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Srebrenica, Potočari und Bratunac

Erstellt von Orao88, 15.12.2017, 06:03 Uhr · 189 Antworten · 4.454 Aufrufe

  1. #31

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Ich fass den Thread mal zusammen für euch was Deki uns sagen möchten. Mit Brüder meint er einfach das es moslemische Serben sind, und 8000 tote Moslems sind die Reaktion auf 3000 tote Serben.
    Du liegst damit total falsch. Du solltest ein bisschen sensibler an diesen Thread gehen. Es geht schließlich um den gewaltsamen Tot von insgesamt 11.000 Serben.

    - - - Aktualisiert - - -

    Noch eine Bitte an Oral88. Kannst du dich jetzt festlegen ob es um die Opfer aus Srebrenica geht oder aus dem halben Drinagebiet.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Orao88 Beitrag anzeigen
    Wie können die Serben auf ihr eigenes Territorium einfallen wo sie 1500 Jahre leben?

    Das Ziel der bosnischen Serben war es in erster Linie ihr eigenes Territorim zu schützen wo sie die absolute Mehrheit stellten und das war auf rund 60-65% der Verwaltungsbezirke von Bosniena-Herzegowina nach der Volkszählung 1991 zu urteilen. Man konnte sich auf kein friedliche Teilung einigen, die Serben wollten sich nicht von Jugoslawien trennen, zumindest ihre Mehrheitsgebiete wollten sie nicht freiwillig von Yu trennen, Bosniaken wollten ein unabhängigen Zentralstaat Bosnien und die Kroaten wollten Unabhängigkeit mit Anschluss bosnisch-kroatischer Gebiete an Kroatien. Es war schlichtweg ein Bürgerkrieg.

    So kann man es auch besser erkennen. 5.000 Serben über 5.000 km2 verteilt sind auch mehr wert alls 5.000 sonstige wenn sie nur auf 5 km2 verteilt sind. Das nennet man Gleichberechtigung.

  2. #32

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    Zitat Zitat von listopad Beitrag anzeigen

    Ich würde gerne wissen, wie du darauf kommst, dass die Serben nicht nur in Bosnien, sondern überhaupt auf dem Balkan seit 1500 Jahren präsent sind. Die Einwanderung der Slawen erfolgte in zwei Wellen. Das waren verschiedene slawische Stämme. Ob die Serben und Kroaten unter ihnen waren ist bis heute unklar.
    Selbst die theorie der slawenwanderung auf den balkan ist kaum belegt, Ich bin eher anhänger der theorie das die wanderung in die andere richtung stattfand...

  3. #33

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    Zitat Zitat von listopad Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt unter den Bosniaken auch solche, die das ganze Land für sich beanspruchen, leben aber praktisch in einem Ghetto, das höchstens 25% des Landes ausmacht. Trotzdem sind diese bosniakischen Chauvinisten ein Witz im Gegensatz zu den kranken serbischen und kroatischen Nationalisten. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass sie nie ein Nationalbewusstsein entwickelt haben, es bzw. erst heute tun. Der bosniakische Nationalismus/Chauvinismus ist nicht das Ergebnis einer langlebigen nationalistischen Ideologie, sondern vielmehr eine Reaktion auf ihre Erfahrung mit den serbischen und kroatischen Nationalismen. Man könnte sagen, der Gründervater des bosniakischen Nationalismus ist eher Radovan Karadzic als irgendein bosniakischer Ideologe.

    Ich würde gerne wissen, wie du darauf kommst, dass die Serben nicht nur in Bosnien, sondern überhaupt auf dem Balkan seit 1500 Jahren präsent sind. Die Einwanderung der Slawen erfolgte in zwei Wellen. Das waren verschiedene slawische Stämme. Ob die Serben und Kroaten unter ihnen waren ist bis heute unklar.
    Warum denkst du das Serben und Kroaten schuld sind für den bosniakischen nationalismus und vor allem, wieso insbesondere Karadzic, das würde ich gerne genauer erklärt haben.

    Das bosniakische Nationalbewusstsein hat meiner
    Meinung nach Tito am meisten befestigt als der Muslime als dritte ethnische Gruppe deklarierte. Wie sieht’s aus mit Alija Izetbegovic und seinem Buch „islamska deklaracija“, ist das nicht eher der Gründervater des bosniakkschen nationalismus ? Für dieses Buch saß er paar Jahre in Haft wie ich weiß noch unter der SFRJ

  4. #34

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen
    So kann man es auch besser erkennen. 5.000 Serben über 5.000 km2 verteilt sind auch mehr wert alls 5.000 sonstige wenn sie nur auf 5 km2 verteilt sind. Das nennet man Gleichberechtigung.
    Die werden das nie verstehen, habe das 100 mal hier im Forum angesprochen. Über 60% BiH's sind Wälder und Gebirge, wenn du dann eine serbische Flagge auf den Berg stellst malst du ein Gebiet so groß wie der Kanton Tuzla blau. Karadzic und co haben dieses Problem verstanden, es jedoch nicht geschafft.

