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Serbien / Kosovo: 135 zerstörte Kirchen

Erstellt von TigerS, 24.08.2007, 02:54 Uhr · 234 Antworten · 8.019 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
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    Beiträge
    19.005
    Zitat Zitat von ccccSerbiancccc Beitrag anzeigen
    Ich glaub Albobaner hat bei "Lord of the Weed" mitgemacht
    Ich glaube eher, Legija hat ihn zu sehr wund gewetzt

  2. #202
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Serbien wurde von Deutschland besetzt....Albanien von den Italien....was meinst du was die ganzen faschisten in diesen Ländern mit Juden Sintis und Romas gemacht haben?

    Wenn du die Geschichte so gut kennst dann ist dir sicherlich auch Jasenovac ein Begriff und wer dort zum Urlaub geschickt wurde!
    ach mädchen red doch nicht von dingen von welchen du keine ahnung hast.

    albanien war eines der wenigen länder in welchem mehr juden nach dem kieg gegeben hat als vor dem krieg!!!


    du bist in dieser angelegenheit mehr als eine GROSSE NULL.




    Der serbische Sozialistenführer Dimitrije Tucovic (1881-1914) sprach von einem "klassischen Kolonialkrieg" und von "einem bewußten Mord an einer ganzen Nation". So beschrieben in seinem Buch "Serben und Albaner", erschienen im Januar 1914 in Belgrad. In keinem der Bücher findet allerdings das Schicksal der Juden in Kosova Erwähnung. Diese Lücke schloß erst Herr Dr. Kotani mit seinem Buch. In dem Artikel in Koha Ditore schreibt Kotani: "Der serbische Chauvinismus richtete sich damals auch gegen die Juden, die Masse von ihnen wurden nach dem Balkankrieg in die Türkei (offiziell nannte man sie türkische Agenten) vertrieben, die Juden wurden genauso schlecht behandelt wie die Albaner".
    Nach dem Balkankrieg verblieben in Kosova 300 Juden. Es gab Jüdische Gemeinden in Prishtina, Peje (Peja) und Prizeren. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges (zwischen 1915 und 1918 war Kosova von Österreich – Ungarn besetzt, die jüdischen Gemeinden verzeichneten ein leichtes Wachstum), wurden die Juden in Kosova neuerlich attackiert. Der serbische Nationalismus warf den Juden "Antislawentum" und "Kollaboration mit den Feinden der serbischen Nation vor". Die jüdischen Menschen waren in der Regel arm und fristeten ihr Leben als Kleinhändler. Ihr Kundenstamm war zumeist der albanische Bauer. Am 13 Juni 1936 erließ das serbische Innenministerium ein Gesetz, das jedem "Nichtserben" in Kosova den freien Wohnortwechsel und den freien Handel verbot. Es war geplant, Kosova vollständig zu serbifizieren.



    Kosova im zweiten Weltkrieg
    Im Jahr 1941 wurde Jugoslawien vom faschistischen Deutschland überfallen und besetzt. Teile Dalmatiens, Mazedoniens und der Großteil von Kosova fiel an das faschistische Italien. Viele Juden aus Kroatien und Serbien flohen vor dem eliminatorischen Antisemitismus der Nazis in die von Italien besetzten Gebiete. Diese Regionen galten als relativ sicher, besonders die albanische Bevölkerung als "judenfreundlich". Im Jahr 1942 verlangte das nazistische Deutschland eine Erfassung der Juden in Kosova und ihre Überstellung an die deutschen Behörden.

    Statt der deutschen Aufforderung Folge zu leisten, wurde von den albanischen Behörden den Juden nahegelegt, nach Albanien zu gehen. Ab April 1942, schreibt Dr. Kotani, gingen zirka 500 Juden nach Albanien. Das erste Kontingent ging nach Berat, das zweite Kontingent mit 195 Personen ging nach Kavaje und das dritte Kontingent mit 175 Personen nach Kruja. Anfangs wurden die Menschen in Camps untergebracht. Nachdem albanische Nazikollaborateure wie der fanatische Arzt Spiro Liton die Camps untersuchen wollte, um die Menschen den Nazis auszuliefern, wurde der Doktor liquidiert.
    Als nach der Kapitulation Italiens das nazistische Deutschland Kosova und Albanien besetzte, fanden die jüdischen Menschen Aufnahme bei albanischen Bauern und Partisanen. Dem Historiker Kotani ist der Stolz anzumerken, wenn er in Koha Ditore festhält: "Kein einziger Jude fiel den Nazis in Albanien in die Hände, sie wurden versteckt und verteidigt." In der Tat, Albanien war das einzige Land in Europa, indem es nach der Nazibesatzung mehr Juden gab als vorher. Darunter viele Juden aus Kosova, die nach dem Krieg entweder nach Kosova zurückkehrten, oder nach Israel/Palästina auswanderten.




