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„Schwerster Angriff seit dem Holocaust“

Erstellt von AlbaJews, 12.07.2012, 20:55 Uhr · 102 Antworten · 5.784 Aufrufe

  1. #81
    Ferdydurke
    Gehen wir doch das ganze mit allen Folgen durch. Die Juden sehen ein, dass der deutsche Staat recht hat, und sie seit 4000 Jahren bösen, kinderverletztenden Schmarrn treiben. Sie ersetzen die Beschneidung durch ein kleines, rotes Freundschaftsbändchen, der Mohel bindet also dem Säugling das Freundschaftsbändchen um, dass ab jetzt den Bund mit Gott symbolisiert, und jetzt erhält das Kind seinen Namen. Parallel werden Elternkursse für werdende jüdische und muslimische Eltern angeboten (am besten verpflichtend) wo sie lernen, was für ihr Kind gut und böse ist, und den Rabbinern wird in Fortbildungen erklärt, warum Freundschaftsbänder die richtige Variante sind, und problemlos die Beschneidung ersetzen können.

    Schließlich sind alle glücklich.

    Haben sich das die Befürworter des Beschneidungsverbots so in etwa vorgestellt?

    und was passiert, wenn der Kinderarzt bei der U schlagmichtot die Windel auszieht und -Ups! keine Vorhaut da? Dann muss er die Eltern doch logischerweise wegen Körperverletzung anzeigen, oder? Und dann wird das ganze ein Fall fürs Jugendamt, weil Eltern, die ihren Kindern Dinge abschneiden, sind doch als Eltern nicht tragbar. Also, eigentlich sind alle ab jetzt beschnittenen muslimischen und jüdischen Jungen irgendwie ein Fall für die Übernahme des Sorgerechts durch den Staat, zumindest, wenn dieses Gesetz durchkommt.

    Und damit sind wir doch wieder beim schlimmsten Angriff gegen jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust, denn das Festhalten an der religiösen Orientierung ist seit 4000 Jahren Überlebensgarant der Juden..

  2. #82
    Avatar von Cobra

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    64.187
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Es ist gang und gebe und die Quellen dazu habe ich geliefert. Google dich mal durch die entsprechenden Foren und die homepages der Kliniken- ab dem fünften Lebensjahr hat kein Mensch ein Problem mit.
    von der homepage einer Klinik:


    In Variationen ist das die übliche Angabe.

    Auch zu den Risiken gibt es entsprechende Seiten, a la "Hilfe, meinem Kind fällt ein Ohr ab" u.ä., hatte aber keine Lust, das mit dem entsprechende Foto zu posten.

    Natürlich rechtfertige ich Beschneidungen- sie sind seit Jahrtausenden Kern religiöser kultur, und, wie gesagt, wenn eine Gesellschaft kein Problem mit ästhetischen Operationen an Kleinkindern hat, und körperliche Attraktivität einen wesentlich schwerwiegenderen Eingriff als das Wegschneiden eines Häutchens aus religiösen Gründen rechtfertigt, ja, dann sehe ich tatsächlich ein hohes Maß an Heuchelei.
    Denn in beiden Fällen entscheiden letztendlich die Eltern aus ihrer eigenen Erfahrung und Weltsicht, was sie für ihr Kind für wichtig halten, und was nicht.
    Und selbst wenn es so sein sollte, was ich immer noch bezweifele, denn einfach so wird ein Chirurg eine "Schönheits" Op an einem Kind nicht durchführen, nur weil die Eltern das wollen, dann gleicht doch ein Unrecht das andere nicht einfach aus!

    Die körperliche Unversehrtheit des Kindes MUSS an erster Stelle stehen und nichts darf diese antasten. Weder falsche Schönheitsideale noch religiöse Gründe. Dieser Ansicht bin ich auch nicht erst seit diesem Urteil, sondern spätestens seit ich selber Kinder habe.
    Kein Gott der Welt würde mich dazu bringen meine Kinder einem Risiko auszusetzen oder diesen aus welchen Gründen auch immer unnötig schmerzen zuzufügen. Ebenso kein schwachsinniges Schönheitsideal!
    Plastische OP´s an Kindern gehören im Kindesalter ebenso verboten. So ein Verbot wird übrigens in der Politik auch diskutiert. Am wirkungsvollsten wäre ein Verbot für Ärzte diese Eingriffe durchzuführen. Mit entsprechenden Regelungen könnten Ausnahmen in besonderen Fällen unter hinzuziehen eines Psychologen gemacht werden.