  5. #35

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    Zitat Zitat von schwabo Beitrag anzeigen

    So kann man es auch besser erkennen. 5.000 Serben über 5.000 km2 verteilt sind auch mehr wert alls 5.000 sonstige wenn sie nur auf 5 km2 verteilt sind. Das nennet man Gleichberechtigung.
    Daran sind Serben nicht schuld, so war das in der osmanischen Zeit, während muslime sich in den Städten auf einen Fleck stauten und dort Karriere machten flüchteten Serben als Zweite-Klasse-Volk meist aufs Land und in die Berge. Das ist der Grund warum Serben nicht nur heute sondern auch während der ganzen osmanischen Zeit territorial die Mehrheit Bosniens ausmachten. War in Sandzak, Montebegro oder Kosovo nicht anders wenn du dir dort die ethnische Struktur anschaust. Wenn in ein Dorf in Herzegowina nur 200 Leute leben und davon 170 Serben dann leben dort 80% Serben.

  6. #36
    Avatar von daro

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    Zitat Zitat von Orao88 Beitrag anzeigen
    Daran sind Serben nicht schuld, so war das in der osmanischen Zeit, während muslime sich in den Städten auf einen Fleck stauten und dort Karriere machten flüchteten Serben als Zweite-Klasse-Volk meist aufs Land und in die Berge. Das ist der Grund warum Serben nicht nur heute sondern auch während der ganzen osmanischen Zeit territorial die Mehrheit Bosniens ausmachten. War in Sandzak, Montebegro oder Kosovo nicht anders wenn du dir dort die ethnische Struktur anschaust. Wenn in ein Dorf in Herzegowina nur 200 Leute leben und davon 170 Serben dann leben dort 80% Serben.
    Da viele Serben wie auch Kroaten erst aufs Land gekommen sind als die Osmanen verdrängt wurden stimmt deine Aussage nicht ganz und das viele Bosniaken mit dem Osmanen mitgeflüchtet sind ändert die Situation in der Vergangenheit auch ernorm, vorallem ändert es das Verhältnis das die heutigen Serben im Nordwesten erst mit dem Osmanen in die Gegend gelangt sind.

    Und frag dich mal warum der bosnische Königsfamilie katholisch war und nicht orthodox.

  7. #37
    Avatar von BlackJack

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    Gott sei Dank war noch nie ein serbischer Astronaut auf dem Mond

  8. #38
    Avatar von Dadi

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    Zitat Zitat von Bqsz Beitrag anzeigen
    Die werden das nie verstehen, habe das 100 mal hier im Forum angesprochen. Über 60% BiH's sind Wälder und Gebirge, wenn du dann eine serbische Flagge auf den Berg stellst malst du ein Gebiet so groß wie der Kanton Tuzla blau. Karadzic und co haben dieses Problem verstanden, es jedoch nicht geschafft.
    Haha Care

  9. #39

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    1.969
    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen

    Und frag dich mal warum der bosnische Königsfamilie katholisch war und nicht orthodox.
    Erklär mal, bin ganz gespannt

  10. #40

    Registriert seit
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    111
    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    Da viele Serben wie auch Kroaten erst aufs Land gekommen sind als die Osmanen verdrängt wurden stimmt deine Aussage nicht ganz und das viele Bosniaken mit dem Osmanen mitgeflüchtet sind ändert die Situation in der Vergangenheit auch ernorm, vorallem ändert es das Verhältnis das die heutigen Serben im Nordwesten erst mit dem Osmanen in die Gegend gelangt sind.

    Und frag dich mal warum der bosnische Königsfamilie katholisch war und nicht orthodox.
    Stimmt nicht, Serben besiedelten Bosnien die ganze osmanische Zeit über mehrheitlich von Territorium, bis zum 1 WK machten Serben sogar von der Bevölkerung die Mehrheit aus, schau dir mal die Volkszählung Bosniens Ende des 19. Jahrhundert an, dann wirste schlauer

    Die bosnische Königsfamilie war Teils kroatisch teils serbisch, ja, die Mutter von König Tvrtko war Serbin, seine Oma war die Schwester von größten Balkan Herrscher im Mittelalter, Kaiser Dušan und somit direkt Nachkomme von den Nemanjiden.

    Am Anfang waren sie nur katholisch, dann wechselte sie aber zum Orthodoxen Glauben und serbische Kirche. Tvrtko wurde 1377 im heutigen Serbien, der sogenannten Raška-Oblast Region bei Prijepolje, im Kloster Mileševa, zum König von Bosnien, Raška und den Küstenländern gekrönt

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