Erstellt von Josip Frank, 30.11.2011, 17:03 Uhr · 99 Antworten · 4.226 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Climber

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    Also Menschen die sich an einem Menschen stören der nur betet, sind für mich eine größere Gefahr für den Frieden in einer Schule.

    Ich kann das absolut nicht verstehen, ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft.

  2. #52
    Avatar von liberitas

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    11.789
    Komisch, dass manche die gerichtliche Argumentation nicht verstehen wollen/können.

  3. #53
    Kingovic

  4. #54
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Also Menschen die sich an einem Menschen stören der nur betet, sind für mich eine größere Gefahr für den Frieden in einer Schule.

    Ich kann das absolut nicht verstehen, ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft.
    Es geht nicht um stören oder nicht-stören, sondern Grundsätzlich um die Einhaltung der Regeln, die für alle gelten soll. Man kann jetzt nicht wegen einem Menschen, oder einer (bzw. evtl. mehrerer) Religionsgruppe alles umändern und alles anpassen.
    Ich schon die Tatsache, dass viele Mensen jetzt Schweinefleisch-freie Menüs anbieten (wie zum Beispiel die Küche der Schweizer Armee), was es vorher nicht gab, ist schon eine immense Veränderung. Falls noch mehr Inder kommen, müsste es dann auch Rindfleisch-freie Menüs geben,...etc...etc...
    Man kann jetzt nicht alles umstellen zu Gunsten der eingewanderten Fremdkulturen.

    Irgendwann müsste man ja auch dann die staatlichen Feiertage, die Flagge oder sonst was dem "Multikulti" anpassen.

    Ein Volk, wie jedes Volk auf der Welt, hat das Recht seine Kultur zu behalten und nicht gegen Multikulti umzutauschen bzw. zu vermischen.

    Ich meine... es kann nicht sein, dass ein Jugendlicher, der in einer Bank arbeitet, oder am Schalter, seine HipHop-Mütze, die er sonst immer trägt, ausziehen muss und die Kleidungsvorschriften des jeweiligen Berufes resp. Betriebes akzeptieren muss, aber dann lese ich in den Medien, wie eine Muslima, die am Schalter einer Bank, und somit mit vielen Kunden arbeitet, um ihr Kopftuch-Recht kämpft und da gerichtlich vorgehen will.

    Ich bin ebenfalls in dieses Land eingewandert und ich habe allerhöchsten Respekt vor der schweizer Kultur. Ich bin nicht hierher gekommen um meine ost-europäische Kultur hier zu verbreiten und dies und jenes zu verlangen. Ich bin einfach mein Leben lang froh, dass mich die Schweiz aufgenommen hat und mir das Schicksal vieler meiner Landsleute erspart hat.

  5. #55
    Avatar von BlackJack

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    @Zurich

    Immer langsam mit den Pferden. Darum geht es in diesem Fall nicht - nicht der Kampf der Kulturen : war ausschlaggebend sondern dass es in den Pausen, in denen der Junge öffentlich im Flur gebetet hat, offenbar zu Unruhen unter den Schülern gekommen ist. Es sind halt Jugendliche, die vermutlich genau so tolerant oder intolerant sind wie Jugendliche auf der ganzen Welt.

    Deshalb hat das Gericht gesagt "Njet, nicht öffentlich". Und dass es eine Einzelfallenscheidung ist und kein generelles Betverbot.

    Ich finde dieses Urteil völlig korrekt und angemessen.

  6. #56
    Yunan
    In einer Schule oder Universität hat Religion allgemein nichts zu suchen!

    Es ist nicht so, dass man die Religion aus diesen Institution verbannen müsste, ich finde es nur etwas heuchlerisch, wenn jemand offen darauf besteht, seine sogenannten Pflichten als Muslim/Christ/Jude oder sonst was wahrzunehmen und dabei der Allgemeinheit viel mehr Schaden zufügt, wie wenn er einmal am Tag weniger betet und sich dafür im Leben weiterbringt. Das ist nämlich auch Gottes Wille.

    Nicht umsonst steht in der heiligen Schrift:

    6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
    Mathaios 6:6-8

    Ich bin mir sicher, dass es so sinngemäß auch im Koran steht.