    Fazit
    In der Zeit der nazistischen Barbarei konnte die Behörde aus Belgrad an das RSHA in Berlin melden: "Serbien ist judenfrei". Die Untaten der faschistischen kroatischen Ustaschi sind bekannt. In Mazedonien wurden von 7762 Juden 6982 getötet. In allen Gebieten gab es Kollaborateure und antifaschistischen Widerstand. Am wenigsten Anklang fand der eliminatorische Antisemitismus damals in Kosova und Albanien. Dieser historische Fakt ist wichtig und hat aktuelle Bedeutung.

    http://www.hagalil.com/archiv/2004/05/kosova.htm

    Albanien:
    Selbst das Wort Antisemitismus ist unbekannt
    Am 30 Juli brachte Radio DW in albanisch eine spannende Reportage zum Thema “Die Rettung der Juden in Albanien“. Die Sendung wurde maßgeblich von Frau Aida Cama gestaltet. Ausgangspunkt war die vor zwei Jahren in Osteuropa gestartete Aktion “Operation Letzte Chance“ des Simon Wiesenthal Zentrums.

    Ziel der Operation des Simon Wiesenthal Zentrums ist es, noch lebende Nazikollaborateure zu fassen, die sich aktiv an der Ermordung der europäischen Juden beteiligt hatten. Die Suche beschränkt sich nicht nur auf die baltischen Länder, Polen, Ungarn und Rumänien, sondern auf alle Balkanstaaten. Albanien ist nicht darunter, denn dort wurden Juden nie verfolgt.

    Das albanische Gegenmodell

    In der Zeit der faschistischen Besatzung Albaniens (Von April 1939 bis Juli 1943 durch Italien, danach bis November 1944 vom nazistischen Deutschland) kam kein einziger albanischer Jude und keiner der nach Albanien geflohenen Juden ums Leben. Alle 200 albanischen Juden überlebten und auch die fast 900 nach Albanien geflüchteten Juden überlebten die Schoah im Land der Skipetaren. Im Jahr 1945 lebten in Albanien mehr Juden als vor dem Krieg, das war beispiellos in Europa.

    http://www.hagalil.com/archiv/2004/08/albanien.htm

    »Erster Albaner in Israel geehrt
    Der erste Gerechte aus Albanien wurde von Yad Vashem in Jerusalem geehrt. Refik Vesli, 64, der als junger Mann seinen verstorbenen Eltern Vesel und Fatima half, aus Jugoslawien geflüchtete Juden zu verstecken. ist der vierte Moslem, der diese Auszeichnung erhält.
    Vesli und seine Frau Drita kamen als Gäste des Geschäftsmannes Gavra Mandil aus Ramat ha-Scharon nach Israel. Mandil war vier Jahre alt, als die Veslis seine Familie versteckten und hat mit seinen albanischen Rettern seit seiner Alia im Jahre 1948 den Kontakt gepflegt.
    Vor zwei Jahren schrieb Mandil an den albanischen Staatspräsidenten und lud Vesli nach Israel ein.
    Gavra Mandils Vater, der ein Photographie-Studio in Belgrad halte, flüchtete vor den Nazis 1941 in den – von Italienern besetzten – südlichen Teil Jugoslawiens. Nach einem Jahr Internierung drückten die Wächter ein Auge zu und Mandil konnte mit seiner Familie und noch 120 jugoslawischen Juden nach Albanien, das auch von Italienern besetzt war, flüchten. Dort zerstreuten sich die Juden unter der gastfreundlichen Bevölkerung und lebten in relativer Sicherheit bis zum September 1943, als die Nazis die Macht übernahmen.
    Vesli senior hatte die Familien Mandil und Ben-Yosef in seinem Haus im Berg-Dorf Kruja bis zu Kriegsende versteckt. Nach dem Krieg kam der junge Refik Vesli nach Belgrad, wo er im Mandil-Studio photographieren lernte, bevor er nach Albanien zurückkehrte.
    Alle Juden, die während des Krieges in Albanien versteckt waren überlebten und diejenigen die noch heute in Israel leben, waren voll des Lobes über die Gastfreundschaft und Selbstaufopferung der Albaner. Nachdem Refik Vesli die Medaille erhielt. sagte er: "Ich bin stolz darauf, daß mein kleines, armes Land fähig war Juden zu retten". Er brach in Tränen aus, als eine Frau unter den Zuhörern begann, ein albanisches Lied zu singen. Die meisten der Überlebenden sprachen mit Vesli serbisch, weil sie das wenige Albanisch, das sie als junge Menschen gelernt, bereits vergessen hatten
    (Die Gemeinde, Wien, 7.9.1990)
    http://www.juedisches-archiv-chfrank...alban-allg.htm

