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Ergebnis 1 bis 4 von 4

T e u f e l s b i b e l ---666---

Erstellt von Alano, 19.10.2010, 23:22 Uhr · 3 Antworten · 606 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    07.05.2010
    Beiträge
    288

    Ausrufezeichen T e u f e l s b i b e l ---666---

    -Das Buch "Die Teufelsbibel" steht in dem Ruf, das komplette geheime Wissen seit Beginn der Schöpfungsgeschichte zu enthalten. In der Fachwelt lautet die wissenschaftliche Bezeichnung des Buches mit der großen berühmten Illustration des Teufels "Codex Gigas". Die Teufelsbibel oder der Codex Gigas wurde wahrscheinlich im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts im Benediktinerkloster Podlasic auf Pergament verfasst. Das ganze Buch ist in Latein geschrieben. Es enthält unter anderem sogar das Alte und das Neue Testament. Das Werk gilt als die größte Handschrift des Mittelalters mit ca. 90 cm Höhe, 50 cm Breite, fast 75kg schwer. Daher auch die Bezeichnung "Codex Gigas". Gigas, griechisch für „riesig“.

    Der Teufel wird hier dargestellt, allein, in einer leeren Landschaft, umrahmt von zwei großen Türmen. Er hat nur vier Finger und Zehen und trägt ein Hermelin Lenden-Tuch. Das Fell des Hermelins wurde stets als besonders wertvoll erachtet, weshalb diese Tiere lange Zeit gejagt wurden. Hermelin steht in der Regel im Zusammenhang mit Mitgliedern des Königshauses, und seine Verwendung hier betont den Teufel als "Prinz der Dunkelheit".



    Die Teufelsbibel gilt als die größte Handschrift der Welt (ca. 112 x 92 cm; 640 Pergamentseiten, für die angeblich 160 Esel ihr Leben lassen mussten; Gewicht etwa 75 kg), ein Ausmaß, dem sie ihren Beinamen Codex Gigas verdankt. Ihr eigentlicher Name stammt von einer fast ganzseitigen Abbildung des Teufels auf einer der Innenseiten; über deren Vorhandensein gibt es Dutzende von widersprüchlichen Deutungsversuchen … und eine Legende.

    Gedacht von ihrem mittelalterlichen Autor als ein Hort des Wissens der Welt, entstand die Teufelsbibel gegen Ende des 12. Jahrhundert im Kloster von Podlažice in Böhmen, ein heute fast vergessener Ort südöstlich von Pardubice, gute drei Autostunden von Prag entfernt.

    Später wurde die Teufelsbibel ins Kloster von Břevnov (bei Prag) gebracht, kam danach nach Broumov (heute nahe der polnischen Grenze) und schließlich in die Privatsammlung Kaiser Rudolfs II. nach Prag. 1648 geriet sie in die Hände plündernder schwedischer Soldaten. Heute bildet sie eines der faszinierendsten Ausstellungsstücke der Königlichen Bibliothek in Stockholm und den Grund für ein ständiges Zerwürfnis zwischen Schweden und der Tschechei, da die Tschechen die fast im Rang eines Nationalheiligtums stehende Teufelsbibel gerne wiederhaben möchten. Alles, wozu man sich bisher entschließen konnte, ist der Verleih des Originals im Rahmen einer Ausstellung in Prag, die von September bis Dezember 2007 stattfinden soll.

    Der Codex Gigas enthält die Bücher des Alten und Neuen Testaments in einer dem altlateinischen Bibeltext aus dem 4. Jahrhundert nahestehenden Textform, die Jüdische Geschichte des Flavius Josephus, die Böhmische Chronik des Cosmas von Prag, Totenlisten verstorbener Mönche, Isidor von Sevillas Etymologiae sowie kalendarische Betrachtungen und magische Formeln.

    Illumination und Schrift muten einheitlich an, als wäre das Buch in sehr kurzer Zeit entstanden, was einen interessanten Aspekt auf die Entstehungslegende wirft.

