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Serbischer Patriarch Irinej im Kosovo in Amt eingeführt

Erstellt von ooops, 03.10.2010, 15:39 Uhr · 36 Antworten · 2.040 Aufrufe

  1. #1

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    Serbischer Patriarch Irinej im Kosovo in Amt eingeführt

    Zu der Feier am historischen Patriarchensitz in Pec waren keine kosovarischen Vertreter eingeladen. In seiner Ansprache forderte Irinej erneut ein Ende der Unabhängigkeit des Kosovo.

    Das Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Irinej, ist am Sonntag im Patriarchenkloster von Pec (albanisch Peje) im Westkosovo feierlich in sein Amt eingeführt worden. Der 45. serbische Patriarch bezog in seiner kurzen Ansprache auch gegen die Unabhängigkeit des Kosovo Position. Er appellierte an die "starken internationalen Akteure", keine Statuslösung für den Kosovo zuzulassen, die "dem serbischen Volk sein jahrhundertealtes Recht auf seine Heimat, sein Vermögen, auf die Gräber seiner Ahnen entzieht". Belgrad erkennt die im Februar 2008 verkündete Unabhängigkeit des Kosovo weiterhin nicht an.

    "Das serbische Volk hat kein anderes Mutterland als Serbien, dessen Bestandteil seit Jahrhunderten der Kosovo ist. Hier gibt es genügend Lebensraum für eine Koexistenz des serbischen, albanischen und anderer Völker. Diese Völker haben jahrhundertelang zusammen gelebt. Warum könnten sie dies auch heute nicht tun?" fragte sich der Patriarch. Mit Liebe und Achtung wende er sich nicht nur an das serbische orthodoxe Volk, sondern auch an das ehrwürdige albanische Volk und fordere alle Bürger des Kosovo zu Frieden und Gemeinsamkeit auf, unterstrich der 80-Jährige. Er bekundete gleichzeitig auch die Hoffnung, dass alle durch das menschliche Übel angerichteten Wunden möglichst schnell heilen würden.
    Amtseinführung am alten Patriarchensitz


    Die Amtseinführung in Pec war identisch mit der Inthronisierung Irinejs in der Belgrader Domkirche am 23. Jänner. Dem Patriarchen wurden beim Festgottesdienst die Insignien seines Amtes - weiße Kopfbedeckung, Zepter und Panagia (Kette mit der Abbildung Muttergottes) überreicht. Vom ursprünglichen Patriarchenstuhl sind in der Klosterkirche in Pec aus dem 13. Jahrhundert nur einige Marmorplatten übrig geblieben, der neue Stuhl mit Holzschnitzerei ist ein Geschenk des griechischen Frauenklosters Ormilias auf der Chalkidiki-Halbinsel und war zu Ostern feierlich im Kloster aufgestellt worden.
    Zur Feierlichkeit waren 6000 Menschen aus Serbien und Montenegro angereist, berichteten KFOR und kosovarische Polizei. Diese hinderte jedoch die serbischen Oppositionspolitiker Tomislav Nikolic und Velimir Ilic an der Einreise in den Kosovo. Für ihre Reise nach Pec hatten sie nicht die erforderliche Zustimmung der Behörden in Pristina (Prishtina) beantragt.
    Kosovarische Vertreter nicht eingeladen


    Der Feierlichkeit in Pec wohnte der serbische Staatschef Boris Tadic bei, der mit einem KFOR-Hubschrauber eingeflogen wurde. Anwesend waren auch die Chefs der EULEX-, KFOR- und der OSZE-Mission, Yves de Kermabon, Erhard Bühler und Werner Almhofer. Die Vertreter der kosovarischen Behörden wurden entgegen ihres ausdrücklichen Wunsches nicht zur Amtseinführung eingeladen. Auf Empfehlung des Kirchensynods war auch die geplante kollektive Reise der serbischen Kirche nach Pec ausgeblieben. Zwischenfälle gab es bei der von italienischen KFOR-Soldaten begleiteten Feier in Pec keine.
    Das 80-jährige Kirchenoberhaupt, dessen offizieller Titel Metropolit von Belgrad und Karlovci, Erzbischof von Pec und serbischer Patriarch lautet, ist in der Kirche für seine Bereitschaft zum ökumenischen Dialog und zur Zusammenarbeit mit anderen Religionsgemeinschaften bekannt. Dass er sich einem Papst-Besuch in Serbien nicht widersetzen würde, deutete das neue Kirchenoberhaupt wenige Tage vor seiner Wahl Anfang des Jahres an. Das Jahr 2013, der 1700. Jahrestag des Toleranzedikts von Mailand - mit dem die Christenverfolgungen im Römischen Reich beendet wurde - wäre ein möglicher Termin dafür, meinte Irinej damals. Als Bischof in der südserbischen Stadt war er mit der Vorbereitung der Feierlichkeit beauftragt worden. Der römische Kaiser Konstantin I., der das Edikt gemeinsam mit seinem Mitkaiser Licinus erlassen hatte, wurde in Naissus, dem heutigen Nis, geboren. Irinej leitete das dortige Bistum 35 Jahre lang.