    Grundsätzlich, und da bleibe ich bei, muss alles getan werden um Kinder vor idiotischen Eingriffen zu schützen! Religion hin oder her!

    So lange ist es nicht her, da hat man Frauen in Namen der Religion verbrannt und auch das für richtig gehalten - der angebliche Wille Gottes.....

  3. #83
    Avatar von Cobra

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Gehen wir doch das ganze mit allen Folgen durch. Die Juden sehen ein, dass der deutsche Staat recht hat, und sie seit 4000 Jahren bösen, kinderverletztenden Schmarrn treiben. Sie ersetzen die Beschneidung durch ein kleines, rotes Freundschaftsbändchen, der Mohel bindet also dem Säugling das Freundschaftsbändchen um, dass ab jetzt den Bund mit Gott symbolisiert, und jetzt erhält das Kind seinen Namen. Parallel werden Elternkursse für werdende jüdische und muslimische Eltern angeboten (am besten verpflichtend) wo sie lernen, was für ihr Kind gut und böse ist, und den Rabbinern wird in Fortbildungen erklärt, warum Freundschaftsbänder die richtige Variante sind, und problemlos die Beschneidung ersetzen können.

    Schließlich sind alle glücklich.

    Haben sich das die Befürworter des Beschneidungsverbots so in etwa vorgestellt?

    und was passiert, wenn der Kinderarzt bei der U schlagmichtot die Windel auszieht und -Ups! keine Vorhaut da? Dann muss er die Eltern doch logischerweise wegen Körperverletzung anzeigen, oder? Und dann wird das ganze ein Fall fürs Jugendamt, weil Eltern, die ihren Kindern Dinge abschneiden, sind doch als Eltern nicht tragbar. Also, eigentlich sind alle ab jetzt beschnittenen muslimischen und jüdischen Jungen irgendwie ein Fall für die Übernahme des Sorgerechts durch den Staat, zumindest, wenn dieses Gesetz durchkommt.

    Und damit sind wir doch wieder beim schlimmsten Angriff gegen jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust, denn das Festhalten an der religiösen Orientierung ist seit 4000 Jahren Überlebensgarant der Juden..
    Sorry, aber ein absolut erbärmlicher Satz! Unter aller Sau....

  4. #84
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ein absolut erbärmlicher Satz! Unter aller Sau....
    Frag doch mal einen Juden danach... Irgendwie vermisse ich nämlich die Jubelrufe, dass die Deutschen sie endlich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit haben...

  5. #85

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    2.068
    ich weiß nicht was sich diese Ärsche dabei gedacht habe sowas zu verbieten, man kann sich auch einfach aus medizinischen gründen beschneiden lassen, und auch aus religiösen gründen, das unsere sache.. was das mit Genitalverstümmelung zu tun haben soll weiß ich absolut nicht.mein Nefe wurde vor 2 jahren beschnitten vollnarkose und nach einigen Tagen tat da auch nichts mehr weh und war alles gut.

  6. #86

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Vielleicht hätte man auch mal mit den Urologen kommunizieren sollen, die solche OPs durchführen, und Rücksprache mit dem jüdischen und muslimischen Verbänden halten sollen...
    Ja z.B.
    Aber vorallem eben mit Leuten die wirklich darüber was sagen können ob un inwiefern so eine Beschneidung auf dass Kind sich auswirken kann und wie groß und welche Risiken bestehen. Auf jedan Fall finde hat das Urteil kein richtiges Fundament worauf es sich stützt.