  7. #57

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    Shalom Bruder Yunan,
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Mathaios 6:6-8

    Ich bin mir sicher, dass es so sinngemäß auch im Koran steht.
    Betet in Demut und im Verborgenen zu eurem Herrn! Er liebt die nicht, die Übertretungen begehen.(7:55)

    Frieden

  8. #58
    Avatar von Climber

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    @Zurich

    Immer langsam mit den Pferden. Darum geht es in diesem Fall nicht - nicht der Kampf der Kulturen : war ausschlaggebend sondern dass es in den Pausen, in denen der Junge öffentlich im Flur gebetet hat, offenbar zu Unruhen unter den Schülern gekommen ist. Es sind halt Jugendliche, die vermutlich genau so tolerant oder intolerant sind wie Jugendliche auf der ganzen Welt.

    Deshalb hat das Gericht gesagt "Njet, nicht öffentlich". Und dass es eine Einzelfallenscheidung ist und kein generelles Betverbot.

    Ich finde dieses Urteil völlig korrekt und angemessen.
    Man könnte meinen die Schule wurde vor ein völlig unlösbares Problem gestellt, welches man nicht mit ein wenig Flexibilität hätte lösen können. Kurz einen Raum öffnen in den Pausen, welcher nicht besetzt ist, hätte das Problem schon gelöst.
    Aber kurz auf den Raumbelegungsplan schauen, ist Arbeit welche man den Beamten in der Schule anscheinend nicht zumuten kann -,-.

    Ich habe da kein Verständnis, vorallem weil ich weiß (durch einige Jahre Jugend und Schule in Singapur in Kontakt mit einigen Religionen) das sowas ohne Probleme und Nachteile für Schule und Schüler laufen kann.

  9. #59
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    @Zurich

    Immer langsam mit den Pferden. Darum geht es in diesem Fall nicht - nicht der Kampf der Kulturen : war ausschlaggebend sondern dass es in den Pausen, in denen der Junge öffentlich im Flur gebetet hat, offenbar zu Unruhen unter den Schülern gekommen ist. Es sind halt Jugendliche, die vermutlich genau so tolerant oder intolerant sind wie Jugendliche auf der ganzen Welt.

    Deshalb hat das Gericht gesagt "Njet, nicht öffentlich". Und dass es eine Einzelfallenscheidung ist und kein generelles Betverbot.

    Ich finde dieses Urteil völlig korrekt und angemessen.
    Gut, dass wir einer Meinung sind, dass der Entscheid richtig war.

    - Ehrlich gesagt, geht mir der ganze Religions-Scheiss derart auf den Sack und die Menschen, die einfach damit Mühe haben, den Glauben als Privat-Sache zu halten und alles irgendwie öffentlich machen müssen.

    Ich bin zwar auch gläubig (wenn auch nicht extrem), aber bekreuzige ich mich so gut wie nie in Anwesenheit anderer Menschen. Auch gehe ich kaum in die Kirche. Gott ist ja schlussendlich überall und ich habe meine 4 Wände in meinem Zimmer und mich allein. Das genügt. Zudem muss ich mir keinen nationalistischen Propaganda-Scheiss in der serbisch-orthodoxer Kirche anhören. Wenn ich was über das Serbentum erfahren will, oder über die "bösen" Türken, und "bösen" Albaner, dann habe ich das BF, muss da nicht in die serbische Kirche gehen. Nein im ernst jetzt... Diese Gehirnwäsche können sie ruhig mit anderen Menschen betreiben, aber nicht mit mir.

    Zum Thema zurück: Auch habe ich kein Bedürfnis, meinen Glauben in hier in der Schweiz unbedingt expandiert zu sehen. Diese Expansionsgelüste bringen nichts anderes als Ärger mit dem einheimischen Volk.

  10. #60
    Avatar von Josip Frank

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    Zitat Zitat von Climber Beitrag anzeigen
    Also Menschen die sich an einem Menschen stören der nur betet, sind für mich eine größere Gefahr für den Frieden in einer Schule.

    Ich kann das absolut nicht verstehen, ein Armutszeugnis für diese Gesellschaft.
    ....es betrifft das rituelle Beten und da ist eine Schule definitiv nicht der richtige Ort.


    Rituelles Gebet

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