    Serbischer Patriarch Irinej im Kosovo in Amt eingeführt « DiePresse.com
    Die Einmischung von Religion in die Politik hat sich immer als ein schlechtes Propaganda-Spiel erwiesen. dies Bezeugt erstens die angeblich "Versöhnungsäußerungen" dieses "Geistlichen" das quasi zusammenleben war möglich aber nur BIS JETZT, dabei war Serbien und dessen Staatsapparat die gerade das nicht wollten aber nun seien die Albaner schuld (Opfer-Rolle-Heiligkeit) und Nichtversöhnenwollen, in dem keine albanischen Vertreter dabei eingeladen waren auch wenn sie den Wunsch geäußert haben dabei seien zu wollen.
    und zweitens, auf den Kirchen wurden keine Religionenflaggen sondern serbische Flaggen, das zeugt wiedermal das dies keinesfalls eine religiöse Zelebrierung war sondern rein politisch motiviert, und auch das mit 1700 Geburtsjahr des Konstantin des Großen wozu ich mich mal einen sehr guten Artikel dazu übersetzt habe: Tadic, Großer Constantin und die kleine Manipulation

    in diesem Sinne, Ziveli

  2. #2

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    so zelebriert man die Religionsfeier, alle Achtung





  3. #3

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    38
    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    ...und auch das mit 1700 Geburtsjahr des Konstantin des Großen wozu ich mich mal einen sehr guten Artikel dazu übersetzt habe: Tadic, Großer Constantin und die kleine Manipulation

    in diesem Sinne, Ziveli

    Konstantin der Grosse war Illyrer.

  4. #4
    Avatar von Singidun

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  5. #5

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    wieso soll ich angst vor Serben haben? habe ich etwas geschrieben was nicht der Realität entspricht?

    Singidunum ====> Realitätsverlust

  6. #6
    Avatar von Singidun

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    wieso soll ich angst vor Serben haben? habe ich etwas geschrieben was nicht der Realität entspricht?

    Singidunum ====> Realitätsverlust
    Es waren nun mal nicht serbische Politiker, die erpresst haben in dieser ganzen Geschichte. Du solltest dir deinen eigenen Link zur Güte führen.

    Und wenn dich rot, blau, weiß stört, muss ich dir leider sagen, dass dies auch auf der Fahne der serbisch-orthodoxen Kirche zu sehen ist. Es wird hier nichts politisiert, dazu hat der Patriarch eindeutig Stellung genommen. Die einzigen die das Ganze politisieren wollten, waren die Politiker in Pristina. Also kannst du dir nochmal deinen eigenen Link anschauen.

  7. #7

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen

    Die Kopfzeile ist nicht gerade der Hammer:


    It has been suggested that Persecution of Serbs be merged into this article or section. (Discuss)
    This article has been nominated to be checked for its neutrality. Discussion of this nomination can be found on the talk page. (July 2010)
    This article may need to be wikified to meet Wikipedia's quality standards. Please help by adding relevant internal links, or by improving the article's layout. (March 2010)

  8. #8

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Es waren nun mal nicht serbische Politiker, die erpresst haben in dieser ganzen Geschichte. Du solltest dir deinen eigenen Link zur Güte führen.

    Und wenn dich rot, blau, weiß stört, muss ich dir leider sagen, dass dies auch auf der Fahne der serbisch-orthodoxen Kirche zu sehen ist. Es wird hier nichts politisiert, dazu hat der Patriarch eindeutig Stellung genommen. Die einzigen die das Ganze politisieren wollten, waren die Politiker in Pristina. Also kannst du dir nochmal deinen eigenen Link anschauen.

    du bestätigst meine Feststellung nochmal

  9. #9
    Dadi
    Auch für diesen "Mann Gottes" sollte es gelten, halt dich aus der Politik raus und kümmere dich um deine Schäfchen!

  10. #10

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    Zitat Zitat von Dadi Beitrag anzeigen
    Auch für diesen "Mann Gottes" sollte es gelten, halt dich aus der Politik raus und kümmere dich um deine Schäfchen!
    ......aber nur wenn wir uns versöhnen wollen, wenn wir uns gegen einander aufhetzen wollen, wir sollen einfach so weiter machen, es klappt prima.

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