    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ein Riesenprobem ist doch die Bevormundung, die hier stattfindet, und gleichzeitig hat das ganze so einen voyeuristischen Aspekt- plötzlich schauen 80.000.000 Deutsche auf jüdische und muslimische Penisse... Hier werden ja nicht nur religiöse gefühle verletzt, hier wird ja völlig übers ziel hinausgeschossen.
    Ja gut so dramatisieren würde ich das nicht und schon gar nicht tabuisieren.
    Aber das erstere mit der Bevormundung ist eher das wo ich auch sagen würde, was Eltern dann überhaupt dürfen?
    Keine Ahnung...

    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Erinnert mich an ein Interview mit einer beschnittenen Frau, die sich gegen beschneidungen einsetzte, sie fühlte sich irgendwann von den Fragen der Interviewerin zu ihrer Vagina so bedrängt das sie die Diskussion abschnitt mit "Dramatisieren Sie nicht, ich lebe mein sexuelles Leben." Selbst bei dieser sehr viel eindeutigeren Situation ist es den europäischen Verbündeten Journalisten nicht gelungen, einer Frau gegenüber, die auf derselben Seite steht, die in einer derartig intimen Dikskussion notwendige Distanz und den Respekt aufrechtzuerhalten. Wenn es aber nicht um Respekt geht- worum dann?
    Es gehört doch einiges Feingefühl dazu, zu unterscheiden wann ein eurozentrierter Kampf um Emanzipation und Menschenrechte umschlägt in ein postkolonialistisches Bevormundungsgebaren. Eine körperliche Veränderung ist auch ein Zeichen für Identität, und die wird immer von den Eltern geprägt, in welcher Form auch immer. Jetzt entscheidet der deutsche Staat, dass dieser zentrale (!)Teil jüdischer und muslimischer Identität falsch ist und gegen Kinderrrechte verstößt - es gibt überhaupt keine Möglichkeit, dass Juden und Muslime beschämt den Kopf senken, sagen :" Ja ist schon so, ihr habt voll recht, danke das ihr uns die Augen geöffnet habt, voll scheiße, was wir da seit Jahrtausenden machen, wir lassen das jetzt einfach und alles ist gut, O.k.?" und mich wundert, dass soviele ernsthaft in Betrachtung zu ziehen, dass ein derartiger Verzicht auf identität einfach akzeptiert wird - oder die gesetzliche Forderung danach richtig oder realistisch ist.
    Gut der Text wirkt mir gerade zu wirr... auch das obige Beispiel??
    Und von was für einer Art Respekt redest du nun?

    Zumal ich gar nicht das ganze wegen der Religion und Tradition verteidigen würde... denn das ist/war in manchen Kulturen auch die Frauenbeschneidung.
    Und wenn sich plötzlich alle dagegen stellen werde diese auch vor den Kopfgestoßen und so fühlen sie sich auch...das Hervorgehobene wäre da eben so eine Reaktion... viele machen auch weiter weil sie es nicht einsehen wollen.

    Soll man den so ein Argument denn dann doch gelten lassen? Wieso bei der einen Beschneidung nicht und bei der anderen doch?
    Also ich finde das ist kein richtiges Argument. Es sollte zwar eine Rolle spielen aber eben keine die das Urteil grundlegend beeinflussen sollte.

  7. #87
    Avatar von liberitas

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Frag doch mal einen Juden danach... Irgendwie vermisse ich nämlich die Jubelrufe, dass die Deutschen sie endlich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreit haben...
    Tut mir leid Ferdy, den Holocaust , bei dem Millionen Menschen wegen einer Ideologie ermordet wurden, mit einem Beschneidungsverbot in Zusammenhang zu bringen finde ich stark.

  8. #88

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Sind Schmisse auch, werden vermutlich trotzdem mit Stolz getragen ...


    Ob du irgendwann einen sinnvollen Beitrag verfassen wirst? Ich glaube es ja langsam nicht mehr.

    Natürlich sind Mensuren Körperverletzungen, das ist ja wohl jedem klar. Trotzdem eine Leistung von dir, das mit der Beschneidung zu vergleichen. Das eine wird im Falle der Juden nach 8 Tagen gemacht, in einer Zeit, in der das Kind auf keinen Fall mündig ist. Das andere ist eine Tradition, bei der zwei volljährige Männer in mögliche Verletzungen einwilligen.