  3. #203
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Ach ja Ivo, danke für die Verwarnung hast sehr gut aufgepasst: "Bitte andere Ausdrucksweise gegenüber Frauen"

    Sorry, ich wusste nicht, dass Ghettochicca eine Frau ist. Ich dachte, sie sei so eine billige Chicca aus dem Ghetto!
    Frauen geniessen bei uns einen "besonderen" Schutz.

  4. #204

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    327
    du hast recht

  5. #205
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Albobaner Beitrag anzeigen
    das wusste ich aber wirklich nicht

    weil da n bild von ner frau als avatar hast
    Ja, es ist eine Frau und zwar meine Frau.
    Und wenn ich jetzt gemein wäre, müsste ich dich verwarnen, wegen Beleidigung der Familie

  6. #206

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Frauen geniessen bei uns einen "besonderen" Schutz.
    Ja, eben "Frauen"...

  7. #207
    Avatar von Ivo2

    Registriert seit
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    19.005
    Zitat Zitat von FREEAGLE Beitrag anzeigen
    Ja, eben "Frauen"...
    Ja und Ghettochica ist eine Frau.
    Halte dich daran.

  8. #208

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Ja und Ghettochica ist eine Frau.
    Halte dich daran.

  9. #209
    Avatar von KraljEvo

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Frauen geniessen bei uns einen "besonderen" Schutz.
    ahh darum wurde Slovenec entsperrt? Er ist jetzt ne Transe, oder hat es zugegeben oder war schon immer ne Frau

  10. #210
    Lucky Luke
    Zitat Zitat von ccccSerbiancccc Beitrag anzeigen
    halt, halt...
    ...-1389 1913- XXXXXXXX
    ca. 1400 bis 1900 = Osmanisch
    ca. 1200 bis 1400 = serbische
    ca. 1000 bis 1200 = byzantanisch
    ca. 800 bis 1000 = bulgarisch

    davor war dieses gebiet mal römisch, illyrisch, makedonisch..vielleicht auch mal thrakisch, hellenisch etc...

    Resümee:
    Man sollte sich auf realpolische Erwägungen beziehen.

    Sicher kann man sich auf die Resolution 1244 beziehen welche die Integrität und Souveränität der BR Jugoslawien bestätigt und als Nachfolgestaat dessen darauf berufen. Wobei die Albaner sich bezüglich der UN-resolution 1244 darauf berufen könnten dass sie in selbiger als "people" und nicht "Minority" definiert sind. Insoweit sich auf Artikel 1 der UN-Charta bezüglich ihres Selbstbestimmungsrecht berufen könnten, und da die interne Selbstbestimmungsmöglichkeit durch die Vorgeschichte fehlgeschlagen ist, könnte man sich im Einklang mit dem Völkerrecht auf das externe berufen. Übrigens wenn von Völkerrechtswidrigkeit gesprochen wird, wird schlichtweg das Gutachten der UN-Expertenkommission damals einberufen von Kofi Annan einfach unter den Teppich gekehrt, welche die bedingte unabhängigkeit des Kosovo vorgeschlagen hat.

    Ansonsten kann die Reso 1244 durch eine folgende substituiert werden oder die UNO durch bilaterale Anerkunng der einzelnen Staaten erstmal einfach ausgehebelt werden. Und wenn sich dann zweidritter der Mitgtliedststaaten in der UN-Vollversammlung (also so 135 von rund 200) für die Aufnahme des Kosovo in der UNO aussprechen, dann könnte man auch das UN Problem vielleicht durch die Hintertür klären.

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