    Zur Vorbereitung auf den Transport und die Ausstellung in Prag wurde die Teufelsbibel im Lauf des Jahres 2006 Seite für Seite digitalisiert; wegen der Größe der Seiten musste dafür eigens ein Scanner konstruiert werden.




    Legende

    Ein Benediktinermönch, der eine schwere Sünde begangen hatte, erbot sich, zur Sühne ein Werk zu verfassen, das alles Wissen der Welt enthalten sollte. Ließ er sich dazu einmauern, wie zum Teil behauptet wird, oder versprach er, das Werk innerhalb einer einzigen Nacht zu erschaffen?

    Wie auch immer, der Mönch erkannte, dass er an seinem Vorhaben scheitern würde, und versprach seine Seele dem Teufel, wenn dieser ihm dabei helfen würde. Nachdem der Teufel den Wunsch des Mönchs erfüllt hatte, fertigte dieser die Zeichnung seines „Ghostwriters“ an, um die Nachwelt darauf hinzuweisen, wessen Hand die Feder geführt hatte.


    Mysteriöse Zusammenhänge

    Zwei der Klöster, in denen die Teufelsbibel aufbewahrt wurde, nämlich Podlažice und Břevnov, wurden später zerstört; Podlažice, ihr Entstehungsort, so gründlich, dass das einstmalige Zentrum mönchischer Gelehrsamkeit in Böhmen heute nur noch aus einem unregelmäßigen Feld inmitten eines unbedeutenden Dorfes besteht, aus dem eine zweitürmige Kirche ragt.

    Břevnov wiederum, das mit Podlažice verbunden war, entkam zwar der vollständigen Zerstörung, war aber so ruiniert, dass man die Teufelsbibel nach Broumov schaffte, wohin auch der Abt von Břevnov geflohen war.

    Broumov wurde in den letzten Jahren des Aufenthalts der Teufelsbibel dort von Überschwemmungen, Hungersnöten und Seuchen heimgesucht, dass die Einwohner auf einer Votivtafel gepeinigt aufschrien, Gott möge seinen Zorn von der Stadt wenden. Es gibt die Sage vom Fußabdruck des Teufels, den dieser an vielen Stellen hinterlassen hat, unter anderem gleich hinter dem Eingangsportal des Frauendoms in München. Vielleicht sind auch Seuchen und Zerstörung eine Art Fußspur des Teufels – und ein Hauch von Zwietracht. Die Streitigkeiten zwischen Protestanten und Katholiken in Broumov (damals eine bedeutende Tuchmacherstadt) und die ungeschickten Vermittlungsversuche des Broumover Abts führten unmittelbar zum Ersten Prager Fenstersturz, und von da an war der Weg in die größte historische Katastrophe Europas, dem Dreißigjährigen Krieg, nicht mehr aufzuhalten.


    hier noch paar Links:

    Codex Gigas:Teufelsbibel,verfasst vom Teufel Luzifer im Mittelalter,Geschichte

    Codex Gigas: codex-gigas-42 ... : Codex Gigas Photos, Wallpapers, Galleries -


  2. #2
    Avatar von DZEKO

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    55.011
    Diese drei 666 sind doch eigentlich falsch, habe gelesen das es ursprünglich andere Zahlen waren, bin mir aber nicht sicher.

  3. #3

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    07.05.2010
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    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Diese drei 666 sind doch eigentlich falsch, habe gelesen das es ursprünglich andere Zahlen waren, bin mir aber nicht sicher.

    hmm zur Numerologie oder Zahlenmystik das gibt es viele Zahlen...

    wie die 11, 22 und 33 es gibt viele Zusammenhänge habe mich auch privat literaturisch damit beschäftigt habe die 666 genommen weil das für jeden eigentlich ein Begriff ist naja ich will es hier nicht zu weit ausdehnen...

    ich lasse euch machen und ich mische mich zu in das Wissen!!

  4. #4

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