    Was wird dein nächster dämlicher Vergleich? Beschneidungen und Impfungen sind das Gleiche, denn es handelt sich in beiden Fällen um Körperverletzungen? Man darf gespannt sein.

  9. #89

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    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Gehen wir doch das ganze mit allen Folgen durch. Die Juden sehen ein, dass der deutsche Staat recht hat, und sie seit 4000 Jahren bösen, kinderverletztenden Schmarrn treiben. Sie ersetzen die Beschneidung durch ein kleines, rotes Freundschaftsbändchen, der Mohel bindet also dem Säugling das Freundschaftsbändchen um, dass ab jetzt den Bund mit Gott symbolisiert, und jetzt erhält das Kind seinen Namen. Parallel werden Elternkursse für werdende jüdische und muslimische Eltern angeboten (am besten verpflichtend) wo sie lernen, was für ihr Kind gut und böse ist, und den Rabbinern wird in Fortbildungen erklärt, warum Freundschaftsbänder die richtige Variante sind, und problemlos die Beschneidung ersetzen können.

    Schließlich sind alle glücklich.

    Haben sich das die Befürworter des Beschneidungsverbots so in etwa vorgestellt?

    und was passiert, wenn der Kinderarzt bei der U schlagmichtot die Windel auszieht und -Ups! keine Vorhaut da? Dann muss er die Eltern doch logischerweise wegen Körperverletzung anzeigen, oder? Und dann wird das ganze ein Fall fürs Jugendamt, weil Eltern, die ihren Kindern Dinge abschneiden, sind doch als Eltern nicht tragbar. Also, eigentlich sind alle ab jetzt beschnittenen muslimischen und jüdischen Jungen irgendwie ein Fall für die Übernahme des Sorgerechts durch den Staat, zumindest, wenn dieses Gesetz durchkommt.

    Und damit sind wir doch wieder beim schlimmsten Angriff gegen jüdisches Leben in Deutschland seit dem Holocaust, denn das Festhalten an der religiösen Orientierung ist seit 4000 Jahren Überlebensgarant der Juden..
    Wieso bringst du dies? Es gab haufen "Ritaule" die hunderte und tausende Jahre bestand hatten, trotzdem waren sie und sind nicht richtig. Schon gar nicht nach heutigem Grundrecht! z.B. die Frauenbescheidung oder sonstige "Verstümmelungen" die bei manchen eben seit "Ewigkeiten" betrieben werden und zu iherer Kultur und Religion gehören.

    Alles nun akzeptieren weil sie lange Traditionen haben?

    Und du malst einen Horrorszenario aus. Nach heutigem Recht sind auch viele Sachen in "unserer" chrstlich-europäischen Tradition zu verurteilen. Das Feudalsystem, Inquisition und und und...

    Ich finde es nicht problematisch dass dies nun hinterfragt wird. Aber die Argumente sollten finde ich einfach viel mehr auf ärztlichen und wissenschaftlichen Berichten basieren.

  10. #90
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Ob du irgendwann einen sinnvollen Beitrag verfassen wirst? Ich glaube es ja langsam nicht mehr.

    Natürlich sind Mensuren Körperverletzungen, das ist ja wohl jedem klar. Trotzdem eine Leistung von dir, das mit der Beschneidung zu vergleichen. Das eine wird im Falle der Juden nach 8 Tagen gemacht, in einer Zeit, in der das Kind auf keinen Fall mündig ist. Das andere ist eine Tradition, bei der zwei volljährige Männer in mögliche Verletzungen einwilligen.

    Was wird dein nächster dämlicher Vergleich? Beschneidungen und Impfungen sind das Gleiche, denn es handelt sich in beiden Fällen um Körperverletzungen? Man darf gespannt sein.
    Das mit Impfung zu vergleichen kann ja auch nur von dir kommen mit den beknackten Schmissen passt es jedoch perfekt

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